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Sieben Briefe

Romantik Kurzgeschichten · Lesedauer ca. 12 Min · Ab 18 Jahren

Ein Klassentreffen, eine Schublade voller Briefe, ein Wiedersehen. Literarische Kurzgeschichte. Ab 18.

Tobias hatte mir sieben Briefe geschrieben, zwischen März und September des Jahres, in dem ich vierzehn wurde, und alle sieben lagen, ungelesen, in einer Schuhschachtel auf dem Dachboden meiner Mutter. Ich wusste das, weil sie sie mir an dem Abend zurückgab, an dem ich aus Berlin kam, um sie zu besuchen.

„Du wirst dich freuen“, sagte sie. „Sie sind alle noch zu.“

Ich öffnete keinen davon an diesem Abend. Ich öffnete keinen am nächsten Morgen. Aber am Samstag war Klassentreffen — vierzig Jahre nach der Matura, das Datum stand seit Monaten fest, und ich hatte aus Trotz und aus Neugier zugesagt — und am Freitagabend, im Hotelzimmer eines kleinen Hauses in der Linzergasse, las ich sie alle.

Tobias war kein guter Briefeschreiber. Seine Sätze waren kurz und manchmal in der falschen Reihenfolge. Aber er war ein ehrlicher Briefeschreiber. Er schrieb mir, was er sich nicht traute zu sagen, als wir uns in der Klasse jeden Tag sahen, und je weiter ich las, desto mehr verstand ich, dass meine Erinnerung an ihn aus einem Bruchteil dessen bestand, was tatsächlich gewesen war.

„Liebe Theresa“, begann der dritte Brief, „ich habe heute den ganzen Nachmittag an dich gedacht. Du hast in Geographie deine Haare hinter das linke Ohr gelegt, und das war genug, um meinen Tag zu ruinieren.“

Ich legte den Brief weg. Ich war achtundfünfzig. Ich war eine Frau, die seit zwanzig Jahren in Berlin lebte, einen Verlag mitführte, drei Mal pro Woche schwamm und seit elf Jahren geschieden war, und mir liefen Tränen über die Wangen wegen eines Briefes, den jemand vor mehr als vierzig Jahren geschrieben hatte.

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Am Samstag ging ich ins Hotel Schwarzer Adler. Ich sah Tobias sofort. Er war nicht der Jüngste mehr, aber er war derjenige, der am ruhigsten dastand, im hinteren Raum, an einem Fenster lehnend, mit einem Glas Weißwein in der Hand. Er hatte mehr Falten und weniger Haare, aber er hatte auch denselben Mund, denselben Mund, den ich aus einer entfernten Schulklasse erinnert hatte und auf einmal ganz nah sah.

„Ich habe sie gelesen“, sagte ich, als ich zu ihm kam.

„Was?“

„Die Briefe.“

Er sah mich an, ohne zu blinzeln, ohne zu lächeln. Er sah mich an, wie jemand, der in einer Buchhandlung steht und feststellt, dass das Buch, das er seit Jahren suchte, noch immer im Regal ist.

„Welche?“

„Alle sieben.“

Er stellte das Glas ab. Er sagte nichts. Er nahm meine Hand und führte mich aus dem Saal, an Klassenkameraden vorbei, die ich seit vierzig Jahren nicht gesehen hatte, in die Hotelhalle, durch die Drehtür, auf die Straße, in die kalte Salzburger Septemberluft.

„Wo wohnst du?“

„In der Linzergasse.“

Wir gingen schweigend. Er hielt meine Hand nicht fest, aber er ließ sie auch nicht los. Vor dem Hotel blieb er stehen.

„Theresa. Ich war achtundzwanzig, als ich aufgehört habe zu hoffen, dass du sie liest. Ich war fünfundvierzig, als ich aufgehört habe zu hoffen, dass ich dich wiedersehe. Wenn du jetzt mit mir nach oben gehst, dann nicht aus Mitleid und nicht aus Neugier.“

„Ich gehe nicht aus Mitleid mit dir nach oben.“

„Aus was dann?“

Ich überlegte. Ich überlegte zum ersten Mal seit Stunden klar, in vollen Sätzen, statt im Schock dieser sieben Briefe.

„Weil mir achtundfünfzig Jahre lang niemand etwas Wahreres geschrieben hat als du in deinem dritten Brief.“

Er nickte. Wir gingen hinauf.

Mein Zimmer lag im dritten Stock, ein altes Hotelzimmer mit einem schweren Bett und einer Lampe, die zu warm leuchtete. Wir machten kein großes Licht. Wir zogen uns nicht in einer Reihenfolge aus, sondern in einer, die fast eine Art Choreographie hatte — als hätten wir uns vierzig Jahre lang darauf vorbereitet, ohne es zu wissen.

