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Die Sehnsucht im Bildschirm

Long-Distance Kurzgeschichten · Lesedauer ca. 9 Min · Ab 18 Jahren

Die Erinnerung an seine Stimme – rau, müde, durch den Lautsprecher ihres Handys – war in jener Nacht in Wien geboren. Sie saß in ihrem winzigen Apartment, die Knie an die Brust gezogen. „Ich vermisse dich“, hatte er gesagt, und etwas in ihr hatte sich gelöst, wie ein Knoten, der jahrelang zugezogen war. Acht Monate später sitzt sie im selben Sessel. Der Laptop flackert. Sein Gesicht füllt das Fenster. Die Vergangenheit verblasst – die Gegenwart wird grell, konkret.

„Du siehst müde aus“, sagt Lara und legt den Kopf schief. Ihr Blick wandert über sein Kinn, den leichten Schatten, den er sich seit Tagen nicht rasiert hat. Ben lacht leise – ein Geräusch, das in den Tiefen ihrer Brust widerhallt, als wäre er direkt neben ihr.

„Ich hab’ die ganze Nacht an dich gedacht. Konnte nicht schlafen.“ Seine Augen, dieses intensive Blau, scheinen durch die Kamera zu brennen. Ihr Herz klopft, ein dumpfes Pochen, das ihr den Atem stocken lässt. Sie atmet flach, spürt, wie ihr Brustkorb sich hebt und senkt, und weiß, dass er es sieht. Ihr Höschen wird feucht, nur vom Klang seiner Stimme, von dieser einen verdammten Andeutung in seinem Blick.

„Ich auch“, gesteht sie. „Ich hab’ deine Hände auf meiner Haut gespürt, deinen Mund…“ Sie stockt, verlegen, aber seine Miene ermutigt sie. „Erzähl mir, was du gesehen hast“, bittet er. „In deinen Gedanken.“

Sie schmunzelt, ein schelmischer Zug. „Dass du mich küsst. Langsam. Dass deine Finger über meinen Rücken wandern, mich näher ziehen. Dass du meinen Hals küsst, genau hier…“ Sie deutet auf die Stelle unter ihrem Ohr. Ben schluckt hörbar.

„Und dann?“, fragt er, die Stimme heiserer. „Dann hebst du mich hoch, trägst mich ins Schlafzimmer. Legst mich aufs Bett, ganz vorsichtig. Dein Gewicht auf mir, deine Wärme…“ Sie schließt die Augen, wie um das Bild zu verstärken. Als sie sie wieder öffnet, spielt ein Lächeln auf ihren Lippen. „Und dann spür ich deinen harten Schwanz an meiner Schenkelinnenseite, wie er gegen meine feuchte Möse drückt.“

Die Annäherung durch den Bildschirm

Lara zieht das Sweatshirt aus – nicht wegen der Wärme, sondern um ihn zu sehen: seine Reaktion, das Zucken seines Mundwinkels, das Verlangen, das sich in seinen Pupillen weitet. Ein dünnes Top liegt frei, die Träger fallen über ihre Schultern. Ihre Brüste heben und senken sich unter dem dünnen Stoff. Ben lehnt sich zurück, seine Hand tastet nach etwas außerhalb des Bildes. Ein Glas Wasser? Sie weiß es nicht. Sie will nur ihn. Sie will seinen Schwanz in ihrer Hand spüren, seinen Schwanz in ihrer Fotze.

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„Zeig mir mehr“, flüstert er. Das Flüstern kriecht durch die Kabel, umwickelt sie, fängt sie in seinem Sog. Sie gehorcht. Langsam, Millimeter für Millimeter, streift sie das Top ab, bis ihre Brüste nackt im kalten Licht des Monitors liegen. Ihre Haut schimmert blass, die Brustwarzen hart – eine Einladung, die er physisch nicht annehmen kann. Aber ihr Blick, ihr Atem, der sich auf dem Bildschirm beschlägt, das ist genug. Sie kneift eine Brustwarze zwischen Daumen und Zeigefinger, drückt fest, bis es leicht schmerzt, und ein leises Stöhnen entweicht ihren Lippen.

„Gott, Lara“, presst er hervor. Sein Adamsapfel hüpft. Sie hört ihn schlucken, ein trockenes Geräusch, das sie noch feuchter werden lässt. Ihre Hand gleitet ihren Hals hinunter, über das Schlüsselbein, bleibt auf der Brust liegen. Sie kreist die Brustwarze mit dem Daumen – langsam, bewusst, während sie ihn ansieht. Bens Atem wird schneller. Er öffnet seine Hose, der Gürtel klirrt. Sie sieht, wie er den Reißverschluss aufzieht, sieht die Wölbung in seiner Boxershorts, die sich abzeichnet wie ein Denkmal aus Fleisch und Blut.

„Lass mich sehen“, bittet sie. Er zögert nicht. Die Kamera fährt nach unten, fängt seinen nackten Oberkörper ein: die sehnigen Arme, den flachen Bauch. Dann zieht er die Shorts runter, und sein Schwanz springt hervor, prall und hart, die Eichel glänzt feucht im Dämmerlicht. Seine Hand ruht auf der Beule, umfasst den Schaft, aber er bewegt sich nicht. Ein Schauer läuft ihr über den Rücken. Sie will ihn schmecken, dieses Ding, das da so stolz und aufgerichtet vor ihr thront.

