Ein langjähriges Paar lernt im Urlaub eine dritte Person kennen. Was eigentlich nur eine Idee bleiben sollte, wird über sechs Tage ein gemeinsames Experiment. Eine lange Geschichte über Vertrauen, Eifersucht und das Erstaunen darüber, was eine Beziehung aushalten kann. Ab 18.

Wir kannten Cara nicht, bevor wir nach Sizilien fuhren. Wir kannten sie auch nach Sizilien nicht mehr, aber das ist nicht ganz richtig – wir haben einen Sommer lang gewusst, was eine andere Person mit uns macht, und das ist mehr, als die meisten Paare über sich wissen.
Jens und ich waren seit acht Jahren zusammen, seit fünf verheiratet. Wir hatten kein Drama gehabt, was vielleicht das Drama war – wir lebten ein freundliches, kompetentes Leben in Hamburg, ich Anwältin, er Architekt, und unsere Reisen waren das, was uns aus unserem Alltag herausriss. Sizilien war die fünfte Reise, ein gebuchtes Haus auf dem Land bei Modica, mit einem Pool und einem Olivenhain und einer Hausverwalterin, die einmal am Tag vorbeikam und sich erkundigte, ob wir Brot oder Wein brauchten.
Cara war die Hausverwalterin nicht. Cara wohnte in dem kleinen Steinhaus am Rand des Grundstücks, das wir nicht gemietet hatten – es war ein eigenes Mietobjekt, drei Räume, ein Bad. Sie war Mitte dreißig, halb Italienerin, halb Amerikanerin, hatte zwei Jahre lang in Berlin gelebt, sprach perfekt Deutsch.
Am ersten Abend lernten wir sie kennen, weil sie an unsere Veranda kam, sich vorstellte, eine Flasche Wein mitbrachte und sagte, sie würde uns drei Wochen nicht stören – sie sei nur Tagsüber draußen, manchmal nicht, sie habe ein Buch zu schreiben.
„Was für ein Buch?“, fragte Jens.
„Eine Übersetzung. Pavese.“
„Wohin?“
„Ins Deutsche. Die alten Übersetzungen sind veraltet.“
Wir tranken den Wein. Jens und ich hatten sofort dieselbe Wahrnehmung – Cara war nicht jemand, dem man begegnete, ohne dass etwas in einem reagierte. Sie war kein klassisch attraktiver Mensch, aber sie hatte eine Art zu reden, die Aufmerksamkeit verlangte, ohne sie zu erbetteln. Wir blieben drei Stunden auf der Veranda. Sie ging um Mitternacht.
Im Bett, später, sagte Jens:
„Interessante Frau.“
„Ja.“
„Findest du sie attraktiv?“
„Findest du sie attraktiv?“
Wir lachten. Wir waren seit acht Jahren zusammen, wir hatten dieses Spiel oft gespielt – wer hatten wir auf Reisen interessant gefunden, wer war uns aufgefallen. Wir hatten nie etwas daraus gemacht. Es war eines unserer kleinen sicheren Spiele.
„Ja“, sagte Jens.
„Ich auch.“
„Sie auch?“
„Ich glaube ja.“
Es war ungewohnt für mich, das so klar zu sagen. Ich hatte in acht Jahren Beziehungen vier andere Frauen gefunden, mit denen ich kurz hätte gedacht, ich könnte etwas haben, hätte ich es nicht mit Jens. Cara war die fünfte. Aber Cara war anders. Cara wirkte, als wäre sie auch die fünfte.
„Anna“, sagte Jens.
„Ja.“
„Reden wir morgen darüber.“
Wir redeten am nächsten Morgen am Frühstückstisch. Wir hatten beide schon einmal über Möglichkeiten geredet, abstrakt, lang her – mit Anfang dreißig, in einer Phase, in der wir zu viel über Beziehungstheorie gelesen hatten und nichts daraus gemacht hatten. Jetzt redeten wir nicht abstrakt. Wir redeten über Cara, die wir gestern Abend kennengelernt hatten, und über das, was wir mit ihr machen wollten, wenn wir es machten.
