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Liebe im Schatten der Alpen

Romantik Kurzgeschichten · Lesedauer ca. 11 Min · Ab 18 Jahren

Diese Geschichte wurde automatisch mit KI-Unterstützung erstellt. Alle Personen sind volljährig. Ab 18.

Der Morgen lag noch bläulich über den Alpen, als ich den schmalen Pfad hinaufstieg, der zum Retreat führte. Der Rucksack schnitt in meine Schulter, und der Atem bildete kleine Wolken vor meinem Gesicht. Ich kannte jeden Stein dieses Weges, jede Biegung, jede Stelle, an der die Wurzeln der alten Fichten den Boden aufwarfen. Sieben Jahre war es her, dass ich hier zum ersten Mal gegangen war, sieben Jahre seit Julian mir auf dieser Lichtung das erste Mal die Hand auf den Arm gelegt hatte.

Die Luft roch nach Harz und feuchtem Gras. Unter meinen Schuhen knirschte der Kies, und irgendwo rief ein Vogel. Ich hatte diesen Ort gewählt, weil ich dachte, er würde mir Frieden bringen, dabei wusste ich tief in mir, dass Frieden nicht das war, was ich suchte. Ich suchte Julian, auch wenn ich es mir nicht eingestand.

Im Übungsraum brannten Kerzen, ihr Licht flackerte über die Holzwände. Die Teilnehmer saßen bereits auf ihren Matten, die Beine gekreuzt, die Augen geschlossen. Ich rollte meine Matte in der letzten Reihe aus und wollte mich gerade setzen, als ich ihn sah. Julian saß am Fenster, das Gesicht halb im Schatten, die Hände lose auf den Knien. Sein Haar war kürzer als früher, an den Schläfen zeigten sich graue Strähnen, aber die Linie seines Kiefers war unverändert, und die Art, wie er den Kopf leicht zur Seite neigte, wenn er atmete, hatte ich tausendmal beobachtet, ohne dass er es je bemerkt hätte.

Er öffnete die Augen, als hätte er meine Anwesenheit gespürt, und sah mich an. Sein Lächeln kam langsam, erst zögernd, dann voll, und es traf mich mit der ganzen Wucht der vergangenen Jahre.

„Du bist hier“, sagte er später, als wir draußen auf der Terrasse standen, Tee in den Händen, die Morgensonne über den Gipfeln.

„Ich hätte dich angerufen“, sagte ich. „Aber ich wusste nicht, ob ich das darf.“

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„Du darfst immer anrufen.“

„Das habe ich dir nicht geglaubt.“

Er schwieg einen Moment. Dann setzte er die Tasse ab und sah mich offen an. „Ich habe niemanden mehr, Marlene. Die offene Geschichte, das war nie mein Ding. Das war deine Idee.“

Ich wollte widersprechen, aber die Worte blieben mir im Hals stecken. Er hatte recht, und das war das Schlimmste daran. Ich hatte die Öffnung gewollt, hatte argumentiert, dass wir zu jung waren, um uns zu binden, zu neugierig, zu hungrig. Und er hatte mitgemacht, hatte sich überwunden, und dann war alles zerbrochen.

„Ich hatte Angst“, sagte ich leise.

„Ich weiß.“

Wir standen da, bis der Gong zur zweiten Einheit rief.

Die Yoga-Stunde zog sich in die Länge. Die Lehrerin führte uns durch fließende Bewegungen, aber mein Geist blieb bei Julian, bei seinem Körper in der Reihe vor mir. Als er sich in den herabschauenden Hund beugte, spannte sich das Hemd über seinem Rücken, und ich erinnerte mich an die Zeit, als ich diese Muskeln unter meinen Händen gehabt hatte, nass von Schweiß, im weichen Licht einer Hotelzimmerlampe. Die Erinnerung brannte in meinem Bauch, und ich musste die Augen schließen.

Nach der Stunde gingen wir schweigend den Pfad zum See hinunter. Die Sonne stand hoch, und der Wald war erfüllt von summenden Insekten. Julian ging vor mir, den Rucksack über einer Schulter, und ich sah, wie sich sein Gang verändert hatte, ruhiger, bedachter. Früher war er immer drei Schritte vorausgelaufen, ungeduldig, voller Pläne. Jetzt bewegte er sich, als hätte er gelernt, zu warten.

