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Die Hitze der Azulejos

Reise Kurzgeschichten · Lesedauer ca. 11 Min · Ab 18 Jahren

Der Duft von Salzwasser und verbranntem Zucker hing in der engen Gasse, als Lena die Tür zu ihrem Zimmer im „Casa das Janelas“ aufschloss. Es war nicht der typische Meeresgeruch, sondern etwas Süßeres, fast Karamelliges, das von den pastéis de nata aus der Bäckerei um die Ecke herüberwehte. Die Hitze des Nachmittags klebte an ihrer Haut, und sie sehnte sich nach einer Dusche. Doch als sie die Tür hinter sich schloss, blieb sie stehen. Ein leises Klirren von Eiswürfeln drang aus dem angrenzenden Raum – eine verbundene Tür, die sie für einen Schrank gehalten hatte, stand einen Spaltbreit offen.

Ein unerwarteter Nachbar

Lena zögerte. Der Reiseführer hatte nichts von einer Verbindungstür erwähnt. Sie trat näher und spähte durch den Spalt. Auf der anderen Seite saß ein Mann auf der Bettkante, ein Glas mit einem bernsteinfarbenen Getränk in der Hand. Sein Blick war auf ein Azulejo-Panel an der Wand gerichtet, das eine Jagdszene zeigte. Er schien ihr Alter zu haben, vielleicht Mitte dreißig, mit dunklem, leicht zerzaustem Haar und einem schmalen Gesicht, das von der Nachmittagssonne gestreift wurde. Lena räusperte sich. Er drehte den Kopf, und seine Augen trafen sie mit einer Mischung aus Überraschung und Neugier.

„Oh, entschuldigen Sie“, sagte sie auf Englisch, „ich wusste nicht, dass diese Tür offen ist. Ich bin Lena, ich wohne nebenan.“

Er stellte das Glas ab und stand auf. „Kein Problem. Ich bin Miguel. Oder besser, ich heiße so. Das Hotel hat mir gesagt, dass die Tür normalerweise verschlossen ist. Vielleicht ein Fehler beim Putzen.“ Sein Deutsch war weich, mit einem leichten Akzent. „Ich bin eigentlich aus Porto, aber geschäftlich hier.“

„Ich bin aus Wien“, sagte Lena und lehnte sich gegen den Türrahmen. „Urlaub. Allein.“ Sie wusste nicht, warum sie das hinzufügte. Vielleicht weil die Stadt sie mutig machte, wie sie es auf der Terrasse beim Frühstück beschlossen hatte: heute keine Zurückhaltung.

Ein Angebot

Miguel lächelte. „Allein in Lissabon? Das ist auch schön. Aber wenn Sie Lust haben, ich habe eine Flasche Portwein aus dem Douro-Tal dabei. Nicht der aus dem Supermarkt, sondern von einem kleinen Erzeuger. Möchten Sie ein Glas?“

Lena spürte ihr Herz klopfen. Normalerweise hätte sie abgelehnt, hätte eine Ausrede erfunden. Aber der süße Geruch aus der Gasse, die Hitze, die noch in ihren Gliedern steckte, und dieser fremde Mann mit seinen dunklen Augen – sie nickte. „Gerne.“

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Sie trat durch die Tür. Sein Zimmer war fast eine Kopie ihres eigenen, nur dass sein Koffer auf dem Bett lag und die Vorhänge halb zugezogen waren. Er schenkte ihr ein Glas ein. Der Wein war dunkelrot, fast schwarz, und roch nach getrockneten Früchten. Sie setzten sich auf die beiden Sessel am Fenster, und das Gespräch begann zögerlich, über die Stadt, über Reisen, über die Hitze. Miguel erzählte von seiner Arbeit als Architekt, der für ein Projekt in Lissabon war, und Lena von ihrem Job in einer Buchhandlung. Die Worte flossen leichter, je mehr sie tranken. Nach einer Weile berührte er ihr Knie, eine leichte Geste, die sie nicht wegzog.

„Weißt du“, sagte er, und sein Akzent wurde wärmer, „ich habe heute Morgen auf dem Markt etwas gekauft. Eine Creme aus Mandeln und Rosenwasser. Die Verkäuferin sagte, sie sei gut gegen die Hitze. Aber ich glaube, sie ist eher für etwas anderes.“ Er lächelte, und Lena lachte.

„Was meinst du?“

„Probier es selbst.“ Er stand auf, holte ein kleines Glasgefäß aus seiner Tasche und öffnete es. Ein betörender Duft von Rosen und Bittermandeln erfüllte den Raum. Er tauchte einen Finger hinein und fuhr damit über ihren Unterarm. Die Creme war kühl und zog eine Spur der Erfrischung. Lena schloss die Augen. Seine Berührung war leicht, fast zart, aber sie hinterließ ein Kribbeln, das sich in ihrem ganzen Körper ausbreitete.

