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Der Mann mit dem grünen Notizbuch

Fremde Kurzgeschichten · Lesedauer ca. 13 Min · Ab 18 Jahren

Eine Buchhandlung in Köln-Ehrenfeld, ein Regentag, ein Notizbuch. Literarische Kurzgeschichte. Ab 18.

Es regnete seit dem Vormittag. Der Buchladen in Ehrenfeld hatte um halb sieben kaum noch Kunden, ich war seit vier alleine im Verkaufsraum, und ich hatte mir bereits dreimal vorgenommen, den Lichtkegel an der Eingangstür auszuschalten, weil das die letzten Spaziergänger anzog, die nur reinkamen, um trocken zu werden. Mein schwarzer Rock klebte mir an den Schenkeln, die Luftfeuchtigkeit ließ meinen Nacken schwitzen, und ich spürte, wie meine Spitzenunterwäsche unter der Bluse feucht wurde – nicht vom Regen, sondern von der Stille, von der Leere, von der Sehnsucht nach etwas, das ich mir nicht eingestehen wollte.

Er kam um zehn nach sechs. Er stand erst eine Weile in der Tür, sah sich um, bevor er hineintrat, wie das nur Menschen tun, die etwas Bestimmtes wollen, ohne zu wissen, was es ist. Er war etwa Mitte vierzig, dunkler Mantel, der dunkler war, wo er nass war, und er trug ein grünes Stoffnotizbuch in der Hand. Seine Hände waren schlank, mit langen Fingern, und ich stellte mir sofort vor, wie diese Finger über meinen Körper streichen würden. Mein Puls beschleunigte sich, als er näher kam, und ich spürte, wie meine Brustwarzen unter der Bluse hart wurden, so hart, dass sie gegen den Stoff drückten.

„Können Sie mir helfen?“ Seine Stimme war tief, rau vom Wetter, aber sanft.

„Versuche ich.“ Ich lehnte mich an den Tresen, ließ meinen Blick langsam über ihn gleiten. Der Mantel spannte über seinen breiten Schultern, und als er sich bewegte, sah ich die Konturen seines Körpers darunter. Mein Mund wurde trocken.

„Ich suche ein Buch, von dem ich nur drei Zeilen kenne. Ich weiß weder Titel noch Autor. Ich habe es vor zwanzig Jahren auf einer Bahnfahrt gelesen.“

Ich lehnte mich an den Tresen. Das war eines der besseren Spiele in einer leeren Buchhandlung im Regen. Ich lebte davon, aber in diesem Moment lebte ich von etwas anderem – von der Art, wie er mich ansah, wie seine Augen an meinem Dekolleté hängen blieben, das ich bewusst tief geöffnet hatte.

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„Welche drei Zeilen?“

Er öffnete das grüne Notizbuch, suchte eine bestimmte Seite, las vor. Seine Lippen formten die Worte langsam, fast zärtlich, und ich stellte mir vor, wie diese Lippen an meinem Hals entlanggleiten würden, wie sie meine Brustwarzen umschließen würden, wie sie mich lecken würden, bis ich schreie.

„Die Stadt war im Mai am schönsten, wenn die Lindenblüten anfingen, in die Tassen zu fallen, und niemand hatte den Mut, sie herauszufischen, weil das Pflücken einer Blüte aus einer Tasse Tee in dieser Stadt als unhöflich galt.“

Ich hörte ihm zu. Er las wie jemand, der das oft gemacht hatte – leise, präzise, ohne dramatischen Ton. Aber unter dieser Ruhe spürte ich etwas Brennendes, etwas Ungestilltes. Ich überlegte, ich überlegte länger, als ein Buchhändler überlegen sollte. Dann sagte ich, während ich mich näher an ihn lehnte, so nah, dass mein Arm seinen streifte:

„Das ist Joseph Roth. Hotel Savoy. Ich glaube. Oder Radetzkymarsch. Ich muss schauen.“

Ich ging zum Regal. Er kam mit. Wir standen nebeneinander, und ich roch das Nasse seines Mantels, einen Geruch, den ich seit dem Vormittag immer wieder gerochen hatte, jetzt aber dichter, weil dieser Mantel zwei Stunden lang im Regen gewesen war. Dazu kam sein Duft – etwas Holziges, etwas Männliches, etwas, das mir direkt in den Schoß fuhr. Ich spürte, wie meine Möse feucht wurde, wie die Feuchtigkeit durch meinen Slip drang, wie ich mich zwischen den Beinen öffnen wollte für ihn.

