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Zwischen Tankstellen und Sternen

Erste Male Kurzgeschichten · Lesedauer ca. 12 Min · Ab 18 Jahren

Der Lavendelduft hing schwer in der Abendluft, als Jonas den letzten Spanngurt des Zeltes festzog. Lena stand neben ihm, die Arme um den eigenen Körper geschlungen, und beobachtete, wie die Dämmerung die Olivenbäume in silberne Schatten tauchte. Als er sich aufrichtete und ihr zublinzelte, sagte er: „Ich hab nur eine Decke eingepackt.“ Sein Grinsen war im Zwielicht kaum zu sehen, aber sie hörte das Schelmische in seiner Stimme.

„Ich auch.“ Sie stopfte den Rest ihres Schlafsacks in den Rucksack und richtete sich auf. Der Wind strich über ihre nackten Arme, kühl und duftend nach trockenem Gras. „Dann müssen wir eben teilen.“

Er lachte leise. „Das wird eng.“

Sie zuckte mit den Schultern und ging voraus zum Zelt, das sie vor einer Stunde zwischen zwei knorrigen Olivenbäumen aufgeschlagen hatten. Der Boden war uneben, aber weich von Moos und Kiefernnadeln. Sie kroch hinein, Jonas folgte ihr, und das kleine Zelt füllte sich sofort mit ihrer beider Wärme.

Die Luft stand dick und schwer, erfüllt von ihrem Atem. Lena spürte jeden Atemzug auf ihrer Wange, als er sich neben sie legte. Sein Geruch – nach Benzin und Schweiß, nach dem Pfefferminzkaugummi, den er vor der Abfahrt gekaut hatte – umhüllte sie. Sie drehte den Kopf und sah die Kontur seiner Schulter im Halbdunkel.

„Bist du müde?“, flüsterte er.

„Nicht wirklich.“ Ihr Herz klopfte so laut, dass sie sicher war, er müsse es hören.

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Seine Hand fand die ihre im Schlafsack. Seine Finger waren warm, die Kuppen rau. Er strich über ihren Handrücken, einmal, zweimal, dann verschränkte er seine Finger mit ihren. Lena hielt den Atem an. „Lena“, sagte er, und sein Daumen zeichnete Kreise auf ihre Haut.

„Ja?“ Ihre Stimme war kaum ein Hauch.

„Ich will dich küssen.“ Keine Frage, eine Feststellung. Aber er wartete, ließ ihr den Raum, um Nein zu sagen. Sie schwieg.

Er beugte sich über sie. Im schwachen Licht erkannte sie die Schatten seiner Wimpern auf seinen Wangen. Sein Mund war weich, sein Kuss erst zögerlich, dann forschend. Er schmeckte nach Minze und Salz. Sie öffnete die Lippen, und seine Zunge glitt hinein, vorsichtig, fragend.

Ihre Hände lösten sich, und sie griff nach seinem Nacken, zog ihn näher. Er stützte sich auf einen Ellbogen, das Gewicht seines Oberkörpers war eine Verheißung, ein Versprechen. Der Kuss vertiefte sich, wurde hungriger. Lenas Brüste drückten gegen den dünnen Stoff ihres T-Shirts; sie spürte seine Finger, die den Saum suchten, darunter glitten, die warme Haut ihres Bauches streichelten.

Sie erschauerte, und ihr Becken hob sich unwillkürlich gegen seine Hüfte. „Jonas“, hauchte sie gegen seinen Mund.

„Ja?“

„Tu das noch mal.“

Er lachte leise, und der Laut vibrierte in ihr. Seine Hand wanderte höher, streifte die Unterseite ihrer Brust. Der Stoff ihres BHs war dünn; sie spürte jeden Finger durch das Gewebe. Er zögerte, dann umfasste er ihre Brust ganz, die Wölbung passte perfekt in seine Hand. Sie stöhnte leise auf.

„Ist das okay?“, fragte er.

„Ja. Leg dich hin. Auf mich.“

Er gehorchte, rutschte über sie, und sein Gewicht presste sie in die Isomatte. Die Wärme, die von ihm ausging, war fast zu viel. Sie spürte seinen harten Penis durch den Stoff ihrer Shorts gegen ihren Oberschenkel drücken, und der Druck dort löste ein tiefes Pulsieren in ihr aus.

Sie schob ihr T-Shirt hoch; er half ihr, es auszuziehen. Die Nachtluft kühlte ihre feuchte Haut, und einen Moment später war sein Mund auf ihrer Brustwarze. Er saugte sanft, und ein Zittern jagte durch ihren Körper bis in ihren Schoß. Sie vergrub die Finger in seinem Haar, drückte ihn fester an sich.

„Du schmeckst nach Lavendel“, murmelte er.

„Das Shampoo“, sagte sie atemlos und lachte.

Er wechselte zur anderen Seite, ließ seine Hand tiefer wandern, über ihren Bauchnabel, zum Bund ihrer Shorts. Er sah sie an, eine Frage in den Augen. Sie nickte.