Der See lag still zwischen den Hängen, das Wasser glasig und grün. Ein hölzerner Steg führte hinaus, und am Ufer stand eine Bank, die der Wind verwittert hatte. Julian legte seinen Rucksack ab und wandte sich mir zu.

„Weißt du, was ich mir in den letzten Jahren am meisten gewünscht habe?“, fragte er. „Dass du mir das hier einfach so erzählst. Dass du mir sagst, dass du mich vermisst hast, ohne dass ich es aus dir herausziehen muss.“

Ich trat näher. „Ich habe dich vermisst. Jeden Tag.“

Er sah mich lange an, dann trat auch er vor, bis wir uns fast berührten. Der Duft seiner Haut war vertraut, Seife und warmes Holz, durchmischt mit dem Schweiß der Yogastunde. Ich legte meine Hand auf seine Brust und spürte sein Herz unter dem Stoff.

„Ich bin nicht mehr die, die ich damals war“, sagte ich. „Ich will keine Offenheit mehr. Ich will dich. Nur dich.“

Er antwortete nicht mit Worten. Er beugte sich vor und küsste mich, und dieser Kuss war anders als alle früheren, langsamer, vorsichtiger, als würde er mich zum ersten Mal schmecken. Seine Lippen waren weich und warm, und als er meine Unterlippe zwischen seine nahm, stöhnte ich leise auf.

„Ich habe deinen Körper vermisst“, murmelte er gegen meinen Mund. „Ich habe vergessen, wie du klingst, wenn du kommst. Ich habe es mir oft genug vorgestellt, aber ich habe es nicht mehr gewusst.“

Seine Hände glitten unter mein Shirt und schoben es nach oben, und ich hob die Arme, damit er es mir über den Kopf ziehen konnte. Die Luft strich kühl über meine nackte Haut, und ich schauderte, aber nicht vor Kälte. Julian trat zurück und sah mich an, den Blick auf meinen Brüsten, die im Licht der Nachmittagssonne bleich und schwer vor ihm lagen.

„Du siehst genauso aus wie damals“, sagte er. „Nur anders.“

„Besser?“

Er lächelte. „Voller.“

Ich lachte, und der Klang überraschte mich, hell und frei, als hätte ich ihn lange nicht mehr gehört. Julian zog sein eigenes Shirt aus, und ich sah den Ansatz grauer Haare auf seiner Brust, die weichere Linie seines Bauches, die Narben an seinem Ellbogen von einem Sturz im letzten Winter. Er war nicht mehr der junge Autor, der mir nervös sein Manuskript über den Tisch geschoben hatte. Er war ein Mann, der gelebt hatte, und ich wollte jeden Teil dieses Lebens mit meinen Händen abtasten.

Ich trat vor und strich mit den Fingern über die Narbe an seinem Ellbogen. „Wie ist das passiert?“

„Eislaufen. Ich bin hingefallen, weil ich dich angerufen habe.“

„Damals?“

„Vor drei Jahren. Ich hatte beschlossen, dich zu fragen, ob wir es noch einmal versuchen. Und dann bin ich hingefallen, und irgendwie habe ich den Mut verloren.“

Ich schloss die Augen. Drei Jahre. Wir hätten drei Jahre gehabt, wenn er nicht gestürzt wäre, wenn ich ans Telefon gegangen wäre. Aber ich war nicht rangegangen, weil ich dachte, er hätte mich längst vergessen.

Als ich die Augen wieder öffnete, lag etwas Neues in seinem Blick, dunkel und fordernd. Er fasste mich an den Hüften und zog mich an sich, und ich fühlte seine Erektion gegen meinen Bauch presst, hart unter dem Stoff seiner Hose.

„Ich will dich jetzt“, sagte er, und seine Stimme war rau. „Nicht später. Nicht morgen. Jetzt, hier, auf diesem Steg.“

Ich griff nach seinem Gürtel und öffnete ihn mit zitternden Fingern. Die Schnalle klirrte, und dann löste ich den Knopf seiner Hose und zog den Reißverschluss hinunter. Sein Glied sprang mir entgegen, hart und feucht an der Spitze, und ich umfasste es mit beiden Händen, fühlte die Wärme und das Gewicht.

„Ich habe vergessen, wie groß du bist“, flüsterte ich.

