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Der beste Freund

Cuckold Kurzgeschichten · Lesedauer ca. 7 Min · Ab 18 Jahren

Es war die falsche Sicherheit, mit der ich dachte, ein Abend zu dritt sei bloß gesellig. Thomas, mein Mann, hatte seinen besten Freund Markus eingeladen, und ich fand die Idee charmant – zwei Männer, die sich seit der Schulzeit kannten, und ich als einzige Frau dazwischen. Dass Thomas ein heimliches Faible fürs Zusehen hatte, wusste ich damals noch nicht. Vielleicht ahnte ich es, verdrängte es aber hinter einer Fassade aus anzüglichen Witzen und beiläufigen Berührungen, die er im Schlafzimmer immer häufiger fallen ließ. „Stell dir vor, ich würde zusehen“, hatte er einmal geflüstert, während er mich von hinten nahm, sein Atem heiß an meinem Ohr. Ich hatte es ignoriert. Bis heute.

Die Party

Die Wohnung bebte vor Lachen und Musik. Unser Wohnzimmer hatte ich mit Kerzen und weichen Teppichen in eine gemütliche Höhle verwandelt, die Wände warfen flackernde Schatten. Markus kam früh, mit einer Flasche Whisky, die er stolz präsentierte – ein goldener Amber, der im Licht der Kerzen glühte. Thomas und er unterhielten sich angeregt über alte Zeiten, während ich in der Küche Häppchen richtete. Ab und zu spürte ich Markus’ Blick auf mir, ein kurzes Verweilen, das mir eine Gänsehaut über die Arme jagte. Er war größer als Thomas, mit breiten Schultern und Händen, die grob aussahen, aber in meiner Erinnerung überraschend zart gewesen waren. Wir hatten uns vor Jahren einmal geküsst, auf einer Party, bevor ich Thomas kannte. Niemand wusste davon. Der Kuss war feucht und hungrig gewesen, aber ohne Folgen geblieben. Jetzt, mit jedem Glas Wein, kehrte die Erinnerung zurück – das Gefühl seiner Lippen, der Druck seiner Finger in meinem Nacken.

Die Party begann sich auszudünnen. Bekannte verabschiedeten sich mit Umarmungen und Küsschen, und bald waren nur noch wir drei im Raum. Thomas schenkte uns nach, als die Tür ins Schloss fiel. Sein Blick ruhte auf mir, als ich mich auf das Sofa sinken ließ, neben Markus. Der Abstand zwischen uns war minimal; ich roch sein Aftershave, eine Mischung aus Zedernholz und etwas Scharfem, das mich an Winterabende erinnerte. „Ihr zwei seht gut aus nebeneinander“, sagte Thomas leise. Ich lachte verunsichert auf, aber Markus grinste nur, ein spielerisches Funkeln in den Augen.

Das Spiel beginnt

Thomas beugte sich vor und zündete eine Kerze auf dem Tisch an, das Streichholz kratzte laut in der Stille. „Ich würde gern etwas ausprobieren“, sagte er, ohne mich anzusehen. „Nur eine Idee. Markus, du hast doch früher mal für Lena geschwärmt.“ Mein Herz setzte aus, ein Flattern in der Brust. Markus wurde rot, aber sein Grinsen verbreiterte sich, zog sich über sein Gesicht wie eine Einladung. „War ich nicht der Einzige“, erwiderte er und sah zu Thomas. Die Spannung zwischen den beiden war greifbar, ein unsichtbarer Faden, der sich spannte. Ich saß da, wie erstarrt, und spürte, wie mein Körper trotz der Situation reagierte – eine feuchte Wärme zwischen meinen Beinen, die ich nicht erklären konnte, ein Puls, der schneller wurde.

„Ich möchte zusehen“, flüsterte Thomas. Sein Blick traf mich, und ich sah die nackte Begierde darin, roh und unverhüllt. „Wenn du willst, natürlich.“ Es war eine Frage, aber auch eine Einladung. Ich sah zu Markus. Seine Hand lag auf meinem Knie, schwer und ruhig, die Wärme drang durch den Stoff. „Ich will es auch“, sagte er heiser, seine Stimme kratzig vor Verlangen. Und ich? Ich nickte, kaum merklich, aber die beiden verstanden. Markus’ Hand wanderte höher, über den Stoff meines Kleides, seine Finger zeichneten Linien auf meinen Oberschenkel. Thomas lehnte sich zurück, sein Stuhl knarrte, und ich hörte ihn leise atmen, ein tiefes, bebendes Einziehen der Luft.

