Diese Geschichte wurde automatisch mit KI-Unterstützung erstellt. Alle Personen sind volljährig. Ab 18.

Die letzten Stunden vor der Abreise krochen zäh dahin. Sie lag auf dem schmalen Bett in ihrem Zimmer, das nach Lavendel und altem Holz roch, und starrte an die Decke. Draußen klang das Schnauben der Pferde durch die Abendluft, und sie hörte das leise Knarzen der Ställe, als sich jemand darin bewegte. Sie hatte das Packen hinausgezögert, ihre Klamotten in weiten Bögen auf dem Stuhl verteilt, die Zahnbürste noch im Glas. Der Gedanke an die Rückfahrt mit der Bahn am nächsten Morgen legte sich bleischwer auf ihre Brust. Sie war gekommen, um Stille zu finden, und hatte stattdessen ein Feuer entdeckt, das sie nicht benennen konnte, das aber unter ihrer Haut weiterbrannte.
Der Retreat in den bayerischen Alpen war ein Experiment gewesen, eine Flucht aus dem endlosen Einsatz als Tierärztin, aus Notdiensten, aus Keuchen in der Nacht, wenn wieder ein Herz nicht zu retten war. Hier roch alles nach Heu und nassem Gras, nach Pferden und dem sanften Nachleuchten der Berggipfel, wenn die Sonne hinter den Kämmen versank. Die Besitzerin Anna hatte sie wie eine alte Freundin empfangen, und die anderen Teilnehmer waren nett, unaufdringlich, in sich gekehrt. Nur Max, der Reiterhofbesitzer, hatte ihre Aufmerksamkeit sofort auf sich gezogen, mit seiner ruhigen Art, mit den dunklen Augen, die zu lange auf ihr verweilten, mit den Händen, die den Pferden über die Flanken strichen, als hätten sie unendlich Zeit.
Sie hatte die Tage damit verbracht, ihre Muskeln zu dehnen, ihre Gedanken zu beruhigen, ihre Atemzüge zu zählen. Aber ihre Blicke hatten immer wieder den Weg zu ihm gefunden. Beim Yoga hatte er ihre Haltung korrigiert, die Handflächen auf ihre Hüften gelegt, und der Druck hatte durch den dünnen Stoff ihres Leggings geglüht. Beim Abendessen hatte er sich ihr gegenüber gesetzt, und sie hatte die Adern an seinem Hals beobachtet, wenn er lachte. Es war nichts gesprochen worden, aber alles war gesagt.
Jetzt, am letzten Abend, stand sie am Fenster und sah zu, wie die Dämmerung die Konturen der Berge verwischte. Der Mond hing fahl über den Wipfeln, und die Luft hatte die kühle Schärfe, die nach Regen riecht. Sie konnte nicht mehr still sitzen. Sie streifte ihre dünne Jacke über, trat in die Schuhe und schlich durch den dunklen Flur hinaus, hinaus auf den Hof, wo die Sterne so dicht standen, dass sie sich in das Schwarz der Ställe spiegelten.
Die Pferde atmeten tief und rhythmisch, als sie sich näherte. Der Geruch von Stroh und warmem Fell hüllte sie ein. Und dann sah sie ihn. Max lehnte an der Boxentür der großen Stute, die Hand im Mähnenhaar, den Kopf gesenkt. Er drehte sich nicht um, als ihre Schritte auf dem Kies knirschten, aber sie spürte, dass er wusste, dass sie da war.
„Du schläfst nicht?“, fragte er, und seine Stimme klang rau, als hätte er sie schon lange nicht mehr benutzt.
„Ich konnte nicht“, sagte sie. „Alles hier ist so laut in mir.“
Er lachte leise, ein Ton, der tief aus der Brust kam. „Dann bist du hier richtig. Die Stille ist das Lauteste, was es gibt.“
Sie trat neben ihn, lehnte sich gegen die Holzstange der Box. Die Stute schnoberte an ihrer Schulter, warm und feucht, und sie strich dem Tier mechanisch über den Hals, während ihre Augen an Max hingen. Sein Profil war im Mondlicht geschnitten, die Linie des Kiefers hart, die Lippen leicht geöffnet. Sie roch seinen Duft, nach Seife, nach Heu, nach etwas, das tiefer saß.
„Morgen fahre ich“, sagte sie, und ihr Stimme brach ein wenig.
„Ich weiß.“ Er wandte den Kopf, und seine Augen trafen sie mit einer solchen Intensität, dass sie den Atem anhielt. „Ich hab dir nie gesagt, was ich die ganze Woche gedacht habe.“
„Was?“
Er trat einen halben Schritt näher. „Dass ich dich nicht wieder gehen lassen will. Dass ich nicht weiß, wie ich das machen soll.“ Seine Hand hob sich, zögerte, legte sich dann auf ihre Wange. Die Berührung war warm, rau an den Fingerkuppen, und sie spürte, wie ihr Körper darauf reagierte, ein Ziehen tief in ihrem Bauch, ein Pulsieren, das sie nicht unterdrücken konnte.
Sie legte ihre Hand über seine, führte sie hinunter, bis sie ihren Hals umfasste, den Daumen in die weiche Kuhle über dem Schlüsselbein presste. „Dann tu was dagegen“, flüsterte sie.
