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Am See, zum ersten Mal

Erste Male Kurzgeschichten · Lesedauer ca. 8 Min · Ab 18 Jahren

„Bist du sicher?“ Seine Stimme, kaum ein Flüstern, legt sich wie warme Luft an meine Schläfe. Ich spüre seinen Atem, flach und hastig, als hätte er Angst, die Stille zu zerbrechen. Meine Hand liegt flach auf seiner Brust, unter meinen Fingerspitzen das beschleunigte Pochen, ein Trommeln, das lauter wird, je länger ich schweige. Der Sand unter uns speichert die untergegangene Sonne, deren letztes Rot einen schmalen Streifen über das Wasser zeichnet, als würde der Himmel noch einmal aufglühen.

„Ich war nie sicherer“, flüstere ich, und mein Körper unterstreicht die Worte mit einer sanften Bewegung meiner Hüften. Durch zwei dünne Stoffschichten hindurch spüre ich ihn, hart und drängend, ein Versprechen, das unter meiner Haut elektrisiert. mein Bikini ist noch feucht vom See, sein Shirt klebt an mir, nass und kühl.

Mein Name in seinem Mund klingt wie ein Gebet: „Lena …“ Er zieht mich näher, seine Lippen tasten sich über meinen Hals, hinterlassen eine glühende Spur. Ich lasse den Kopf nach hinten sinken, die Dunkelheit über uns schwer und geborgen. Die letzten Geräusche des Tages verhallen – ein Hund, der in der Ferne bellt, das leise Klatschen der Wellen gegen den Steg. Dann sind nur noch wir. Sein Mund arbeitet sich vor bis zu meinem Ohrläppchen, saugt daran, und ein Zittern läuft mir den Rücken hinunter.

Mit einer einzigen, sicheren Bewegung löst er den Knoten meines Bikini-Oberteils. Der Stoff fällt, die kühle Abendluft schließt sich um meine Brüste, jagt die Nippel zu harten Spitzen. Sein Blick wandert über mich, hungrig, als wolle er mich verschlingen. „Du bist so schön“, murmelt er, und ich glaube ihm. Er beugt sich vor und nimmt eine Brustwarze in den Mund, umspielt sie mit der Zunge, bis ich keuche und den Rücken durchdrücke. Seine Hand wandert zur anderen Brust, knetet sie sanft, während er saugt und leckt. Ein Schauer jagt durch meinen Körper, und ich spüre, wie die Feuchtigkeit zwischen meinen Beinen anschwillt.

Wir rollen uns auf die ausgebreitete Strandmatte, die wir aus dem Ferienhaus geschmuggelt haben. Seine Hände gleiten über meinen Bauch, streicheln die Hüften, ziehen am Bund meines Slips. Ich hebe das Becken, helfe ihm. Dann bin ich nackt vor ihm, unter ihm, und mein Herz pocht so laut, ich fürchte, er hört es. Sein Körper über mir, noch bekleidet, ist eine heiße Last, die mich erregt. Ich beginne an seinem Shirt zu zerren, will seine Haut auf meiner spüren. Er versteht sofort, richtet sich auf und zieht es in einer fließenden Bewegung aus. Der Mond malt Silberstreifen auf seine Brust, die Muskeln zeichnen sich unter der Haut ab, und ich muss ihn berühren. Meine Hände gleiten über seine Schultern, seinen Bauch, spielen mit dem Haaransatz unter seinem Nabel. Er zuckt zusammen, als meine Finger tiefer wandern, über den Bund seiner Shorts.

„Komm her“, sage ich, ziehe ihn an den Schultern nach unten. Sein Körper, warm und schwer, senkt sich auf mich. Seine Knie drängen meine Schenkel auseinander. Ich spüre seine Erektion an meinem inneren Oberschenkel, und eine Welle der Feuchtigkeit durchflutet mich. Ich will ihn jetzt, sofort. Aber er zögert, sein Mund findet meinen Hals, meine Brüste, während seine Hand langsam an meiner Innenseite des Oberschenkels entlangstreicht. Jede Berührung ist eine Qual der Verzögerung, bis seine Finger endlich zwischen meine feuchten Lippen gleiten.

Er küsst mich, während seine Hand zwischen uns findet, sich an mir orientiert. Die Berührung seines Fingers auf meiner Klitoris lässt mich aufstöhnen. Er erkundet mich, erst zögerlich, dann forscher, als ich mich gegen ihn presse. „Du bist schon so nass“, haucht er, eine Spur Überraschung in der Stimme, als er zwei Finger in mich gleiten lässt. Ich winde mich unter ihm, will mehr, aber er zieht sich zurück, ein schelmisches Funkeln in den Augen.

