Der Geruch von Terpentin und frischem Kaffee liegt in der Luft, als ich die Galerie betrete – scharf, künstlich, aber irgendwie lebendig. Die Wände sind voll mit grellen Farbklecksen, abstrakten Formen, die sich zu bewegen scheinen, wenn man zu lange hinsieht. Ich hasse solche Vernissagen eigentlich, aber meine Freundin Clara hat darauf bestanden. Sie liebt Kunst, liebt es, unter Leuten zu sein. Ich hingegen fühle mich in diesen Menschenmengen immer wie ein Eindringling, als würde ich auf einer Bühne stehen, deren Text ich nicht kenne.

Ich lasse meinen Blick schweifen, suche nach Clara, die sich bereits an einem Buffet mit Oliven und kleinen Törtchen verloren hat. Stattdessen bleibe ich an einem Mann hängen, der vor einem großen Gemälde steht. Er trägt einen dunkelblauen Anzug, der perfekt sitzt, aber nicht wie ein Maßanzug wirkt – eher wie eine zweite Haut. Seine Haltung ist entspannt, eine Hand in der Hosentasche, die andere hält ein Glas Rotwein. Ich erkenne ihn sofort: Es ist Jonas, mein Nachbar von zwei Stockwerken tiefer. Wir haben uns schon ein paarmal im Treppenhaus begegnet, höflich genickt, vielleicht einmal ein Wort gewechselt. Aber hier, in der gedämpften Galeriebeleuchtung, sieht er anders aus. Irgendwie … intensiver, als hätte das Licht Schatten in seine Gesichtszüge gemeißelt.
Jonas dreht sich um, als hätte er meine Gedanken gespürt. Seine Augen treffen meine, und für einen Moment ist alles andere ausgeblendet. Die Gespräche um uns herum, das Klirren von Gläsern, Claras Lachen irgendwo – es wird zu einem dumpfen Rauschen, einem Meer aus Geräuschen, in dem nur er eine Insel ist. Er lächelt, ein schmales, fast schüchternes Lächeln, und hebt sein Glas minimal an. Ich erwidere den Gruß instinktiv, spüre, wie meine Finger sich um den Stiel meines eigenen Glases klammern, als wäre es ein Anker.
Dann ist Clara wieder da, schiebt sich an meine Seite, redet über eine Künstlerin, die sie bewundert. Ich nicke, aber mein Blick wandert immer wieder zu Jonas. Er steht jetzt im Gespräch mit einer älteren Frau, die wild gestikuliert. Trotzdem scheint er mich aus den Augenwinkeln zu beobachten, als wäre ich ein Bild, das er studieren muss. Es ist ein Gefühl, das mich durchströmt – eine Mischung aus Neugier und einem leisen Beben in der Magengrube, das sich wie eine Saite spannt.
Irgendwann, als Clara in eine Diskussion mit einem Galeristen vertieft ist, löse ich mich von ihr. Ich brauche Luft, sage ich. Sie wedelt nur ab, versunken in ihre Fachsimpelei. Ich gehe hinaus auf die kleine Terrasse, die zur Galerie gehört. Die Nacht ist kühl, der Himmel über der Stadt ein tiefes Blau, in das sich die Lichter der Hochhäuser bohren wie Glühwürmchen in Samt. Ich lehne mich über das Geländer, atme tief ein, um den Geruch von Farbe und Menschen loszuwerden, und schließe die Augen.
„Auch eine Pause nötig?“
Ich fahre herum. Jonas steht im Türrahmen, das Jackett jetzt offen, das Hemd darunter leicht zerknittert, als hätte er es hastig aufgeknöpft. Er tritt näher, bleibt aber eine respektvolle Distanz – einen halben Meter, der sich anfühlt wie eine Grenze, die gleich überschritten wird. „Ich mag diese Veranstaltungen nie“, sagt er. „Zu viel Gerede über Kunst, die keiner wirklich versteht.“ Sein Ton ist trocken, selbstironisch, und ich lache leise.
