Eine Frau Mitte zwanzig, ihre erste Erfahrung mit einer anderen Frau. Mit Zeit, Vorsicht, Klarheit. Explizit ab 18.

Carola war sechsundzwanzig, als sie mir sagte, dass sie noch nie mit einer Frau geschlafen hatte und es gerne tun würde. Sie sagte das an einem Sommerabend in Berlin, in einer kleinen Bar in Kreuzberg, in der wir uns über eine gemeinsame Freundin getroffen hatten. Wir kannten uns seit drei Wochen — wir waren beide für ein paar Tage in Berlin, sie aus Hamburg, ich aus Köln, beide vier Tage länger als geplant, weil unsere Freundin ein Buch schrieb und wir sie nicht verlassen wollten.
Wir waren in unserer dritten Bar des Abends. Wir hatten viel geredet. Carola hatte mir gesagt, dass sie seit der Pubertät wusste, dass sie auch Frauen anziehend findet — sie hatte aber nie gehandelt. Sie hatte einen Freund seit drei Jahren gehabt, sie hatte sich nie getraut.
„Anna“, sagte sie, „ich finde dich anziehend.“ Ihre Augen suchten meinen Blick, als ob sie sich vergewissern wollte, dass ich sie nicht abweisen würde. Ihre Stimme zitterte leicht.
Ich war zweiunddreißig, lesbisch seit ich vierzehn war, in einer Beziehung mit Mara seit fünf Jahren. Mara wusste, dass ich gelegentlich mit Frauen schlafe, mit denen ich auf Reisen war — wir hatten ein offenes Modell, mit klaren Regeln.
Eine der Regeln war: Wenn jemand das erste Mal mit einer Frau hat, geht es nicht um mich. Es geht um sie.
„Carola.“
„Ja.“ Ihr Atem ging flach, ihre Brust hob und senkte sich unter dem dünnen Sommerkleid.
„Ich finde dich auch anziehend. Ich bin in einer offenen Beziehung. Ich kann mit dir schlafen, wenn du willst. Aber lass uns vorher reden.“
Wir redeten. Sie sagte mir, was sie wissen wollte: ob sie zu nervös sein würde, ob ich enttäuscht wäre, ob es weh tun könnte. Ich sagte ihr: vermutlich nervös, sicher nicht enttäuscht, nicht wenn wir vorsichtig sind. Sie lachte nervös und trank einen Schluck von ihrem Bier.
Wir gingen in meine Airbnb-Wohnung. Es war Mitternacht. Berlin war noch warm, die Luft schwer vom Sommer. Ich schloss die Tür auf und ließ sie zuerst eintreten. Sie stand im Flur, unsicher, die Hände in den Taschen ihrer Jeans vergraben.
„Carola.“
„Ja.“
„Wir machen das in deinem Tempo. Du sagst Stopp, wenn du Stopp willst. Du sagst, was du nicht magst. Du fragst, wenn du was nicht weißt. Verstanden?“
„Verstanden.“ Sie lächelte, ein schüchternes Lächeln, das ihre Wangen erröten ließ.
Wir setzten uns auf das Sofa. Das Licht war gedämpft, eine einzelne Lampe in der Ecke. Ich drehte mich zu ihr und legte meine Hand auf ihre Wange. Sie zitterte unter meiner Berührung. Ich beugte mich vor und küsste sie das erste Mal. Ihre Lippen waren weich, zögerlich, dann mutiger, als sie meinen Rhythmus fand. Sie roch nach dem Lavendel-Parfüm, das sie in der Bar getragen hatte, und nach Sommernacht. Ich ließ meine Zunge über ihre Unterlippe gleiten, sie öffnete den Mund, ließ mich ein. Ihr Atem wurde tiefer, sie presste ihren Körper gegen mich.
Ich nahm mir Zeit. Ich küsste sie lang, ließ meine Hand an ihrem Hals, mehr nicht. Ich wartete, bis sie meine Hand führte. Sie griff zögernd nach meinem Handgelenk und zog es an ihre Brust, über dem T-Shirt. Ihre Brustwarzen waren schon hart, ich konnte sie durch den Stoff spüren.