Der erste Kuss

Sie öffnete die Augen, als sein Finger ihren Handgelenken folgte, dann ihrer Armbeuge. Sein Blick ruhte auf ihr, fragend. Sie nickte kaum merklich. Er beugte sich vor und küsste sie. Sein Mund schmeckte nach Portwein und einer Süße, die sie nicht benennen konnte. Der Kuss war sanft, aber seine Hand glitt in ihren Nacken, zog sie näher. Sie spürte die Wärme seines Körpers durch den dünnen Stoff ihrer Bluse. Der Raum schien enger zu werden, die Geräusche der Stadt draußen verschwammen zu einem fernen Summen.

Lena legte ihre Hand auf seine Brust, spürte den gleichmäßigen Herzschlag unter dem Hemd. Sie löste den ersten Knopf, dann den zweiten. Er half ihr, das Hemd auszuziehen, und seine Haut war fahl im Halbdunkel, mit einem feinen Haarflaum auf der Brust. Sie vergrub ihr Gesicht in seiner Halsbeuge, roch Salz und etwas Moschusartiges. Er stöhnte leise, als sie mit den Lippen über sein Schlüsselbein strich.

„Du riechst nach Sommer“, murmelte er gegen ihr Haar, während seine Hände den Saum ihrer Bluse fanden und sie über ihren Kopf zogen. Der Stoff raschelte und fiel zu Boden. Er legte seine Handflächen auf ihre nackten Schultern, ließ sie über ihre Arme gleiten, dann zurück zu ihren Brüsten, die sich unter dem dünnen Spitzen-BH abzeichneten. Sein Blick war intensiv, als er den Verschluss öffnete und den BH fallen ließ. Ihre Brüste waren schwer und warm, und als er sie mit den Handflächen umschloss, seufzte sie auf.

„Schön“, sagte er, mehr zu sich selbst. Er beugte sich vor und nahm eine ihrer Brustwarzen in den Mund. Seine Zunge war heiß und nass, und Lena bog den Rücken durch, drückte sich ihm entgegen. Ein Gefühl der Leere zog durch ihren Unterleib, ein Pulsieren, das sie aufforderte, mehr zu wollen. Sie griff in sein Haar, hielt ihn fest, während er saugte und mit den Zähnen leicht knabberte. Ein Schauer, nicht der Rücken, sondern durch ihre Beine, ließ sie erzittern.

Entkleiden

Er löste sich von ihr, stand auf und zog sie hoch. Seine Augen waren dunkel vor Verlangen. Er öffnete den Knopf ihrer Leinenhose, ließ den Reißverschluss hinuntergleiten. Die Hose fiel zu Boden, und er kniete vor ihr, zog ihre Slips langsam über ihre Hüften. Sie trat heraus, stand nackt vor ihm. Sein Blick wanderte über ihren Körper, und sie spürte, wie ihre Haut sich rötete unter seiner Musterung.

„Dreh dich um“, sagte er leise. Sie gehorchte, und er ließ seine Hände über ihren Rücken gleiten, über die Rundung ihres Hinterns. Seine Finger gruben sich in ihr Fleisch, massierten die festen Pobacken. Lena lehnte sich gegen ihn, spürte seine Erektion durch den Stoff seiner Hose. Sie drehte sich wieder um, öffnete seinen Gürtel, ließ die Hose hinunter. Seine Boxershorts spannten über einem deutlichen Höcker. Sie zog sie hinunter, und sein Schwanz sprang frei – lang, dick, die Eichel leicht rötlich und glänzend vor Erregung. Ein dünner Faden Lusttropfen hing daran, und sie leckte sich unwillkürlich über die Lippen.

„Setz dich“, sagte er und deutete auf das Bett. Sie ließ sich auf die Kante sinken, und er kniete sich vor sie, spreizte ihre Beine. Sein Atem war heiß auf ihrer Möse, und sie spürte, wie ihre Muschlippen bereits feucht waren. Er beugte sich vor und leckte mit der flachen Zunge über ihre Spalte, von unten nach oben. Lena stöhnte auf, ließ sich zurückfallen auf die Matratze. Seine Zungenspitze fand ihre Klitoris – eine kleine, harte Perle – und umkreiste sie langsam, immer wieder. Ihr Becken hob sich ihm entgegen, und sie griff in sein Haar, drückte ihn tiefer in ihre nasse Fotze.

„Ja, Miguel, genau da“, keuchte sie. Er tauchte seine Zunge in ihre Öffnung, leckte die Säfte auf, die reichlich flossen. Dann wieder zurück zur Klitoris, saugte daran, bis sie zitterte und ihre Beine zu zittern begannen. „Ich komme gleich“, stieß sie hervor, aber er hörte auf, grinste sie an.

