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Nachtzug nach Hamburg

Fremde Kurzgeschichten · Lesedauer ca. 11 Min · Ab 18 Jahren

Eine Nachtzugfahrt von Wien nach Hamburg, ein Schlafwagen, eine Sitzecke. Literarische Kurzgeschichte. Ab 18.

Der ÖBB-Nachtjet von Wien nach Hamburg geht um 19:32 ab Wien Hauptbahnhof. Ich hatte ein Single-Abteil gebucht, weil das die einzige Variante war, in der ich vielleicht eine Stunde schlafen konnte, und weil ich am nächsten Vormittag eine Präsentation in Eppendorf hatte. Ich bin schlecht im Schlafen, und Züge machen das schlechter, aber ich versuche es.

Ich verschob den Eincheck-Versuch um anderthalb Stunden, weil ich noch etwas trinken wollte. Der Speisewagen war voll, aber an einem der Vierertische saß nur eine Frau, etwa Anfang vierzig, mit einer Strickjacke und einem Glas Rotwein. Sie hatte braune Augen, die mich musterten, als ich näher kam, und eine sehr ruhige Art, jemanden anzusehen, ohne ihn zu mustern. Ihr Blick wanderte über meinen Körper, blieb kurz an meinem Schritt hängen, dann wieder an meinen Augen. Mein Schwanz zuckte unwillkürlich in meiner Hose, als ich ihren prüfenden Blick spürte.

„Darf ich?“

Sie sah auf, sah mich an, nickte. Sie hatte braune Augen und eine sehr ruhige Art, jemanden anzusehen, ohne ihn zu mustern. Aber ihre Lippen waren leicht geöffnet, und ich konnte sehen, wie sie den Wein im Mund hin und her schob, bevor sie schluckte.

„Wohin?“, fragte ich, nachdem ich bestellt hatte. Ein Bier, weil ich etwas brauchte, um meine aufkeimende Erregung zu beruhigen.

„Hamburg. Sie?“

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„Hamburg auch.“

„Schon mal mit dem Nachtjet gefahren?“

„Zweites Mal.“

„Können Sie da schlafen?“

„Nein.“

Sie lachte. Es war ein leises Lachen, fast in sich gekehrt. Sie hieß Katja, war Anwältin in Wien, hatte einen Termin in einer Reederei in der Speicherstadt am nächsten Vormittag. Wir tranken zwei Gläser Rotwein zusammen. Der Schaffner kam zweimal vorbei, kontrollierte unsere Tickets, sah ohne Kommentar, dass wir nicht im selben Abteil waren, und ging weiter. Bei jedem Schluck beobachtete ich, wie sich ihr Hals bewegte, wie die Sehnen hervortraten, wie ihre Brüste unter der Strickjacke leicht wippten, als sie sich bewegte.

Bei Linz sagte sie:

„Wollen Sie noch ein Glas in meinem Abteil? Ich habe eine Flasche.“ Ihre Stimme war jetzt tiefer, fast heiser. Ich spürte, wie mein Schwanz in der Hose hart wurde, nur vom Klang ihrer Worte.

„Welcher Wein?“

„Ein Burgunder, den ich nicht alleine trinken mag.“ Sie lächelte, und dieses Lächeln sagte mir alles, was ich wissen musste.

Ich ging mit. Ihr Abteil war ein Double, sie hatte beide Plätze gebucht, weil sie alleine schlafen wollte und es so günstiger war als ein Single. Das Bett war noch nicht ausgeklappt. Wir saßen nebeneinander auf der Bank, sie schenkte ein, und der Zug schaukelte uns leise von Linz Richtung Passau, durch ein Land, das im Dunkel keine Form hatte, nur ein paar Lichter im Tal. Ihre Schulter berührte meine, und ich spürte die Wärme durch den Stoff.

„Warum trinken Sie diesen Wein nicht alleine?“, fragte ich.

„Weil ich ihn aus einem bestimmten Anlass gekauft habe und der Anlass weggefallen ist.“

„Welcher Anlass?“

Sie sah mich an, prüfend, fast amüsiert. „Er sollte mit mir nach Hamburg fahren. Er sagte vor zwei Stunden ab.“

„Bevor Sie eingestiegen sind?“

„Nach dem Einsteigen. SMS, vom Bahnsteig. Er ist umgedreht.“

„Ihre Idee, ihn mitzunehmen?“

„Seine.“

Ich nickte. Ich nahm einen Schluck Wein. Der Wein war wirklich gut, weicher Pinot Noir, mit einer Spur Erde. Aber ich schmeckte kaum etwas, weil meine Gedanken nur um ihren Körper kreisten, um die Art, wie sie das Glas hielt, wie ihre Finger den Stiel umschlossen.

