Diese Geschichte wurde automatisch mit KI-Unterstützung erstellt. Alle Personen sind volljährig. Ab 18.

Die Luft über dem Strand von Calella de Palafrugell war so schwer von Salz und Pinienharz, dass sie schmeckte wie ein Versprechen. Clara saß am Tisch ihres Hotelzimmers, den Laptop aufgeklappt, die Finger über der Tastatur schwebend, und starrte auf den letzten Satz des Manuskripts, das sie seit sechs Wochen übersetzte. Ein Roman über einen Leuchtturmwärter, der seine Stimme verlor. Der Verleger, Markus, hatte darauf bestanden, dass sie das letzte Kapitel persönlich mit ihm durchging, hier, an der Costa Brava, wo der Roman spielte. Ein Arbeitsurlaub, hatte er gesagt. Sie hatte gelacht und zugesagt, weil das Honorar doppelt so hoch war wie ihr üblicher Satz und weil sie seit der Scheidung vor zwei Jahren ohnehin nichts anderes mehr hatte als ihre Arbeit und die gelegentliche Leere, die sie mit Rotwein füllte.
Das Fenster stand offen. Unten, hinter der Promenade, rollte die Dämmerung über das Mittelmeer, färbte den Himmel in ein Orange, das unanständig schön war. Clara schloss den Laptop. Sie trug nur ein dünnes Sommerkleid, das an ihren Schultern klebte, und ihre Haut fühlte sich klebrig an vom Tag. Sie hätte duschen sollen, aber sie wusste, dass Markus in einer halben Stunde zum Abendessen kommen würde, und sie wollte nicht, dass er sie mit nassen Haaren sah, so zerzaust und verletzlich.
Sie trat auf den Balkon. Der Wind strich über ihre Oberschenkel, hob den Saum des Kleides, und sie ließ es geschehen, weil niemand zusah. Unten am Strand lief ein Paar barfuß durch den Schaum, die Frau lachte, der Mann zog sie an sich. Clara beobachtete sie, bis sie in der Dunkelheit verschwanden, und fühlte diesen alten, vertrauten Stich in der Brust. Nicht Einsamkeit, etwas Schlimmeres: die Erinnerung daran, wie es sich anfühlte, begehrt zu werden.
Sie ging hinein, zog das Kleid über den Kopf, stand nackt vor dem Spiegel im Bad. Ihr Körper war Mitte vierzig, hatte zwei Kinder geboren, die nun studierten, und trug die Spuren davon in einer weicheren Taille, tieferen Brüsten. Sie strich mit der Hand über ihren Bauch, über die Narbe vom Kaiserschnitt, und dachte an Markus’ Hände, die sie vorhin beim Check-in berührt hatten, nur kurz, als er ihr den Zimmerschlüssel reichte. Ein Verleger, Mitte vierzig, geschieden, mit grauen Schläfen und einer Art, sie anzusehen, als läse er in ihr, nicht in den Büchern.
Sie duschte kalt. Es half nicht.
Eine halbe Stunde später stand sie vor der Tür des Restaurants, eines kleinen, urigen Lokals mit Holzbänken und Papierdecken, das nach Knoblauch und gegrilltem Fisch roch. Markus saß schon da, ein Glas Weißwein vor sich, den Blick auf die Tür gerichtet. Als er sie sah, hob er die Augenbrauen, und sein Lächeln war langsam, als schmeckte er etwas.