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„Ich will dich“, ist alles, was ich erwidern kann. Meine Hände vergraben sich in seinem Haar, ziehen ihn zu mir. Er wechselt die Position, sein Kopf verschwindet zwischen meinen Beinen. Als seine Zunge mich findet, schreie ich fast auf. Ein erstes Zögern, dann nichts als reine, ungebremste Hingabe. Er erkundet mich mit geschickten Zügen, saugt, leckt, bis mein Körper sich spannt wie ein Bogen aus purem Verlangen. Ich greife in sein Haar, stoße ihn tiefer in mich. Er lacht leise auf. „Geduld“, murmelt er gegen meine Haut, aber ich will keine Geduld mehr. Die Art, wie er mich mit der Zunge umkreist, dann direkt auf meine Klitoris drückt, lässt mich aufstöhnen. Ich spüre, wie die Spannung in mir steigt, und ich presse sein Gesicht fester gegen mich.

„Ich will dich in mir“, presse ich hervor. Er versteht sofort. Er klettert nach oben, sein Gesicht glänzend nass, die Augen dunkel. Er richtet sich auf, und ich sehe ihn zum ersten Mal ganz: breite Schultern im Mondlicht, seine Erregung, hart und bereit. Ich öffne mich für ihn, die Schenkel weit, lege einen Arm um seinen Nacken. Er beugt sich über mich, küsst mich leidenschaftlich, während seine Spitze an meiner feuchten Öffnung spielt. Ich zittere vor Erwartung.

Er setzt an. Die Spitze berührt mich, gleitet über die feuchten Lippen. Ich halte den Atem an. Dann schiebt er sich hinein, Zentimeter für Zentimeter. Eine Dehnung, die gleichzeitig schmerzt und beglückt. Ich beiße mir auf die Lippe, um nicht zu schreien. Er stoppt mitten in der Bewegung, sieht mir in die Augen. „Tut es weh?“ Seine Stimme ist rau vor Verlangen, aber besorgt.

„Nein … warte …“, keuche ich. Ich passe mich an, atme tief, spüre, wie mein Körper ihn umschließt. „Weiter.“

Er dringt tiefer, bis er ganz in mir ist. Einen Moment liegen wir still, nur unsere Herzen schlagen gegeneinander. Der Seegang im Hintergrund, das leise Plätschern – es ist wie eine Melodie zu unserer Vereinigung. Ich spüre seine Hitze in mir, seine Länge, und es ist, als wäre ich vollendet. Dann beginnt er sich zu bewegen, ein langsamer Rhythmus, der mich vollkommen ausfüllt. Jeder Stoß ein Echo der Stille um uns, das leise Platschen der Wellen im Hintergrund. Seine Hand liegt auf meiner Wange, er küsst mich, und ich vergesse die Welt.

Mit der Zeit wird die Bewegung drängender, hungriger. Ich hebe die Hüften, um ihn tiefer zu empfangen. Ein Stöhnen entringt sich seiner Kehle. „Lena … so gut …“ Seine Hand findet meine Klitoris, kreist im Takt, und ich spüre, wie sich etwas in mir zusammenzieht, anspannt, nach Entladung schreit. Seine Stöße werden tiefer, schneller, die feuchten Geräusche unseres Liebesspiels vermischen sich mit dem Rauschen des Sees. Ich beiße in meine Hand, um nicht zu laut zu stöhnen, aber meine Hüften bewegen sich von selbst, fordern ihn heraus.

„Ja, nicht aufhören …“, flehe ich. Mein Körper beginnt zu beben, die Wellen bauen sich auf. Ich sehe Sterne hinter meinen Lidern, während er mich weiter reitet. Ein Schrei, der in seinem Mund erstickt, und ich komme, in langen Zügen, die mich durchschütteln. Meine Muskeln verkrampfen sich um ihn, ziehen ihn noch tiefer, und ich fühle, wie er seine Kontrolle verliert. Er stöhnt laut, ein tiefer, roher Laut, und ich fühle, wie er sich in mir ergießt, heiß und stoßweise. Sein Körper bebt, sein Atem ist heiß an meinem Ohr, und ich halte ihn fest, bis der letzte Schauer vergeht.

Wir liegen ineinander verschlungen, der Sand zwischen unseren Körpern, Schweiß auf der Haut. Sein Herz hämmert gegen meine Brust, ich spüre jeden Schlag, als wäre es meiner. Nach einer Weile löst er sich aus mir, legt sich neben mich, zieht mich an sich. Die Kühle der Nacht kriecht heran, aber ich bin warm in seinen Armen. Ich lege meinen Kopf auf seine Brust, höre den gleichmäßigen Rhythmus, der langsam ruhiger wird. Seine Finger streicheln meinen Rücken, zeichnen Muster auf meine Haut, die sich unter seiner Berührung kräuselt.

„Das war …“, beginnt er, seine Stimme noch immer heiser.

„Ja“, unterbreche ich ihn. „Das war es.“ Ich küsse ihn, um keine weiteren Worte zu brauchen. Der See rauscht leise, der Mond steht hoch. Ich schließe die Augen, um diesen Moment zu behalten. Sein Arm fester um mich, ich spüre sein Lächeln an meinem Haar. Die Stille ist beredt, und ich weiß, dass diese Nacht unvergesslich sein wird. Wir bleiben noch lange wach, tauschen Küsse und Berührungen aus, während die Wellen uns in den Schlaf wiegen.

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