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Seitensprung in Berlin

Seitensprung Kurzgeschichten · Lesedauer ca. 11 Min · Ab 18 Jahren

Diese Geschichte wurde automatisch mit KI-Unterstützung erstellt. Alle Personen sind volljährig. Ab 18.

Der erste Termin lag drei Wochen zurück, als sie zum zweiten Mal in mein Penthouse kam. Draußen versank Berlin im Abendgrau, die Spree glitzerte matt zwischen den Bürohäusern, und ich stand am Fenster, als ich ihren Schlüssel im Schloss hörte. Ich hatte ihn ihr gegeben, ohne viel zu sagen, nur eine Geste, die mehr bedeutete als jede Einladung. Sie trat ein, der Geruch von Regen und teurem Parfum haftete an ihrem Mantel, und ihre Augen suchten mich, dunkelbraun, mit dieser Mischung aus Scham und Hunger, die mich nicht mehr losließ.

Sie hieß Miriam, und ihr Mann hieß Jonas. Sie hatte mir von ihm erzählt, an den Abenden, als wir uns in meiner Praxis trafen, bevor die Glasfront des Büros zum Spiegel wurde und die Stadt unter uns zu einem glimmenden Teppich zerfloss. Sie hatte von der Leere gesprochen, die ihre Ehe gefüllt hatte, von den Jahren, in denen sie nebeneinanderher gelebt hatten, von der Einsamkeit, die sie nachts neben einem schlafenden Körper spürte. Ich hatte zugehört, wie es mein Beruf war, aber ich hatte mehr getan als zuhören. Ich hatte ihre Hände beobachtet, wenn sie den Bleistift umklammerte, hatte die Ader an ihrem Hals gesehen, die pulsierte, wenn sie von ihren Sehnsüchten sprach, hatte gespürt, wie die Luft im Raum dichter wurde, jedes Mal, wenn sie ihre Beine übereinanderschlug.

An diesem Abend stand sie in meinem Wohnzimmer, und ich sah, wie ihr Blick über die Ledercouch glitt, über den kalten Kamin, über das große Bett, das durch die offene Tür sichtbar war. Sie trug ein schwarzes Kleid, das ihre Schultern freiließ, und ihre Haare waren hochgesteckt, mit ein paar Strähnen, die ihr ins Gesicht fielen. Ich trat näher, und sie hob den Kopf, ein Lächeln auf den Lippen, das nicht ganz sicher war.

„Ich habe Jonas gesagt, dass ich beruflich unterwegs bin“, sagte sie leise. „Er hat mich nicht gefragt, wohin.“

„Aber du willst, dass er es weiß.“

Sie zögerte, dann nickte sie langsam. „Er weiß es nicht. Nicht so. Aber ich will ihn nicht belügen. Ich will, dass er mich nimmt, so wie du mich nimmst. Ich will, dass er mich sieht, so wie du mich siehst.“

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Ich spürte, wie sich etwas in mir zusammenzog, ein Verlangen, das ich nicht benennen konnte, das über das simple Begehren hinausging. Ich hatte in den vergangenen Wochen oft an sie gedacht, an ihre Haut, die nach Vanille und Salz roch, an ihren Mund, der unter meinem Küssen weich wurde, an ihre Hände, die mir über den Rücken fuhren, als ich sie zum ersten Mal auf dieses Bett legte. Aber es war mehr als das. Es war die Art, wie sie mich ansah, als könnte ich ihr etwas geben, was sie selbst nicht kannte.

Ich trat hinter sie, legte meine Hände auf ihre Schultern, spürte die Wärme ihrer Haut durch den dünnen Stoff. Sie lehnte sich zurück, ihre Wirbelsäule spannte sich unter meinen Fingern. „Ich habe mit ihm gesprochen“, sagte ich. „Ich habe ihn angerufen, vorhin.“

Sie drehte sich um, die Augen weit. „Du hast was?“

„Ich habe ihm gesagt, dass ich dich liebe. Dass ich dich begehre. Dass ich ihn einlade, hierherzukommen, um zu sehen, was wir haben.“

Ihr Atem stockte. Ihre Hand fand mein Handgelenk, und ich spürte ihren Puls, schnell und unruhig. „Das hättest du nicht tun dürfen. Nicht ohne mich zu fragen.“

„Ich frage dich jetzt.“ Ich beugte mich vor, strich ihr eine Strähne aus dem Gesicht. „Willst du, dass er kommt? Willst du, dass er uns zusieht? Dass er mitmacht?“

Sie schwieg eine lange Weile. Die Stadt draußen summte, das ferne Rauschen der Straßen, ein Sirenenklang, der verhallte. Dann, so leise, dass ich es kaum hörte: „Ja.“

Das Klingeln kam eine Stunde später. Miriam zuckte zusammen, als ich zur Tür ging, und ich sah, wie sie sich die Hände rieb, wie sie sich setzte, wieder aufstand, sich den Saum ihres Kleides glatt strich. Als ich öffnete, stand Jonas im Rahmen, Regentropfen auf den Schultern seines Mantels, das Gesicht müde, aber wach. Er sah mich an, und ich hielt seinem Blick stand.