Ich blätterte. Ich fand die Stelle nicht. Ich fand eine ähnliche Stelle, aber nicht diese, und ich war auf einmal verlegen, weil ich vor zehn Minuten so sicher gewesen war. Aber ich wollte nicht, dass er ging. Ich wollte, dass er blieb, dass er mich ansah, dass er mich anfasste.

„Vielleicht ist es nicht Roth“, sagte ich. „Vielleicht jemand, der wie Roth schreibt.“

„Vielleicht.“

Er sah mich an. Ich sah ihn an. Wir standen seit fünf Minuten am Roth-Regal, und keiner von uns ging weg. Ich merkte, wie mein Atem flacher wurde, wie meine Brüste sich unter der Bluse hoben und senkten, wie er darauf starrte, wie sein Adamsapfel beim Schlucken auf und ab glitt.

„Sammeln Sie Sätze?“, fragte ich.

„Seit ich neunzehn bin.“

„Wie viele haben Sie?“

„Etwa sechshundert.“

„Lesen Sie mir noch einen vor.“

Er sah mich an, einen Augenblick lang prüfend, dann öffnete er das Notizbuch wieder. Er blätterte zurück. Ich beobachtete seine Finger – diese langen, schlanken Finger, die jetzt über das Papier strichen, die ich mir vorstellte, wie sie in mich eindrangen, wie sie mich dehnten, wie sie mich zum Höhepunkt brachten.

„Es gibt Menschen, die einen Raum betreten, als wäre er ihre Wohnung.“

„Wer?“

„Eduard von Keyserling. Wellen.“

Wir blieben am Regal. Ich fragte nach noch einem. Er las einen Satz vor. Ich fragte nach noch einem. Es ging eine halbe Stunde so. Es wurde sieben. Die Buchhandlung schloss um halb acht. Ich hätte das Schild umdrehen können, aber ich tat es nicht. Stattdessen trat ich einen Schritt näher, so nah, dass sein Mantel meinen Rock berührte, und ich spürte die Wärme, die von seinem Körper ausging.

„Wie heißen Sie?“, fragte ich endlich.

„Adrian.“

„Trinken Sie einen Kaffee, Adrian?“ Ich ließ meine Stimme tiefer werden, ließ ein Versprechen in die Frage einfließen.

„Es ist sieben Uhr abends.“

„Dann einen Wein.“

Er nickte. Ich schloss um zwanzig nach sieben. Wir gingen über die Venloer Straße zu einer Weinbar, in der ich seit Jahren Stammkundin war, und wir bekamen einen Tisch hinten, ohne reservieren zu müssen. Er bestellte einen Grüner, ich auch. Ich setzte mich so, dass mein Knie unter dem Tisch fast seines berührte, und ich ließ meinen Blick langsam über sein Gesicht gleiten, über seine Lippen, über seinen Hals, hinunter zu seiner Brust, tiefer zu seinem Schritt, wo ich eine leichte Wölbung in seiner Hose sah, die mich noch feuchter machte.

Wir redeten lange. Er war Lektor in München, hier in Köln für einen Termin gewesen, der ihn enttäuscht hatte. Er hatte das Notizbuch immer bei sich. Er hatte vor zwei Jahren seine Lebensgefährtin verloren – Krebs, schnell – und in dem Notizbuch waren die Sätze, die ihn durch die zwei Jahre gebracht hatten. Ich hörte zu, aber meine Gedanken waren woanders. Ich dachte daran, wie ich ihn nach Hause bringen würde, wie ich ihn ausziehen würde, wie ich seinen harten Schwanz in den Mund nehmen würde.

