Eine Tanzschule in Hamburg, ein Anfänger, eine Lehrerin mit Geduld. Literarische Kurzgeschichte. Ab 18.

Ich unterrichte argentinischen Tango seit acht Jahren. Mein Studio liegt im Schanzenviertel, zweiter Stock über einer Buchhandlung, und ich gebe vier Anfängerkurse die Woche, zwei Fortgeschrittene und einen Privatunterricht für jemanden, der zu schüchtern ist, in einer Gruppe zu beginnen. Mein Körper ist mein Werkzeug – schlank, trainiert, mit festen Brüsten, die unter engen Oberteilen kaum zittern, und einem Arsch, den die Männer in den Kursen oft anstarren, wenn ich mich umdrehe. Ich trage immer hohe Absätze, die meine Waden betonen, und enge Röcke, die sich über meine Hüften spannen. Ich weiß, was ich tue. Ich weiß, wie ich einen Mann zum Kochen bringen kann, ohne dass er es merkt.
Hannes war so jemand. Er hatte mich vor drei Wochen angerufen, um einen Termin zu vereinbaren, ohne mir zu sagen, warum, was selten ist – die meisten erzählen sofort, warum sie unbedingt allein anfangen wollen. Seine Stimme war tief, aber zögerlich, wie die eines Mannes, der nicht gewohnt ist zu bitten.
Er kam zur ersten Stunde am Mittwoch um acht. Etwa Anfang dreißig, hagerer Bau, Kleidung, die er sich für den Anlass angezogen hatte – ein Hemd, das nicht zu seiner Hose passte, aber er hatte sich Mühe gegeben. Ich musterte ihn kurz, während ich die Tür schloss: breite Schultern, schmale Hüften, Hände, die nervös an den Ärmeln zupften. Sein Hemd spannte leicht über seiner Brust, und ich stellte mir vor, wie es sich anfühlen würde, meine Finger über die Knöpfe gleiten zu lassen.
„Frau Sander.“
„Hannes.“
Ich frage in der ersten Stunde immer, warum jemand zu mir kommt. Ich hatte ihn das nicht am Telefon gefragt.
„Warum Tango?“, fragte ich, während wir die Schuhe wechselten. Ich beugte mich vor, ließ ihn meinen Hintern sehen, als ich meine Fersen in die Tanzschuhe zwängte. Sein Blick blieb einen Moment zu lang auf meiner Kurve hängen. Gut.
„Meine Schwester hat geheiratet. Ich habe auf der Hochzeit getanzt und es nicht gekonnt. Ich war wütend genug, um danach einen Tangolehrer zu suchen.“
„Lehrerin.“
„Lehrerin.“
„Eine bestimmte Stunde?“
„Auf der Hochzeit hat eine Verwandte mit mir tanzen wollen. Sie war ungeduldig. Sie hat es mir das Gefühl gegeben, ich sei aus Stein.“
Ich verstand. Es war eine der häufigeren Geschichten. Manche kommen aus Liebe, manche aus Verlegenheit, manche aus Wut. Wut ist nicht der schlechteste Anfang. Wut kann man in etwas anderes verwandeln – in Spannung, in Verlangen, in etwas, das unter der Haut brennt.
„Heute Abend lernen wir nichts. Heute Abend lerne ich Sie.“
„Was heißt das?“
„Sie stehen auf der Tanzfläche, ich gegenüber. Sie machen, was ich sage. Wir tanzen nicht. Heute machen wir Statik.“
Ich stellte ihn in die Mitte des Studios. Ich ließ ihn die Füße ausrichten, das Gewicht verlagern, die Hand heben, die Hand senken. Eine Stunde lang. Tango beginnt nicht mit Schritten. Tango beginnt mit der Frage, ob man jemanden tatsächlich halten kann. Ich ging um ihn herum, ließ meine Finger über seine Schultern gleiten, korrigierte seine Haltung, drückte gegen seinen Rücken, bis er sich aufrichtete. Jede Berührung war bewusst, jede eine kleine Einladung. Ich roch seinen Schweiß, der langsam durch das Hemd brach, vermischt mit einem sauberen, männlichen Duft. Mein Bauch zog sich zusammen, und ich spürte, wie meine Möse unter dem dünnen Stoff meines Slips feucht wurde.
Nach vierzig Minuten sagte er:
„Mir ist warm geworden.“
Seine Stimme klang heiser, fast rau. Ich sah, wie sich sein Adamsapfel bewegte, als er schluckte.