„Ich bin nur hier, weil meine Freundin sie liebt.“
„Meine auch“, sagt er. Seine Freundin, das weiß ich, ist eine Frau namens Sophie, die ich manchmal mit ihm im Treppenhaus gesehen habe. Große blonde Frau, immer gut gelaunt, mit einem Lachen, das durch die Flure hallt.
Eine Stille entsteht, aber keine unangenehme. Sie ist aufgeladen mit etwas Ungesagtem, wie die Luft vor einem Gewitter. Ich sehe, wie er das Weinglas in seinen Fingern dreht, den roten Saft an der Innenwand entlanglaufen lässt. Seine Hände sind schlank, die Finger lang, die Gelenke deutlich. Ich frage mich plötzlich, wie es wäre, diese Hände auf meiner Haut zu spüren – ihre Wärme, ihre Präzision. Der Gedanke überrascht mich, trifft mich mit einer Wucht, die mich fast taumeln lässt, und ich spüre ein Ziehen tief in meinem Bauch. Meine Möse beginnt feucht zu werden, ein warmes Pulsieren, das sich zwischen meinen Beinen ausbreitet, während ich versuche, ruhig zu atmen.
„Soll ich dir eines der Bilder erklären?“, fragt er. „Ich hab ein bisschen Ahnung.“
Ich nicke, bevor ich überlegen kann. Er führt mich zurück in die Galerie, aber nicht zu den großen Leinwänden. Stattdessen geht er zu einer kleinen Nische, fast verborgen, in der ein einziges Gemälde hängt. Es zeigt eine Frau, von hinten gesehen, ihr Körper nur angedeutet, die Konturen fließend wie Wasser. Sie steht vor einem Fenster, das Licht fällt auf ihren nackten Rücken, die Wirbelsäule eine sanfte Linie, die Hüften eine Kurve, die in den Schatten übergeht. Das Bild atmet eine Stille aus, eine Intimität, die mich sofort packt und nicht mehr loslässt.
„Das hier ist mein Lieblingsstück“, sagt er leise. „Es heißt „Die letzte Farbe des Abends“.“
Ich starre auf das Bild, spüre, wie er dicht hinter mir steht. Sein Atem streift meinen Nacken, kaum wahrnehmbar, aber ich spüre ihn bis in die Zehen – ein Hauch von Wärme, der eine Gänsehaut auf meiner Haut hinterlässt. „Es ist wunderschön“, flüstere ich, und meine Stimme klingt heiser, fremd. Meine Brustwarzen werden hart unter dem dünnen Stoff meines Kleides, reiben sich gegen den BH, und ich spüre, wie meine Möse noch feuchter wird, ein nasses Verlangen, das sich in meinem Schoß sammelt.
„Es geht um den Moment, bevor die Nacht hereinbricht“, sagt er. „Wenn das Licht noch einmal alles in Gold taucht, und dann verschwindet. Dieser eine Augenblick, der alles enthält – die ganze Sehnsucht, die ganze Schönheit.“
Seine Hand berührt meinen Arm. Leicht, wie versehentlich, aber ich weiß, es ist kein Versehen. Es ist eine Frage, eine Einladung. Ich drehe mich um, stehe jetzt direkt vor ihm. Sein Gesicht ist nur Zentimeter von meinem entfernt. Ich sehe kleine Fältchen um seine Augen, die Andeutung eines Bartschattens auf seiner Oberlippe. Sein Mund ist leicht geöffnet, und ich kann seinen Atem auf meinen Lippen spüren. Der Duft von Rotwein und etwas Männlichem, Erdigen umhüllt mich, und ich atme ihn ein, als wäre es mein letzter Atemzug.
