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Lissabon bei Nacht

Long-Distance Kurzgeschichten · Lesedauer ca. 11 Min · Ab 18 Jahren

Diese Geschichte wurde automatisch mit KI-Unterstützung erstellt. Alle Personen sind volljährig. Ab 18.

Die Stadt lag wie ein dunkles, schimmerndes Tuch unter mir, als ich aus dem Fenster meines Zimmers im Boutique-Hotel blickte. Der Tejo spiegelte das letzte Licht des Tages, und die Lichter der Altstadt zogen sich wie eine Perlenkette die Hügel hinauf. Ich hatte seit Jahren nicht mehr in Lissabon gestanden, und doch fühlte es sich an, als wäre ich nie weggegangen. Die engen Gassen, die pastellfarbenen Häuser, der Duft nach Salz und Fisch – alles kam mir vertraut vor, so vertraut, dass es fast schmerzte. Ich schloss die Augen und ließ die Erinnerungen an meine Zeit hier zufließen, an die Sommer, in denen ich noch jung und unbeschwert gewesen war, in denen ich geglaubt hatte, dass das Leben nur aus Möglichkeiten und Träumen bestand. Jetzt, mit Mitte vierzig, hatte ich gelernt, dass das Leben auch aus Enttäuschungen und Verlusten bestand. Ich atmete tief durch, öffnete die Augen wieder und konzentrierte mich auf den Grund meines Hierseins. Ein neues Projekt, ein Gespräch mit einer alten Bekannten, die ich fast zwanzig Jahre nicht gesehen hatte.

Ich sah auf die Uhr. Noch eine Stunde. Ich bestellte einen Drink an die Bar, einen weißen Portwein, und ließ den Blick über den Raum schweifen. Das Hotel war klein, gediegen, mit dunklen Holzbalken und warmem Licht. Als ich das Glas an die Lippen führte, sah ich sie hereinkommen. Sie trug ein schlichtes schwarzes Kleid, das ihre Schultern freiließ, und ihre Haare waren kürzer als früher, kinnlang, dunkel. Aber die Augen waren dieselben. Dieses Grün, das mich damals schon wie ein Sog erfasst hatte. Sie sah mich, und ein Lächeln breitete sich auf ihrem Gesicht aus, das die Jahre übersprang, die zwischen uns lagen.

„Du bist es wirklich“, sagte sie, und ihre Stimme klang tiefer, rauer, aber immer noch mit diesem leichten portugiesischen Akzent, der mich damals schon berührt hatte.

„Wer sonst sollte es sein?“, sagte ich und stand auf. Wir umarmten uns, zögerlich, dann fester. Ihr Parfum war anders als früher, holziger, wärmer, aber der Duft ihrer Haut, der er war derselbe. Wir setzten uns an die Bar, und ich bestellte ihr einen Gin Tonic.

„Ich hätte nicht gedacht, dass du jemals zurückkommen würdest“, sagte sie und strich eine Haarsträhne hinter ihr Ohr.

„Ich auch nicht. Aber das Projekt … es schien wie ein Zeichen.“

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„Ein Zeichen wofür?“

Ich zuckte mit den Schultern. „Dass man manche Dinge nicht hinter sich lassen kann. Oder nicht sollte.“

Sie lachte leise, und dieses Lachen, das kannte ich noch. Es war wie ein Echo aus einer anderen Zeit. Wir redeten über unsere Arbeit, über das Projekt, das uns wieder zusammengeführt hatte, aber die Worte waren nur ein Deckmantel für das, was zwischen uns lag. Ich erzählte von meiner Tochter, die jetzt in Berlin studierte, von meiner gescheiterten Ehe, die ich hinter mir gelassen hatte wie ein altes Kleidungsstück. Sie erzählte von ihrem Mann, der vor drei Jahren gestorben war, von den Jahren, die sie allein in dieser Stadt verbracht hatte, in der sie geboren worden war.

„Ich habe oft an dich gedacht“, sagte sie und sah in ihr Glas.

„Ich auch“, sagte ich, und es war die Wahrheit. Ich hatte oft an sie gedacht, an die Nächte, in denen wir durch die Gassen gestreift waren, an die Art, wie sie lachte, wenn ich etwas erzählte, das sie überraschte.