Als die Tür ins Schloss fiel, standen wir uns gegenüber. Der Raum war erfüllt von diesem warmen, goldenen Licht, das Schatten auf ihre Wangen warf. Ich spürte, wie mein Herz gegen meine Rippen hämmerte, ein wilder, ungeduldiger Takt. Meine Hände zitterten, als ich nach ihr griff, und meine Finger legten sich um ihre Hüften, zogen sie näher an mich heran. „Theresa“, flüsterte ich, mein Mund an ihrem Ohr, die Worte ein heißer Hauch, der ihre Haut zum Kribbeln brachte. Sie roch nach Salz und Seife, und darunter war etwas Erdigeres, das mich an den Herbst erinnerte.

Sie antwortete nicht mit Worten. Stattdessen hob sie die Hände, legte sie mir auf die Brust und schob langsam die Jacke von meinen Schultern. Das Tuch fiel zu Boden. Dann griff sie nach dem Saum meines Hemdes, zog es mir über den Kopf. Meine Hände fuhren über ihren Rücken, ertasteten den Verschluss ihres Kleides, eine kleine, metallene Herausforderung. Mit einem geübten Klick gab er nach, und das Kleid rutschte von ihren Schultern, fiel in einer sanften Welle auf den Teppich. Sie stand vor mir in einem schlichten, schwarzen BH und einem Slip, der so dünn war, dass ich die dunkle Kontur darunter sehen konnte.

Mein Atem stockte. Vierzig Jahre hatte ich auf diesen Anblick gewartet, und jetzt war er da, realer als jede Fantasie. Meine Hand wanderte zu ihrem BH, öffnete auch diesen Verschluss, und ihre Brüste fielen frei, schwer und voll, die Brustwarzen bereits hart und aufgerichtet unter meinem Blick. „Mein Gott“, stöhnte ich leise, „du bist noch schöner als in meinen Erinnerungen.“ Meine Finger fuhren über ihre Haut, zogen sanfte Kreise um ihre Brustwarzen, die bei jeder Berührung noch härter wurden.

Ich beugte mich vor, nahm ihre Brustwarze in den Mund und saugte daran. Sie war weich und fest zugleich, und als meine Zunge darüber strich, stöhnte sie auf, ein leises, kehliges Geräusch, das mir direkt in den Schwanz fuhr. Meine andere Hand wanderte tiefer, über ihren flachen Bauch, bis zu dem dünnen Stoff ihres Slips. Ich spürte die Hitze, die davon ausging, und drückte sanft mit der Handfläche dagegen. „Du bist so feucht“, hauchte ich gegen ihre Haut, während ich den Slip zur Seite schob und meine Finger durch ihre feuchten Lippen gleiten ließ. Sie waren glatt und ölig, und ich spürte, wie sie sich unter meiner Berührung öffnete.

„Ich will dich spüren“, flüsterte sie heiser, ihre Stimme rau vor Verlangen. „Ich will deinen Schwanz in mir spüren.“ Sie griff nach meinem Gürtel, ihre Finger zitterten, als sie die Schnalle öffnete. Meine Hose fiel zu Boden, und mein harter Schwanz stand frei, prall und pochend, die Spitze schon feucht von der Vorfreude. Sie schloss die Hand darum, und der Schock der Berührung ließ mich nach Luft schnappen. „So groß“, murmelte sie, „so hart.“ Ihr Daumen strich über die Spitze, verteilte die klare Flüssigkeit, die dort perlte.

Ich konnte nicht länger warten. Ich packte sie an den Hüften und drehte sie um, drückte sie mit dem Gesicht nach unten auf das schwere Bett. Sie ließ es geschehen, ein williges Stöhnen entwich ihrer Kehle. Ich riss ihr den Slip herunter, ein scharfes Knacken von Stoff, der nachgab. Ihr Arsch lag nackt vor mir, zwei runde, pralle Halbkugeln, und dazwischen ihre Möse, die vor Nässe glänzte. „Du bist so heiß“, zischte ich, „so fucking heiß.“

Ich beugte mich hinunter, teilte ihre Arschbacken mit beiden Händen und leckte über ihre feuchte Spalte. Sie schmeckte salzig und süß zugleich, der Geschmack ihres Verlangens. Meine Zunge drang zwischen ihre Lippen, tauchte in ihre Fotze ein, spürte die enge, heiße Muskulatur, die sich sofort um mich zusammenzog. Sie stöhnte laut, drückte ihren Arsch gegen mein Gesicht, bot sich mir dar. „Ja, genau da“, keuchte sie, „leck mich, Tobias, leck meine Fotze.“ Ich gehorchte, meine Zunge malte Muster in ihre Klitoris, die unter den Berührungen anschwoll, hart und empfindlich wurde.

Nach einer Ewigkeit hob ich den Kopf. „Ich will in dich“, sagte ich, meine Stimme heiser vor Begierde. „Ich will meinen Schwanz in deine Möse rammen.“ Ich richtete mich auf, legte meine harte Spitze an ihre feuchten Lippen, spürte die Hitze, die von ihr ausstrahlte. „Bitte“, flüsterte sie, „fick mich.“ Mit einem einzigen, tiefen Stoß drang ich in sie ein.