Markus küsste mich. Es war kein zaghafter Kuss, sondern fordernd, seine Zunge drang in meinen Mund, während seine Hand meinen Oberschenkel massierte, den Stoff hinaufschob. Ich hörte Thomas’ Stimme aus der Ferne: „Ja, genau so.“ Es war seltsam, ihn dabei zu haben, aber gleichzeitig befeuerte es meine Erregung, ein Funke, der zu einer Flamme wurde. Markus löste sich von meinen Lippen, ein leises Schmatzen, und sah zu Thomas. „Soll ich sie aufs Bett bringen?“, fragte er, seine Stimme ein raues Flüstern. Thomas nickte, langsam, fast feierlich.

Wir gingen ins Schlafzimmer, Thomas voraus, zündete eine weitere Kerze an und setzte sich auf den Sessel in der Ecke. Markus schob mich sanft auf das Bett, seine Hände fanden den Reißverschluss meines Kleides, ein zischendes Geräusch. Er zog es mir über den Kopf, und ich lag da im BH und Höschen, während er mich ansah. „Du bist wunderschön“, murmelte er, seine Stimme voller Ehrfurcht. Seine Finger streiften über meine Haut, von den Schultern abwärts, eine Gänsehaut folgte seiner Spur, und ich schloss die Augen. Thomas’ Atem ging schwerer, ich konnte ihn hören, ein schnelles, flaches Heben und Senken, aber ich wagte nicht hinzusehen.

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Hingabe

Markus küsste meinen Hals, meine Brüste, ließ den BH mit einer Hand aufschnappen. Sein Mund umschloss meine Brustwarze, und ich stöhnte auf, ein Laut, der aus mir hervorbrach, ohne dass ich ihn zurückhalten konnte. Er saugte sanft, während seine Hand in mein Höschen glitt. Ich war bereits nass, die Feuchtigkeit sammelte sich zwischen meinen Schenkeln. Er murmelte etwas Unverständliches, dann zog er das Höschen aus und spreizte meine Beine, die Knie zur Seite fallend. Thomas räusperte sich. „Zeig mir, wie du sie nimmst“, sagte er, die Stimme rau wie Schmirgelpapier. Markus gehorchte. Er beugte sich über mich, seine Zungenspitze fand meine Klitoris, und ich bäumte mich auf, ein Zucken durchfuhr meinen Körper. Er leckte mich mit langsamen, breiten Zügen, seine Finger drangen in mich ein, erst einer, dann zwei, und ich spürte, wie sie sich in mir bewegten. Ich hörte Thomas’ Stöhnen und wusste, dass er sich selbst berührte, das leise Geräusch von Haut auf Haut. Der Gedanke trieb mich höher, ein Wirbelwind aus Lust und Scham.

„Fick mich“, keuchte ich, die Worte entglitten mir. Markus richtete sich auf, zog seine Hose aus, der Gürtel klirrte. Sein Glied war hart, die Eichel feucht, ein Tropfen Schmiere glänzte im Kerzenlicht. Er setzte die Spitze an meiner Öffnung an und stieß zu, ein einziger, tiefer Stoß, der mich ausfüllte. Ein Schrei entkam mir, ein lauter, unkontrollierter Laut. Er bewegte sich langsam, ließ mich jedes Eindringen spüren, die Wölbung seiner Eichel, die Reibung an meinen Wänden. Thomas war aufgestanden, stand jetzt am Fußende des Bettes, die Hand um seinen Schwanz, die Finger bewegten sich rhythmisch. „Sieh sie an“, sagte er zu Markus. „Sie will es.“ Markus grinste, ein breites, triumphierendes Lächeln, und beschleunigte das Tempo. Ich hörte das Klatschen unserer Körper, mein eigenes Stöhnen, und dann Thomas’ heisere Stimme: „Komm für mich, Lena. Lass es zu.“

Der Orgasmus traf mich unerwartet, eine Welle, die mich durchflutete, von den Zehen bis zum Scheitel. Ich krallte mich in Markus’ Rücken, meine Nägel hinterließen rote Striemen, während er weitermachte, bis er selbst kam, mit einem tiefen Stöhnen, das in meinem Ohr widerhallte. Wir lagen da, verschwitzt, während Thomas uns zusah. Seine Hand bewegte sich schneller, und ich sah zu, wie er sich erleichterte, seinen Samen über den Teppich spritzte, weiße Perlen auf dem dunklen Stoff. Dann Stille, nur unser Atem, der sich langsam beruhigte.

Nachklang

Markus rollte sich neben mich. Thomas kam zu uns, legte sich auf die andere Seite. Seine Hand strich über meine Wange, eine sanfte Berührung. „Das war schön“, sagte er leise. Ich nickte, noch benommen, die Sinne von Lust und Müdigkeit umnebelt. Markus griff nach meiner Hand, drückte sie. Wir lagen da, drei Körper, die sich aneinander schmiegten, und ich wusste, dass dieser Abend nicht der letzte sein würde.

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