Ich strich vorsichtig. Sie atmete tiefer, ihre Brust hob sich unter meiner Handfläche. Ich schob das T-Shirt nach oben, sah sie an, fragend. Sie nickte. Sie zog es selbst aus, mit schnellen, nervösen Bewegungen. Sie trug einen weißen BH, weichen Stoff, nicht ihr bestes Stück, weil sie nicht damit gerechnet hatte. Ich konnte sehen, wie ihre Brustwarzen gegen den Stoff drückten.
„Du musst dich nicht hübsch machen, Carola.“
„Ich weiß.“ Sie lächelte, aber ihre Hände zitterten noch immer.
Ich öffnete den BH. Er fiel zur Seite und gab ihre Brüste frei — volle, runde Brüste, weich und schwer in meinen Händen, mit kleinen hellen Brustwarzen, die sich unter meinem Blick aufrichteten. Eine winzige Sommersprosse zwischen ihnen. Ich beugte mich vor und küsste sie — sehr leicht, sehr ohne Hektik. Meine Lippen schlossen sich um ihre linke Brustwarze, meine Zunge kreiste langsam um die Spitze. Sie zuckte ein wenig, ein leises Stöhnen entkam ihr. Dann legte sie ihre Hand in mein Haar, drückte mich sanft an sich.
Ich wechselte zur anderen Brust, saugte sanft, ließ meine Zunge über die harte Spitze gleiten. Ihr Stöhnen wurde lauter, ihr Körper begann sich gegen mich zu bewegen. Sie war feucht, ich konnte es riechen — diesen süßen, schweren Duft von erregter Frau, der die Luft um uns füllte.
Wir gingen ins Schlafzimmer. Sie zog sich aus, ich auch. Sie stand nackt vor mir, ihre Hände bedeckten schüchtern ihre Brust, dann ließ sie sie fallen. Sie sah mich an, neugierig — eine nackte Frau, fast in ihrem Alter, mit kleineren Brüsten, mit anderen Schultern, mit dunklen Schamhaaren, die feucht schimmerten. Sie berührte mich vorsichtig, fuhr mit den Fingern über meine Schultern, meine Brust, meine Hüften. Sie lernte mich.
Wir lagen nebeneinander. Ich ließ meine Hand über ihren Bauch gleiten — weiche, warme Haut, die unter meinen Fingern zitterte. Langsam wanderte meine Hand zwischen ihre Beine, blieb dort, ohne zu drücken. Sie war nass. Ihre Schamlippen waren geschwollen, feucht, glitschig unter meinen Fingern. Der Duft ihres Erregung stieg zu mir auf — süß und salzig und unverwechselbar weiblich.
„Darf ich?“
„Ja.“ Ihre Stimme war ein Flüstern, heiser vor Verlangen.
Ich strich mit zwei Fingern über sie — über ihre feuchten Schamlippen, durch die nasse Spalte, die sich unter meiner Berührung öffnete. Sie schloss die Augen, ihr Kopf fiel zurück, ihr Mund öffnete sich. Ich machte das lang, eine Viertelstunde, ich variierte den Druck, die Richtung, den Rhythmus. Ihre Hüften begannen sich zu bewegen, sie suchte mehr, sie presste sich gegen meine Hand. Ich spreizte ihre Schamlippen mit Daumen und Zeigefinger, sah ihre feuchte Öffnung, ihre harte Klitoris, die sich unter ihrer Vorhaut hervorwagte.
Sie öffnete die Beine breiter, eine Einladung. Ich legte einen Finger ein — langsam, Zentimeter für Zentimeter. Sie war eng, aber nass, so nass, dass mein Finger mühelos glitt. Sie schnaufte, ein tiefer, kehliger Laut.
„Tut’s weh?“
„Nein. Es ist nur anders.“ Ihre Augen waren geschlossen, ihre Brust hob und senkte sich schnell.