„Du siehst aus wie ein Bild“, sagte er, als sie sich setzte. „Wie eines, das man an die Wand hängen möchte.“
Clara lachte, bestellte sich ebenfalls Wein, spürte, wie die Wärme in ihre Wangen stieg. „Du schmeichelst. Ich habe den ganzen Tag an deinem verdammten Leuchtturmwärter gesessen und seine Einsamkeit übersetzt. Ich bin nicht sicher, ob ich noch weiß, wie man Smalltalk macht.“
„Dann mach keinen Smalltalk.“ Er lehnte sich zurück, das Glas in der Hand, und seine Augen wanderten über ihr Gesicht, ihren Hals, die Linie ihrer Schultern, die das Sommerkleid freilegte. „Erzähl mir, was du beim Übersetzen gefühlt hast.“
Clara nahm einen Schluck Wein. Der Wein war trocken, mineralisch, schmeckte nach Stein und Salz. Sie dachte an den Satz, den sie immer wieder geschrieben und gelöscht hatte: *Er hörte ihre Stimme in jedem Windstoß, auch wenn er wusste, dass sie nie zurückkommen würde.*
„Ich habe geweint“, sagte sie leise. „Bei der Szene, als er ihren Brief findet. Dieser Satz, den er nie abschickt. Ich habe ihn zwanzig Mal umgeschrieben, weil ich ihn nicht richtig klingen ließ. Und dann habe ich geweint, nicht wegen des Romans, sondern weil ich dachte: Das ist es. Das ist das erste Mal, dass mich ein Buch so trifft, seit ich selbst geglaubt habe, dass die Liebe ein Versprechen ist, das man halten kann.“
Markus schwieg einen Moment. Dann beugte er sich vor, und seine Stimme wurde tiefer. „Und was ist mit dem ersten Mal, dass du dich selbst getroffen hast? Nicht die Übersetzerin, nicht die Mutter, nicht die Geschiedene. Sondern Clara, die etwas will.“
Ihr Atem stockte. Sie sah, wie sich seine Finger um den Stiel des Glases legten, langsam, fast zärtlich, und sie konnte nicht anders, als darauf zu starren. „Ich weiß nicht, ob es die noch gibt“, sagte sie.
„Ich glaube schon.“ Er stand auf, legte eine Hand auf ihre Schulter, und die Berührung brannte durch den dünnen Stoff. „Komm. Ich zeige dir etwas.“
Sie zahlten, traten hinaus in die Nacht. Der Mond stand hoch, warf eine Silberstraße über das Meer, und der Strand lag verlassen da, nur das Rauschen der Wellen und der Geruch von Salz. Markus ging voraus, die Schuhe in der Hand, und Clara folgte ihm, barfuß, den Saum ihres Kleides über den Knien. Der Sand war kühl unter ihren Füßen, das Wasser zog sich gurgelnd zurück.
„Wo gehen wir hin?“, fragte sie, aber ihre Stimme klang nicht wie ihre eigene, höher, mit einem Zittern darin.
Er blieb stehen, drehte sich um. Sie standen jetzt am Rand des Wassers, der Schaum umspielte ihre Zehen, und Markus sah sie an mit einem Blick, der keine Frage mehr stellte. „Ich will dich nicht zurückhalten“, sagte er. „Aber ich will auch nicht so tun, als wäre das hier nur Arbeit. Ich habe dich seit dem ersten Manuskript begehrt, Clara. Jedes Mal, wenn ich deine Übersetzungen las, habe ich mir vorgestellt, wie du die Worte aussprichst. Wie deine Lippen sich bewegen bei ‚Begehren‘. Wie deine Zunge den Laut formt bei ‚Nacht‘.“
Ihr Herz schlug so laut, dass sie sicher war, er hörte es. Der Wind hob ihr Kleid, und sie ließ es zu. Sie trat einen Schritt näher, und ihre Brust berührte fast seine, als sie sagte: „Dann sag es. Sag es so, wie du es in deinen Büchern schreiben würdest.“
Er hob die Hand, strich eine Haarsträhne aus ihrem Gesicht, und seine Finger blieben an ihrer Wange liegen, warm, rau. Seine Stimme war nur noch ein Flüstern, nah an ihrem Ohr. „Ich will dich nackt sehen, Clara. Ich will wissen, wie du schmeckst. Ich will dich so lange küssen, bis du vergisst, dass es ein erstes Mal gibt, und nur noch dieses Mal spürst.“
Sie schloss die Augen. Der Wind, das Wasser, seine Nähe. Sie hatte vergessen, wie es sich anfühlte, so begehrt zu werden, so vollkommen im Blick eines anderen aufzugehen. Sie legte ihre Hand auf seine Brust, spürte seinen Herzschlag unter dem Hemd, und nickte, nur einmal, kaum sichtbar.
