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Schatten im Yachthafen

Reise Kurzgeschichten · Lesedauer ca. 11 Min · Ab 18 Jahren

Diese Geschichte wurde automatisch mit KI-Unterstützung erstellt. Alle Personen sind volljährig. Ab 18.

Die Sonne stand tief über der Adria, als ich den Yachthafen von Rovinj betrat, die Kamera um den Hals geschlungen, der Geruch von Tauwerk und Salzwasser in der Luft. Die Masten der Segelboote klangen leise im Abendwind, ein Geräusch, das ich seit Jahren kannte, seit meinen ersten Aufträgen hier, als ich noch mit einer geliehenen Spiegelreflex durch die Gassen gezogen war. Heute war ich allein, ausgestattet mit einem neuen Objektiv und einem Auftrag für ein Reisemagazin, das die versteckten Buchten Istriens zeigen wollte. Ich hatte Lena vor zwei Wochen geschrieben, nachdem ich gehört hatte, dass sie aus New York zurück war, und sie hatte sofort zugesagt, ohne zu zögern, als hätte sie nur auf dieses Zeichen gewartet.

Ich lehnte mich an die Reling eines vertäuten Katamarans und beobachtete die letzten Fischer, die ihre Netze einholten. Das Wasser schimmerte in einem tiefen Orange, und ich überlegte, ob ich noch ein paar Aufnahmen machen sollte, als ich sie sah. Lena kam den Steg entlang, ihre Schritte auf den Holzbohlen leise, fast zögerlich, aber ihr Lächeln war da, sofort erkennbar, als hätte die Zeit keine Spur hinterlassen. Ihre dunklen Haare waren kürzer als früher, fielen ihr aber immer noch locker über die Schultern, und sie trug ein leichtes Sommerkleid, das im Wind flatterte. Sie blieb vor mir stehen, und für einen Moment sagte niemand etwas.

„Du hast dich nicht verändert“, sagte sie schließlich, und ihre Stimme hatte den gleichen rauen Unterton wie damals, als wir uns in einem schäbigen Studio in Berlin kennengelernt hatten, beide voller Ehrgeiz und Naivität.

„Du schon“, antwortete ich, und ich meinte es nicht als Kompliment, sondern als Feststellung, weil da etwas in ihren Augen war, das ich nicht benennen konnte. Sie lachte, trat näher, und wir umarmten uns, ihre Arme fest um meinen Hals, ihr Körper einen Moment lang ganz an meinem. Ihr Parfüm war anders als früher, schwerer, mit einer Note von Holz und Vanille, die ich sofort mit ihr verband.

Wir setzten uns auf die Kante eines Stegs, die Beine baumelten über das Wasser, und ich erzählte ihr von dem Projekt. Ein Magazin wollte eine Serie über die Küste, kleine Häfen, versteckte Buchten, das Leben der Menschen am Meer. Ich brauchte ein Gesicht, jemanden, der die Landschaft trug, ohne sie zu überlagern. Lena hörte zu, nickte, und ihre Hand lag auf dem Holz zwischen uns, so nah, dass ich ihre Wärme spüren konnte.

„Du willst also, dass ich wieder vor deiner Kamera stehe“, sagte sie, und ihre Mundwinkel zuckten.

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„Wenn du Zeit hast. Drei Tage, vielleicht vier. Ich habe schon eine Route geplant.“

Sie sah aufs Wasser hinaus, und ich wusste, dass sie überlegte, ob sie mir erzählen sollte, was in New York passiert war, warum sie so abrupt gegangen war, warum sie nie zurückgeschrieben hatte. Aber sie sagte nichts davon, und ich fragte nicht. Wir verbrachten den nächsten Tag damit, die Altstadt zu erkunden, enge Gassen, Wäscheleinen zwischen den Häusern, Katzen auf warmen Steinmauern. Ich fotografierte sie vor einer rostigen Tür, ihre Schulter im goldenen Licht, und als sie sich umdrehte und mich ansah, hielt ich den Atem an, weil der Ausdruck in ihren Augen so vertraut war.