„Hat er einen Grund genannt?“, fragte ich.

„Er hat geschrieben, er kann es seiner Frau nicht antun.“

„Verstehe.“

„Was verstehen Sie?“

„Dass Sie heute Abend nicht alleine in diesem Abteil sein wollten.“ Ich ließ meine Hand auf ihrem Oberschenkel ruhen, ganz leicht, nur eine Berührung. Sie zuckte nicht zurück.

Sie sah mich an. Sie zog das Glas an den Mund, trank, stellte es wieder ab. Sie sagte langsam, fast vorsichtig: „Ich habe Sie nicht eingeladen, weil ich nicht allein sein wollte. Ich habe Sie eingeladen, weil ich Sie eine Stunde lang im Speisewagen angeschaut habe und gefunden habe, dass Sie jemand sind, der versteht, was höflich ist und was nicht.“

„Und das ist gut?“

„Heute Abend ist das alles, was ich brauche.“ Ihre Hand wanderte auf meinen Oberschenkel, nur Zentimeter von meinem Schritt entfernt. Ich spürte die Hitze ihrer Finger durch den Stoff.

Ich nahm ihr Glas, stellte es auf den kleinen Klapptisch. Ich legte meine Hand an ihre Wange, sehr leicht. Sie schloss die Augen einen Moment, dann öffnete sie sie wieder, sah mich an, klar, präzise. Ihre Lippen waren nur Zentimeter von meinen entfernt.

„Mir ist es genug, wenn wir einfach sitzen“, sagte ich, aber meine Hand wanderte tiefer, über ihren Hals, zu ihrem Schlüsselbein, dann zu ihrer Brust. Sie stöhnte leise auf, als ich ihre Brustwarze durch den Stoff der Strickjacke fand.

„Ich weiß“, sagte sie. „Deshalb funktioniert das.“ Sie beugte sich vor und küsste mich. Es war ein langer, tiefer Kuss, ihre Zunge erforschte meinen Mund, während ihre Hand meinen Schwanz durch die Hose massierte. Ich spürte, wie er gegen den Stoff drückte, wie sie ihn umfasste und leicht drückte.

Sie löste sich von meinen Lippen, sah mich an, ihre Augen glasig vor Verlangen. „Fick mich“, flüsterte sie. „Fick mich hier, in diesem Zug, während er durch die Nacht fährt. Ich will deinen Schwanz in mir spüren.“

Ich stand auf, klappte das Bett aus. Es war schmal, aber ausreichend. Sie zog sich aus, langsam, fast rituell. Die Strickjacke fiel zu Boden, dann die Bluse. Ihre Brüste waren voll, mit dunklen Brustwarzen, die sich unter meinem Blick aufrichteten. Sie befreite sich von Rock, Strumpfhose und Slip. Ihre Möse war rasiert, die Schamlippen leicht geöffnet, feucht glänzend im gedimmten Licht des Abteils.

Ich zog mich ebenfalls aus, ließ meine Kleidung auf den Boden fallen. Mein Schwanz stand hart und aufrecht, die Eichel rot und geschwollen, ein kleiner Tropfen Lusttropfen perlte an der Spitze. Sie sah darauf, leckte sich die Lippen, kniete sich vor mich hin.

„Lass mich ihn schmecken“, sagte sie, und bevor ich antworten konnte, nahm sie meinen Schwanz in den Mund. Ihre Lippen umschlossen die Eichel, ihre Zunge wirbelte darum herum, während sie tiefer und tiefer ging. Ich stöhnte laut auf, als sie mich ganz in ihren Rachen nahm, ihre Hand den Rest meines Schafts umfasste und im Rhythmus ihres Mundes bewegte. Der Zug ruckelte, und jeder Ruck ließ ihren Kopf tiefer auf meinen Schwanz gleiten. Ihre Zähne streiften die empfindliche Haut, aber es tat nicht weh, es war nur ein zusätzlicher Reiz, der mich näher an den Rand brachte.

„Hör auf“, keuchte ich. „Ich will in dir kommen, nicht in deinem Mund.“

Sie ließ mich los, ein dünner Faden Speichel verband ihre Lippen mit meiner Eichel. Sie lächelte, drehte sich um, stützte sich auf das Bett, ihre Möse weit geöffnet von hinten. „Dann fick mich“, sagte sie. „Hart.“

Ich trat hinter sie, meine Hände auf ihren Hüften. Ich spürte ihre Feuchtigkeit, sah, wie ihre Möse nach mir verlangte, wie die Schamlippen sich öffneten und schlossen. Ich führte meinen Schwanz an ihre Öffnung, ließ die Eichel über ihre feuchten Lippen gleiten, bevor ich langsam in sie eindrang. Sie stöhnte laut auf, als ich in sie glitt, ihre Muskelwände umschlossen mich fest, zogen mich tiefer. Ich drang ganz in sie ein, bis meine Eier gegen ihre Schamlippen schlugen.