Er nahm ihre Hand, führte sie den Strand hinauf, zu einem Felsvorsprung, der sich wie eine Zunge ins Meer schob. Dahinter, versteckt durch Kiefern, lag eine kleine Bucht, abgeschirmt von der Welt. Der Sand war feiner hier, der Wellenschlag gedämpfter. Ein Ort, der für sie geschaffen schien.
Markus breitete seine Jacke auf den Sand aus, legte sie darauf, und Clara setzte sich, die Beine angezogen, das Kleid bis zu den Knien hochgezogen. Er kniete sich vor ihr hin, seine Hände auf ihren Knien, und sah sie an, als würde er ein Manuskript lesen, das er unbedingt verstehen wollte.
„Darf ich?“, fragte er, und seine Stimme war rau.
Sie nickte wieder, sprachlos.
Er schob ihre Hände beiseite, umfasste den Saum ihres Kleides und zog es langsam nach oben. Über ihre Schienbeine, ihre Knie, ihre Oberschenkel, und Clara spürte, wie sich ihre Haut mit Gänsehaut überzog, nicht obwohl, sondern weil die Nacht warm war. Als das Kleid ihre Hüften erreichte, hob sie die Arme, und er zog es über ihren Kopf, warf es in den Sand.
Sie saß da, nackt bis auf den dünnen Slip, und der Mond malte Schatten auf ihre Brüste, ihre Taille, den Bogen ihrer Hüften. Markus saß auf den Fersen vor ihr, und sein Blick wanderte langsam über sie, so langsam, dass Clara das Gefühl hatte, er koste jeden Zentimeter.
„Du bist schöner, als ich es mir vorgestellt habe“, sagte er. „Und ich habe es mir oft vorgestellt.“
Er beugte sich vor, legte seine Lippen auf die Innenseite ihres Knies, und Clara spürte, wie sich ihr Bauch zusammenzog. Seine Zunge zeichnete einen feuchten Bogen nach oben, über ihren Oberschenkel, und seine Hände glitten unter ihre Pobacken, hoben sie leicht an. Sie ließ sich fallen, in den Sand, in seine Berührung, und ihre Beine öffneten sich fast von selbst.
Er schob den Slip zur Seite, mit einem einzigen Finger, und dann war sein Mund da, auf ihr, und Clara keuchte auf, weil sie nicht mehr wusste, wann sie zuletzt so geküsst worden war. Seine Zunge fand sie sofort, genau richtig, und sie grub ihre Finger in seine Haare, zog ihn näher, als könnte er nicht nah genug sein.
„So will ich dich“, murmelte er zwischen ihren Schenkeln, und sein Atem war heiß auf ihrer feuchten Haut. „Offen. Mich ansehend. Dich nicht versteckend.“
Sie hob den Kopf, sah auf ihn hinunter, wie er dort kniete, das Mondlicht auf seinen grauen Haaren, seine Augen dunkel vor Begierde. Sie fühlte sich nackt wie nie, nicht nur am Körper, sondern in ihrer Seele, und genau das machte sie so scharf, dass sie die Hüften hob, gegen seinen Mund, gegen seine Zunge.
Er stöhnte auf, als sie das tat, und seine Hände umfassten ihre Oberschenkel, pressten sie auseinander. Seine Zunge tauchte in sie ein, und Clara schrie fast auf, weil es so lange her war, dass sie jemand so gekannt hatte. Er nahm sie mit dem Mund, mit den Fingern, bis sie am Rand stand, zitternd, die Knie weich.
„Nicht“, flüsterte sie. „Nicht so. Ich will dich spüren. Wirklich.“
Er hob den Kopf, seine Lippen glänzten, und er sah sie an mit einem Ausdruck, den sie nicht deuten konnte. „Bist du sicher?“, fragte er.
„Mein erstes Mal in diesem Leben“, sagte sie, und es klang wie ein Bekenntnis. „Ich will es mit dir. Ich will, dass du in mir bist, wenn ich komme.“
Er zog sich aus, langsam, seine Augen ließen sie nicht los. Die Jacke unter ihr, der Sand um sie herum, das Rauschen des Meeres. Als er nackt vor ihr kniete, groß, erregt, sein Glied hart und feucht an der Spitze, sah Clara ihn an, und sie fühlte sich nicht ängstlich, sondern unendlich bereit.