„Wann ist Ihr Zug?“, fragte ich.

„Morgen um neun.“

„Wo schlafen Sie?“

„Im Excelsior.“

„Wollen Sie mir vorher noch fünfzehn Sätze vorlesen?“ Ich beugte mich vor, ließ meine Bluse ein wenig tiefer fallen, zeigte ihm die obere Wölbung meiner Brüste.

Er sah mich an. Ich sah ihn an. Sein Blick wanderte von meinen Augen zu meinem Mund zu meinem Dekolleté, und ich sah, wie sein Atem stockte, wie seine Hand auf dem Tisch zitterte. Er nickte sehr leicht.

„In Ihrer Wohnung?“

„Wenn Sie wollen.“

„Ich will.“ Seine Stimme war jetzt tiefer, rauer, voller Verlangen.

Meine Wohnung lag drei Straßen weiter. Wir gingen schnell, schweigend, nur das Geräusch unserer Schritte auf dem nassen Asphalt. Der Regen hatte nachgelassen, aber die Luft war noch schwer, noch feucht, noch voller Spannung. Im Treppenhaus blieb ich stehen, drehte mich um, sah ihn an. Er stand eine Stufe unter mir, sein Gesicht auf gleicher Höhe mit meinem Schoß.

„Adrian“, flüsterte ich. „Hör auf, mich anzusehen, als ob ich ein Buch wäre. Ich bin kein Buch. Ich bin eine Frau, die seit zwei Stunden denkt, wie dein Schwanz in mir fühlt.“

Er zuckte, als hätte ich ihn geschlagen, aber dann lächelte er – ein langsames, heißes Lächeln, das mir durch den ganzen Körper fuhr. Er trat eine Stufe höher, drängte mich gegen die Wand, seine Hände an meinen Hüften, sein Mund an meinem Ohr.

„Dann sag mir, was du willst“, hauchte er.

„Ich will, dass du mich fickst. Hart. Jetzt.“

Ich fischte den Schlüssel aus meiner Tasche, öffnete die Tür mit zitternden Händen. Kaum waren wir drin, warf er den Mantel ab, und ich sah seinen Körper – breite Schultern, schmale Taille, Arme, die sich unter dem Hemd abzeichneten. Ich trat auf ihn zu, zog sein Hemd aus dem Hosenbund, ließ meine Finger über seine nackte Haut gleiten, über die flachen Muskeln seines Bauches, hinunter zu seinem Gürtel.

„Ich will dich schmecken“, sagte ich und ließ mich auf die Knie fallen.

Seine Hände fuhren durch meine Haare, als ich seinen Gürtel öffnete, den Reißverschluss herunterzog, die Hose nach unten schob. Sein Schwanz sprang mir entgegen – lang, dick, die Eichel schon feucht von Verlangen. Ich umfasste ihn mit beiden Händen, spürte die Hitze, die von ihm ausging, die Härte, die in meinen Händen pulsierte. Ich öffnete den Mund, nahm die Eichel zwischen meine Lippen, ließ meine Zunge langsam darum kreisen.

„Fuck“, stöhnte er, seine Finger krallten sich in meine Haare. „Weiter.“

Ich ließ meinen Kopf tiefer sinken, nahm seinen Schwanz so tief ich konnte in meinen Mund, bis er meinen Rachen berührte. Ich spürte, wie er gegen meine Zunge drückte, wie er sich anspannte, wie er seine Hüften gegen mein Gesicht presste. Ich lutschte ihn, saugte an ihm, ließ meine Zunge an der Unterseite entlanggleiten, während meine Hände seine Hoden massierten, die sich fest und schwer anfühlten.

