„Du siehst aus, als würdest du etwas suchen.“ Die Stimme kam aus dem Nichts, weich wie die Brandung, und dennoch ein Messer, das die Stille zerschnitt.

Ich zuckte zusammen, ließ fast das Handtuch fallen. Meine Augen brauchten einen Moment, um ihn aus dem gleißenden Licht zu filtern, das zwischen den Olivenbäumen durchstach. Er stand da, barfuß, die Füße im Sand, die Jeans bis zu den Knien hochgekrempelt. Kein Hemd. Seine Haut war von der Sonne so tief gebräunt, dass die helleren Streifen um seine Augen wie eine Maske wirkten. Ich schätzte ihn auf Anfang dreißig, vielleicht ein paar Jahre jünger als ich. Seine Brust war breit, muskulös, mit einer feinen Linie schwarzer Haare, die vom Bauchnabel abwärts verschwand. Der Stoff seiner Jeans spannte sich über seinen Schenkeln, und ich konnte die harte Kontur seines Schwanzes erahnen, wie er gegen das weiche Denim drückte. Ein Schauer der Erregung durchlief mich, als mir bewusst wurde, wie sehr ich ihn anschaute.
„Ich suche Ruhe“, sagte ich und merkte, wie meine Stimme heiser klang. Seit Stunden hatte ich kein Wort gesprochen. Mein Bikini-Oberteil war nass vom Schweiß, die Brüste schwer und empfindlich unter dem dünnen Stoff.
Er lächelte, nicht breit, sondern nur mit den Mundwinkeln. „Dann bist du hier richtig. Hier finden die meisten nur, was sie nicht suchen.“
Ich wusste nicht, was ich darauf erwidern sollte, also wandte ich mich ab und ließ mich auf mein Handtuch sinken. Der Kies drückte sich durch den Stoff in meine Haut. Ich schloss die Augen, hörte das leise Plätschern der Wellen, die sich träge an den Felsen brachen. Als ich die Lider wieder hob, war er weg – als hätte die Sonne ihn aufgesogen. Aber sein Bild brannte in mir: diese Brust, diese Hände, dieser versteckte Schwanz, den ich so gern gesehen hätte.
Eine halbe Stunde später wagte ich mich ins Wasser. Es war kühler als erwartet, und der Schrecken darüber, wie salzig es war, ließ mich laut ausatmen. Ich schwamm ein paar Züge, ließ mich dann auf den Rücken treiben, die Arme weit von mir gestreckt. Der Himmel war so blass, dass er fast weiß wirkte. Ich schloss die Augen und ließ die Sonne auf mein Gesicht brennen. Meine Finger wanderten unbewusst zu meinem Bauch, tiefer, bis ich die feuchte Spalte meiner Möse durch den dünnen Stoff des Slips spürte. Ich massierte mich kurz, ließ die Hitze der Sonne und die Fantasie an ihm in mir aufsteigen.
„Pass auf, dass du nicht einschläfst.“
Seine Stimme war nah – zu nah. Ich fuhr herum, verschluckte Wasser und hustete. Er stand bis zur Hüfte im Wasser, die Hände in den Taschen seiner Shorts, die jetzt nass an seinen Beinen klebten. Aus der Nähe sah ich, dass seine Augen grün waren – nicht das helle Grün von Wiesen, sondern ein dunkles, sumpfiges Grün, wie Moos auf einem versteckten Stein. Seine Shorts zeichneten jede Linie seines Körpers nach, und ich konnte die dicke, fleischige Wölbung seines Schwanzes sehen, wie er gegen den Stoff drückte, halb erigiert. Mein Atem stockte.
„Erschreck mich nicht so“, keuchte ich.
„Tut mir leid.“ Er klang nicht so, als ob es ihm leidtat. „Ich bin Marin.“
„Lena.“
„Willst du wirklich Ruhe, Lena, oder suchst du etwas anderes?“ Seine Stimme war tiefer jetzt, rauer, und ich sah, wie seine Handflächen sich zu Fäusten ballten, als ob er sich zurückhielt.
Seine Direktheit überrumpelte mich. Ich hatte in den letzten Tagen mit niemandem mehr als drei Sätze gewechselt. Die Einsamkeit war mir wie eine zweite Haut gewachsen, aber jetzt spürte ich, wie sie unter seinem Blick Risse bekam. Mein Höschen war durchweicht, nicht nur vom Wasser. Die Vorstellung, dass er mich so nass und bereit sehen könnte, ließ mich innerlich beben.
„Ich weiß nicht, was ich suche“, sagte ich ehrlich.
„Dann lass es mich dir zeigen.“
Er streckte mir die Hand entgegen. Ohne zu überlegen, ergriff ich sie. Seine Finger waren rau, die Handflächen schwielig – Arbeit. Er zog mich sanft zu sich heran, bis ich dicht vor ihm stand. Das Wasser reichte mir bis zur Brust, ihm nur bis zur Taille. Ich spürte seine Wärme, obwohl das Wasser kalt war. Sein Schwanz drückte gegen meinen Bauch, durch den nassen Stoff seiner Shorts spürte ich seine Härte, seine Länge. Ein leises Stöhnen entwich mir, das ich nicht unterdrücken konnte.
„Komm mit“, sagte er und ließ meine Hand los. Er watete zurück zum Ufer, drehte sich nicht um, um zu sehen, ob ich folgte. Ich folgte, mein Blick auf seinen Hintern gerichtet, wie sich die Muskeln unter der nassen Kleidung spannten.
