Eine Buchhändlerin, ein verheirateter Stammkunde, anderthalb Jahre Mittwochnachmittage. Eine lange Geschichte über die Frage, wie viel Verlangen in einer Affäre Platz haben darf, ohne sie zu zerstören. Ab 18.

Er kam zum ersten Mal an einem Mittwochnachmittag im November, fragte nach einem Buch, das gerade nicht da war, und sagte, er könnte am nächsten Mittwoch wieder vorbeischauen. Ich sagte, ich bestelle es bis dahin. Er bedankte sich. Er ging. Aber in dem Moment, als er sich umdrehte, sah ich den festen Sitz seiner Jeans um seine Schenkel und spürte einen feuchten Schauer zwischen meinen Beinen. Ich wusste sofort: Das war kein normaler Kunde.
Er hieß Andreas. Er war Architekt, das stand auf der Visitenkarte, die er mir für den Bestellzettel gab. Er war Mitte vierzig. Er trug einen Ring. Ich hatte vor zehn Jahren aufgehört, Ringe zu beachten – ich war geschieden, ich war fertig mit Beziehungen, die in Konstellationen begannen, in denen jemand bereits in einer anderen war. Diesmal war es nicht meine Konstellation. Diesmal war ich nur die Buchhändlerin. Aber meine Muschi zuckte, als er mich ansah, und das konnte ich nicht leugnen.
In der zweiten Mittwoch-Begegnung war das Buch da. Wir redeten zehn Minuten über Eugen Ruge, dessen jüngsten Roman er mochte und ich nicht. In der dritten redeten wir zwanzig Minuten über Mariana Leky, deren Bücher er nicht kannte und nach unserem Gespräch las. In der vierten brachte er mir einen Kaffee aus dem Café an der Ecke, weil er bemerkt hatte, dass ich um halb fünf immer kurz erschöpft wirkte. Als er mir die Tasse reichte, berührte er meine Hand. Ein winziger Moment, aber die Hitze schoss von meinem Finger quer durch meinen Körper und landete direkt in meiner Fotze. Ich wurde knallrot und musste mich abwenden, damit er meine harten Nippel nicht sah, die sich durch meinen BH drückten.
Wir waren seit drei Wochen ein Mittwoch-Ritual, als ich verstand, dass das, was wir machten, kein Buchhandlungsbesuch mehr war. Wir machten uns gegenseitig zu einer Person, die mittwochs auf den anderen wartete. Ich masturbierte jede Nacht vor dem Einschlafen an den Gedanken an ihn. Ich spreizte meine Beine, schob meine Hand in meinen Slip und rieb meine nasse Spalte, während ich mir vorstellte, wie er mich auf den Ladentisch drückte und mir den Rock hochriss.
In der sechsten Mittwoch-Begegnung, im Dezember, sagte er nach unserem Gespräch über Pavese: „Linda.“
„Ja.“
„Ich möchte das hier nicht falsch machen.“
„Was?“
„Dass ich seit sechs Wochen mittwochs zu dir komme, ist mehr, als ein Mensch, der nicht mehr in deinem Laden einkaufen müsste, sondern das Buch online bestellen könnte, normalerweise tut.“
„Ich weiß.“
„Was machen wir damit?“
Ich überlegte. Ich überlegte einen langen Augenblick. Aber in Wahrheit hatte ich bereits entschieden. Meine Muschi hatte entschieden. Sie war klatschnass, nur weil er hier stand und mich ansah.
„Du bist verheiratet.“
„Ich bin verheiratet.“
„Glücklich?“
„Stabil.“
„Stabil ist nicht glücklich.“
„Ich weiß.“
Wir saßen schweigend. Im Hintergrund spielte das Radio, die Welle, die ich tagsüber immer eingestellt hatte – ein bayerischer Klassik-Sender, den ich aus München gewöhnt war. Aber ich hörte nichts außer dem Rauschen meines eigenen Blutes.
