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Die heiße Quelle in Hakone

Reise Kurzgeschichten · Lesedauer ca. 11 Min · Ab 18 Jahren

Ich war Anfang vierzig, geschieden seit zwei Jahren, und ich hatte mir Japan geschenkt, als ein Geschenk, das nur ich machen konnte. Zwei Wochen, alleine, ein Ryokan in den Bergen, ein paar Tage Kyoto, ein paar Tage Tokio. Die Hälfte der Reise war Hakone, ein dreihundert-Einwohner-Tal in den Bergen westlich von Tokio, mit heißen Quellen und einem Berg, der dem Fuji gegenüber steht.

Mein Ryokan war klein, hatte sechs Zimmer, jedes mit eigenem Onsen. Das war Luxus, den ich mir für diese eine Reise gegönnt hatte. Privater Onsen heißt: Du teilst die Quelle mit niemandem, du kannst hineingehen, wann du willst, du kannst dort dreimal am Tag eine Stunde liegen, ohne von jemandem gesehen zu werden.

Am dritten Abend, als ich um halb elf in den Onsen ging, weil ich nicht schlafen konnte und draußen Mondlicht auf den Bambus fiel, war im Nebenzimmer Licht. Das hatte ich an den ersten beiden Abenden nicht gesehen. Das hieß: Im Nebenzimmer war jemand eingezogen.

Mein Onsen war von den anderen durch einen Bambuszaun getrennt. Man konnte die anderen nicht sehen, aber man hörte, wenn jemand ins Wasser stieg. Ich hörte es, als ich gerade selbst eingestiegen war. Das heiße Wasser umschloss meinen nackten Körper, ließ meine Muskeln erschlaffen, meine Haut rötete sich leicht. Ich war völlig nackt, die Brüste unter der Wasseroberfläche, die Spitzen hart von der Kälte der Luft darüber, die Beine leicht gespreizt, das warme Wasser zwischen meinen Schenkeln.

„Konban wa“, sagte eine Stimme von der anderen Seite des Zaunes.

Es war nicht die übliche japanische Begrüßung in dieser Situation. Es war eher höflich, fast lustig.

„Guten Abend.“

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„Du bist Deutsche?“

„Österreicherin.“

„Ich bin Schweizer.“

Wir lachten beide. In einem Tal in den japanischen Bergen, in privaten Onsen-Becken, durch einen Bambuszaun getrennt, hörten zwei alpine Stimmen einander zu.

„Wie lange bist du hier?“, fragte er.

„Seit Sonntag. Bis übermorgen.“

„Ich seit heute. Bis Samstag.“

„Warum bist du hier?“

„Ich habe einen Vortrag in Tokio gehalten und vier Tage drangehängt.“

„Wovon?“

„Atmosphärische Optik. Wolken. Sonnenuntergangsphysik.“

Er war Physiker. Er hieß Niklaus, und er hatte eine ruhige, langsame Stimme, eine Stimme, die in der Stille zwischen den Bambusblättern Platz hatte. Während wir redeten, strich ich mit meiner Hand über meine Brust, ließ die Finger um die harte Spitze kreisen, stellte mir vor, wie er wohl aussah. Ob seine Hände groß waren. Ob sein Körper unter dem Wasser genauso nackt war wie meiner.

Wir redeten eine halbe Stunde so, durch den Bambuszaun. Er konnte mich nicht sehen, ich konnte ihn nicht sehen. Wir redeten so, wie zwei Menschen reden, die sich nicht sehen können — offen, leichter als wir es vor Augenkontakt gewesen wären.

„Theresa.“

„Ja.“

„Im Aufenthaltsraum gibt es um halb zwölf einen Tee. Die Wirtin macht den jeden Abend. Es kommt fast nie jemand.“

„Du gehst hin?“

„Ich gehe hin. Wenn du auch kommst, sehen wir uns endlich.“

Wir gingen beide hin. Niklaus war ein hochgewachsener Mann Mitte fünfzig, dunkles Haar mit grauen Schläfen, ruhige Hände. Er trug einen Yukata, der seine breiten Schultern umspielte, und ich sah sofort den Ansatz seiner Brustbehaarung, als er sich bewegte. Wir saßen am niedrigen Tisch, jeder auf einem flachen Kissen, mit einer Tasse Gyokuro, und die Wirtin verstand sofort die Situation, lächelte uns höflich zu und zog sich in die Küche zurück.