Am zweiten Abend fanden wir eine kleine Bucht, die nur über einen Trampelpfad zu erreichen war, halb versteckt zwischen Pinien. Das Wasser war glasklar, der Kies knirschte unter unseren Füßen. Ich stellte das Stativ auf, während Lena sich umzog, und als sie zurückkam, trug sie ein dünnes, helles Kleid, das im Wind an ihrem Körper klebte. Ich machte Aufnahmen, während sie langsam ins Wasser watete, die Wellen um ihre Knöchel, ihre Lacher, als kaltes Wasser ihre Beine umspülte. Sie drehte sich zu mir um, Wasser tropfte von ihren Haaren, und ich sah, wie ihr Blick mich traf, durch die Linse hindurch, als wäre die Kamera gar nicht da.

„Komm rein“, rief sie, und ihre Stimme klang anders, offener, wie früher, als wir nach einem langen Shooting am See gelegen hatten und sie gefragt hatte, ob ich mir vorstellen könne, mit ihr zu leben. Ich hatte damals gelacht, sie hatte auch gelacht, und dann war sie gegangen, drei Wochen später, ohne eine Adresse zu hinterlassen.

Ich stellte die Kamera ab, zog Schuhe und Hemd aus und watete zu ihr ins Wasser. Die Kühle schoss mir durch die Beine, und sie kam mir entgegen, ihre Hände auf meinen Unterarmen, ihre Augen dunkel im Abendlicht. „Ich habe dich vermisst“, sagte sie, und ihre Stimme brach leicht, nur für einen Moment.

„Ich dich auch“, sagte ich, und es war wahr, obwohl ich es mir jahrelang nicht eingestanden hatte. Sie legte ihre Stirn an meine, und wir standen da, das Wasser bis zur Hüfte, während die Sonne hinter den Hügeln versank. Ihr Kleid war durchsichtig geworden, klebte an ihrer Haut, und ich konnte die Konturen ihres Körpers sehen, die Kurve ihrer Brüste, die dunkle Linie zwischen ihren Beinen. Sie spürte meinen Blick, und anstatt sich abzuwenden, trat sie näher, ihre Hüften gegen meine, ihr Mund einen Atemzug von meinem entfernt.

„Ich will, dass du mich jetzt küsst“, sagte sie, und sie sagte es so ruhig, so direkt, dass ich nicht zögern konnte. Meine Hände glitten in ihre nassen Haare, ich zog ihren Kopf sanft zu mir, und als unsere Lippen sich trafen, war es nicht zärtlich, sondern hungrig, ein Kuss, der Jahre des Schweigens aufholte. Ihr Mund öffnete sich unter meinem, ihre Zunge fand meine, und ich spürte, wie ihre Hände unter mein Shirt glitten, über meine Brust, meine Schultern, ihre Finger gruben sich leicht in meine Haut.

Sie zog mich rückwärts ans Ufer, das Wasser wurde flacher, und wir fielen auf den Kies, ohne uns zu lösen, ihre Beine um meine Hüften, ihr Kleid hochgerutscht, der Stoff nass und kalt auf meiner Haut. Ich kniete zwischen ihren Beinen, sah auf sie hinunter, ihre Haare ausgebreitet auf den Kieseln, ihre Brust hob und senkte sich schnell. Sie griff nach dem Saum ihres Kleides und zog es über ihren Kopf, warf es zur Seite, und da lag sie, nackt im letzten Licht, ihre Brüste fest, die Nippel hart von der Kälte, ihre Haut mit Gänsehaut übersät.

„Ich habe davon geträumt, so oft“, sagte sie, und ihre Stimme war rau, „dass ich dich wiedersehe, dass du mich wieder anfasst, wie damals am See, als du mich gegen den Baum gedrückt hast und ich dachte, ich komme nicht wieder hoch.“

Ich beugte mich über sie, meine Lippen auf ihrem Hals, ihrer Schlüsselbein, und ich spürte ihren Puls unter meiner Zunge. Ihre Hände fuhren durch meine Haare, zogen meinen Kopf tiefer, und ich atmete ihren Geruch ein, das Salz, die Wärme ihrer Haut. Meine Hand glitt über ihren Bauch, tiefer, zwischen ihre Beine, und sie stöhnte leise, als meine Finger die feuchten Locken erreichten, die schon von der Feuchtigkeit glänzten.

„Du bist schon nass“, sagte ich, und es klang nicht wie eine Feststellung, sondern wie eine Frage, und sie antwortete mit einem Nicken, ihre Hüften drängten sich gegen meine Hand.