„Ja“, flüsterte sie. „Ja, genau so.“

Ich begann zu stoßen, langsam zuerst, dann schneller. Jeder Stoß ließ sie aufstöhnen, ließ ihren Arsch gegen meine Hüften schlagen. Der Zug ruckelte im Takt der Schienen, und ich passte mich dem Rhythmus an, stieß tiefer und härter. Ich beugte mich vor, griff nach ihren Brüsten, drückte ihre Brustwarzen zwischen meinen Fingern. Sie wimmerte, ihr Rücken krümmte sich, ihre Möse wurde noch feuchter.

„Ich will dich in mir spüren“, keuchte sie. „Ich will, dass du in mir kommst.“

Ich beschleunigte, meine Stöße wurden wilder, verzweifelter. Ihr Arsch wackelte bei jedem Stoß, die Geräusche ihrer feuchten Möse erfüllten das Abteil. Ich spürte die Spannung in meinen Eiern, das Kribbeln in meiner Eichel. Sie drückte mir entgegen, ihr Körper zitterte, und ich wusste, dass sie kurz vor dem Höhepunkt war.

„Komm“, flüsterte ich. „Komm für mich.“

Sie kam mit einem lauten Schrei, ihre Möse zuckte und pulsierte um meinen Schwanz, und dieser Druck war zu viel für mich. Ich stieß ein letztes Mal in sie, hielt inne, als mein Sperma in ihr explodierte, ein heißer Schwall nach dem anderen. Ich spürte, wie es sich in ihr ausbreitete, wie sie es in sich aufnahm. Wir blieben einen Moment so, verbunden, der Zug ruckelte uns durch die Nacht.

Ich zog mich langsam zurück, mein Schwanz war immer noch hart, glänzend von ihrer Feuchtigkeit und meinem Sperma. Sie drehte sich um, sah mich an, lächelte. „Das war …“ Sie suchte nach Worten. „Perfekt.“

Wir legten uns auf das schmale Bett, unsere Körper ineinander verschlungen. Der Zug fuhr durch Passau, Regensburg, Nürnberg, durch Bayern, das wir nicht sahen, weil die Vorhänge zugezogen waren. Aber nach einer Weile spürte ich, wie ihre Hand wieder an meinem Schwanz war, wie sie ihn streichelte, ihn wieder hart machte.

„Noch einmal“, flüsterte sie. „Diesmal anders.“

Sie setzte sich rittlings auf mich, meine Hände auf ihren Hüften, ihre Brüste vor meinem Gesicht. Sie führte meinen Schwanz in sich ein, langsam, zentimeterweise, bis er ganz in ihr war. Dann begann sie sich zu bewegen, auf und ab, ihre Möse saugte an mir, ihr Körper glänzte im fahlen Licht der Deckenleuchte. Ich griff nach ihren Brüsten, massierte sie, drückte ihre Brustwarzen. Sie ritt mich härter, ihre Hände auf meiner Brust, ihre Augen geschlossen, ihr Mund offen.

„So fühlt es sich an, gefickt zu werden“, flüsterte sie. „Richtig gefickt.“

Ich spürte, wie die Spannung wieder in mir aufstieg, wie meine Eier sich zusammenzogen. Ich griff nach ihren Hüften, drückte sie tiefer auf meinen Schwanz, während ich von unten in sie stieß. Der Zug ruckelte durch die Nacht, und wir bewegten uns im Gleichtakt, ein wilder Tanz aus Lust und Verlangen.

Sie kam zuerst, ihr Körper zuckte, ihre Möse pulsierte um mich, und ich folgte ihr, pumpte mein Sperma in sie, bis ich leer war. Sie fiel auf mich, ihr Körper zitterte, ihr Herz pochte gegen meins.

Wir schliefen kaum. Wir tranken den Wein leer. Bei Hannover, kurz vor Sonnenaufgang, lag ich auf dem Rücken, sie lag auf mir, ihre Hand auf meinem Herzen, ihr Atem warm auf meiner Brust. Der Zug fuhr weiter Richtung Hamburg, und ich wusste, dass ich diese Nacht nie vergessen würde, diese Frau, ihren Körper, ihre Lust, ihren Schrei, als sie kam. Der Morgen kam langsam, und mit ihm die Realität. Aber für diese eine Nacht waren wir nur zwei Menschen, die sich im Dunkel eines Nachtzugs fanden, die sich nahmen, was sie brauchten, und die sich wieder verloren.

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