Wir redeten weiter, jetzt mit Gesicht. Wir redeten zwei Stunden. Er war geschieden, seit sieben Jahren, hatte zwei erwachsene Töchter, eine in Lausanne, eine in Berlin, und er hatte zum ersten Mal in seinem Leben drei Wochen alleine Japan bereist, was vor zehn Jahren undenkbar gewesen wäre. Seine Augen ruhten auf mir, wanderten über meinen Körper, blieben an den Kurven unter dem Yukata hängen. Ich spürte, wie mein Bauch heiß wurde, wie sich meine Muschi feucht anfühlte, nur vom Anblick seiner Hände und der Art, wie er seinen Tee trank.

Um halb zwei sagte er:

„Möchtest du noch mal in den Onsen?“

„Welchen?“

„Es gibt einen unteren, in der Senke des Gartens. Den kannst du mieten. Es ist niemand mehr wach. Wir können die Wirtin nicht stören. Aber ich kenne den Schlüssel.“

„Niklaus.“

„Ja.“

„Sollen wir das?“

„Wenn nicht, dann nicht. Es war eine Idee.“

Ich überlegte. Ich überlegte, wie ich hierher gekommen war — alleine, mit dem Plan, alleine zu sein — und dass diese Idee meiner Reise nicht in Konflikt mit der Idee stand, dass etwas mir begegnen konnte, was ich nicht eingeplant hatte. Der Gedanke, ihn nackt zu sehen, ihn im Wasser zu spüren, ließ mich das Knie leicht zusammendrücken.

„Ich komme.“

Der untere Onsen war ein Becken im Stein, etwas tiefer als die anderen, mit Blick auf einen kleinen Wasserfall, der nur in dieser Jahreszeit floss. Es war Anfang April. Die Kirschen waren in der Senke noch nicht offen, aber das Wasser dampfte, und die Nacht war kalt genug, dass der Dampf bis in die Höhe stieg.

Wir standen am Rand des Beckens, der Mond warf silbernes Licht auf das dampfende Wasser. Niklaus sah mich an, seine Augen dunkel im Schatten.

„Ziehst du dich hier aus?“, fragte er leise.

„Ja“, sagte ich, und meine Hände öffneten den Gürtel des Yukata. Der Stoff fiel auseinander, und ich stand nackt vor ihm, die Brüste frei, die harten Spitzen in der kalten Nachtluft, das dunkle Dreieck zwischen meinen Beinen, das sich bereits feucht anfühlte. Ich sah, wie sein Atem stockte, wie sein Blick über meinen Körper wanderte, wie er sich langsam selbst den Yukata abstreifte.

Sein Körper war gut für sein Alter. Breite Schultern, flacher Bauch, graues Haar auf der Brust, das sich bis zu seinem Bauchnabel zog. Und sein Schwanz – halbsteif, dick, die Eichel schon unter der Vorhaut sichtbar. Mein Herz schlug schneller.

„Steig ein“, sagte er, und seine Stimme war rau.

Ich stieg ins Wasser, das heiße Wasser schloss sich um meine Beine, um meine Hüften, um meine Brüste. Ich ließ mich ins Becken gleiten, bis das Wasser mir bis zum Kinn reichte. Er stieg hinter mir ein, und ich spürte, wie sich das Wasser bewegte, als er sich setzte.

Einen Moment saßen wir uns gegenüber, das Wasser spiegelte den Mond. Dann kam er näher. Seine Hand legte sich auf meinen Oberschenkel unter Wasser, warm und fest.

„Du bist wunderschön“, sagte er.

Ich beugte mich vor, meine Lippen fanden seine. Der Kuss war weich, dann tiefer, seine Zunge drängte in meinen Mund, während seine Hand von meinem Oberschenkel nach oben wanderte, über meine Hüfte, bis seine Finger meine Brust fanden. Er umschloss sie, die harte Spitze zwischen Daumen und Zeigefinger, und ich stöhnte leise in seinen Mund.

„Ja“, flüsterte ich.

Seine Hand ließ meine Brust los und glitt tiefer, unter Wasser, zwischen meine Beine. Seine Finger fanden meine Muschi, und ich spürte, wie ich feucht war – verdammt feucht, die Schamlippen geschwollen und bereit.

„Du bist so nass“, murmelte er an meinem Ohr.

„Das machst du mit mir.“

Sein Finger strich über meine Spalte, einmal, zweimal, dann drückte er sanft gegen meine Klitoris. Ich zuckte, der Schmerz der Erregung schoss durch meinen Bauch.

„Fass mich an“, sagte ich, und meine Hand fand unter Wasser seinen Schwanz. Er war jetzt hart, dick und heiß, die Eichel glatt unter meinen Fingern. Ich umschloss ihn, ließ meine Hand auf und ab gleiten, und er stöhnte auf.