Er öffnete den Knopf, und das Geräusch des Reißverschlusses war ohrenbetäubend in der Stille. Sie hob die Hüften, und er zog ihr Shorts und Höschen hinunter. Die Luft strich über ihre feuchten Schamlippen, und sie zuckte zusammen.

„Du bist so schön“, sagte er, seine Stimme heiser vor Verlangen.

Seine Finger glitten durch ihre Spalte, sammelten die Nässe auf und verteilten sie über ihren Kitzler. Sie keuchte, presste den Kopf in den Schlafsack. Er kreiste langsam, ihre Beine öffneten sich weiter. Der Rhythmus beschleunigte, ihre Hüften bewegten sich gegen seine Hand, und sie spürte die Welle aufbauen, nah und drängend.

„Nicht“, flüsterte sie, „noch nicht. Ich will dich spüren.“

Er hielt inne, beugte sich vor und küsste sie auf die Stirn. „Bist du sicher?“

Statt zu antworten, griff sie nach seinem Gürtel und fummelte am Verschluss herum. Ihre Finger waren ungeschickt vor Aufregung und Lust. Er half ihr, öffnete seine Jeans und schob sie über die Hüften. Sein Penis sprang hervor, warm und hart gegen ihren Schenkel. Sie umfasste ihn, die Haut samtig über der steifen Länge. Er stöhnte leise auf.

Er richtete sich auf, kniete zwischen ihren Beinen. Das Kondom war in seiner Tasche; sie hörte das Rascheln, dann das Klicken der Verpackung. „Kannst du mir helfen?“, fragte er.

Sie setzte sich auf und nahm das Kondom entgegen. Es war glatt und ölig. Sie rollte es über seine Spitze, an der erregten Rute entlang. Seine Hände streichelten ihre Schultern und drückten sie sanft zurück auf die Matte.

Wieder lag er über ihr, das Gewicht auf den Armen. Die Spitze berührte ihre Öffnung, und sie spannte sich unwillkürlich an. Er hielt inne, küsste sie – langsam, beruhigend. „Langsam“, sagte er gegen ihre Lippen.

Sie nickte, atmete tief aus, wie sie es sich vorgenommen hatte. Er drückte, und die Spitze glitt ein Stück hinein. Ein kurzer, stechender Schmerz, dann ein Dehnen, das sich in Wärme auflöste. Sie biss sich auf die Lippe. Er blieb still, wartete.

„Weiter“, sagte sie, ihre Stimme zitterte.

Er schob sich tiefer, Zentimeter für Zentimeter, bis er ganz in ihr war. Sie fühlte sich gefüllt, voll, ausgefüllt. Es war warm und eng, und sein Herzschlag pochte gegen ihre Brust. Er lag still, eingebettet in sie, sein Gesicht an ihrem Hals.

„Alles okay?“, flüsterte er.

„Ja. Beweg dich.“

Er zog sich zurück, nur ein wenig, und stieß wieder zu. Der Rhythmus setzte ein, sanft zunächst, dann fordernder. Lenas Körper antwortete, ihre Hüften hoben sich ihm entgegen. Die Reibung entzündete ein Brennen, das sich ausbreitete, ihren Bauch, ihre Brüste, ihre Kehle hinauf. Sie stöhnte, und er presste den Mund auf ihren Hals, saugte, während er sich in ihr bewegte.

Die Welle kam wieder, stärker jetzt. Sie krallte die Finger in seinen Rücken, spürte die Muskeln unter ihrer Haut arbeiten. Sein Atem wurde schneller, stoßweise. Sie öffnete die Augen und sah im schwachen Licht sein Gesicht, verzerrt vor Konzentration und Lust.

„Ich komme“, hauchte sie, die Worte kaum zu hören.

Der Höhepunkt riss sie los, ein wilder Ritt, der ihren Körper durchschüttelte. Sie schrie auf, ein erstickter Laut, und umklammerte ihn. Er folgte ihr, mit tiefen, harten Stößen, und sie spürte, wie er sich in ihr ergoss, die Zuckungen, die sie tiefer trieben.

Er sank auf sie herab, schwer und warm. Sein Gesicht ruhte an ihrer Schulter, sein Herzschlag hämmerte gegen ihre Rippen. Sie streichelte seinen Rücken, spürte den Schweiß auf seiner Haut, den Lavendelduft, der sich mit ihrem eigenen Geruch vermischte.

Nach einer Weile rollte er sich zur Seite, zog sie in die Kurve seines Körpers. Die Decke reichte gerade für sie beide. Er küsste ihre Schulter, und sie spürte sein Lächeln auf ihrer Haut.

Die Stille war erfüllt von ihrem Atem, der sich langsam beruhigte. Lena schmiegte sich enger an ihn, ihr Kopf lag in der Kuhle seiner Schulter. Der Lavendelduft war jetzt noch intensiver, vermischt mit dem Geruch von Sex und Schweiß. Sie spürte die Wärme seiner Haut, das gleichmäßige Heben und Senken seiner Brust. Ihre Finger wanderten über seine Brust, spielten mit den Härchen, zeichneten Linien nach.