Am Strand griff er nach einem Rucksack, den ich vorhin nicht bemerkt hatte, und zog eine Flasche Wein hervor. „Selbstgemacht“, sagte er, „aus den Trauben meines Vaters. Willst du probieren?“
Wir setzten uns auf einen flachen Felsen, der wie ein Tisch aus dem Wasser ragte. Der Wein war herb und roch nach Sonne. Ich trank direkt aus der Flasche, ließ mir Zeit, spürte die Flüssigkeit durch meine Kehle brennen. Er sah zu, wie ich trank, und seine Augen wanderten über meinen Körper, langsam, als ob er jedes Detail einspeicherte – die Kurven meiner Hüften, die vollen Brüste unter dem nassen Bikini, die dunkle Linie zwischen meinen Beinen, wo sich der Stoff spannte.
„Du bist allein hier?“
„Ja.“
„Warum?“
Ich zuckte mit den Schultern. „Weil ich es satt hatte, immer nur das zu tun, was andere von mir erwarten. Ich wollte mich selbst finden… oder verlieren.“ Mein Blick traf seinen, und ich wusste, dass er verstand.
Er nickte, als ob er genau verstand. „Ich kenne das. Hier, in dieser Bucht, bin ich auch der Mensch, der ich wirklich bin. Nicht der Sohn, nicht der Angestellte. Einfach nur Marin.“ Seine Hand lag auf dem Felsen, nah an meiner. Ich spürte den Impuls, sie zu berühren, aber ich zögerte. Stattdessen nahm ich noch einen Schluck Wein.
„Erzähl mir von deinem Leben hier“, sagte ich, aber meine Stimme war nur noch ein Flüstern. Meine Möse pochte, der Saft rann an meinen Schenkeln herunter, und ich konnte nichts dagegen tun. Jeder Herzschlag war ein Stöhnen.
Er erzählte. Vom Fischen mit seinem Großvater, von den Olivenhainen, die seiner Familie gehörten, von den Touristen, die jeden Sommer kamen und wieder gingen. Seine Stimme war tief und gleichmäßig, wie das Rauschen der Wellen. Ich hörte zu, ließ mich einlullen, während die Hitze des Weins in meinem Bauch kroch und die Nässe zwischen meinen Beinen immer unerträglicher wurde.
Irgendwann war die Flasche leer. Die Sonne stand tief, färbte das Wasser in Orange- und Rottöne. Marin stand auf, streckte sich. Seine nackte Haut glänzte im letzten Licht, und ich sah, wie sein Schwanz sich unter der Hose hob – voll, lang, dick. Ich musste mir auf die Lippe beißen, um nicht laut zu sagen, wie sehr ich ihn wollte.
„Bleibst du noch?“, fragte er.
„Ja.“
Er setzte sich wieder, diesmal näher. Ich spürte die Wärme seines Oberschenkels an meinem. Seine Hand legte sich auf mein Knie, leicht, fragend. Ich nickte, und seine Finger wanderten langsam höher, unter den Rand meines Bikini-Höschens. Ich hielt den Atem an, als seine rauen Fingerspitzen die feuchte, heiße Spalte meiner Möse fanden. Er stöhnte leise auf, als er fühlte, wie nass ich war.
„Du brennst“, flüsterte er, und seine Finger begannen zu kreisen, langsam, genau auf meiner Klit. Ich warf den Kopf zurück, presste die Beine zusammen, aber er drängte sie sanft auseinander. „Nein, lass mich dich fühlen.“
Seine Finger glitten tiefer, einer, dann zwei, in mich hinein. Ich stöhnte laut auf, bog mich in seine Hand. Er fickte mich mit seinen Fingern, während sein Daumen meine Klit massierte, immer im gleichen Rhythmus. Ich war so nah, so verdammt nah, dass ich kaum atmen konnte. „Komm für mich“, sagte er, und das war alles, was ich brauchte. Ich kam auf seiner Hand, zitternd, keuchend, die Wellen der Lust durch meinen ganzen Körper jagend.
Bevor ich mich erholen konnte, zog er seine Shorts aus. Sein Schwanz sprang hervor, lang, dick, die Eichel dunkel und glänzend vor Erregung. Er legte mich auf den Felsen, schob mein Höschen zur Seite, und drang in mich ein, mit einem einzigen, tiefen Stoß. Ich schrie auf, als er mich ausfüllte, so voll, so tief. Er bewegte sich langsam, dann schneller, jeder Stoß traf genau den richtigen Punkt in mir.
„Ja, fick mich“, keuchte ich, „fick mich hart.“
Er packte meine Hüften, zog mich auf seinen Schoß, und ich ritt ihn, wild, unkontrolliert, die Sonne brannte auf meiner Haut, der Felsen kratzte an meinem Rücken, aber ich spürte nur ihn, seinen Schwanz in mir, seine Hände auf meinem Arsch. Ich kam wieder, und er kam mit mir, sein Sperma schoss heiß in mich hinein, als er sich in meinem Inneren ergoss.
Wir lagen da, verschwitzt, erschöpft, die Wellen leckten an unseren Füßen. Marin drehte sich zu mir, strich mir eine Haarsträhne aus dem Gesicht. „Bleibst du heute Nacht?“, fragte er leise.
Ich lächelte. „Ja.“
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