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Liebe in Lissabon

Erste Male Kurzgeschichten · Lesedauer ca. 12 Min · Ab 18 Jahren

Diese Geschichte wurde automatisch mit KI-Unterstützung erstellt. Alle Personen sind volljährig. Ab 18.

Die Nachmittagssonne goss ihr goldenes Licht durch die hohen Fenster der Hotellobby und malte lange Schatten auf den polierten Marmorboden. Ich saß in einem der tiefen Ledersessel, das Glas mit kaltem Weißwein in der Hand, und spürte, wie der leichte Schweiß auf meiner Handfläche das Glas beschlug. Draußen glitzerte der Tejo in der Ferne, und die Straßenbahn ratterte die Hügel hinauf, aber ich nahm nur den Duft von Jasmin wahr, der durch die offene Tür wehte, und das Pochen meines Herzens.

Dann sah ich ihn. Er kam durch die Drehtür, den Kragen seines Leinenhemds lässig hochgeschlagen, die Sonnenbrille in die Stirn geschoben. Sein Haar war von der Sonne gebleicht, ein wenig grauer an den Schläfen, aber sein Gang hatte diese unbekümmerte Leichtigkeit, die mich vor fünfzehn Jahren in einem stickigen Verlagsbüro in Frankfurt schlagartig hatte innehalten lassen. Er drehte den Kopf, und seine Augen fanden mich, als hätte er gewusst, dass ich hier saß. Das Lächeln, das über sein Gesicht zog, war dasselbe, das mich all die Jahre heimgesucht hatte.

„Du bist also doch gekommen“, sagte er, und seine Stimme war tiefer, rauer, als ich sie in Erinnerung hatte. Er beugte sich zu mir herab, und ich roch Zedernholz und etwas Würziges, das ich nicht benennen konnte. Seine Hand lag kurz auf meinem Arm, und die Berührung brannte durch den dünnen Stoff meines Sommerkleids.

„Ich war nie gut darin, Nein zu sagen, wenn du einen Lissabon-Trip vorschlägst“, antwortete ich und stellte das Glas ab. Meine Stimme klang fester, als ich mich fühlte.

Wir gingen zur Bar, bestellten Gin Tónica, und die Zeit schien sich zu dehnen. Er erzählte von Marrakesch, wo er den Winter verbracht hatte, von einem Roman, den er seit drei Jahren umschrieb, von einer Frau, die ihn verlassen hatte, ohne dass er genau wusste, warum. Ich erzählte von den Autoren, die ich gefördert hatte, von dem einen, der mir das Herz gebrochen hatte, indem er zu einem größeren Verlag wechselte, ohne mir zu sagen, wie viel er mir verdankte. Wir lachten, und es klang wie damals, als wir uns in überfüllten Lesungen Blicke zugeworfen hatten, die mehr sagten als jedes Wort.

„Weißt du noch, die Nacht nach deiner ersten Buchpräsentation?“, fragte er und drehte das Glas zwischen den Fingern. „Wir saßen bis drei Uhr morgens in diesem italienischen Restaurant, und du hast gesagt, du wolltest nie jemanden heiraten, der deine Bücher nicht liest.“

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„Und du hast gesagt, du würdest nie jemanden lieben, der deine Manuskripte mit Rotstift bearbeitet.“ Ich lachte, aber mein Puls beschleunigte sich. Damals hatte ich mich weggedreht, als er mir zu nahe kam. Es war zu früh gewesen, zu viel auf dem Spiel.

„Wir waren jung und dumm“, sagte er und sah mir direkt in die Augen. „Ich hätte dich damals küssen sollen.“

Die Worte hingen zwischen uns, schwer und süß zugleich. Ich spürte, wie die Hitze in mir aufstieg, von der Magengrube bis hinauf in den Nacken. „Vielleicht ist es jetzt nicht zu spät“, sagte ich leise, und mein Herz schlug so laut, dass ich sicher war, er konnte es hören.

Der Kellner brachte die Rechnung, und ich sah, wie er sie nahm, ohne zu zögern. Draußen war die Dämmerung hereingebrochen, die Straßenlaternen warfen warme Kreise auf das Kopfsteinpflaster der Alfama. Wir gingen durch die engen Gassen, vorbei an den Musikkneipen, aus denen Fado klang, und unsere Hände fanden sich wie von selbst. Seine Finger verschränkten sich mit meinen, und ich spürte die Schwielen an seiner Handfläche, die von Jahren des Schreibens stammten.

Das Restaurant war klein, ein Familiengeschäft, das seine Großmutter vor vierzig Jahren eröffnet hatte. Der Besitzer begrüßte ihn mit einer Umarmung, und wir bekamen den Tisch am Fenster, von dem aus man das Lichtermeer der Stadt sah. Wir bestellten gegrillte Sardinen, Bacalhau, und eine Flasche Vinho Verde, und beim Essen berührte sich unser Knie unter dem Tisch. Er ließ sein Bein nicht zurückweichen, und ich ließ meins auch nicht. Die Berührung war klein, aber sie brannte wie ein offenes Feuer.