„Anders als beim Freund?“
„Anders, weil deine Hand kleiner ist. Und weil du langsamer machst.“ Sie öffnete die Augen und sah mich an, ein Lächeln auf den Lippen. „Es fühlt sich … wärmer an. Weicher.“
Ich fügte einen zweiten Finger hinzu, langsam, während ich ihre Reaktion beobachtete. Sie spannte sich kurz an, dann entspannte sie sich, ließ mich tiefer gleiten. Ich beugte mich vor und begann sie zu lecken, gleichzeitig. Meine Zunge fand ihre Klitoris, umkreiste sie langsam, während meine Finger in ihr kamen und gingen. Ich wechselte zwischen langen, flachen Strichen — meine Zunge flach über ihre ganze Vulva — und konzentrierten Kreisen auf ihrer Klitoris, direkt auf der harten Spitze. Ihr Geschmack explodierte auf meiner Zunge — salzig, süß, unverwechselbar weiblich, der Geschmack von Erregung und Lust.
Ich beobachtete sie — sie hielt die Augen geschlossen, ihr Mund war offen, sie atmete schnell. Ihr Bauch hob und senkte sich unter meinem Blick. Ihre Hände krallten sich in das Laken, ihre Hüften begannen sich zu bewegen, sie ritt mein Gesicht, meine Finger, meine Zunge.
„Sag mir, was du magst“, sagte ich, als ich kurz pausierte, meine Zunge noch feucht von ihr.
„Das, was du gerade gemacht hast.“ Ihre Stimme war kaum ein Flüstern, heiser vor Verlangen. „Die Kreise. Genau da.“
Ich machte weiter. Meine Zunge fand wieder ihre Klitoris, meine Finger beschleunigten den Rhythmus. Ich spürte, wie ihre Muskeln sich zusammenzogen, wie ihre Vagina sich um meine Finger krampfte. Ihr Atem stockte, ihr Körper spannte sich an, ein Zittern lief durch ihre Beine. Sie kam — nicht heftig, eher in einer langen, weichen Welle, die ich an ihrem Bauch spürte, an ihren Zuckungen, an dem tiefen Stöhnen, das aus ihrer Kehle kam. Sie schrie nicht. Sie atmete schwer aus, mit geschlossenen Augen, und nahm meinen Kopf zwischen ihre Hände, hielt mich dort, bis es ausklang. Ihre Flüssigkeit rann über mein Kinn, warm und nass.
Ich kam hoch, leckte mir die Lippen, schmeckte sie. Ich legte mich neben sie, zog sie in meine Arme. Sie öffnete die Augen, sah mich an, ein Lächeln breitete sich auf ihrem Gesicht aus. Ihre Wangen waren gerötet, ihre Augen glasig.
„Das war …“ Sie suchte nach Worten. „Unglaublich.“
„Es wird noch besser“, sagte ich, meine Hand wanderte wieder über ihren Bauch, tiefer, zwischen ihre Beine, die sich bereitwillig öffneten. Sie war noch feucht, ihre Schamlippen glitschig von ihrem Orgasmus. „Wenn du willst.“
„Ich will.“ Ihr Blick war klar, entschlossen.
Ich drehte mich zu ihr, zog ihr Bein über meine Hüfte. Meine Hand wanderte zwischen ihre Beine, fand ihre feuchte Öffnung. Diesmal führte ich drei Finger ein, langsam, während sie sich an mich presste. Sie stöhnte laut, ihr Kopf fiel zurück. Ich leckte ihren Hals, ihre Brüste, saugte an ihren Brustwarzen, während meine Finger in ihr kamen und gingen. Sie war so nass, dass meine Hand glänzte, wenn ich sie zurückzog.
Sie griff nach mir, zog mich auf sich. „Ich will dich auch fühlen“, sagte sie, ihre Stimme heiser. „Ich will dich lecken.“
Ich lächelte. „Du bist dran.“
Wir wechselten die Position. Sie lag zwischen meinen Beinen, unsicher, neugierig. Sie beugte sich vor, ihre Zunge zögerte, dann berührte sie mich. Es war unbeholfen, aber es war heiß — ihre Zunge flach über meine Klitoris, ihr Mund, der mich erkundete. Ich nahm ihren Kopf, führte sie. „Hier“, sagte ich, „genau da. Und langsamer.“
Sie lernte schnell. Ihre Zunge fand meinen Rhythmus, ihre Finger fanden meine Öffnung. Sie leckte mich, bis ich kam — ein harter, langer Orgasmus, der durch meinen ganzen Körper zuckte. Ich schrie, bog mich durch, hielt ihren Kopf an mich gepresst, während ich mich in ihrem Mund ergoss.
