Die Holzfaser splittert unter Lukas‘ Daumen, als er das Scheit auf die glimmenden Kohlen legt. Flammen lecken gierig daran, fressen sich durch die trockene Rinde und jagen Funken in die Dunkelheit des Raumes. Mira hockt auf dem dicken Teppich vor dem Kamin, die Beine seitlich angewinkelt, ihr Gesicht halb im Schatten, halb im tanzenden Licht. Sie hat den Kopf in den Nacken gelegt und mustert ihn durch halb geschlossene Lider.

„Du machst das gut“, sagt sie. Ihre Stimme klingt rau und tief, wie die Wärme, die den Raum erfüllt.
Er dreht sich zu ihr um, wischt sich die Hände an der Jeans ab. „Das ist nicht schwer. Ein Feuer zu machen, meine ich.“
Sie lacht leise, ein Geräusch, das ihn jedes Mal tief im Magen kitzelt. „Das meine ich nicht.“
Lukas setzt sich neben sie, nah genug, um ihren Duft zu riechen – eine Mischung aus Rauch, ihrem Shampoo und etwas Eigenem, das ihn seit Wochen verfolgt. Drei Monate erst sind sie zusammen, und doch fühlt es sich an, als hätte er sie schon immer gekannt. Jede Berührung ist gleichzeitig neu und vertraut. Jetzt legt er die Hand auf ihren Oberschenkel, spürt den weichen Stoff ihrer Leggings und die darunter liegende Wärme.
„Mira“, flüstert er, und sie öffnet die Augen ganz.
Sie sehen sich an. Kein Blick, der die Zeit anhält – das wäre zu abgedroschen. Eher einer, der die Luft schwer macht, der die Stille mit Bedeutung füllt. Ihre Hand findet seine, verschränkt die Finger ineinander.
„Was ist los mit dir heute Abend?“, fragt sie, aber es klingt nicht wie eine Frage.
„Du weißt genau, was los ist.“ Er beugt sich vor und küsst sie. Es ist kein sanfter Kuss, nicht der, den man sich im Vorbeigehen schenkt. Es ist ein Kuss, der verlangt. Seine Lippen pressen sich auf ihre, fordern eine Antwort, und sie gibt sie ihm, öffnet den Mund und lässt seine Zunge ein. Er schmeckt den Rotwein, den sie getrunken haben, und etwas Süßes – vielleicht der Honig aus ihrem Tee.
Seine Hand wandert von ihrem Oberschenkel nach oben, unter den Saum ihres weiten Pullovers. Ihre Haut fühlt sich samtig an unter seinen Fingern; er spürt, wie sich ihre Bauchdecke beim Atmen hebt und senkt. Er zeichnet die Linie ihres Hüftknochens nach, fährt langsam zur Seite, streicht über die weiche Haut unterhalb ihres Brustkorbs. Sie zittert leicht unter seiner Berührung.
„Lukas“, haucht sie gegen seinen Mund, und ihr Atem ist ein Versprechen.
Er löst sich von ihren Lippen, sieht sie an. Ihre Pupillen haben sich geweitet, das Gold in ihren braunen Augen funkelt im Feuerschein. Er schiebt ihren Pullover nach oben, und sie hebt die Arme, damit er ihn ausziehen kann. Das Kleidungsstück fällt zu Boden. Darunter trägt sie nur einen dünnen Spitzen-BH, der ihre Brüste kaum bedeckt. Das Feuer malt Schatten auf ihre Haut, lässt die Rundungen weich und sinnlich erscheinen.
„Du bist wunderschön“, sagt er, und es ist keine Schmeichelei – eine Feststellung, nüchtern und überwältigend zugleich.
Sie errötet, trotz der Jahre, die sie älter ist als er, trotz ihrer Erfahrung. Dieses Kompliment von ihm bringt sie jedes Mal aus dem Gleichgewicht, macht sie verletzlich. Sie schlingt die Arme um seinen Hals und zieht ihn zu sich herunter, bis er über ihr liegt, die Ellenbogen rechts und links von ihrem Kopf aufgestützt. Sein Gewicht ist eine angenehme Last.
Er küsst ihren Hals, die Stelle direkt unter ihrem Ohr, wo ihr Puls wild schlägt. Sie dreht den Kopf zur Seite, gibt ihm Raum. Seine Lippen wandern tiefer, über ihr Schlüsselbein, die Mulde an ihrem Halsansatz. Er spürt, wie ihr Körper unter ihm reagiert, wie sie die Finger in sein Haar krallt.
„Mach langsam“, flüstert sie, aber ihre Hüften drücken sich ihm bereits entgegen.
Er gehorcht, verlangsamt die Bewegungen. Statt hastig zu werden, achtet er auf jedes Detail: die kleine Narbe an ihrem Kinn, die sie sich als Kind beim Fahrradfahren zugezogen hat; die Art, wie sie die Lippen zusammenpresst, wenn er eine besonders empfindliche Stelle trifft; der leichte Schweißfilm auf ihrer Brust, der im Feuerschein glänzt.
Seine Hand gleitet hinter ihren Rücken, öffnet den BH mit einem geübten Handgriff. Sie befreit sich von den Trägern, und er sieht ihre Brüste im flackernden Licht – voll, schwer, die Brustwarzen dunkel und hart vor Erregung. Er beugt sich hinunter und nimmt eine in den Mund, saugt sanft daran, während seine Zunge über die Spitze streicht. Sie stöhnt leise auf, ein Laut, der ihn noch härter macht.
„Ja“, presst sie hervor, ihre Hand drückt seinen Kopf fester an sich.