„Steh auf“, befahl er, und seine Stimme war jetzt hart, fordernd. „Zieh dich aus.“

Ich gehorchte. Ich zog die Bluse langsam aus, ließ meinen BH sehen – schwarze Spitze, die meine Brüste kaum bedeckte. Er starrte mich an, sein Schwanz stand immer noch hart und glänzend von meinem Speichel. Ich knöpfte meinen Rock auf, ließ ihn zu Boden fallen, stand nur noch in BH, Slip und Strümpfen vor ihm. Meine Möse brannte, die Feuchtigkeit tropfte aus mir heraus, ich spürte, wie mein Slip nass wurde.

„Komm her.“ Er zog mich an sich, seine Hände fanden meinen Hintern, drückten mich gegen seinen nackten Körper. Ich spürte seinen Schwanz an meinem Bauch, fühlte die Hitze, die von ihm ausging. Er küsste mich – hart, fordernd, seine Zunge drang in meinen Mund ein, als ob er mich besitzen wollte. Ich erwiderte den Kuss, ließ meine Zunge mit seiner tanzen, während seine Hände meinen BH öffneten und meine Brüste befreiten.

Er ließ seine Lippen von meinem Mund zu meinem Hals wandern, zu meinen Schultern, hinunter zu meinen Brüsten. Ich warf den Kopf zurück, als er eine meiner Brustwarzen in den Mund nahm, sie mit seiner Zunge bearbeitete, daran saugte, bis sie hart und geschwollen war. Ich stöhnte laut, griff in seine Haare, drückte seinen Kopf fester gegen meine Brust.

„Ja, genau so“, keuchte ich. „Nimm mich.“

Er ließ seine Hände tiefer wandern, über meinen Bauch, unter meinen Slip. Seine Finger fanden meine nasse Möse, die schon auf ihn wartete, die vor Verlangen brannte. Er strich durch meine Spalten, sammelte meine Feuchtigkeit auf, ließ seine Finger langsam in mich eindringen – einen, dann zwei – und ich spürte, wie sie mich dehnten, wie sie mich füllten, wie sie tief in mir waren.

„Du bist so nass“, flüsterte er an meinem Ohr. „So fucking nass. Ich will dich ficken, bis du nicht mehr stehen kannst.“

„Tu es“, flehte ich. „Fick mich endlich.“

Er riss mir den Slip herunter, drehte mich um, drückte mich gegen die Wand. Ich spürte seine Hände auf meinen Hüften, seine Eichel an meiner Möse, die sich öffnete, um ihn aufzunehmen. Er drang langsam ein – Zentimeter für Zentimeter – und ich spürte, wie er mich füllte, wie er sich in mir ausbreitete, wie ich ihn in mir spürte, tiefer als alles, was ich je gefühlt hatte.

„Ja“, stöhnte ich. „Oh ja. Fick mich.“

Er begann zu stoßen – langsam erst, dann schneller, härter. Ich spürte, wie sein Schwanz in mir kam und ging, wie er meine Wände rieb, wie er mich von innen streichelte. Ich presste mich gegen ihn, wollte ihn tiefer, wollte ihn ganz in mir. Meine Hände griffen nach der Wand, nach dem Türrahmen, während er mich fickte, während sein Atem heiß gegen meinen Nacken stieß.

„Du fühlst dich so verdammt gut an“, knurrte er. „So eng, so heiß.“

Er zog sich zurück, drehte mich um, hob mich hoch. Ich schlang meine Beine um seine Hüften, spürte, wie sein Schwanz wieder in mich glitt, wie er mich gegen die Wand drückte. Er fickte mich jetzt stehend, seine Hände unter meinem Hintern, die mich auf und ab bewegten, während ich mich an seinen Schultern festhielt. Jeder Stoß traf tief, jeder Stoß ließ mich stöhnen, ließ mich schreien, ließ mich die Kontrolle verlieren.

„Ich komme gleich“, keuchte ich, meine Möse zog sich zusammen, die Wellen der Lust bauten sich auf. „Adrian, ich komme.“

„Komm für mich“, flüsterte er. „Komm jetzt.“

Er stieß härter zu, tiefer, und ich spürte, wie die Spannung in mir explodierte. Mein Orgasmus riss mich auseinander, ließ mich zuck

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