„Ich weiß nicht, warum ich hier bin“, sagte er, und seine Stimme klang rau.

„Doch, das weißt du“, antwortete ich. „Du bist hier, weil du sie liebst. Und weil du wissen willst, ob sie dich noch liebt.“

Er trat ein, und als er Miriam sah, blieb er stehen. Sie stand mitten im Raum, die Arme verschränkt, und ihre Augen suchten seinen Blick. Keiner sprach. Die Stille war so dick, dass ich meinen eigenen Herzschlag hörte. Dann machte sie einen Schritt auf ihn zu, und er streckte die Hand aus, als wollte er sie berühren, zog sie aber zurück.

„Ich hätte es dir sagen sollen“, sagte sie leise. „Ich habe es dir nicht gesagt. Ich schäme mich, aber ich bereue es nicht.“

Jonas schluckte. Er sah sie an, und ich sah in seinem Gesicht etwas Weiches, etwas Verletzliches, das mich überraschte. „Ich habe dich vermisst“, sagte er. „Ich habe dich vermisst, ohne zu wissen, wie sehr, bis du mir heute Abend gesagt hast, dass du in Berlin bist. Dass du mit ihm zusammen bist.“

„Ich bin hier. Und ich bin nicht weggegangen.“

Ich trat näher, stellte mich neben Miriam, legte eine Hand auf ihren Rücken, spürte, wie sie sich unter meiner Berührung entspannte. „Sie will, dass du sie siehst“, sagte ich zu Jonas. „Ganz. So, wie ich sie sehe. Und sie will dich sehen. Ganz. Wenn du das willst.“

Jonas sah mich an, und ich konnte nicht deuten, was in seinem Blick lag – Wut, Neugier, Verlangen. Er trat näher, blieb vor Miriam stehen, und sie hob die Hand, legte sie auf seine Brust, ließ sie dort liegen, wo sein Herz schlug.

„Ich will es“, sagte er. „Ich will sehen, wer du bist, wenn du nicht mehr meine Frau bist. Und ich will sehen, wer du bist, wenn du es doch bist.“

Miriam atmete aus, ein Beben, das durch ihren ganzen Körper ging. Sie drehte sich zu mir um, und ihre Augen waren feucht. „Dann zeig es uns“, sagte sie. „Zeig uns, wie du mich nimmst. Und dann zeig mir, wie er mich nimmt.“

Ich nahm ihr Gesicht in beide Hände, küsste sie, langsam, gründlich, während ich spürte, wie Jonas hinter ihr die Luft anhielt. Ihr Mund öffnete sich unter meinem, ihre Zunge fand meine, und ich zog sie an mich, fühlte ihre Brüste an meiner Brust, ihre Hüften gegen meine. Gleichzeitig fühlte ich seine Hand auf ihrem Rücken, zögernd, dann fester, als sie sich an ihn lehnte, ihren Kopf zu ihm drehte, seinen Mund auf ihren.

Wir bewegten uns ins Schlafzimmer, das Bett war breit und weiß, die Laken frisch bezogen. Ich half Miriam aus dem Kleid, während Jonas ihre Träger löste, und im Schein der Stehlampe sah ich ihren Körper zum ersten Mal nackt vor uns beiden, ihre Brüste schwer und voll, ihre Hüften weich, der dunkle Streifen zwischen ihren Beinen, der mich schon so oft verrückt gemacht hatte. Sie stand da, die Hände an den Seiten, und ließ sich ansehen, mit einer Offenheit, die mich durchfuhr.

„Du bist schön“, sagte Jonas, und seine Stimme war heiser.

Sie lächelte, und ich sah Tränen in ihren Augen. Sie legte die Arme um ihn, zog ihn an sich, und ich trat hinter sie, während sie seinen Gürtel öffnete, seine Hose herunterließ. Ich spürte ihre Erregung, als ihre Hand seinen Schwanz umfasste, als sie ihn herausholte und ich sah, wie er zuckte, als sie ihn an ihrem Bauch rieb. Ich half ihr, seine Boxershorts zu lösen, und dann stand er nackt vor uns, und ich sah, wie sie ihn ansah, mit diesem Blick, den ich kannte, der aber jetzt jemand anderem galt.