„Ich will sie nicht mit dir alleine sehen“, sagte ich.
„Verstanden.“
„Du auch nicht?“
„Ich auch nicht. Ich will dich nicht mit ihr alleine sehen.“
„Dann alle drei.“
„Oder gar nicht.“
Wir nahmen das Gar-Nicht ernst. Wir besprachen, was wir tun würden, wenn wir gar nichts tun würden. Wir würden den Urlaub genießen, höflich grüßen, vielleicht zweimal mit Cara abendessen, wir würden in den Pool gehen, wir würden Sizilien sehen.
„Anna.“
„Ja.“
„Wenn wir es nicht machen, denken wir die nächsten zwei Wochen drüber nach.“
„Ich weiß.“
„Wenn wir es machen, denken wir später drüber nach.“
„Ich weiß.“
„Eine Art von Denken ist schlimmer als die andere.“
„Ja.“
Wir entschieden uns für die zweite Art. Wir baten Cara am selben Abend zu uns. Sie kam, wieder mit einer Flasche Wein, und diesmal setzte sie sich nicht auf den Stuhl gegenüber, sondern auf die Bank neben mir, so dicht, dass ich ihre Schulter an meiner spürte.
„Cara“, sagte ich. „Wir möchten dir etwas vorschlagen. Es ist ungewöhnlich.“
Sie sah mich an, dann Jens. „Ich habe so etwas erwartet.“
„Du hast was erwartet?“
„Dass ihr mich fragt, ob ich mit euch ins Bett gehen will.“
Es war so direkt, so unverstellt, dass ich den Wein verschluckte und hustete. Jens lachte – ein nervöses, aber erregtes Lachen. „Ja“, sagte er. „Das ist es.“
„Ich arbeite an einer Übersetzung von Pavese“, sagte Cara. „Die alten Übersetzungen sind veraltet. Aber ich arbeite auch an mir selbst. Und ich habe beschlossen, diesen Sommer Dinge zu tun, die ich vorher nicht getan habe. Dinge, die mich verändern.“
Ihre Hand lag jetzt auf meinem Oberschenkel – leicht, fragend. Ich sah Jens an. Er nickte. Ich legte meine Hand auf ihre und sagte: „Dann lass uns anfangen.“
Es begann auf der Veranda, unter dem blauen Licht der sizilianischen Nacht. Cara beugte sich zu mir, ihre Lippen waren weich und warm, ihr Kuss war tief und fordernd. Ich spürte ihre Zunge in meinem Mund, und mein Körper reagierte sofort – ein heißes Ziehen zwischen meinen Beinen, das sich anfühlte, als hätte ich monatelang auf diesen Kuss gewartet. Ich spürte ihre Hand an meinem Nacken, die mich sanft nach unten drückte, während sie sich umdrehte und auch Jens küsste, mit derselben Intensität.
Ich stand auf, zog sie hoch. „Komm ins Schlafzimmer.“
Im Schlafzimmer war es dunkel, nur das Mondlicht fiel durch das Fenster. Ich zog mein Kleid aus, ohne zu zögern, stand nackt vor ihnen. Jens sah mich an, wie er mich seit Jahren nicht angesehen hatte – begehrend, hungrig, als sähe er mich zum ersten Mal. Cara zog ihr Oberteil aus, ihre Brüste waren voll, die Brustwarzen dunkel und hart. Sie ließ ihren Rock fallen, stand in einem schmalen Slip da, der ihre Hüften umschmeichelte.
„Leg dich hin“, sagte sie zu mir.
Ich legte mich auf das Bett, die Decke kühl auf meiner heißen Haut. Cara stieg auf mich, setzte sich rittlings auf meinen Bauch, ihre Haut rieb sich an meiner. Sie beugte sich vor, ihre Brüste hingen über meinem Gesicht, und sie küsste mich wieder, während ihre Hand nach unten wanderte, zwischen meine Beine, über meinen Slip. Ich war schon nass, so verdammt nass – der Stoff war durchgeweicht, als sie ihn zur Seite schob und ihre Finger über meine feuchte Möse strich.