„Du hast es nicht vergessen. Du hast es nur verdrängt.“

Ich beugte mich vor und nahm ihn in den Mund. Der Geschmack war salzig und männlich, und ich schloss die Augen, während ich ihn langsam zwischen meinen Lippen gleiten ließ, die Zunge um die Eichel kreisen ließ, bis Julian mit der Hand in meinem Haar nach hinten zog.

„Nicht“, stöhnte er. „So nicht. Ich will dich spüren, wenn ich komme.“

Er zog mich hoch und küsste mich erneut, dann drehte er mich um, sodass ich mich mit den Händen auf der Bank abstützen musste. Seine Hände fanden meine Hose und zogen sie zusammen mit dem Slip über meine Hüften, und ich hörte, wie er leise aufstöhnte, als er mich nackt sah.

„Gott, Marlene. Du bist so nass.“

Ich war es. Ich hatte es die ganze Zeit gespürt, die Feuchtigkeit, die sich zwischen meinen Schenkeln gesammelt hatte, während er mich angesehen hatte, während wir geredet hatten, während wir geschwiegen hatten. Seine Finger glitten durch meine Spalte, breiteten mich, spielten mit meiner Klitoris, bis ich die Kante der Bank umklammern musste, um nicht die Beine zu schließen.

„Bitte“, sagte ich. „Ich will dich in mir.“

Er trat näher, und ich fühlte die Spitze seines Glieds an meinem Eingang, fordernd und doch zärtlich. Dann drang er ein, langsam, Zentimeter für Zentimeter, und ich spürte, wie er mich ausfüllte, wie er sich in mir ausbreitete, bis er ganz in mir war. Einen Moment lang standen wir still, seine Brust an meinem Rücken, sein Atem heiß an meinem Ohr.

„Sag mir, dass du mich liebst“, sagte er.

„Ich liebe dich.“

„Sag es noch einmal.“

„Ich liebe dich, Julian. Ich habe dich nie aufgehört zu lieben.“

Er begann sich zu bewegen, erst langsam, dann schneller, und ich stieß mit, fühlte, wie jede seiner Bewegungen durch mich hindurchging, wie er mich traf, immer wieder, an der Stelle, die ich vergessen hatte, die aber sein Körper noch kannte. Meine Finger fanden meine Klitoris, und ich rieb mich, während er in mich stieß, während die Welt um uns herum verschwand und nur noch das Geräusch unserer Körper blieb.

„Ich komme gleich“, keuchte er.

„Warte auf mich.“

„Ich kann nicht.“

„Doch. Warte.“

Ich presste meine Beine zusammen, um ihn enger zu umschließen, und ich fühlte, wie er sich anstrengte, wie er sich beherrschte, und dann wurde die Anspannung in meinem Bauch zu viel, und ich kam, in Wellen, die durch meinen ganzen Körper gingen, und ich schrie seinen Namen.

Er kam direkt danach, in langen Stößen, und ich spürte, wie er sich in mir entlud, heiß und pulsierend. Sein Stöhnen war laut, und er legte seine Stirn zwischen meine Schulterblätter, während sein Körper bebte.

Wir blieben eine Weile so stehen, verbunden, verschwitzt, außer Atem. Dann zog er sich langsam zurück, und ich drehte mich um. Sein Gesicht war weich, die Augen dunkel vor Nachklang.

„Bleib bei mir“, sagte er. „Diesmal wirklich.“

Ich lachte, und es klang wie ein Schluchzen. „Ich habe noch nie woanders sein wollen.“

„Ich auch nicht. Ich hab es nur nie gesagt.“

Wir zogen uns an, schweigend, mit zitternden Fingern. Dann legte ich mich mit ihm auf die Decke, die er ausgebreitet hatte, und wir lagen nebeneinander, sahen in den Himmel, der über den Gipfeln langsam seine Farbe wechselte. Der See atmete leise, und irgendwo am Ufer raschelte ein Tier im Gebüsch.

„Ich werde einen neuen Roman schreiben“, sagte Julian nach einer langen Weile. „Über einen Mann, der den Mut verliert. Und über eine Frau, die ihn findet.“

„Wird er ein gutes Ende haben?“

Er drehte den Kopf und sah mich an. „Das wird er. Diesmal wird er es haben.“

Und ich wusste, dass er nicht über das Buch sprach.

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