Er wechselt zur anderen Brust, widmet ihr die gleiche Aufmerksamkeit, während seine Hand über ihren Bauch nach unten wandert. Unter dem Bund ihrer Leggings spürt er den elastischen Stoff ihres Slips, die Feuchtigkeit, die bereits hindurchgesickert ist. Er drückt mit der Handfläche dagegen, und sie hebt die Hüften, drängt sich in seine Berührung.
„Du bist so nass“, sagt er, seine Stimme heiser vor Verlangen.
„Das machst du mit mir“, antwortet sie, und ihre Augen sind dunkel vor Begierde.
Er zieht ihre Leggings aus, streift den Slip mit ab. Sie liegt nackt vor ihm, das Feuer malt orange Schatten auf ihren Körper, lässt ihn lebendig und warm erscheinen. Er kann den Duft ihrer Erregung riechen, schwer und süß. Er richtet sich auf, zieht sein eigenes Hemd über den Kopf, knöpft die Jeans auf und streift sie samt Boxershorts ab. Sein Glied steht steif von ihm ab, die Eichel glänzt im Feuerschein.
Sie setzt sich auf, packt ihn am Handgelenk und zieht ihn ins Liegen, sodass sie jetzt über ihm ist. Ihr Haar fällt nach vorne, streift seine Brust, als sie sich hinunterbeugt und ihn küsst – ein langer, tiefer Kuss, der nach Besitzergreifung schmeckt. Dann richtet sie sich auf, setzt sich rittlings auf seine Hüften, ihr Geschlecht direkt über seinem Glied. Er spürt die Wärme, die von ihr ausgeht, die Nähe seiner Spitze zu ihrem Eingang.
„Ich will dich in mir spüren“, sagt sie, und ihre Stimme ist ein heiseres Flüstern.
Sie greift nach unten, umfasst seinen Schaft mit der Hand und führt die feuchte Eichel an ihre feuchte Spalte. Sie reibt sie ein paar Mal an ihrer Klitoris entlang, ein Geräusch, das im knisternden Feuer fast untergeht, aber er hört es – ein schmatzendes, nasses Gleiten, das ihm den Atem raubt. Ihre Nascheide ist heiß wie Glut, und er spürt, wie sie sich für ihn öffnet, als sie langsam auf ihn hinuntergleitet.
„Oh, ja“, stöhnt sie, als seine Länge in ihr verschwindet, Zentimeter für Zentimeter. Ihr Inneres umschließt ihn eng, warm und pulsierend. Sie sitzt vollständig auf ihm, ihre Schenkel um seine Hüften, und bleibt für einen Moment regungslos, um ihn ganz zu spüren. Er liegt unter ihr, beide Hände auf ihren Schenkeln, und starrt auf die Stelle, wo ihre Körper ineinander übergehen – sein feuchter Schaft in ihrer weit gedehnten Fotze, die ihn förmlich einsaugt.
„Beweg dich“, presst er hervor, und sie gehorcht.
Sie hebt die Hüften, lässt nur seine Eichel in sich, dann stößt sie wieder hinunter, nimmt ihn bis zum Anschlag. Jeder Stoß bebt durch seinen Körper, ihre Möse rutscht auf und ab auf seiner harten Rute, ein nasses, leises Schmatzen, das schneller wird. Sie stützt sich mit beiden Händen auf seiner Brust ab, ihre Brüste wippen rhythmisch, ihre Brustwarzen hart wie kleine Steine. Ihr Atem wird schneller, ihre Bewegungen fordernder.
„Fick mich“, verlangt sie, außer Atem. „Nimm mich, so wie du es willst.“
Er packt ihre Hüften, hebt sie an und stößt ihr entgegen, trifft den tiefsten Punkt in ihr. Sie schreit leise auf, der Ton im Feuerschein erstickt von ihren Lippen. Ihr feuchtes Fleisch reibt sich an seiner Eichel, ihr Becken kreist, und er spürt, wie sie noch nasser wird, wie ihr Saft an seinen Hoden herunterläuft. Die Glut im Kamin glüht vor sich hin, während zwischen ihnen die Hitze explodiert.
„Ja, genau da“, keucht sie, als er ihren Rhythmus findet.
Er stößt härter zu, seine Finger graben sich in ihr Fleisch, er spürt ihren Orgasmus kommen, ihre Muskeln zucken und krampfen um ihn herum. Sie wirft den Kopf zurück, ihr Haar fällt wie eine dunkle Welle, und sie stöhnt laut, ungehemmt, als ihre Lust sie übermannt.
„Ich komme“, ruft sie, eine Warnung und ein Versprechen zugleich.
Sie kommt mit einem Zittern, ihr Körper zieht sich zusammen, ihre Möse pumpend um seinen Schwanz. Er sieht ihr Gesicht dabei, den offenen Mund, die geschlossenen Augen, die konzentrierte Lust. Und dann packt er sie, dreht sie herum, legt sie auf den Teppich, ihre Beine über seine Schultern, und stößt sofort wieder in sie – hart, tief, besitzergreifend. Sie schlingt die Arme um seine Schultern, zieht ihn hinunter, ihre Lippen auf seinen, während er sie fickt, ohne nachzulassen, bis er selbst nicht mehr kann.
„Mira“, stöhnt er, als seine Hoden zusammenziehen und sein Sperma in ihr explodiert.
Sie spürt die Wärme tief in sich, und ihr Körper reagiert mit einem letzten Zucken. Er sinkt auf sie herab, schwer, verschwitzt, und sie hält ihn, streicht über seinen Rücken, ihren Blicken im Feuerschein gefangen. Die Flammen knistern leise, die Asche glimmt rot, und die Nacht liegt warm und schwer zwischen ihnen.
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