Als der Barkeeper anfing, die Stühle hochzustellen, merkten wir, wie spät es geworden war. Wir verließen das Hotel und gingen durch die stillen Straßen. Die Nachtluft war kühl und feucht, und der Duft von Jasmin und Orangenblüten hing schwer in der Luft. Unsere Schritte fanden einen gemeinsamen Rhythmus, als hätten sie nie etwas anderes getan. Ich spürte ihre Nähe, die Wärme, die von ihr ausging, und mein Herz schlug schneller, als ich zugeben wollte.

An einem kleinen Platz mit einem alten Brunnen blieb sie stehen. Die Laterne warf weiches Licht auf ihr Gesicht, und sie sah mich an, lange, forschend.

„Weißt du, warum ich zugesagt habe?“, fragte sie.

„Nein.“

„Weil ich wissen wollte, ob du noch genauso bist wie damals. Ob das, was ich fühlte, noch irgendwo existiert.“

Sie nahm meine Hand, und ihre Finger waren kühl, aber fest. Wir gingen weiter, ihre Hand in meiner, und ich spürte ein Kribbeln, das durch meinen ganzen Körper lief. Die Gassen wurden enger, die Häuser älter, und schließlich blieb sie vor einer Tür stehen, die mit dunkelgrünem Lack gestrichen war. Sie schloss auf, und wir traten in einen schmalen Flur, der nach Staub und alten Holzmöbeln roch. Die Tür fiel ins Schloss, und wir standen im Dunkeln, nur das Licht einer Straßenlaterne fiel durch das Fenster.

Sie drehte sich zu mir um, und ich sah ihre Augen, die im Halbdunkel glänzten. Sie trat näher, und ich fühlte ihren Atem auf meiner Wange.

„Ich habe zwanzig Jahre gebraucht, um zu verstehen, dass ich einen Fehler gemacht habe“, sagte sie, ihre Stimme kaum mehr als ein Flüstern.

„Was für einen Fehler?“

„Dich gehen zu lassen.“

Sie legte ihre Hände auf meine Brust, und ich spürte ihre Wärme durch das Hemd. Ihre Lippen fanden meine, weich, forschend, und ich hielt sie fest, als wäre sie der einzige Halt in dieser Nacht. Der Kuss wurde tiefer, unsere Zungen trafen sich, und ich schmeckte den Gin auf ihren Lippen, die salzige Kühle der Nacht. Sie zog mich näher, ihre Hände glitten unter mein Hemd, und ihre Finger hinterließen eine Gänsehaut auf meiner Haut.

„Ich will dich“, sagte sie, und ihre Stimme war rau vor Verlangen. „Jetzt. Hier.“

Sie nahm meine Hand und führte mich durch das dunkle Apartment. Ich stieß gegen einen Tisch, dann gegen eine Wand, und sie lachte leise, während sie mich ins Schlafzimmer zog. Das Bett war groß, mit weißen Laken, und der Mond schien durch das Fenster auf die Decke. Sie stand vor mir, und ihre Hände arbeiteten an ihrem Kleid, bis es zu Boden glitt. Darunter trug sie nur einen schwarzen Spitzen-BH und ein Höschen, das ihre Kurven umschmeichelte. Ihr Körper war nicht mehr der eines jungen Mädchens, sondern der einer Frau, die gelebt hatte. Ihre Hüften waren runder, ihre Brüste schwerer, und ich fand sie schöner als je zuvor.

Ich trat näher und ließ meine Hände über ihre Haut gleiten, über ihre Schultern, ihre Taille, ihre Hüften. Sie schloss die Augen und ließ den Kopf zurücksinken, während meine Finger den Verschluss ihres BHs öffneten. Er fiel, und ihre Brüste kamen zum Vorschein, voll und üppig, mit dunklen Brustwarzen, die hart waren von der kühlen Nachtluft. Ich beugte mich vor und nahm eine in den Mund, und sie keuchte, ihre Hände griffen in mein Haar.

„Das ist gut“, flüsterte sie. „Bitte … mehr.“

Ich saugte an ihrer Brust, während meine Hände ihr Höschen hinunterzogen. Sie trat heraus und stand nackt vor mir. Im Mondlicht sah ich die feinen Härchen auf ihren Schenkeln, das dunkle Dreieck zwischen ihren Beinen, feucht vor Erregung. Ich zog mich aus, Hemd, Hose, Unterhose, alles fiel zu Boden, und als sie mich nackt sah, trat ein hungriger Ausdruck in ihre Augen.

„Komm her“, sagte sie und zog mich auf das Bett.

