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Was sie wusste

Voyeurismus Kurzgeschichten · Lesedauer ca. 12 Min · Ab 18 Jahren

Eine Frau, ein Mann, ein Fenster. Mit Wissen und Zustimmung. Explizit ab 18.

Tobias und ich wohnten seit zwei Jahren gegenüber, ohne uns je gesprochen zu haben. Wir hatten uns oft gesehen — auf der Straße, beim Bäcker, einmal im Aufzug seines Hauses, als ich Post für meine Mutter abgegeben hatte, die zwei Häuser weiter wohnte. Wir hatten genickt. Mehr nicht. Aber dieses Nicken war immer mit einem Blick verbunden, der etwas suchte — etwas, das ich selbst nicht benennen konnte.

Meine Wohnung im dritten Stock hatte ein großes Fenster zur Straße. Seine im zweiten Stock gegenüber hatte ein größeres. Zwischen uns lag eine Wiener Gasse, sechs Meter breit. Wir konnten einander in unsere Wohnungen sehen, wenn die Vorhänge offen waren, was bei mir oft der Fall war, und bei ihm immer. Ich wusste, dass er mich sah. Ich wusste, dass er meinen Körper durch das Fenster erfasste, wenn ich in Unterwäsche durch die Wohnung ging. Und ich wusste, dass er genau wie ich diese Blicke genoss, ohne sie je auszusprechen.

Im August, als es heiß war und niemand die Vorhänge zumachen wollte, weil es sonst noch heißer geworden wäre, lebten wir einander unfreiwillig vor. Ich sah ihn kochen, ich sah ihn telefonieren, ich sah ihn nackt aus dem Bad kommen. Sein Körper war drahtig, mit einer leichten Behaarung auf der Brust, die sich bis zum Bauch hinunterzog. Ich sah ihn manchmal am Fenster stehen, seine Hand in der Tasche, und ich wusste, dass er mich beobachtete, wie ich auf meinem Sofa lag, die Beine leicht geöffnet, nur mit einem dünnen Kleid bekleidet. Er sah mich, das war mir klar, ähnliche Dinge sehen.

Wir machten beide nichts daraus. Das war eine Art Höflichkeit zwischen uns. Aber in den Nächten, wenn ich allein war und die Hitze mich nicht schlafen ließ, dachte ich an seine Hände, an seinen Mund, an die Art, wie er sich bewegte. Ich stellte mir vor, wie er mich berühren würde, wie seine Finger über meine Haut gleiten, wie sein Mund meine Brustwarzen umschließt. Ich wurde feucht allein bei dem Gedanken, meine Möse begann zu pochen, und ich musste mich selbst befriedigen, um einschlafen zu können.

An einem Donnerstag im September klingelte es. Ich war alleine in der Wohnung — geschieden seit zwei Jahren, an dem Abend in einem alten T-Shirt und Pyjamahose. Ich öffnete. Es war Tobias.

„Verzeihung.“ Seine Stimme war tiefer, als ich sie mir vorgestellt hatte. Ich spürte, wie mein Herz schneller schlug.

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„Hallo.“ Ich lehnte am Türrahmen und ließ meinen Blick über ihn gleiten. Er trug eine Jeans, die seine Oberschenkel umspannte, und ein helles Hemd, das er am Kragen offen trug. Sein Bart war gepflegt, sein Haar leicht zerzaust.

„Wir kennen uns aus zwei Jahren Nachbarschaft, ohne dass wir geredet hätten.“

„Stimmt.“

„Ich wollte etwas Unangenehmes loswerden.“ Er sah verlegen aus, was an ihm gut wirkte. Diese Verlegenheit machte ihn menschlich, greifbar. Ich spürte, wie mein Körper auf seine Anwesenheit reagierte — meine Brustwarzen wurden hart, ein leichter Schauer lief über meinen Rücken.

„Sagen Sie es.“

„Ich sehe in Ihre Wohnung. Ich versuche, nicht zu schauen. Aber ich sehe. Und ich denke, Sie sehen auch in meine. Und ich wollte, dass wir das einmal aussprechen, damit wir nicht zwei Jahre lang so tun, als sähen wir nicht.“ Seine Augen suchten meine. Er war nervös, aber entschlossen.

Ich überlegte. Ich überlegte, ob ich das peinlich finden sollte. Ich tat es nicht. Stattdessen fühlte ich einen heißen Schwall zwischen meinen Beinen. Die Vorstellung, dass er mich gesehen hatte, dass er mich nackt gesehen hatte, vielleicht in Momenten, in denen ich mich selbst berührte, machte mich geil. Ich öffnete meine Beine leicht, unbewusst, als ob mein Körper sich anbieten wollte.

„Sie haben recht.“ Meine Stimme klang heiser.