„Andreas.“
„Ja.“
„Ich bin seit fünf Jahren geschieden. Ich habe in den fünf Jahren niemand begegnet, mit dem ich mittwochs einen Kaffee getrunken hätte. Bei dir ist es so.“
„Ich weiß.“
„Ich will dir was sagen, was nicht angenehm ist.“
„Sag.“
„Ich werde keine Affäre mit einem verheirateten Mann anfangen. Aber ich werde dich nicht aufhören wollen zu sehen. Was machen wir damit?“
Er sah lange auf den Boden. Ich sah den Ansatz seiner Erektion in seiner Hose, und mein Mund wurde trocken. Ich wollte ihn da unten spüren, wollte seinen harten Schwanz zwischen meinen Lippen, wollte ihn so tief in mir, dass ich vergaß, wie mein eigener Name war.
„Ich verstehe.“
„Verstehst du?“
„Ich verstehe, dass du nicht willst, was ich anbiete. Ich verstehe auch, dass du nicht willst, dass wir uns nicht mehr sehen. Ich gehe damit nach Hause. Ich denke darüber nach.“
Er kam am nächsten Mittwoch wieder. Er kam in den Mittwoch danach. Wir redeten anders. Wir redeten weiter über Bücher, aber wir redeten auch über ihn – über seine Ehe, von der er offen sprach, ohne sie schlecht zu reden. Seine Frau hieß Mira, sie war Kinderpsychologin, sie waren seit fünfzehn Jahren zusammen, sie hatten einen Sohn, zwölf, und sie liebten sich nicht mehr in dem Sinn, der einen Sex hat, sondern in dem, der eine Wohnung hat.
„Andreas.“
„Ja.“
„Wäre eine offene Konstellation möglich?“
„Mira würde Nein sagen. Mira würde sich verletzt fühlen, wenn ich es ihr vorschlüge.“
„Auch wenn ihr seit drei Jahren nicht mehr miteinander schlaft?“
„Vielleicht gerade deshalb.“
Ich nickte. Ich verstand das. Mira war die Person, die sich am wenigsten darauf einlassen würde, weil sie wusste, dass die Beziehung mit Andreas das eine war, was sie noch unverhandelt hatte. Aber während ich nickte, dachte ich nur an seinen Schwanz. Ich konnte ihn fast schmecken.
„Was tun wir?“, fragte er.
Ich überlegte. Ich überlegte länger, als ich überlegt hatte, als ich Andreas kennengelernt hatte. Ich überlegte das, was ich mir selbst vor fünf Jahren versprochen hatte – nie wieder eine Affäre, nie wieder einen verheirateten Mann, nie wieder dieses Warten und Hoffen und Verstecken. Aber dann sah ich seine Augen, und ich fühlte, wie meine Schamlippen gegen den Stoff meines Slips drückten, und ich wusste, dass ich verloren war.
„Wir machen nächsten Mittwoch um achtzehn Uhr dreißig Feierabend. Du kommst nach der Sperrstunde.“
Er starrte mich an. Sein Mund öffnete sich leicht.
„Bist du sicher?“
„Nein. Aber trotzdem.“
Er nickte langsam. „Dann bis nächsten Mittwoch.“
Die nächste Woche war die Hölle. Ich konnte mich auf nichts konzentrieren. Jedes Buch, das ich aufschlug, zeigte mir nur sein Gesicht. Jeder Kunde, der den Laden betrat, ließ mich zusammenzucken. Ich machte den Laden um elf Uhr morgens auf, aber um zehn Uhr abends lag ich im Bett mit der Hand zwischen meinen Beinen, stellte mir vor, wie ich mich vor ihm auf die Knie fallen ließ, wie er mir meine Bluse aufriss, wie er mich von hinten nahm, während ich mich über den Ladentisch beugte. Ich kam dreimal, viermal, jede Nacht, aber es reichte nie.
