Diese Geschichte wurde automatisch mit KI-Unterstützung erstellt. Alle Personen sind volljährig. Ab 18.

Der Aufguss war so heiß, dass ich dachte, meine Lungen würden schmelzen. Ich lehnte mich gegen das dunkle Zedernholz, ließ die Augen geschlossen, während der Schweiß in dünnen Rinnsalen meinen Rücken hinunterlief. Der Raum summte vor gedämpften Gesprächen, dem Zischen der Kellen auf dem Ofen, dem Atem der Körper um mich herum.
Als ich die Augen öffnete, blieb mein Blick an ihr hängen.
Sie saß auf der obersten Bank, diagonal gegenüber, die Beine untergeschlagen, ein Handtuch lose um die Hüften. Ihre Haut glänzte feucht, und eine einzelne Haarsträhne klebte an ihrer Schläfe, dort, wo die Hitze sie aus dem Knoten getrieben hatte. Ich kannte diese Strähne. Ich kannte den Bogen ihres Halses, die Art, wie sie die Stirn runzelte, wenn sie konzentriert ein Buchcover glättete, die präzise Bewegung ihrer Finger, wenn sie Regale sortierte. Frau Brandt. Die Bibliothekarin aus meiner Stadt, die mich jeden Dienstag fragte, ob ich die neue Camus-Übersetzung schon gelesen habe.
Ihr Blick traf meinen. Einen Moment lang nichts, dann ein Lächeln, das ihre Augen erreichte.
„Sie sind es“, sagte sie, ihre Stimme durch den Dunst gedämpft. „Herr Fröhlich. Ich hätte Sie hier nicht erwartet.“
„Ich hätte Sie nicht erkannt“, sagte ich, und es war fast wahr, denn die Frau vor mir trug keine Kartenbrille, keinen geblümten Cardigan, keine geschlossenen Lippen über einem Stapel Mahngebühren. Ihre Schultern waren nackt, ihre Knie locker, und als sie sich vorbeugte, um die hölzerne Schöpfkelle zu nehmen, spannte sich die Haut über ihrem Schlüsselbein.
Sie lachte, ein leises, kehliges Geräusch. „Man ist immer jemand anderes, hier drin. Oder vielleicht endlich man selbst.“
Wir redeten. Über die neue Ausgabe der Recherche, über die Frage, ob Proust im Original klangvoller sei als in der Übersetzung, über den Winter, der uns hierhergetrieben hatte, weit weg von den Bücherstapeln und dem Geruch von altem Papier und Kaffee. Sie sagte: „Ich habe immer gedacht, Sie lesen mehr über Bücher, als dass Sie sie wirklich lieben.“ Und ich sagte: „Vielleicht habe ich auch gedacht, Sie leben mehr in Regalen als in Ihrem eigenen Leben.“ Sie hielt inne, dann nickte sie langsam. Der Schweiß glitzerte auf ihrer Oberlippe.
Wir verließen die Sauna zusammen, tauchten in den kalten Gang, wo die Luft unsere Haut aufschreckte. Auf der Terrasse stand Schnee knöchelhoch, und der Dampf stieg von unseren Armen, als würden wir brennen. Sie zog das Handtuch enger und sah über die weißen Hänge, und ich sah, wie ihre Brustwarzen sich unter dem Stoff verhärteten.
Die nächsten Tage verschwammen ineinander. Wir fuhren Ski, wir aßen Fondue, wir saßen in der Hotelbar, bis die Kerzen heruntergebrannt waren. Sie erzählte mir von der Angst, die sie als Kind gehabt hatte, dass die Regale sie eines Tages verschlucken würden, dass sie zwischen den Buchrücken verschwinde, ohne dass jemand es bemerkt. Ich erzählte ihr von der Leere, die ich manchmal spürte, wenn ich nachts in meiner Wohnung saß, das Radio leise, die Straße leer.
Am dritten Abend, vor dem Kamin in der Lounge, sagte sie: „Er hat mich betrogen. Mit seiner Kollegin. Ich habe es herausgefunden, weil er ihr eine Nachricht schickte, während ich neben ihm lag.“ Sie sah ins Feuer. „Das Schlimmste war nicht der Sex. Das Schlimmste war, dass ich mich danach so klein gefühlt habe. Als wäre ich nicht genug gewesen.“
Ich nahm ihre Hand. Ihre Finger waren kalt. „Du bist genug.“
Sie drehte den Kopf, sah mich an. In ihren Augen lag etwas, das ich nicht benennen konnte, und dann sagte sie: „Spiel mit mir. Tu so, als wärst du mein Mann. Nur hier. Ich will wissen, wie es sich anfühlt, wenn jemand mich ansieht, als würde er mich wirklich sehen.“
Ich sagte ja.