Ein Schrei brach aus ihr heraus, ein Laut, der halb Schmerz, halb Lust war. Sie war eng, so unglaublich eng, und heiß wie geschmolzene Lava. Meine Hände krallten sich in ihre Hüften, zogen sie gegen mich, während ich immer tiefer in sie eindrang. Jeder Zentimeter war eine Offenbarung, eine Reise zu einem Ort, den ich seit vierzig Jahren betreten wollte. Ihr Inneres pulsierte um meinen Schwanz, zog mich tiefer, umschlang mich mit einer Zärtlichkeit, die mich fast um den Verstand brachte.

Ich begann, sie zu ficken. Ein gleichmäßiger, tiefe Rhythmus, jeder Stoß ein Bekenntnis. Meine Eier peitschten gegen ihre Klitoris, und bei jedem Aufprall zuckte sie, ein kleines Beben der Lust. „Fick mich härter“, stöhnte sie, ihre Stimme gedämpft von der Bettdecke. „Fick mich, als ob du keine Zeit verloren hättest.“ Ich gehorchte. Ich packte sie fester, stieß jetzt schneller, tiefer, wilder zu. Der Raum füllte sich mit dem Geräusch unseres Fleisches, das aufeinanderschlug, mit ihren Schreien und meinem heiseren Stöhnen.

Ich verlangsamte den Rhythmus, zog meinen Schwanz fast ganz aus ihr heraus, nur die Spitze noch in ihren feuchten Lippen. Dann stieß ich wieder zu, hart und tief, bis meine Hoden gegen ihre Klitoris klatschten. „Oh, fuck“, stöhnte sie, „genau so.“ Ich wiederholte die Bewegung, ein langsames, quälendes Spiel. Sie drückte ihren Arsch gegen mich, versuchte, mich tiefer zu zwingen, aber ich hielt sie fest, kontrollierte das Tempo. „Du machst mich wahnsinnig“, keuchte ich, mein Atem heiß an ihrem Ohr. „Ich will dich kommen sehen.“

Ich griff mit der Hand zwischen ihre Beine, fand ihre Klitoris, die hart und geschwollen war, und rieb sie mit kreisenden Bewegungen. Sie schrie auf, als meine Finger sie berührten, ihr ganzer Körper spannte sich an. „Komm für mich“, befahl ich leise, „komm auf meinen Schwanz.“ Ich stieß tiefer, härter, während meine Finger ihren Kitzler massierten. Sie bäumte sich auf, ein Schauer durchlief sie von Kopf bis Fuß, und dann kam sie, eine Welle der Lust, die sie schüttelte und zucken ließ. Ihre Möse zog sich um meinen Schwanz zusammen, eine pulsierende, warme Umarmung, die mich über die Kante trieb.

Ich kam mit einem lauten Stöhnen, mein Sperma schoss in sie hinein, heiß und dick, Schicht um Schicht. Ich vergrub mein Gesicht in ihren Haaren, spürte, wie ihr Körper unter mir zuckte, die Nachwehen ihres Orgasmus. Wir blieben so liegen, verschlungen, atemlos, zwei Körper, die endlich gefunden hatten, was sie so lange gesucht hatten.

„Ich wünschte“, flüsterte sie schließlich, ihre Stimme heiser, „ich hätte die Briefe mit vierzehn gelesen.“

„Nein“, sagte ich, meine Lippen an ihrem Hals. „Es ist besser so. Wir wissen jetzt, was wir tun.“

Sie drehte sich um, sah mich an. Ihre Augen waren feucht, aber sie lächelte. „Dann zeig es mir“, sagte sie. „Zeig mir, was wir jetzt wissen.“

Ich rollte mich auf den Rücken und zog sie auf mich. Sie setzte sich rittlings auf meinen immer noch harten Schwanz, und langsam, mit einem tiefen Stöhnen, ließ sie sich auf mich sinken, bis er ganz in ihr war. Ihre Hände lagen auf meiner Brust, und sie begann sich zu bewegen, ein langsamer, kreisender Rhythmus, der mich in den Wahnsinn trieb. Ihre Brüste schwangen vor meinem Gesicht, ihre Brustwarzen streiften meine Brust. Ich griff danach, drückte sie, spielte mit ihnen, während sie sich auf mir bewegte, immer schneller, immer wilder.

„Ich will dich nochmal kommen sehen“, stöhnte ich, meine Hände auf ihren Hüften, die sie führten. „Komm auf meinem Schwanz.“ Sie gehorchte. Ihr Kopf fiel zurück, ein Schrei der Lust erfüllte den Raum, und ihre Möse zog sich um mich zusammen, ein letztes, pulsierendes Beben, das mich mitnahm. Ich kam erneut, ein tiefer, innerlicher Orgasmus, der mich ausfüllte und leerte zugleich.

Am Morgen, als das Licht durch den Vorhang kam, fragte er mich, ob ich zurück nach Berlin fahren würde.

„Nicht sofort“, sagte ich, meine Stimme noch rau von der Nacht.

„Wann?“

„Wenn du den achten Brief geschrieben hast.“

Er lächelte, beugte sich vor und küsste mich, ein langer, zärtlicher Kuss, der mehr sagte als tausend Worte. „Den schreibe ich jetzt“, murmelte er gegen meine Lippen, „hier, mit dir.“

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