„Du bist so schön“, sagt sie, und die Worte kommen von Herzen. Ben errötet, ein Anflug von Rosa auf seinen Wangen. „Du machst mich verrückt“, erwidert er. „Weißt du das? Wenn ich dich so sehe, könnte ich durch den Bildschirm greifen und dich ficken, bis du schreist.“

„Tu es“, flüstert sie. „In Gedanken.“

Sie schließt die Augen und stellt sich vor, wie seine Finger über ihre Wange streichen, ihren Nacken hinunter, die Wirbel entlang. In ihrer Fantasie küsst er ihre Schulter, saugt sanft an der Haut, während seine Hände ihre Hüften umfassen. Sie öffnet die Augen und sieht, dass auch er die Augen geschlossen hat, die Hand auf seinem Glied ruht, sich aber nicht bewegt. Sein Schwanz zuckt, als würde er ungeduldig auf ihre Berührung warten.

„Warte“, sagt sie. „Lass mich.“

Sie greift nach ihrem Gleitgel, einer Flasche, die seit ihrem letzten Videoanruf neben dem Laptop liegt. Sie träufelt etwas auf ihre Finger, verteilt es über ihre Brüste, bis sie glänzen. Bens Lider flattern. „Ja“, haucht er. „Zeig mir, wie du dich berührst.“

Lara streicht mit einer Hand über ihre Brust, kreist die Brustwarzen, drückt sie sanft. Mit der anderen Hand wandert sie tiefer, über den Bauch, unter den Bund ihrer Jogginghose. Sie stöhnt leise, als ihre Finger die feuchte Wärme zwischen ihren Beinen finden. Sie spreizt die Beine weiter, schiebt die Hose ein Stück nach unten, bis ihre Schamlippen zu sehen sind, glänzend vor Erregung. Die feuchte Ritze öffnet sich wie eine Blüte, bereit, aufgenommen zu werden.

„Ich will dich schmecken“, sagt Ben, die Stimme rau vor Verlangen. „Ich will meinen Kopf zwischen deinen Schenkeln, meine Zunge tief in deiner Fotze.“

Sie stellt es sich vor: seine Zunge, die über ihre Klitoris gleitet, die Stöße, die sie an den Rand des Wahnsinns treiben. Ihre Finger folgen dem Rhythmus ihrer Fantasie, gleiten in sie hinein, während ihr Daumen die Klitoris reibt. Sie beobachtet, wie Bens Hand sich schneller bewegt, die Vorhaut über die Eichel gleitet, glitschig vom Schweiß und seiner eigenen Erregung. Ein dünner Faden Vorsaft tropft von seiner Spitze, benetzt seine Finger.

„Erzähl mir, was du siehst“, bittet sie, ihre Stimme nur ein Hauch.

„Ich sehe dich, wie du dich öffnest, wie deine Finger in dir verschwinden. Ich höre dein Stöhnen, es macht mich wahnsinnig. Ich will meine Hände auf deinen Hüften, meinen Schwanz in dir, tief drin, bis du kommst.“

Die Berührung durch die Leitung

Sie schließt die Augen. In ihrer Vorstellung sind es seine Finger, die über ihre Haut gleiten, sein Mund, der ihre Brustwarze umschließt, sein Gewicht auf ihr. Sie öffnet die Augen wieder, sieht ihn, wie er sich selbst streichelt – und das Bild wird zum Spiegel ihrer eigenen Lust. Sie streift die Jogginghose ab, die Beine nackt, die Schenkel öffnen sich vor der Kamera. Ein Impuls, der keine Scham kennt. Ihre Fotze ist jetzt vollständig entblößt, die Schamlippen geschwollen, triefend nass.

„Ich will dich in mir spüren“, sagt sie, ihre Stimme tief und belegt. Sie gleitet mit zwei Fingern in sich hinein, so tief sie kann, und stöhnt laut auf. Die Kamera fängt jeden Zoll ein: wie ihre Muskeln sich um ihre Finger zusammenziehen, wie ihr Becken sich hebt und senkt, wie sie sich selbst vögelt für ihn. „Ich will deinen dicken Schwanz in mir, wie er mich ausfüllt, mich dehnt.“

Bens Hand rast jetzt über seinen Schaft, die Eichel rot und geschwollen. „Zeig mir, wie du kommst“, keucht er. „Ich will sehen, wie du dich kommen siehst.“

Sie gehorcht. Sie legt die Beine breiter, die Fersen auf der Sesselkante, und massiert ihre Klitoris mit kreisenden Bewegungen. Ihre Brüste wippen, ihre Haut glänzt von der Anstrengung. Der Druck baut sich auf, Welle um Welle, bis sie explodiert. Ihr Körper bebt, ihr Rücken krümmt sich, und ein Schrei entringt sich ihrer Kehle, wild und unkontrolliert. Ihre Muskeln zucken um ihre Finger, während der Orgasmus sie durchschüttelt. „Ja, ja, ja“, stöhnt sie, die Worte erstickt im Atem.

Ben stöhnt auf, als er sie kommen sieht, und sein Körper spannt sich. „Ich komme, Lara“, presst er hervor. Dann schießt sein Sperma in dicken, weißen Strahlen aus seiner Eichel, spritzt über seine Hand, seinen Bauch, tropft auf den Boden. Er stöhnt ihren Namen, ein letztes Mal, bevor er erschöpft zurückfällt.

Sie liegen beide da, atemlos, die Gesichter vom Schweiß glänzend, die Herzen hämmernd. Der Bildschirm flackert, aber die Verbindung bleibt. Sie sehen sich an, und in diesem Moment gibt es keine Distanz, keine Kabel, keine Bildschirme – nur zwei Körper, die füreinander brennen.

„Ich wünschte, du wärst hier“, flüstert sie.

„Ich auch“, sagt er. „Bald.“

Sie lächelt, ihre Finger ruhen noch immer auf ihrer feuchten Möse. „Bald.“

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