„Nicht so schnell. Das ist erst der Anfang.“

Der Fick

Er stand auf, zog sie an den Hüften an die Bettkante. Sein Schwanz war hart und bereit. Er führte die Eichel an ihre nasse Spalte, rieb sie durch die Feuchtigkeit, bis sie beide stöhnten. Dann drang er ein – langsam, Zentimeter für Zentimeter. Lena sog scharf die Luft ein, als seine Dicke ihre Wände dehnte. Er war größer, als sie erwartet hatte, und sie fühlte sich ausgefüllt, jede Falte ihrer Möse an ihn gepresst.

„Du fühlst dich so verdammt gut an“, murmelte er, als er bis zum Anschlag in ihr war. Seine Eier lagen schwer gegen ihre Pobacken. Er begann zu stoßen, erst langsam, dann schneller. Ihr Arsch klatschte bei jedem Stoß gegen seine Oberschenkel. Lena stöhnte laut, ihre Brüste wippten bei jeder Bewegung. Sie spürte, wie ihr Höhepunkt näher kam, dieser tiefe, krampfartige Druck in ihrem Unterleib.

Miguel beugte sich vor, nahm eine Brustwarze in den Mund, während er weiter in sie stieß. Seine Hüften bewegten sich wie ein Kolben, immer tiefer, immer härter. Lena schrie auf, als er ihre Klitoris mit seiner Schambeinfuge rieb. „Fick mich, fick mich härter“, flehte sie, und er gehorchte. Sein Tempo wurde wild, unkontrolliert, seine Stöße trieben sie über die Bettkante.

„Ich komme“, brüllte er, und sein Körper spannte sich an. Ein letzter, tiefer Stoß, und er ergoss sich in ihr – heiße, dicke Spritzer, die ihre Innereien füllten. Lena fühlte es, und das war der Auslöser. Ihr Orgasmus traf sie wie eine Welle, die sie unter Wasser drückte. Ihr Unterleib zog sich zusammen, um seinen pulsierenden Schwanz, während sie zitterte und stöhnte, ihr Körper bebte unter der Intensität.

Der zweite Durchgang

Sie lagen eine Weile da, ihre Körper verschwitzt und verklebt. Miguel zog sich aus ihr zurück, sein Sperma tropfte aus ihrer Möse auf das Laken. Aber seine Hand blieb nicht still. Er massierte ihre Brust, kniff die Brustwarze, während sein anderer Arm sie an sich zog.

„Ich will dich nochmal“, sagte er, seine Stimme heiser. „Aber diesmal von hinten.“

Lena drehte sich auf den Bauch, kam auf die Knie. Ihr Arsch ragte in die Luft, ihr Rücken wölbte sich. Miguel stellte sich hinter sie, sein Schwanz war noch halbhart, aber als er die feuchte Öffnung sah, wurde er wieder steif. Er führte ihn an ihre rosige Pofalte, aber nicht in den Arsch – nein, er ließ die Eichel über ihre schlüpfrige Möse gleiten, dann drang er wieder ein. Diesmal tiefer, wenn das möglich war. Lena stöhnte auf, vergrub ihr Gesicht im Kissen.

Er griff nach ihren Hüften, zog sie bei jedem Stoß gegen sich. Das Geräusch ihres Fleisches klatschte durch den Raum, vermischt mit ihrem gemeinsamen Atem. Seine Finger fanden ihre Klitoris, rieben sie im Rhythmus seiner Stöße. Sie war schon wieder kurz davor, ihr Körper zitterte wie ein Blatt.

„Ich will, dass du auf meinen Schwanz kommst“, keuchte er. „Spritz mir alles über den Arsch.“

Diese Worte, so schmutzig und direkt, ließen sie explodieren. Ihr Orgasmus raste durch ihren Körper, ihr Becken zuckte unkontrolliert, und sie schrie seinen Namen in das Kissen. Miguel stieß noch ein paar Mal zu, dann zog er sich zurück. Sein Sperma schoss auf ihren Rücken, auf ihre Pobacken – warme, weiße Streifen, die langsam hinunterliefen.

Er fiel neben sie, beide nach Luft ringend. Die Hitze der Azulejos schien den Raum zu füllen, der Duft von Rosen und Mandeln vermischte sich mit dem Geruch von Schweiß und Sex. Lena drehte sich zu ihm, legte ihren Kopf auf seine Brust. Sie wusste, dass sie diese Nacht nie vergessen würde – die Nacht, in der Lissabon sie nicht nur mit seinen Kacheln, sondern auch mit seiner Glut verbrannt hatte.

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