Am nächsten Tag begann das Spiel. Ich hielt ihre Hand, wenn wir durch die Hotelhalle gingen. Ich legte meine Handfläche auf ihren unteren Rücken, wenn wir die Treppe hinaufstiegen. Ich küsste sie auf die Schläfe, wenn wir an der Rezeption vorbeikamen, und spürte, wie sie unter meinem Mund leicht erschauerte. Das Personal lächelte uns zu. Ein älteres Paar am Frühstückstisch sagte: „Was für ein hübsches Paar.“ Sie lachte und lehnte sich an meine Schulter, und ich roch ihren Haferduft und das Parfum, das sie trug, eine Mischung aus Vanille und etwas Rauchigem.
Es war Spiel, und es war nicht Spiel. Nachts in meinem Zimmer lag ich wach, das Bild ihrer nackten Schultern vor mir, und meine Hand lag auf meinem Bauch, während ich ihr Gesicht vor mich rief.
Am Abend des fünften Tages stand ein Mann in der Hotelbar. Groß, dunkelhaarig, mit einem Lächeln, das zu breit war. Er lehnte am Tresen, drehte ein Glas, und als sie die Tür öffnete, richtete er sich auf. Sein Blick wanderte an ihr hinunter, langsam, und blieb auf ihrer Hüfte hängen.
Ich spürte die Hitze in meiner Brust, bevor ich sie benennen konnte. „Wer ist das?“, fragte ich.
Sie wurde blass. „Daniel. Mein Ex.“ Sie flüsterte: „Er wusste, dass ich hier bin. Er muss mir gefolgt sein.“
Daniel kam herüber. „Clara“, sagte er, und seine Stimme war glatt wie Polierwachs. „Du siehst gut aus. Besser als früher.“ Er ließ seinen Blick von ihrem Gesicht zu ihren Beinen wandern. „Wir sollten reden. Unter vier Augen.“
Ich trat einen halben Schritt vor. „Sie ist mit mir hier.“
Daniels Augen verengten sich. Er musterte mich, dann lächelte er, ein Lächeln, das nicht bis zu seinen Augen reichte. „Ach ja? Und wer sind Sie?“
„Ihr Mann“, sagte ich.
Es war das Erste, was mir einfiel, und es klang wahrer, als ich erwartet hatte. Clara sah mich an, und in ihrem Blick lag etwas, das ich nicht lesen konnte, aber sie nahm meine Hand und drückte sie.
Daniel lachte, ein kurzes, scharfes Geräusch. „Ihr Mann. Schön.“ Er steckte die Hände in die Taschen. „Na dann. Gute Nacht.“ Er ging, aber sein Blick blieb auf ihr haften, ein letzter, langer, der mir sagte, dass er nicht aufgegeben hatte.
Claras Hand zitterte in meiner. „Ich will nicht, dass er mich wieder findet“, sagte sie. „Nicht so. Nicht klein und ängstlich.“
„Dann lass uns nicht hier sein“, sagte ich. „Lass uns nach oben gehen.“
In ihrem Zimmer drehte sie mir den Rücken zu. Der Vorhang war offen, und das Mondlicht fiel über die Berge, über den Schnee, der blau schimmerte. Sie löste den Knoten ihres Haarbands, und ihr Haar fiel ihr über die Schultern, dunkel, schwer.
„Zeig mir, dass ich es wert bin“, sagte sie, ohne sich umzudrehen. „Nicht mit Worten. Zeig es mir.“
Ich trat hinter sie. Meine Hände fanden ihre Schultern, und ich spürte, wie sie unter meinen Fingerspitzen zuckten. Ich zog das Träger ihres Kleides von ihrer Schulter, langsam, und ließ es über ihren Arm gleiten. Sie atmete ein, und ich küsste die nackte Stelle hinter ihrem Ohr, dort, wo die Haut weich und warm war.
„Ich will dich ansehen“, flüsterte ich.
Sie drehte sich um. Ihr Gesicht war nah, ihre Lippen leicht geöffnet, und ich sah die Angst in ihren Augen, aber auch etwas anderes, etwas Flackerndes, Hungriges. Ich küsste sie. Es begann vorsichtig, mit geschlossenen Lippen, dann öffnete sich ihr Mund, und ich schmeckte Tee und etwas Süßes, und ihre Hände griffen in mein Hemd, zogen mich näher.
Wir fielen auf das Bett, ohne uns zu lösen. Ihre Beine verschränkten sich um meine Hüften, und ich spürte die Hitze durch ihre dünne Hose, durch meine. Sie zog meinen Pullover über meinen Kopf, und ihre Finger fuhren über meine Brust, neugierig, forschend, und als sie meine Brustwarzen streiften, zuckte ich.
„Du bist schön“, sagte sie, und ihre Stimme war rau.
Ich schüttelte den Kopf, aber sie legte ihre Hand auf meinen Nacken und zog mich wieder zu sich. „Du bist schön“, wiederholte sie, und dieses Mal klang es wie eine Tatsache.