„Sie haben in vierzig Minuten zwanzig Mal das Gewicht verlagert. Das ist Arbeit.“
Er nickte. In den letzten Minuten der Stunde sagte ich:
„Ich komme jetzt zu Ihnen. Wir gehen in die Tanzhaltung. Sie machen nichts. Sie atmen.“
Ich trat an ihn heran. Ich legte meine rechte Hand in seine Linke, ich legte seine Rechte auf meinen Rücken. Ich blieb ein paar Zentimeter vor seinem Brustkorb stehen. Ich roch sein Hemd, einen Geruch nach Waschmittel und etwas Nervosität. Und darunter etwas Tieferes, etwas, das mich feucht werden ließ. Meine Brustwarzen wurden hart unter dem dünnen Stoff meines Oberteils, und ich wusste, wenn er nahe genug wäre, würde er sie durch den Stoff sehen.
„Sie spüren meine Hand?“
„Ja.“
Seine Stimme war kaum ein Flüstern. Ich spürte seine Finger auf meinem Rücken, zögerlich, fast ehrfürchtig. Ich drückte leicht gegen seine Handfläche, ließ sie tiefer gleiten, bis sie auf der nackten Haut über meinem Rockbund lag.
„Sie spüren meinen Atem?“
„Ja.“
Ich beugte mich näher, ließ meinen Mund fast sein Ohr berühren. „Dann tanzen wir.“
Wir tanzten nicht. Wir standen so, in der Haltung, ohne Musik, ohne Schritt. Eine Minute, zwei Minuten. Er atmete am Anfang zu schnell. Er atmete dann mit der Zeit langsamer. Er atmete schließlich mit mir. Ich spürte, wie sich sein Körper entspannte, wie seine Brust sich meiner näherte, bis nur ein dünner Spalt Luft zwischen uns blieb. Durch den Stoff seiner Hose fühlte ich, wie er sich regte – ein leichter Druck, der schnell stärker wurde. Er versuchte, es zu verbergen, indem er seine Hüften zurückzog, aber ich ließ es nicht zu. Ich drückte mich fester an ihn, mein Becken gegen seines, und spürte, wie sein Schwanz gegen meinen Oberschenkel drückte. Hart. Groß. Mein Atem stockte, und ich spürte, wie meine Fotze heiß und nass wurde, ein Pulsieren, das ich kaum kontrollieren konnte.
Ich löste mich.
„Das war die erste Lektion.“
„Das war alles?“
Seine Augen waren dunkel, fast schwarz. Er wusste nicht, wie sehr ich ihn jetzt schon wollte. Mein Höschen war durchgeweicht, und ich musste mich zwingen, nicht meine Oberschenkel zusammenzupressen.
„Das war das Wichtigste.“
Wir kamen zur zweiten Stunde, dann zur dritten. In der vierten begann Hannes zu schwitzen weniger und zu lächeln mehr. Er bewegte sich sicherer, lockerer, aber in seinen Blicken lag etwas, das mich jedes Mal tiefer traf. In der fünften, im November, sagte er nach der Stunde:
„Frau Sander, ich möchte… Ich meine, ich weiß nicht, ob das erlaubt ist.“
„Was?“
„Ich möchte Sie etwas fragen. Persönlich.“
Ich lehnte mich gegen die Wand, ließ meinen Blick langsam über seinen Körper wandern. Sein Hemd klebte am Schweiß, seine Hose spannte über den Oberschenkeln. Ich konnte die Kontur seines Schwanzes sehen, halb erigiert, wie er gegen den Stoff drückte. Mein Mund wurde trocken.
„Fragen Sie.“
„Darf ich… Ich möchte wissen, wie sich das anfühlt. Wenn man wirklich tanzt. Mit einer Frau, die weiß, was sie tut.“
Seine Worte hingen in der Luft. Ich wusste genau, was er meinte. Er meinte nicht nur den Tanz. Er meinte die Berührung, die Nähe, das Verlangen, das zwischen uns knisterte, seit ich ihn das erste Mal gesehen hatte.
„Ich kann Ihnen das zeigen“, sagte ich, und meine Stimme war tiefer, rauer, als ich beabsichtigt hatte. „Wenn Sie bereit sind.“
„Ich bin bereit.“
Ich trat näher. Diesmal ließ ich die Haltung los. Diesmal ging ich direkt an ihn heran, presste meinen Körper gegen seinen, sodass meine Brüste an seiner Brust flach wurden und ich seinen harten Schwanz deutlich an meinem Bauch spürte. Er stöhnte leise auf, ein Geräusch, das direkt in meine Fotze fuhr.