„Wir sollten nicht“, sage ich, aber meine Stimme klingt nicht überzeugt, nicht einmal für mich selbst. Es ist ein schwacher Protest, ein letzter Versuch, die Vernunft zu retten, aber mein Körper schreit nach etwas anderem. Meine Hand zittert, als ich sie hebe und seine Wange berühre. Die Haut ist warm, rau unter meinen Fingerspitzen, und ich spüre, wie er unter meiner Berührung erzittert. Seine Lippen öffnen sich, und dann küsst er mich. Es ist kein sanfter Kuss, kein zögerliches Tasten. Es ist ein Kuss, der alles nimmt, was ich bereit bin zu geben, ein Kuss, der mir den Atem raubt und mich schwindlig macht.
Seine Zunge drängt in meinen Mund, fordernd, forschend, und ich lasse sie ein, schmecke den Wein, die salzige Süße seiner Haut. Meine Arme schlingen sich um seinen Hals, ziehen ihn näher, und ich spüre, wie seine Hände meinen Rücken hinunterwandern, über den Stoff meines Kleides, bis sie auf meinem Arsch ruhen. Er drückt mich gegen sich, und ich spüre seinen Schwanz, hart und lang, durch die Hose gegen meinen Bauch drücken. Ein Stöhnen entweicht mir, gedämpft von seinem Mund, während ich mich gegen ihn presse, das Verlangen in mir wie eine Welle, die mich zu überfluten droht.
„Hier nicht“, flüstert er heiser, als er sich von mir löst. Seine Augen sind dunkel, die Pupillen geweitet, und ich sehe den Hunger darin, der mich noch tiefer in den Sog zieht. „Komm mit mir.“
Er nimmt meine Hand, seine Finger verschränken sich mit meinen, und er führt mich aus der Nische, an den Gästen vorbei, die nichts von dem Drama ahnen, das sich in ihrem Rücken abspielt. Clara ist noch immer im Gespräch, ihr Lachen hallt durch den Raum, und ich schiebe den Gedanken an sie beiseite, konzentriere mich nur auf die Wärme seiner Hand, die mich wie ein Leuchtfeuer durch die Menge lenkt.
Wir gehen eine schmale Treppe hinunter, die zu den Lagerräumen der Galerie führt. Es riecht nach Holz und alter Farbe, und die Luft ist kühl und staubig. Er öffnet eine Tür, die in einen kleinen, fensterlosen Raum führt, in dem nur eine nackte Glühbirne an der Decke hängt. Es gibt einen alten Tisch, bedeckt mit Leinwänden und Farbtuben, und ein paar Stapel Kartons an der Wand. Kein Platz zum Sitzen, aber das ist uns egal.
Er dreht sich zu mir um, und bevor ich etwas sagen kann, hat er mich schon an die Wand gedrückt. Seine Hände sind in meinem Haar, sein Mund auf meinem Hals, saugend, beißend, eine Spur brennender Küsse, die mich aufstöhnen lassen. Ich spüre seinen Schwanz gegen meinen Oberschenkel, hart und pulsierend, und ich kann nicht anders, als meine Hand nach unten gleiten zu lassen, um ihn durch den Stoff seiner Hose zu umfassen. Er stöhnt, presst sich in meine Handfläche, und ich spüre, wie er unter meiner Berührung noch härter wird, wie ein lebendiges Ding, das nach mehr verlangt.
„Du machst mich verrückt“, murmelt er, während seine Finger den Reißverschluss meines Kleides suchen. Er findet ihn, zieht ihn hinunter, und das Kleid fällt von meinen Schultern, sammelt sich um meine Taille. Ich trage einen schwarzen Spitzen-BH, und seine Augen werden noch dunkler, als er mich ansieht. Seine Hände umfassen meine Brüste, drücken sie durch den Stoff, und ich werfe den Kopf zurück, als seine Daumen über meine harten Nippel reiben.
„Bitte“, flüstere ich. „Ich will dich fühlen.“
Er öffnet meinen BH, befreit meine Brüste, und sein Mund ist sofort auf einem Nippel, saugend, leckend, während seine Hand den anderen knetet. Wellen der Lust durchzucken mich, und ich krallte meine Finger in sein Haar, halte ihn fest, während er mich in den Wahnsinn treibt. Meine Möse ist jetzt nass, die Feuchtigkeit durchtränkt meinen Slip, und ich kann den Duft meiner Erregung in der Luft riechen, vermischt mit dem Geruch von Farbe und seinem Schweiß.