Am Mittwoch um achtzehn Uhr dreißig schloss ich die Tür ab. Ich drehte das Schild um auf „Bitte nicht stören“. Ich zitterte am ganzen Körper. Um achtzehn Uhr fünfundvierzig klopfte es. Ich öffnete. Andreas stand da, einen Strauß Rosen in der Hand, aber seine Augen waren dunkel vor Verlangen.
„Komm rein“, flüsterte ich.
Er trat ein. Ich schloss die Tür hinter ihm und drehte den Schlüssel um. Wir standen uns gegenüber, zwei Schritte voneinander entfernt. Die Rosen fielen zu Boden. Keiner von uns hob sie auf.
„Linda“, sagte er. Seine Stimme war heiser.
„Andreas.“
Ich trat vor. Ich legte meine Hand auf seine Brust. Ich fühlte sein Herz rasen, hart und schnell unter meiner Handfläche. Ich zog ihn an den Pullover zu mir. Seine Lippen fanden meine, und es war kein zartes Küssen – es war ein Verschlingen, ein Beißen, ein Hungern. Seine Zunge drang in meinen Mund, und ich stöhnte auf, ein gutturaler Laut, der direkt aus meiner Kehle kam. Seine Hände fuhren in mein Haar und zogen meinen Kopf zurück. Er biss mir in den Hals, genau dort, wo mein Puls schlug.
„Sag mir, dass du das willst“, keuchte er.
Ich konnte kaum sprechen. „Ich will es. Ich will deinen verdammten Schwanz in mir. Ich will ihn so tief, dass ich ihn morgen noch spüre.“
Er stöhnte auf und riss an meiner Bluse. Die Knöpfe flogen durch den Raum, klickten auf den Holzboden. Er schob meine Bluse von meinen Schultern, ließ sie fallen. Sein Mund fand meine Brust durch den Stoff meines BHs. Er leckte über den Spitzenstoff, und ich bäumte mich auf, drückte meine Brüste gegen sein Gesicht.
„Mehr“, flüsterte ich. „Mehr.“
Er öffnete meinen BH mit einem einzigen Handgriff – Architektenhände, geschickt und präzise. Meine Brüste fielen frei, meine Nippel hart und aufgerichtet, dunkelrot vor Verlangen. Er nahm einen in den Mund, saugte daran, und ich schrie fast auf. Ich spürte, wie der Zug direkt in meine Muschi fuhr, wie sie sich zusammenzog, wie der Saft aus mir herauslief und meinen Slip durchnässte.
„Fass mich an“, stöhnte ich. „Da unten. Fass mich an.“
Er schob seine Hand unter meinen Rock. Seine Finger fanden den nassen Stoff meines Slips. Er lachte leise, ein tiefes, kehliges Lachen.
„Du bist ja schon völlig nass“, murmelte er. „Bereit für mich.“
„Ja. Ja. Ich bin jeden Tag bereit für dich seit dem ersten Mittwoch.“
Er schob den Slip zur Seite. Seine Finger glitten in meine Spalte, rieben über meine Klit, und ich zuckte zusammen, so empfindlich war ich. Er tauchte zwei Finger in mich, tief, und ich kreischte auf. Ich war so eng, so feucht, dass seine Finger mit einem saugenden Geräusch eindrangen.
„Fick mich“, bettelte ich. „Andreas, bitte, fick mich jetzt.“
Er zog seine Finger heraus. Er öffnete seine Hose. Sein Schwanz sprang heraus – groß, dick, die Eichel dunkelrot, die Adern deutlich sichtbar. Er war so hart, dass er fast waagerecht stand. Ich fiel auf die Knie. Ich wollte ihn im Mund haben. Ich nahm ihn mit einer Hand, führte ihn zu meinen Lippen. Ich öffnete den Mund und ließ die Eichel hineingleiten. Ich spürte den metallischen Geschmack von Vorflüssigkeit auf meiner Zunge. Ich saugte, und er stöhnte auf, griff in mein Haar, drückte mich tiefer auf seinen Schwanz.