„Sie sind so hart“, flüsterte ich. „Ich spüre jeden Zentimeter.“
„Ich kann nicht anders“, keuchte er. „Wenn ich Sie ansehe, wenn ich Sie rieche…“
Ich griff mit einer Hand nach unten und umfasste seinen Schwanz durch die Hose. Er war lang und dick, und ich konnte die Hitze spüren, die durch den Stoff drang. Ich massierte ihn langsam, während ich seine Lippen ansah.
„Ich will mehr“, sagte ich.
„Ich auch.“
Ich kniete mich vor ihm hin, zog den Reißverschluss seiner Hose auf und ließ seinen Schwanz herausspringen. Er war riesig, mit roter, glänzender Eichel, die vor Feuchtigkeit tropfte. Ich leckte mir die Lippen und nahm ihn in meinen Mund. Er stöhnte laut auf, als meine Zunge über seine Eichel fuhr, und ich spürte, wie seine Hände in meine Haare griffen. Ich nahm ihn tief, so tief ich konnte, ließ meinen Speichel über seinen Schaft laufen, während ich ihn mit meinen Händen massierte. Sein Geschmack war salzig und männlich, und ich wurde immer nasser zwischen meinen Schenkeln.
„So gut“, stöhnte er. „Dein Mund… Scheiße, das ist so gut.“
Ich lutschte ihn weiter, nahm ihn immer tiefer, bis meine Nase seine Schamhaare berührte. Er stieß seine Hüften vor, fickte meinen Mund, und ich ließ es zu, ließ ihn alles nehmen, während meine Hand seinen Hoden streichelte. Ich spürte, wie er zitterte, wie er den Höhepunkt erreichte.
„Ich komme gleich“, keuchte er.
Aber ich wollte mehr. Ich wollte ihn in mir spüren. Ich löste mich von ihm, stand auf und zog mein Oberteil aus, bis meine Brüste frei waren. Meine Brustwarzen waren hart, und ich sah, wie seine Augen sie verschlangen. Er griff nach mir und nahm eine in den Mund, leckte und saugte daran, während seine Hände meinen Hintern umfassten.
„Fick mich“, flüsterte ich. „Jetzt.“
Ich drehte mich um, beugte mich über die Tanzstange und schob meinen Rock hoch. Mein Höschen war völlig durchnässt. Ich zog es zur Seite, ließ ihn meine nasse, bereite Fotze sehen. Er trat hinter mich, ich spürte seine Hände auf meinen Hüften, dann seine Eichel an meiner Öffnung. Mit einem einzigen, harten Stoß drang er in mich ein.
„Oh Gott“, stöhnte ich laut. „Ja, genau so.“
Er fickte mich hart und tief, seine Hände krallten sich in mein Fleisch, während er mich gegen die Stange rammte. Jeder Stoß drang bis zum Anschlag in mich ein, ich spürte seinen Schwanz in meiner tiefsten Tiefe, wie er mich ausfüllte, dehnte. Meine Titten schwangen bei jedem Stoß, und ich stützte mich mit den Händen ab, während er mich von hinten nahm.
„So eng“, ächzte er. „Mein Gott, du bist so eng.“
„Fick mich härter“, befahl ich. „Fick mich, bis ich komme.“
Er gehorchte. Er zog mich zurück, während ich mich gegen ihn drückte, und wir fanden einen Rhythmus, der uns beide an den Rand brachte. Ich spürte ein Kribbeln in meinem Bauch, das sich ausbreitete, das mich überflutete. Seine Finger fanden meine Klitoris und rieben sie, während er mich weiter fickte.
„Ich komme“, schrie ich. „Oh, ich komme!“
Der Orgasmus traf mich mit voller Wucht. Meine Muskeln zogen sich zusammen, umklammerten seinen Schwanz, während ich zitterte und stöhnte. Er stieß noch ein paar Mal zu, dann spürte ich, wie er sich ergoss, wie er in mir kam, seine heißen Schübe in meine Tiefe.
Wir blieben eine Weile so stehen, verschwitzt, außer Atem. Er lehnte seine Stirn gegen meinen Rücken.
„Was war das?“
„Die erste Lektion“, sagte ich atemlos. „Die nächstes Mal fortgesetzt wird.“
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