„Das bin ich, schon seit ich dich am Steg gesehen habe“, sagte sie, und sie legte ihren Kopf in den Nacken, als meine Finger ihre Spalte öffneten, langsam, von unten nach oben, und ich spürte, wie sie zitterte. Ich strich über ihre Klitoris, erst leicht, dann fester, in einem Rhythmus, der sie aufstöhnen ließ, ihr Becken kippte, ihre Fersen gruben sich in den Kies.

„Nicht so schnell“, flüsterte sie, aber ihre Hand lag auf meiner, drückte sie fester an sich, und ich musste lächeln, weil ich sie noch genau kannte, ihre Ungeduld, ihre Art, zu wollen und gleichzeitig zu bremsen. Ich beugte mich hinunter, meine Zunge auf ihrer Haut, während meine Finger weiter in sie eindrangen, eine, dann zwei, und sie keuchte, ihr Bauch zog sich zusammen, als ich in ihr die Stelle fand, die sie weich werden ließ.

„Ich will dich in mir spüren“, sagte sie, und ihre Stimme klang atemlos, dringlich, und sie griff nach meinem Gürtel, zog an meiner Hose, bis ich sie abstreifte. Sie sah mich an, als ich über ihr kniete, ihre Hand umfasste mich, und ich zuckte zusammen, weil ihre Berührung so direkt war, so fordernd. Sie führte mich an sich, und als ich langsam in sie glitt, schloss sie die Augen, ihre Lippen öffneten sich, und sie stieß einen Laut aus, der wie ein Seufzen war und wie ein Stöhnen, tief aus ihrer Brust.

Wir bewegten uns langsam, dann schneller, ihre Hüften hoben sich gegen meine, ihre Hände auf meinem Rücken, ihre Fingernägel krallten sich in meine Haut. Ich sah auf sie hinunter, ihre Brüste bewegten sich mit jedem Stoß, ihre Augen fanden meine, und ich hielt den Blick, während ich in sie eindrang, wieder und wieder, ihr Atem wurde flach, ihre Kehle war gespannt, und als sie kam, kam sie ohne Warnung, ihr Körper bogen sich, ihre Hand drückte meinen Nacken, und ich fühlte, wie sie sich um mich zusammenzog, in Wellen, die nicht aufhörten.

Ich wartete, bis ihr Zittern nachließ, und dann drehte ich sie um, ihre Brust auf dem Kies, ihre Hüften angehoben, und ich spürte, wie sie sich mir entgegenstreckte, ihre Hand zwischen ihre Beine griff, um sich zu öffnen. Ich glitt wieder in sie, tiefer jetzt, und sie stöhnte in den Kies, ihr Gesicht halb verborgen, ihre Finger gruben sich in den Boden. Ich hielt ihre Hüften, zog sie an mich, jeder Stoß traf sie jetzt anders, und sie keuchte etwas, das ich nicht verstand, nur Laute, die wie mein Name klangen.

Meine Hand glitt über ihre Wirbelsäule, ihre feuchte Haut, und ich spürte, wie sie wieder kam, ihre Muskeln krampften um mich, und diesmal ließ ich mich gehen, meine Hüften drückten sich tief in sie, und ich kam in ihr, mein Gesicht an ihrem Nacken, mein Atem heiß auf ihrer Haut. Wir blieben so liegen, der Kies drückte sich in meine Knie, das Geräusch der Wellen im Ohr, und ihre Hand suchte meine, hielt sie fest.

Später, als wir uns angezogen hatten und den Weg zurück zum Hafen gingen, war es dunkel geworden, die Sterne über uns, der Geruch von Pinien und Salz in der Luft. Lena blieb stehen, als wir den Steg erreichten, auf dem der Katamaran schaukelte, und sie drehte sich zu mir um. „Ich fliege übermorgen nach Wien“, sagte sie. „Ich habe dort eine kleine Wohnung. Du könntest mich besuchen.“

Ich sah sie an, ihr Gesicht im fahlen Licht der Laterne, und ich dachte an all die Jahre, die ich sie nicht gesehen hatte, an die Fotos, die ich von ihr gemacht hatte, an die Art, wie sie jetzt vor mir stand, als wäre nichts gewesen. „Ich könnte“, sagte ich, und sie lächelte, nahm meine Hand, und wir standen da, während ein Boot in der Ferne seine Lichter ausknipste und der Hafen still wurde, nur das Wasser schlug leise gegen die Rümpfe.

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