„Ich will dich lecken“, sagt er, seine Stimme rau, als er sich vor mir auf die Knie fallen lässt. „Ich will deine Fotze schmecken.“
Er schiebt mein Kleid und meinen Slip hinunter, bis ich nackt vor ihm stehe, nur noch in meinen Schuhen. Er sieht mich an, seine Augen wandern über meinen Körper, und ich fühle mich nackter als je zuvor, aber auch begehrt, schön. Dann beugt er sich vor, und seine Zunge findet meine Möse. Ein Schock der Lust durchfährt mich, als er meine feuchten Lippen leckt, von unten nach oben, langsam, als würde er den Geschmack kosten. Ich stöhne laut, presse mich gegen sein Gesicht, und er lacht leise, ein Vibrieren, das ich auf meiner Klitoris spüre.
„Du schmeckst unglaublich“, sagt er, und dann taucht er ein, seine Zunge dringt in mich ein, und ich schreie fast auf. Er ist geschickt, seine Zunge gleitet in mich hinein und wieder hinaus, während seine Finger meine Schamlippen spreizen und er meine Klitoris findet. Er saugt daran, sanft, dann härter, und ich kann nicht mehr stehen, mein Körper zittert, als die Lust in mir aufsteigt wie eine Explosion.
„Ja, ja, bitte nicht aufhören“, keuche ich, und er gehorcht. Seine Finger ersetzen seine Zunge, zwei davon gleiten tief in mich hinein, und ich bin so nass, dass es kein Widerstand gibt. Er fickt mich mit seinen Fingern, während sein Mund weiter meine Klitoris bearbeitet, und ich bin kurz davor, zu kommen. Meine Muskeln spannen sich an, mein Atem wird flach, und dann bricht es über mich herein, ein Orgasmus, der mich erschüttert, der mir die Sinne raubt. Ich schreie seinen Namen, mein Körper bebt, und ich spüre, wie meine Säfte über seine Finger laufen, während ich mich an seinem Kopf festhalte, als wäre er mein einziger Halt in dieser Welt.
Er lässt mich nicht los, leckt mich durch den Orgasmus, bis ich erschöpft und zitternd an der Wand lehne. Dann steht er auf, seine Lippen glänzend von mir, und ich sehe die Beule in seiner Hose, die fast schmerzhaft aussieht. Ich will ihn schmecken, will seine Haut, seinen Schwanz in meinem Mund.
Ich falle vor ihm auf die Knie, meine Hände zittern, als ich seinen Gürtel öffne. Ich ziehe den Reißverschluss hinunter, und sein Schwanz springt mir entgegen, lang und dick, mit einer leichten Krümmung nach oben. Die Eichel ist rot und glatt, und ich kann den Duft von ihm riechen, salzig und sauber. Ich umfasse ihn mit beiden Händen, spüre seine Wärme, seine Härte, und beuge mich vor, um die Eichel mit meiner Zunge zu lecken.
Ein tiefes Stöhnen entfährt ihm, als ich ihn in den Mund nehme, langsam, genießerisch. Er schmeckt nach Salz und Männlichkeit, und ich liebe es. Ich gleite mit meinem Mund an ihm hinunter, so tief ich kann, bis er meine Kehle berührt, und dann wieder hinauf. Seine Hand legt sich auf meinen Hinterkopf, nicht drängend, nur haltend, während ich ihn verwöhne. Ich sauge an ihm, lasse meine Zunge um die Eichel kreisen, und ich spüre, wie sein Körper spannt, wie er näher kommt.
„Nicht, noch nicht“, sagt er, und seine Stimme bricht fast. Er zieht mich hoch, dreht mich um, und drückt mich über den Tisch. Meine Hände landen auf den Leinwänden, ich spüre die kühle Leinwand unter meinen Fingern, während sein Körper sich von hinten an mich presst
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