„Setz dich“, sagte ich zu ihm, und er gehorchte, ließ sich auf den Bettrand sinken. Ich legte Miriam über seinen Schoß, so dass sie auf ihm kniete, ihr feuchtes Fleisch gegen seine Hüfte, und ich leckte ihre Brustwarze, während er ihre andere Brust in den Mund nahm. Sie stöhnte, leise, dann lauter, als ich ihre Hand zu seinem Schwanz führte, als sie ihn umfasste und an sich führte, als er in sie eindrang.

Ich beobachtete, wie er sie auf seinem Schoß bewegte, wie ihre Hüften kreisten, wie ihre Hände seine Schultern umklammerten, wie seine Finger sich in ihre Hüften gruben. Ihr Mund war geöffnet, ihre Augen geschlossen, und ich hörte ihre Atemzüge, schneller und schneller, bis sie rief, seinen Namen, meinen Namen, in einem Atemzug. Jonas stöhnte, sein Körper spannte sich, und ich sah, wie er in ihr kam, wie sie sich über ihm zusammenkrampfte, wie sie sich aneinander festhielten.

Ich wartete, bis ihre Atmung sich beruhigt hatte. Dann half ich Miriam von ihm herunter, drehte sie auf den Rücken, spreizte ihre Beine, sah ihre feuchten Lippen, die noch von ihm glänzten. Ich beugte mich über sie, leckte ihre Lust von ihrer Haut, spürte den salzigen Geschmack, den ich kannte und nie genug bekam. Sie legte die Beine über meine Schultern, und ich leckte sie, langsam, bis sie zitterte.

„Bitte“, sagte sie, und ich hörte Jonas hinter mir, wie er sich hob, wie er neben ihr kniete, seine Hand in ihren Haaren vergrub.

Ich richtete mich auf, nahm ihren Blick, und stieß in sie, langsam, tief, bis ich sie ganz ausfüllte. Sie schrie auf, ein Laut, der wie ein Schluchzen klang, und ihre Finger fanden meine Hüften, zogen mich tiefer. Jonas beugte sich über sie, küsste sie, während ich sie nahm, und ich sah, wie ihre Zungen sich trafen, während ich stieß, wie sie sich in seinen Armen verlor und gleichzeitig mich umklammerte.

„Sieh sie an“, sagte ich zu ihm, und er hob den Kopf, sah ihr in die Augen. „Sieh, wie sie mich nimmt. Sieh, wie sie dich nimmt. Sie ist unsere.“

Jonas stöhnte, sein Blick glitt über ihren Körper, über meine Hand auf ihrem Bauch, über die Stelle, wo ich in sie eindrang. Er legte seine Hand auf meine, drückte zu, und ich spürte, wie seine Finger sich mit meinen verschränkten. Miriam stöhnte, ihr Körper bog sich durch, und ich spürte, wie sie kam, wie sie sich um mich krampfte, wie sie mich mit sich zog, bis ich in ihr explodierte, tief und hart, und ich hörte Jonas‘ Atem, der mich zu überdecken schien.

Wir lagen zu dritt im Bett, verschlungen, ihre Beine über meinen, ihr Kopf an seiner Brust, meine Hand auf ihrem Bauch, wo meine Saat langsam verrann. Die Stadt draußen war still geworden, nur das ferne Summen der Straßen, das Klacken eines Fahrrads, das vorbeifuhr. Jonas strich ihr über das Haar, und ich sah, wie sie die Augen schloss, wie sie sich in den Augenblick fallen ließ.

„Ich weiß nicht, was das ist“, sagte sie schließlich, mit belegter Stimme. „Ich weiß nicht, ob wir das dürfen.“

„Wir dürfen es“, sagte ich. „Wir haben es getan. Und wir werden es wieder tun.“

Jonas schwieg. Dann drehte er den Kopf, sah mich über ihre Schulter hinweg an, und sein Blick war ruhig, fast weise. „Ja“, sagte er. „Wir werden es wieder tun.“

Ich spürte ihre Hand auf meiner, ihre Finger, die sich mit meinen verschränkten, und dann ihr Lächeln, das im Dunkeln aufschien, als die Straßenlaternen über das Bett fluteten. Wir lagen noch lange wach, keiner sprach, aber die Stille war nicht mehr schwer. Sie war voll, gefüllt mit dem, was wir getan hatten, und mit dem, was kommen würde. Als der Morgen graute, rief Miriam ihren Mann beim Vornamen, und er antwortete, und dann lachten sie, und ich lachte mit, und wir wussten, dass diese Geschichte keinen Abschluss haben würde, sondern nur Fortsetzungen.

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