Sie kam hoch, ihre Lippen glänzten nass. Sie lächelte, ein stolzes, schüchternes Lächeln. „Das war … ich hab’s verstanden“, sagte sie.
Wir lagen nebeneinander, unsere Körper verschweißt in der Sommerhitze. Ich zog sie an mich, ihre Brust an meiner, ihre Beine zwischen meinen. Sie war weich und warm und roch nach uns — nach Schweiß und Sex und Erregung.
„Ich dachte, das erste Mal wäre … anders“, sagte sie nach einer Weile. „Ich dachte, ich wäre nervöser.“
„Warst du nicht?“
„Doch. Aber es war okay. Du hast mich nicht gedrängt.“
Ich küsste ihre Stirn. „Es ist dein erstes Mal. Es sollte sich gut anfühlen.“
Sie drehte sich zu mir, ihre Hand wanderte wieder zwischen meine Beine. „Ich will noch mal“, sagte sie. „Ich will wissen, wie es ist, wenn ich dich ficke.“
Ich lachte leise. „Du lernst schnell.“
Wir küssten uns, ihre Hand blieb zwischen meinen Beinen. Ich rollte mich auf den Rücken, zog sie auf mich. Sie saß auf mir, ihre Hände auf meinen Brüsten, ihr Blick auf mich gerichtet. Ich führte ihre Hand, zeigte ihr, wie tief, wie schnell. Sie bewegte sich auf meiner Hand, ihre Hüften kreisten, ihr Atem wurde schwer. Sie fand ihren Rhythmus, ihre Finger in mir, ihr Körper über mir.
Ich spürte, wie sie kam — ein zweites Mal, diesmal heftiger, ein Schrei, der die Stille des Schlafzimmers zerbrach. Sie fiel auf mich, ihr Körper zuckte, ihre Finger zogen sich aus mir. Ich hielt sie, strich über ihren Rücken, bis ihr Atem sich beruhigte.
„Danke“, flüsterte sie in meine Schulter.
„Wofür?“
„Dafür, dass du mir gezeigt hast, wie es sich anfühlt. Mit einer Frau.“
Ich küsste sie. „Es war mir eine Ehre.“
Wir schliefen ein, nackt, ineinander verschlungen. Die Sommersonne weckte uns Stunden später, ihre Strahlen fielen durch das Fenster auf unsere nackten Körper. Carola lag noch in meinen Armen, ihr Kopf auf meiner Brust. Sie sah auf, lächelte. Ihre Finger spielten mit meinen Brustwarzen, die sofort hart wurden.
„Guten Morgen“, sagte sie.
„Guten Morgen.“
Sie beugte sich vor und küsste meine Brust, meine Brustwarze. „Ich will noch mal“, sagte sie. „Aber diesmal will ich dich ficken. Richtig.“
Ich lächelte. „Dann zeig mir, was du gelernt hast.“
Sie rollte sich über mich, ihr Körper über mir, ihre Hände auf meinen Schultern. Sie glitt an mir hinunter, ihre Zunge fand meine feuchte Öffnung, leckte mich lang, gründlich, bis ich zitterte. Dann kam sie hoch, positionierte sich, ihre Hand fand meine Vulva, ihre Finger glitten in mich. Sie bewegte sich rhythmisch, ihre Zunge auf meiner Klitoris, ihre Finger in mir. Ich kam hart, ein Schrei, der durch den Raum hallte.
Sie lächelte, als sie hochkam, stolz, zufrieden. „Ich denke, ich habe es verstanden“, sagte sie.
Ich zog sie an mich. „Du hast es mehr als verstanden.“
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