„Das war … unglaublich“, flüsterte sie.

Er antwortete nicht mit Worten, sondern drehte den Kopf und küsste sie auf den Scheitel. Sein Arm lag schwer um ihre Taille, sein Daumen strich über die zarte Haut ihres Bauches. Sie erschauerte, und ein erneutes Prickeln breitete sich in ihrem Unterleib aus.

„Ich kann nicht genug von dir bekommen“, sagte er leise. Seine Hand wanderte hinauf, streichelte die Unterseite ihrer Brust. Sie wurde sofort wach, die Überreste der Erschöpfung verflogen. Sie drehte sich zu ihm, ihr Gesicht nur Zentimeter von seinem entfernt.

„Dann nimm mich nochmal“, hauchte sie und küsste ihn. Diesmal war der Kuss fordernder, geübter. Ihre Zungen trafen sich, spielten miteinander. Seine Hand umfasste ihre Brust, der Daumen rieb über die harte Spitze. Sie stöhnte in seinen Mund.

Er rollte sie auf den Rücken und beugte sich über sie. Seine Lippen wanderten von ihrem Mund zu ihrem Kinn, den Hals hinab. Sie legte den Kopf zurück, bot ihm ihre Kehle dar. Er leckte sanft, biss leicht in die Haut, und sie zuckte unter ihm.

Seine Zunge setzte ihren Weg fort, über das Schlüsselbein, zwischen ihre Brüste. Er nahm eine Brustwarze in den Mund, saugte, während seine Finger die andere massierten. Lena vergrub die Hände in seinem Haar, zog ihn fester. Die Empfindungen überfluteten sie, ließen keine Gedanken zu, nur reines Gefühl.

Er ließ von ihrer Brust ab und wanderte tiefer, über den Bauch hinab. Sein Atem war warm auf ihrer Haut. Sie spürte, wie er kurz zögerte, dann tauchte er ein. Seine Zunge fand ihren Kitzler, umkreiste ihn mit spitzer Spitze. Sie schrie leise auf, ihr Becken hob sich ihm entgegen. Er hielt ihre Hüften fest, ließ sie nicht entkommen, während er sie leckte, mal sanft, mal fester.

„Jonas …“, stöhnte sie, das Gefühl war überwältigend. Er antwortete mit einem tiefen, zufriedenen Brummen, das durch sie vibrierte. Seine Finger glitten in sie hinein, während seine Zunge weiterarbeitete. Zwei Finger, die sich bewegten, sie dehnten. Sie war bereit, so bereit.

Er hob den Kopf, sah sie an. Seine Lippen glänzten, seine Augen waren dunkel vor Verlangen. „Ich will dich fühlen“, sagte er heiser. Er zog seine Finger zurück und positionierte sich über ihr. Diesmal gab es kein Zögern. Er glitt hinein, in einer einzigen, fließenden Bewegung. Sie keuchte, die Fülle war noch intensiver als zuvor.

Er begann sich zu bewegen, ein Rhythmus, der sie beide sofort mitriss. Sie passte sich an, ihre Hüften trafen sich in einer uralten Melodie. Die Luft war erfüllt von ihren Lauten, dem leisen Quietschen der Isomatte, dem Duft von Lavendel und Lust. Sie küssten sich, offen und hungrig, während ihre Körper verschmolzen.

Der Höhepunkt kam diesmal gemeinsam. Sie spürte ihn in sich pulsieren, hörte seinen Schrei, der in ihrem Mund erstarb. Sie selbst wurde von einer Welle erfasst, die sie forttrug, sie zuckte um ihn herum, und für einen Moment existierte nichts außer ihnen beiden.

Langsam wurden die Bewegungen stiller. Er blieb in ihr, sein Atem beruhigte sich. Sie lag unter ihm, völlig entspannt, ihre Finger strichen über seinen Rücken. Die Zeltplane raschelte leise im Wind, irgendwo zirpte eine Grille.

„Ich liebe dich“, flüsterte er in ihr Ohr. Die Worte trafen sie mitten ins Herz. Sie öffnete die Augen, sah ihn an. Sein Gesicht war nah, ernst, die Augen weit offen.

„Ich liebe dich auch“, sagte sie, und es war die einfachste, wahrste Sache der Welt.

Er küsste sie sanft, dann rollte er sich zur Seite, ließ sie los. Er stand auf, so gut es im Zelt ging, und holte eine Wasserflasche aus seinem Rucksack. Sie tranken abwechselnd, das Wasser war kühl und erfrischend. Dann legte er sich wieder hin, zog sie an sich.

Die Decke reichte, wenn sie sich aneinanderschmiegten. Der Schlafsack war feucht von ihren Körpern, aber es war egal. Sie spürte die Müdigkeit in ihren Gliedern, die Zufriedenheit in ihrer Seele. Sie schloss die Augen, hörte seinen Herzschlag unter ihrem Ohr.

„Gute Nacht, Lena“, murmelte er.

„Gute Nacht, Jonas.“

Der Lavendelduft umfing sie wie eine zärtliche Hand, während der Schlaf sie sanft einhüllte.

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