Er beugte sich über sie, sein Körper bedeckte sie, und seine Stirn ruhte kurz auf ihrer. „Sag mir, wenn es wehtut“, sagte er.
„Es wird nicht wehtun“, flüsterte sie. „Weil ich dich will.“
Er drang ein, langsam, Zentimeter für Zentimeter, und Clara spürte, wie sich ihr Inneres öffnete, dehnte, ihn aufnahm. Es war kein Schmerz, nur eine tiefe, wunderbare Fülle, und sie umschloss ihn mit ihren Beinen, zog ihn tiefer.
„Ja“, stöhnte sie. „Genau so.“
Er bewegte sich, zunächst in langen, tiefen Stößen, die sie vollkommen ausfüllten. Sein Mund fand ihren Hals, ihre Brust, ihre Lippen, und Clara vergaß, wo sie war, vergaß die Jahre der Einsamkeit, die gescheiterte Ehe, die leeren Abende. Es gab nur noch diesen Moment, seine Hände auf ihren Hüften, sein Herzschlag an ihrem, die Wellen, die in der Ferne brachen.
„Ich will dich hören“, sagte er, seine Stimme gebrochen. „Ich will wissen, wie du klingst, wenn du kommst.“
„Dann mach mich kommen“, antwortete sie, und ihre Hand glitt zwischen ihre Körper, fand ihren Kitzler, rieb ihn im Takt seiner Stöße.
Er beschleunigte, seine Stöße wurden tiefer, und Clara spürte, wie sich eine Welle aufbaute, langsam, unaufhaltsam. Sie schloss die Augen, klammerte sich an seine Schultern, und als sie kam, schrie sie es in die Nacht, einen Laut, der nicht wie sie klang, aber ganz sie war. Markus folgte ihr, stieß noch einmal tief in sie hinein, und sie spürte, wie er in ihr zuckte, warm, und sie hielt ihn fest, als er sich über sie fallen ließ.
Sie lagen da, verschwitzt, atemlos, das Meer rauschte, und Clara strich über seinen Rücken, über die feuchte Haut. Sie spürte etwas, das sie nicht benennen konnte, etwas, das größer war als die Erleichterung, größer als die Lust. Sie fühlte sich gesehen.
„Ich glaube“, sagte sie nach einer Weile, ihre Stimme heiser, „das war das erste Mal, dass ich wirklich da war. In meinem Körper. In diesem Moment.“
Markus hob den Kopf, sah sie an, und sein Lächeln war weich. „Und ich“, sagte er, „habe zum ersten Mal seit Jahren keine Angst davor, dass es morgen vorbei ist.“
Clara lachte, ein leises, überraschtes Geräusch. Sie zog ihn an sich, küsste ihn, langsam, ohne Eile. Der Mond war untergegangen, der Himmel wurde grau, und irgendwo weit draußen fing ein Fischerboot an zu tuckern. Sie blieben liegen, bis die Sonne den Horizont berührte, und dann gingen sie zusammen zurück ins Hotel, die Hände verschränkt, als hätten sie nie etwas anderes getan.
Auf dem Zimmer öffnete Clara den Laptop, sah den letzten Satz des Manuskripts an, und löschte ihn. Sie schrieb einen neuen: *Er öffnete die Tür, und sie stand da, nackt im Morgenlicht, und er wusste: Das erste Mal ist nie das Mal, das zählt. Es ist der Anfang von allem, was danach kommt.*
Markus stand hinter ihr, legte die Hände auf ihre Schultern, und las. „Das ist besser“, sagte er. „Das ist wahr.“
Sie schloss den Laptop, drehte sich um, und sah ihn an. „Ich glaube, ich brauche noch eine Übersetzungshilfe“, sagte sie. „Für den Rest des Kapitels.“
Er lachte, zog sie an sich, und die Tür des Balkons stand offen, das Meer glitzerte, und die Geschichte begann.
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