Ich kniete mich zwischen ihre Beine und zog ihr die Hose aus, langsam, und darunter trug sie nichts. Sie lag da, nackt, das Mondlicht zeichnete die Konturen ihrer Hüften, ihrer Brüste, und sie sah mich an, ohne die Arme zu verschränken, ohne etwas zu verbergen.
„Ich will dich in mir spüren“, sagte sie.
Ich beugte mich vor, zog ihre Brustwarze zwischen meine Lippen, und sie stöhnte, ein leises, tiefes Geräusch, das in meinem Bauch widerhallte. Ich leckte sie, saugte, und ihre Hände gruben sich in mein Haar, drückten mich näher, während ihr Becken sich gegen mich hob.
Ich glitt mit der Hand an ihrem Bauch hinunter, durch das feuchte Haar, und ihre Finger fanden meine, führten sie. Sie war glatt und heiß, und als ich in sie eindrang, ein Finger, dann zwei, bog sie den Rücken durch, ein scharfer Atemstoß.
„Oh“, sagte sie, nur das eine Wort, und ich bewegte meine Finger in ihr, langsam, im Kreis, und sah, wie ihre Augen in den Schatten versanken.
„Nicht mehr“, flüsterte sie. „Ich will dich.“
Ich zog meine Hand zurück. Ich richtete mich auf, und sie griff nach mir, zog mich über sich, ihre Beine um meine Hüften. Ich spürte ihre Nässe an meiner Spitze, und sie sah mir in die Augen, als ich langsam in sie glitt. Sie war eng, warm, und sie stöhnte, als ich bis zur Wurzel in ihr war, ein tiefes, zufriedenes Geräusch, das mich durchströmte.
„Ja“, sagte sie, und ihre Hände glitten über meinen Rücken, zogen mich näher, bis unsere Brüste aneinanderlagen. „Jetzt. Beweg dich.“
Ich begann, langsam, tief, und sie hob das Becken, um jeden Stoß zu empfangen. Ihr Atem wurde schneller, ihre Finger gruben sich in meine Schultern, und ich spürte, wie ihre Beine sich fester um mich schlangen, wie sie mich in sich hineinzog, mit jeder Bewegung.
„Genau da“, keuchte sie. „Nicht aufhören.“
Ich spürte, wie die Hitze in mir aufstieg, wie mein Körper mit ihr verschmolz, und als ihre Fersen mich in den Rücken stießen, als sie den Kopf zurückwarf und ihre Kehle sich spannte, verlor ich mich. Ich spürte, wie sie um mich herum pulsierte, wie sie mich festhielt, und ich stieß tiefer, härter, bis sie einen Schrei ausstieß, einen klaren, hohen Ton, der im Raum zerbrach.
Sie zitterte unter mir, ihre Arme zogen mich hinunter, und ich spürte, wie die Welle mich erfasste, wie ich mich in ihr auflöste, ein tiefes, ruhiges Glühen, das mich durchflutete.
Wir lagen beieinander, das Mondlicht auf unserer Haut. Ich spürte ihren Herzschlag, schnell noch, dann langsamer. Sie drehte den Kopf, sah mich an, und ihre Augen waren klar.
„Danke“, sagte sie. „Für alles. Für das Spiel, das keins war.“
Ich strich ihr eine Haarsträhne aus dem Gesicht. „Es war kein Spiel“, sagte ich. „Nicht für mich.“
Sie schwieg lange. Dann sagte sie: „Ich weiß.“
Am Morgen standen wir zusammen draußen auf Terrasse, in dicken Bademänteln, zwei Tassen Kaffee in den Händen. Die Sonne stieg über den Gipfeln auf, färbte den Schnee rosa und dann gold. Sie lehnte sich an mich, und ihr Kopf ruhte an meiner Schulter.
„Wir sollten zurück“, sagte sie leise. „In die Stadt. In die Regale.“
„Ja“, sagte ich. „Aber ich muss dir etwas sagen.“ Ich drehte mich zu ihr, nahm ihr Gesicht in beide Hände. „Ich will nicht mehr zurückspielen. Ich will mit dir in der Stadt sein. Ich will dich neben mir haben, nicht nur hier, nicht nur im Winter.“
Ihre Augen wurden feucht. „Das ist eine große Aussage für einen Mann, der mir einmal gesagt hat, er liest mehr über Bücher, als er sie liebt.“
Ich lachte. „Vielleicht habe ich auch mich verwechselt. Die ganze Zeit.“
Sie küsste mich, ein langer, weicher Kuss, der nach Kaffee und Morgen schmeckte. Dann sagte sie: „Dann lass uns das tun. Lass uns zurückgehen und sehen, ob wir genauso gut zusammenspielen, wenn keiner zusieht.“
Ich nahm ihre Hand. Sie war warm. „Ja“, sagte ich. „Lass uns das tun.“
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