„Oh Gott“, stöhnte ich.
„Du bist so heiß“, flüsterte sie. „So nass für mich.“
Sie schob zwei Finger in mich hinein, langsam, bis zum Anschlag. Ich spürte, wie sich meine Fotze um sie schloss, wie ich unwillkürlich ihre Finger in mich sog. Sie fummelte mit einer Hand an meinem Slip herum und zog ihn mir runter, wobei sie mich kurz unterbrach, bevor sie mit den Fingern weitermachte. Ich lag nackt unter ihr, meine Beine weit geöffnet, während ihre Finger in mir waren. Jens stand neben dem Bett, starrte auf das Schauspiel. Seine Augen waren dunkel vor Erregung, und ich sah, wie er seine Hose öffnete, seinen harten Schwanz herausholte und anfing, sich langsam zu massieren.
„Siehst du, was sie mit mir macht?“, fragte ich ihn, meine Stimme heiser.
„Ja“, hauchte er.
„Komm her.“
Er kam näher, sein Schwanz war steif, die Eichel feucht. Ich öffnete den Mund, nahm ihn hinein, während Caras Finger weiter in mir arbeiteten. Der Geschmack von ihm, vermischt mit dem Geruch von Caras Haut, trieb mich in einen Rausch. Ich lutschte seinen Schwanz, ließ ihn tief in meinen Rachen gleiten, während Cara mich weiterfummelte, ihr Daumen über meine klatschnasse Klitoris rieb, während ihre Finger in mir waren. Jens hielt meinen Kopf, stieß rhythmisch in meinen Mund, und ich hörte sein Stöhnen, tief und guttural.
Cara zog ihre Finger aus mir heraus, leckte sie ab, und sagte: „Du schmeckst unglaublich.“
Sie drehte sich um, setzte sich auf mein Gesicht, ihre nasse Muschi direkt über meinem Mund. Ich konnte sie riechen, ihren süßlichen Duft, der mir den Kopf verdrehte. Ich leckte sie, meine Zunge fand ihre Klitoris, die hart und geschwollen war, und ich saugte daran, während sie sich auf mir bewegte. Sie stöhnte laut, ihr Körper zitterte. „Ja, genau so, leck mich.“
Jens zog sich aus meinem Mund zurück, kam um das Bett herum. Ich hörte, wie er sich hinter Cara positionierte, und dann sah ich, wie er seinen Schwanz an ihre feuchte Öffnung führte. Sie stöhnte auf, als er hineinglitt, langsam, tief. Sein Schwanz verschwand in ihrer Fotze, während ich weiter an ihr leckte. Der Anblick trieb mich fast über den Rand – mein Mann, der diese Frau fickte, während ich sie leckte.
„Fick sie“, stöhnte ich gegen ihre Muschi. „Fick sie hart.“
Jens nahm Caras Hüften, zog sie zurück, rammte seinen Schwanz tief in sie hinein. Jeder Stoß ließ sie auf meinem Gesicht aufschaukeln, und ich leckte weiter, meine Zunge in ihrem Saft ertrinkend. Cara schrie auf, ein wilder, animalischer Schrei, als ihr Orgasmus sie überrollte. Ihre Muschi zuckte auf meiner Zunge, ihr Saft floss über mein Kinn. Sie zitterte am ganzen Körper, und Jens fickte sie durch ihren Höhepunkt, sein Schwanz glitschte nass und schnell in ihr.
Er zog sich zurück, drehte sie um. „Jetzt du“, sagte er zu mir.
Ich legte mich auf den Rücken, die Beine gespreizt. Jens kam über mich, seine Eichel an meiner Öffnung. „Sieh mich an“, sagte er. Ich sah ihn an, während er in mich eindrang, langsam, tief, bis ich ihn ganz in mir spürte. Ich war so nass von Caras Saft, dass er mühelos glitt.
„Oh fuck, Anna“, keuchte er.