„Was machen wir damit?“

Ich öffnete den Mund. Ich schloss ihn wieder. Ich sagte, was mir in dem Moment in den Kopf kam: „Tobias.“

„Ja.“

„Möchten Sie etwas trinken?“

„Ja.“

Wir tranken einen Wein. Auf meinem Sofa. Er erzählte von sich — er arbeitete als Programmierer im Home Office, deshalb sah ich ihn so oft —, ich erzählte von mir — Übersetzerin, ebenfalls im Home Office, was Tobias ahnte. Wir redeten eine Stunde lang. Es war erstaunlich einfach. Aber während wir sprachen, schauten wir uns immer wieder tief in die Augen, und ich spürte, wie die Luft zwischen uns dick wurde, wie ein unsichtbares Band sich spannte.

Ich sah seinen Blick auf meinen Lippen. Ich sah, wie er schluckte, als ich mein Glas hob und der Rotwein meine Unterlippe benetzte. Ich wusste, dass er mich begehrte. Und ich begehrte ihn mit einer Intensität, die mich überraschte. Mein String begann, sich zu befeuchten. Ich konnte die Wärme fühlen, die von meiner Möse ausging.

Dann, gegen elf, sagte er: „Ich gehe besser. Ich habe Sie schon zu lang aufgehalten.“

„Tobias.“

„Ja.“

„Wenn Sie heute Nacht in Ihrer Wohnung wieder durch das Fenster sehen — gucken Sie.“

Er sah mich an. Er nickte langsam. Seine Augen wurden dunkler, tiefer. Ich sah, wie sein Adamsapfel auf und ab ging.

„Sie auch.“

Er ging. Ich räumte die Gläser ab. Meine Hände zitterten. Ich war feucht, meine Möse tropfte fast. Ich stellte mich vor das Fenster. Die Nacht war klar, der Mond schien. Ich sah zu seinem rüber, mit einer halben Minute Wartezeit. Er erschien — er hatte sich umgezogen, er war in einem schwarzen T-Shirt, das seine Arme betonte. Er stand an seinem Fenster. Er sah zu mir.

Ich begann, mich auszuziehen. Langsam. Vor dem Fenster. Ich wusste, dass er jede meiner Bewegungen sah, und das machte mich noch geiler. Ich zog das T-Shirt aus. Ich trug nichts darunter. Meine Brüste fielen frei, schwer, mit harten Brustwarzen, die sich gegen das Fensterlicht abzeichneten. Ich sah, wie sein Mund sich öffnete. Ich sah, wie er seine Hand an seiner Hose hatte.

Ich zog die Pyjamahose aus. Mein String darunter — schwarz, ein dünner Stoff — blieb. Ich stand nackt am Fenster bis auf das. Ich drehte mich langsam, so dass er meinen Rücken, meinen Arsch sehen konnte. Ich wusste, dass mein Arsch rund und fest war, und ich wusste, dass er ihn begehrte. Ich beugte mich leicht vor, so dass sich mein String zwischen meinen Pobacken spannte. Ich hörte fast, wie er scharf einatmete.

Tobias stand an seinem Fenster. Er hatte das T-Shirt ausgezogen. Er war hageter, als ich erwartet hatte. Aber seine Brust war gut geformt, mit einer leichten Behaarung, die sich bis zu seinem Bauchnabel zog. Er hatte eine Hand an seinem Bauch, dann tiefer. Er öffnete seine Hose. Sein Schwanz sprang heraus — groß, dick, mit einer dunklen Eichel, die im Mondlicht glänzte. Mein Atem stockte. Ich wollte ihn in mir spüren, diesen Schwanz, der jetzt in seiner Hand lag.

Wir sahen einander zu. Ich setzte mich nicht — ich stand. Ich legte meine Hände an meine Brüste. Ich rieb meine Brustwarzen, bis sie hart waren, bis sie schmerzten vor Verlangen. Ich ließ meine Hand über meinen Bauch gleiten, tiefer. Ich schob den String zur Seite mit einer Hand und begann, mich anzufassen. Meine Finger fanden meine Möse, die bereits nass war, triefend vor Saft. Ich öffnete meine Schamlippen, zeigte ihm alles. Ich sah zu ihm. Er hatte seine Hose geöffnet. Er nahm sich in die Hand. Ich sah, wie seine Faust auf und ab glitt, wie seine Eichel sich von der Vorhaut befreite, wie ein Tropfen Lust sich an der Spitze bildete.

Ich begann, mich zu ficken — mit meinen Fingern, tief in meiner Fotze. Ich spürte, wie meine Muskel sich um meine Finger zusammenzogen. Ich stöhnte laut, wusste, dass er mich hören konnte, wenn er wollte. Ich lehnte mich gegen das Fenster, meine Brüste gepresst gegen das kühle Glas, mein Arsch nach hinten gestreckt. Ich sah ihn, wie er sich selbst fickte, wie seine Hand schneller wurde, wie sein Körper sich spannte.