„Verflucht, Theresa.“

Er zog mich auf seinen Schoß, das Wasser schwappte über den Beckenrand. Ich spürte seinen harten Schwanz gegen meinen Bauch gedrückt, während er mich auf seinen Beinen positionierte. Meine Hände lagen auf seinen Schultern, seine Hände auf meinen Hüften.

„Willst du mich ficken?“, flüsterte ich.

„Ja, verdammt noch mal.“

Er hob mich leicht an, und ich spürte seine Eichel an meinem Eingang. Sie drückte gegen die feuchten Lippen, und ich ließ mich langsam sinken. Sein Schwanz drang in mich ein, Zentimeter für Zentimeter, bis ich ihn ganz in mir hatte. Das heiße Wasser umspülte uns, während sein Schwanz meine Muschi ausfüllte, dehnte, bis ich den Kopf zurückwarf und stöhnte.

„Oh, fuck, ja.“

Er bewegte sich unter mir, langsame Stöße, die tief in mich drangen. Meine Hüften bewegten sich im Rhythmus, ich ritt ihn im heißen Wasser, das um uns spritzte. Jeder Stoß ließ mich schneller atmen, ließ meine Muschi enger um ihn pulsieren.

„Du fühlst dich unglaublich an“, keuchte er. „Deine Fotze ist so eng, so heiß.“

Seine Hände griffen in mein Gesäß, drückten mich fester auf ihn, während er schneller wurde. Die Stöße kamen härter, das Wasser spritzte in Wellen über den Rand. Ich spürte, wie sich die Spannung in meinem Bauch aufbaute, wie meine Muskeln sich zusammenzogen.

„Fick mich, Niklaus. Fick mich hart.“

Er stand abrupt auf, sein Schwanz glitt aus mir, und ich stöhnte über den Verlust. Aber er zog mich aus dem Wasser, auf den feuchten Stein am Beckenrand. Die kalte Luft traf meinen nassen Körper, meine Brüste waren mit Wassertropfen bedeckt, und ich lag auf dem Rücken, die Beine offen.

Er beugte sich über mich, sein Gesicht zwischen meinen Beinen. Seine Zunge fand meine Muschi, und ich schrie auf. Er leckte mich, seine Zunge kreiste um meine Klitoris, tauchte in mich ein, während seine Finger in mich drangen.

„Ja, ja, leck mich, leck meine Fotze.“

Ich packte sein Haar, drückte sein Gesicht in mich, während ich gegen seinen Mund stieß. Die Lust baute sich auf, ein heißer Knoten in meinem Bauch.

Hör nicht auf, bitte, hör nicht auf.“

Er leckte mich zum Höhepunkt, und ich kam mit einem Schrei, der durch den Bambus hallte. Mein Körper bebte, Wellen der Lust schossen durch mich, während seine Zunge mich durch den Orgasmus trieb.

Er zog sich zurück, stand auf, und ich sah seinen harten Schwanz, nass von meiner Feuchtigkeit. Er kniete sich vor mich, richtete ihn auf meinen Eingang.

„Jetzt komm ich in dich.“

Er stieß zu, tief und hart, und ich schrie wieder auf. Er fickte mich auf dem feuchten Stein, jeder Stoß trieb mich näher an den Rand des Beckens. Seine Hände waren auf meinen Brüsten, seine Finger kniffen meine Spitzen, während er sich in mir bewegte.

„Du bist so eng, so verdammt eng“, stöhnte er.

„Komm, komm in meine Muschi, füll mich aus.“

Er stieß zu, schneller und härter, bis ich spürte, wie er zuckte, wie sein Schwanz in mir pulsierte, wie er seinen Orgasmus in mich ergoss. Sein Stöhnen mischte sich mit meinem, während er mich noch einmal tief nahm.

Er blieb in mir, sein Atem schwer, sein Körper über mir. Das Wasser des Onsen dampfte weiter, und der Mond stand über uns.

Später lagen wir im Becken, seine Arme um mich, mein Kopf an seiner Brust. Der Himmel war voller Sterne, und in der Ferne hörte ich die Kirschblüten im Wind rascheln.

„Das war …“, begann er.

„Ja“, sagte ich. „Das war genau das, was ich nicht erwartet hatte.“

Wir blieben im Wasser, bis der Himmel hell wurde, bis die ersten Vögel zu singen begannen, bis die Wirtin vermutlich aufstand. Aber das war für später. Jetzt war nur das warme Wasser, seine Hände auf meiner Haut, und das Gefühl, dass diese Reise mich nicht alleine gelassen hatte.

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