Er brauchte keine weitere Aufforderung. Sein Mund fand ihren, nicht sanft, nicht zögerlich, sondern hungrig, fordernd, und sie öffnete sich ihm, ließ die Zunge über seine gleiten, spürte den Geschmack von Salz und dunklem Bier. Seine Hand wanderte von ihrem Hals hinab, über ihre Schulter, ihre Brust, und umfasste sie durch den dünnen Stoff des Shirts. Der Druck war genau richtig, fest genug, um Schmerz und Lust zu vermischen, und sie stöhnte in seinen Mund.
Er löste sich, sah sie an, und seine Augen waren schwarz vor Verlangen. „Komm“, sagte er und nahm ihre Hand, zog sie aus dem Stall hinaus, über den Hof, an den erleuchteten Fenstern der anderen Teilnehmer vorbei, hinein in das kleine Holzhaus, das er als sein Büro und Wohnraum nutzte.
Die Tür fiel hinter ihnen ins Schloss. Es roch nach Leder, nach Zigaretten, nach einem Mann, der hier allein lebte. Er drehte sie um, drückte sie mit dem Rücken gegen die Wand, und seine Hände fanden den Saum ihres Shirts, zogen es hoch, bis ihre Brüste in dem kalten Licht der nackten Birne vor ihm lagen. Er stöhnte, beugte sich vor, und seine Zunge umkreiste ihre Brustwarze, saugte, biss leicht, ließ sie aufschreien. Sie grub ihre Finger in sein Haar, zog seinen Kopf fester an sich, während seine Hände ihren Hosenbund öffneten, die Jeans über ihre Hüften schoben.
„Ich will dich jetzt“, sagte er, und seine Stimme war ein Knurren.
„Dann nimm mich“, antwortete sie, und sie war überrascht, wie klar und fest ihre Stimme klang, wie sehr sie sich danach sehnte, genommen zu werden.
Er hob sie hoch, ihre Beine um seine Hüften, und trug sie zum Bett, das breit und niedrig stand, mit einer Decke, die nach altem Holz und noch älterem Schlaf roch. Er legte sie auf das Laken, zog ihr die restlichen Kleider vom Leib, und sie lag nackt vor ihm, während er sich über ihr aufrichtete und sie ansah. Seine Hände ruhten auf seinem Gürtel, zogen ihn auf, und seine Jeans fiel zu Boden. Sein Glied stand steif vor ihm, und bei dem Anblick stieg die Hitze in ihr auf, feucht und drängend.
„Ich will dich in mir spüren“, sagte sie, und die Worte kamen aus einer Tiefe, die sie selbst nicht gekannt hatte.
Er beugte sich über sie, seine Brust an ihrer, das Herz hämmerte gegen ihres, und er stieß langsam, unendlich langsam, in sie ein. Sie spürte, wie er sie ausfüllte, Zentimeter für Zentimeter, wie ihre Wände ihn aufnahmen, wie sich ihr Becken von selbst gegen ihn hob. Er blieb still liegen, seine Stirn an ihrer, und seine Augen suchten ihre, während er sich in ihr bewegte, einen langen, tiefen Stoß, dann noch einen, und der Rhythmus setzte ein, aus dem es kein Zurück mehr gab.
Sie flüsterte seinen Namen, immer wieder, als wäre es ein Gebet. Seine Hände fanden ihre Hüften, zogen sie an, veränderten den Winkel, und plötzlich traf er den Punkt tief in ihr, der sie aufstöhnen ließ, der ihre Beine zittern machte und ihre Zehen krümmte. Er lachte leise, ein triumphierender Ton, und stieß härter, schneller, und sie verlor sich in dem Geräusch von nassem Fleisch, das aneinander schlug, in dem Geruch von Schweiß und Lust, der das Zimmer erfüllte.
Er rollte sie auf den Rücken, hob ihre Beine auf seine Schultern, und die neue Tiefe ließ sie aufschreien. Sie griff nach seinem Handgelenk, führte seine Hand hinunter, presste sie auf ihren Kitzler, und er verstand sofort, rieb mit dem Daumen kreisend, während er in sie stieß, bis die Spannung in ihr zu einer Schnur wurde, die jeden Moment reißen konnte.
„Komm für mich“, sagte er, und seine Stimme war rau vor Anstrengung. „Ich will es spüren.“
Sie schloss die Augen, und die Wellen überspülten sie, ein Zittern, das in ihrem Bauch begann und sich durch ihre Glieder fraß, während sie seinen Namen schrie, und er stieß noch einmal, noch zweimal, und dann ergoss er sich in ihr, mit einem Stöhnen, das tief aus seiner Kehle kam, und sie hielt ihn fest, bis das Zittern nachließ.
Sie lagen ineinander verschlungen, schweißgebadet, die Haut klebte aneinander. Seine Hand lag auf ihrem Bauch, und sie spürte seinen Herzschlag gegen ihren Rücken. Die Stille kehrte zurück, aber sie war nicht mehr bedrohlich. Sie war ein Raum, in dem sie sich ausstrecken konnte.
Am nächsten Morgen stand sie am Fenster, die Stirn gegen das kühle Glas gepresst, und sah den Nebel über den Wiesen hängen. Ihre Tasche war gepackt, stand neben der Tür. Sie hörte seine Schritte auf dem Kies, dann das Knarren der Tür.
„Du gehst“, sagte er.
„Ich muss.“ Sie drehte sich um. Er stand im Türrahmen, das Haar zerwühlt, die Augen noch schwer vom Schlaf. „Aber ich komme wieder. Nächsten Monat. Wenn du willst.“
Er trat näher, nahm ihr Gesicht in seine Hände, und seine Lippen fanden ihre, sanft, endgültig. „Ich werd dich erwarten“, sagte er. „Ich hab ja nichts als Zeit.“
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