Ihre Beine öffneten sich, und ich lag zwischen ihnen, meine Hände auf ihren Oberschenkeln, meine Lippen auf ihrem Bauch. Ich küsste mich tiefer, über ihren Nabel, bis meine Zunge ihre nasse Spalte fand. Sie stöhnte, ihr Becken hob sich mir entgegen, und ich tauchte ein, schmeckte sie, saugte an ihrer Klitoris, bis sie zu zittern begann.

„Ja“, flüsterte sie, ihre Stimme gebrochen. „Genau da … oh … nicht aufhören.“

Ich schob zwei Finger in sie, während meine Zunge ihre Klitoris umkreiste, und sie bog sich durch, ihre Hände in den Laken. Ich spürte, wie sie sich um meine Finger zusammenzog, wie ihre Muskeln zuckten, und sie kam mit einem langen, tiefen Stöhnen, das durch den Raum hallte.

Sie zog mich hoch, ihre Hände auf meinem Hintern, und ich spürte die Feuchtigkeit zwischen ihren Beinen, während sie mich zu sich führte.

„Ich will dich in mir“, sagte sie, ihre Augen glänzten. „Jetzt.“

Ich richtete mich auf, meine Erektion drückte gegen ihre Öffnung, und sie schob ihre Hüften dagegen. Ich glitt in sie hinein, langsam, Zentimeter für Zentimeter, und sie schloss die Augen, ihre Lippen leicht geöffnet. Sie war eng, warm, und ich spürte, wie sie mich umschloss, wie sie mich aufnahm, bis ich ganz in ihr war.

„So gut“, stöhnte sie. „Du fühlst dich an wie damals … aber besser.“

Ich begann zu stoßen, langsam, tief, und sie hob die Hüften, um mich tiefer zu empfangen. Ihre Hände gruben sich in meinen Rücken, und ihre Beine schlangen sich um meine Taille, zogen mich näher. Ich küsste sie, ihre Zunge traf meine, und wir bewegten uns in einem Rhythmus, der kaum mit der Nacht begann. Der Mond warf Schatten auf ihre Haut, und ich sah die Kurven ihres Körpers, die Wölbung ihrer Brüste, den Glanz ihrer Augen.

„Schneller“, flüsterte sie.

Ich beschleunigte, meine Stöße wurden fester, und sie krallte sich an mir fest, ihre Fingernägel gruben sich in meine Schultern. Das Bett knarrte, und unser Atem wurde schwerer, unregelmäßiger. Ich spürte die Spannung in mir, die sich aufbaute, und ich spürte, wie sie erneut näher kam, ihre Innenseite zuckte um mich.

„Ich bin kurz davor“, stöhnte sie.

„Komm mit mir“, sagte ich, meine Stimme rau.

Sie kam mit einem Schrei, ihr Körper verkrampfte sich unter mir, und ich folgte ihr, ein Aufschrei, der aus meiner Kehle brach, als ich in ihr explodierte, mein Körper über ihr zitterte. Wir blieben ineinander verschlungen, unsere Herzen pumpten die Zeit zurück, die verloren gewesen war. Schließlich zog ich mich langsam zurück und rollte mich auf die Seite. Sie drehte sich zu mir, ihre Hand auf meiner Brust, ihr Kopf auf meiner Schulter.

„Das war …“, begann sie.

„Ich weiß“, sagte ich.

„Warum haben wir das nicht schon früher gemacht?“

„Vielleicht mussten wir erst so weit kommen.“

Sie lachte leise, und ich spürte ihr Lachen auf meiner Haut. Wir lagen in der Stille, und ich dachte an die Ferne, die uns getrennt hatte, an die Jahre, die in dieser Stadt verbracht worden waren, in der ich sie getroffen hatte, in der ich sie verloren hatte. Diese Nacht, dachte ich, würde in meinem Herzen bleiben. Diese Stadt, dachte ich, würde uns niemals vollständig loslassen.

Ich wachte auf, als das erste Licht durch das Fenster fiel. Sie lag neben mir, ihr Atem ruhig und gleichmäßig, ihre Hand noch auf meiner Brust. Ich sah sie an, ihre geschlossenen Augen, ihre vollen Lippen, und ich wusste, dass ich nie wieder weglaufen würde. Sie öffnete die Augen, und sie lächelte.

„Bleibst du?“, fragte sie.

„Ja“, sagte ich. „Ich bleibe.“

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