„Komm für mich“, flüsterte ich, obwohl er mich nicht hören konnte. Aber ich wusste, dass er es spürte. Ich sah, wie sein Mund sich öffnete, wie er stöhnte. Ich sah, wie sein Körper erschütterte, wie sein Sperma in dicken weißen Strähnen gegen das Fenster spritzte. Ich sah, wie er sich am Fensterrahmen festhielt, um nicht zu fallen. Und ich kam mit ihm — meine Finger in mir, mein Körper zuckend, meine Möse sich zusammenziehend wie eine Faust. Ich schrie fast, als der Orgasmus mich überwältigte, eine Welle, die durch meinen ganzen Körper raste.

Wir blieben am Fenster. Wir nickten einander zu. Er zog den Vorhang langsam zu. Ich auch. Aber in dieser Nacht schlief ich nicht. Ich lag in meinem Bett, meine Hand noch zwischen meinen Beinen, und spürte, wie sein Bild sich in mein Gedächtnis brannte — sein Schwanz, sein Mund, seine Hand. Ich spürte, wie meine Möse wieder feucht wurde, nur bei der Erinnerung.

Wir trafen uns am nächsten Donnerstag wieder zum Wein. Dieses Mal zögerte ich nicht. Als er hereinkam, zog ich ihn zu mir auf das Sofa, meine Hände in seinem Haar, mein Mund an seinem. Wir küssten uns tief, gierig, seine Zunge in meinem Mund, forschend, fordernd. Ich spürte, wie seine Hand unter mein Kleid glitt, wie seine Finger über meinen Oberschenkel strichen, höher, bis sie meine feuchte Möse fanden.

„Du bist so nass“, hauchte er gegen meine Lippen.

„Ich bin nass seit dem ersten Mal am Fenster“, gestand ich. „Ich habe an nichts anderes mehr denken können als an deinen Schwanz in mir.“

Er lachte leise, aber sein Atem war schwer. Er zog mein Kleid aus, riss es fast, und dann seinen Gürtel. Seine Hose fiel zu Boden. Sein Schwanz stand hart und bereit, die Eichel glänzte feucht. Ich beugte mich vor, öffnete meinen Mund, nahm ihn tief in mich. Ich spürte, wie seine Hand meinen Kopf drückte, wie er stöhnte, als ich ihn ganz in meinen Rachen nahm. Ich liebte das Gefühl seiner Härte auf meiner Zunge, der Geschmack von Salz und Mann. Ich liebte, wie er zuckte, wie er sich in mir festhielt.

„Hör auf“, stöhnte er. „Ich will in dir kommen.“

Er zog mich hoch, drehte mich um, drückte mich gegen das Fenster — genau gegen das Fenster, durch das wir uns so oft gesehen hatten. Ich spürte das kalte Glas auf meinen heißen Brüsten. Ich spürte seine Hände auf meinen Hüften. Ich spürte die Spitze seines Schwanzes an meiner Möse, wie er langsam eintauchte, Zentimeter für Zentimeter.

„Ja“, flüsterte ich. „Fick mich. Fick mich, wie du mich durch das Fenster gefickt hast.“

Er stieß zu. Hart. Tief. Sein Schwanz drang in mich ein, ausfüllend, dehnend. Ich schrie auf, als er mich an die Grenze meiner Dehnbarkeit brachte. Ich spürte, wie sich meine Möse um ihn zusammenpresste, wie ein lebendiges Wesen.

„Du bist so eng“, keuchte er. „So verdammt eng und nass.“

Er fickte mich gegen das Fenster, während die Lichter der Stadt hinter uns leuchteten. Sein Schwanz glitt in und aus mir, jedes Mal tiefer, jedes Mal härter. Ich spürte seine Eier gegen meine Schamlippen schlagen. Ich spürte, wie Sperma aus ihm tropfte, meine Schenkel hinunter. Ich biss auf meine Lippe, um nicht zu schreien, aber ich konnte es nicht verhindern.

„Ich komme“, keuchte ich. „Ich komme gleich.“

„Komm für mich“, befahl er. „Komm auf meinem Schwanz.“

Und mein Körper gehorchte. Ich explodierte um ihn herum, zuckend, schreiend, meine Möse sich in Wellen um ihn zusammenziehend. Er stieß noch einmal tief in mich, dann spürte ich, wie er sich entlud — heißes Sperma, das in mich floss, mich füllte. Er zitterte, sein Körper gegen meinen gepresst, sein Atem heiß an meinem Ohr.

Wir blieben so, verschweißt, für lange Minuten. Ich spürte, wie sein Sperma aus mir lief, über meine Schenkel. Ich wusste, dass wir jetzt etwas hatten, das uns für immer verbinden würde — sechs Meter Luft, ein Fenster, und die Tabus, die wir gemeinsam gebrochen hatten.

Wir trafen uns danach wieder. Wir gingen einmal zusammen ins Bett, drei Wochen nach dem ersten Mal. Aber das, was uns am stärksten verband, war jenes erste Mal. Sechs Meter Luft. Niemand hatte die Hand des anderen berührt, und wir hatten uns dennoch so erlebt, wie wir uns sonst nie erlebt hätten.

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