„Fick mich“, flüsterte ich. „Fick mich hart.“
Er begann zu stoßen, hart und tief, jeder Stoß traf meinen Muttermund. Ich spürte, wie sich mein Bauch zusammenzog, wie die Hitze in mir aufstieg. Cara beugte sich über mich, ihre Brüste streiften meine, ihre Lippen fanden meine. Sie küsste mich, während Jens mich fickte, ihre Zunge in meinem Mund, ihr Geschmack auf meinen Lippen.
Jens verlangsamte, zog sich fast ganz zurück, und stieß dann wieder zu – ein langer, tiefer Stoß, der mich durchbohrte. „Ich komme“, stöhnte ich. „Ich komme gleich.“
„Warte“, sagte Cara. Sie rutschte tiefer, ihr Kopf zwischen meinen Beinen, und begann, meine Klitoris zu lecken, während Jens in mir war. Der doppelte Reiz – sein Schwanz in mir, ihre Zunge an meinem Kitzler – war zu viel. Ich schrie auf, als mich der Orgasmus überrollte, ein wilder, explosionsartiger Krampf, der meinen ganzen Körper erbeben ließ. Meine Möse zog sich um Jens‘ Schwanz zusammen, und ich spürte, wie er zuckte, wie er in mir kam, sein Sperma heiß und dick in meiner Muschi.
Wir lagen da, verschwitzt, atemlos. Caras Finger spielten mit meinem Haar. Jens lag auf mir, sein Gewicht schwer und beruhigend. Niemand sprach. Die sizilianische Nacht war draußen still, nur das Zirpen der Grillen.
Es war der erste Abend. Es sollten sechs weitere folgen. Sechs Nächte, in denen wir lernten, was wir aushalten konnten – und was wir nicht aushalten konnten. Sechs Nächte, in denen Cara uns zeigte, was sie wollte, und wir es ihr gaben, und sie es uns gab.
Am zweiten Abend war ich es, die Cara gegen die Wand drückte, ihre Beine über meine Schultern hob und meine Zunge in ihre feuchte Möse tauchte, während Jens hinter mir stand und mich fickte, langsam, tief, seinen Schwanz in mir, während ich sie leckte. Ich schmeckte ihren Saft, hörte ihr Stöhnen, spürte Jens‘ Stoße, und ich wusste: Dies war erst der Anfang.
Am dritten Abend lag Cara auf dem Bauch, ihr Arsch hochgereckt, und Jens fickte sie von hinten, während ich auf ihrem Gesicht ritt, meine Muschi auf ihrem Mund, mein Saft über ihr Kinn rann. Ich sah, wie sein Schwanz in ihr verschwand, wie ihre Arschbacken bei jedem Stoß zitterten, und ich ritt sie noch härter, bis ich über ihrem Gesicht explodierte.
Am vierten Abend banden wir Cara an das Bettgestell – ihre Handgelenke mit Seidenstrümpfen, ihre Knöchel mit einem Gürtel. Sie lag nackt, ausgebreitet, ihre Muschi glänzend nass, ihre Brustwarzen hart. Jens und ich nahmen sie gemeinsam: Ich leckte ihre Brüste, ihre Bauch, ihre Schenkel, während er seinen Schwanz in ihren Mund schob, langsam, tief, bis sie würgte. Dann setzte ich mich auf ihr Gesicht, ließ sie mich lecken, während Jens sie fickte, sein Schwanz in ihrer Fotze, ihr Körper auf dem Bett aufschaukelnd.
Am fünften Abend weinte Cara – nicht vor Schmerz, sondern vor Lust. „Ich habe noch nie so gefühlt“, flüsterte sie. „Ihr habt mich gebrochen.“
Am sechsten Abend, dem letzten, war es still. Wir lagen nackt im Bett, Cara zwischen uns. Jens hatte seinen Arm um sie gelegt, ich meinen Kopf auf ihrer Brust. Ihre Hand lag auf meinem Bauch. Der Mond schien durch das Fenster, warf Schatten an die Wand.
„Was machen wir morgen?“, fragte ich.
„Morgen fahrt ihr nach
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