„Ja“, keuchte er. „Ja, nimm ihn. Nimm ihn ganz.“
Ich nahm ihn so tief ich konnte, bis sein Schaft meine Kehle berührte. Ich spürte, wie mein Gaumen sich weitete, wie ich ihn fast schluckte. Ich ließ ihn langsam wieder heraus, leckte den Schaft entlang, von der Wurzel bis zur Spitze. Er zitterte unter meiner Zunge. Seine Hoden waren straff, voll. Ich nahm sie in den Mund, leckte daran, und er zuckte zusammen.
„Hör auf“, stöhnte er. „Hör auf, sonst komme ich.“
Er zog mich hoch, drehte mich um, drückte mich gegen das Bücherregal. Bücher fielen zu Boden. Er drückte mich mit seinem Körper gegen die Holzregale, seine Erektion presste sich durch meinen Rock in meinen Hintern. Er riss meinen Rock hoch, riss meinen Slip herunter, bis er um meine Knöchel hing.
„Spreiz die Beine“, befahl er.
Ich gehorchte. Ich spreizte die Beine, so weit ich konnte, und beugte mich vor, die Hände gegen die Regale gestützt. Ich fühlte, wie er die Eichel an meine Öffnung drückte, wie sie über meine nassen Schamlippen glitt, suchend, drängend. Und dann stieß er zu.
Ein einziger, harter Stoß, und er war in mir. Ich schrie auf, ein Schrei, der halb Schmerz, halb Lust war. Er war so groß, so dick. Er füllte mich vollständig aus, dehnte mich, drückte gegen meine Wände. Ich spürte jede einzelne Ader seines Schwanzes in mir.
„Ja“, schrie ich. „Ja, fick mich. Fick mich hart.“
Er begann zu stoßen. Langsam zuerst, tief und rhythmisch, jeder Stoß ein Schlag gegen mein Becken. Ich spürte, wie sein Schambein gegen meinen Hintern schlug, wie er mich aufspießte, immer wieder. Ich war so nass, dass ich ihn in mir gleiten hörte, ein feuchtes, schmatzendes Geräusch, das mich noch geiler machte.
„Härter“, bettelte ich. „Härter, Andreas.“
Er packte meine Hüften, sein Griff fest und schmerzhaft. Er zog mich zurück auf seinen Schwanz, während er gleichzeitig vorstieß, und die Kraft war überwältigend. Ich spürte, wie meine Beine zu zittern begannen, wie meine Knie weich wurden. Ich klammerte mich an das Regal, aber es gab nicht genug Halt.
Er spürte es. Er zog mich herunter, auf den Boden. Er drehte mich auf den Rücken, breitete meine Beine aus und legte meine Knöchel auf seine Schultern. Dann stieß er erneut in mich, tiefer diesmal, so tief, dass ich dachte, er würde mich durchbohren. Ich spürte seinen Schwanz gegen meinen Gebärmutterhals drücken, und ich kam fast sofort.
Ein Orgasmus raste durch meinen Körper, so heftig, dass ich die Kontrolle verlor. Ich schrie, ich bäumte mich auf, ich zog ihn noch tiefer in mich, während meine Muschi sich um seinen Schwanz zusammenzog und pulsierte. Er stöhnte auf, ein langes, tiefes Stöhnen, und stieß weiter in mich, während ich immer noch zuckte, immer noch kam.
„Weiter“, keuchte ich. „Hör nicht auf.“
Er hielt nicht auf. Er fickte mich durch den Orgasmus, und ich spürte, wie ein zweiter Orgasmus sich aufbaute, noch stärker als der erste. Ich griff nach seinen Schultern, zog ihn auf mich, wollte ihn auf mir spüren, sein Gewicht, seine Hitze.
Er beugte sich vor, sein Gesicht dicht über meinem. Seine Augen waren glasig, sein Mund offen. „Ich will,
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