„Ich habe oft an dich gedacht“, gestand er, während er den letzten Schluck Wein trank. „Vor allem, wenn ich allein in Hotelzimmern saß, in fremden Städten, und mir überlegte, wem ich von diesem Ort erzählen würde. Es war immer dir.“

Ich sah ihm über den Tisch hinweg an, und alle Vorsicht, alle Jahre des Abstandhaltens, lösten sich auf. „Ich habe dein erstes Manuskript noch in meinem Schrank“, sagte ich. „Mit all meinen Bleistiftnotizen am Rand. Ich habe es nie zurückgegeben.“

Er lachte, ein tiefes, warmes Geräusch. „Ich weiß. Du wolltest immer etwas von mir behalten.“

Wir verließen das Restaurant, und der Abend war noch warm, der Geruch von Salzwasser und Pinien lag in der Luft. Wir gingen schweigend zurück zum Hotel, und als der Aufzug die Türen schloss, waren wir allein in einem engen Raum aus Spiegelglas und sanftem Licht. Ich stand mit dem Rücken zur Wand, und er trat näher, so nahe, dass ich den Stoff seines Hemdes an meinem Bauch spürte.

„Soll ich mit hochkommen?“, fragte er, aber seine Stimme klang nicht wie eine Frage. Es war eine Verheißung.

„Ja“, sagte ich, und ich musste nicht nachdenken.

Die Tür meines Zimmers schloss sich hinter uns mit einem leisen Klicken, das in der Stille laut wurde. Ich drehte mich um, und da stand er, im Schein der Nachttischlampe, und sah mich an, als würde er zum ersten Mal ein Kunstwerk betrachten. Ein lateinisches Schmunzeln umspielte seine Lippen, und ich spürte, wie mein Atem flacher wurde.

„Komm her“, sagte ich, und es war ein Befehl, der mir selbst in die Glieder fuhr.

Er trat näher, seine Hände fanden meine Hüften, und als unsere Lippen sich trafen, löschte er fünfzehn Jahre des Wartens in einem einzigen Kuss aus. Es war nicht sanft. Es war hungrig, fordernd, seine Zunge fand meine, und ich öffnete mich ihm, ließ ihn hinein, während meine Finger in seinem Haar vergruben. Er stöhnte leise in meinen Mund, und der Klang schickte ein Ziehen hinunter in meinen Bauch.

„Ich will dich“, murmelte ich gegen seine Lippen, und meine Hände zerrten an seinem Hemd, knöpften es auf, während er das Band meines Sommerkleids löste. Der Stoff glitt von meinen Schultern, und ich stand vor ihm nur noch in einem hauchdünnen Slip, die Brüste frei, die Nippel hart von der kühlen Abendluft und dem Verlangen.

Er ließ den Blick über mich wandern, langsam, genüsslich, und ich spürte, wie sich unter diesem Blick meine Haut rötete. „Du bist schöner als in meiner Erinnerung“, sagte er, und seine Stimme war rau.

„Dann hör auf zu reden“, erwiderte ich, und ich zog ihn am Gürtel zu mir.

Er hob mich hoch, und ich schlang die Beine um seine Hüfte, während er mich zum Bett trug. Er legte mich auf die kühle Bettwäsche, und dann war er über mir, sein Körper schwer, seine Hände überall. Er küsste meinen Hals, meine Schlüsselbeine, und seine Zunge fand meine Brustwarze, umkreiste sie, bis ich den Kopf in die Kissen drückte und ein Stöhnen herausließ, das ich nicht mehr zurückhalten konnte.

„Ich habe mir das so oft vorgestellt“, sagte er, während seine Hand zwischen meine Beine glitt, über den Stoff des Slips, der längst feucht war. „Dich hier, unter mir, so bereit.“

Ich hob die Hüften gegen seine Hand, und er lachte leise, ein tiefes Vibrieren, das ich in meinem ganzen Körper spürte. „Zieh das aus“, verlangte ich und deutete auf seinen Gürtel.

Er richtete sich auf, kniete vor mir, und während meine Finger den Verschluss seiner Hose öffneten, sah er mir dabei zu, mit einem Blick, der mich bis in die Knochen durchdrang. Ich zog die Hose hinunter, und sein Glied stand frei, hart, die Spitze feucht vom Verlangen. Ich umschloss ihn mit der Hand, und er stöhnte auf, als ich den Daumen über die Eichel gleiten ließ.

„Ich will dich spüren“, sagte ich, und es war keine Bitte, sondern eine Tatsache.

Er zog mir den Slip herunter, langsam, Zentimeter für Zentimeter, und als ich nackt vor ihm lag, beugte er sich hinunter und küsste mich auf den Bauch, direkt über dem Schamhügel. Seine Zunge folgte der Linie nach unten, und ich spreizte die Beine für ihn, ohne zu zögern. Als seine Zunge mich fand, explodierte ich fast. Er leckte mich mit einer Hingabe, die mich denken ließ, er hätte all die Jahre nur daran gedacht. Er saugte an meiner Klitoris, und ich krallte mich in den Kissen fest, während Wellen durch meinen Körper schlugen.

„Jetzt“, keuchte ich, und ich zog ihn hoch, bis sein Gesicht über meinem war. „Ich will dich in mir.“

Er richtete sich auf, und seine Spitze glitt an meiner Nässe entlang, bevor er langsam in mich eindrang. Ich keuchte auf, als er mich füllte, Zentimeter für Zentimeter, bis er ganz in mir war. Er hielt inne, seine Stirn auf meiner, sein Atem heiß und unregelmäßig.

„Gott, du fühlst dich an“, murmelte er.

Dann begann er sich zu bewegen. Zuerst langsam, tief, jeder Stoß ein Beben, das durch meinen ganzen Körper lief. Ich hob die Hüften gegen ihn, nahm ihn auf, so tief ich konnte, und als er schneller wurde, verlor ich jede Kontrolle. Ich schrie nicht, es war eher ein Keuchen, das ich nicht zurückhalten konnte, ein Geräusch puren Verlangens, das durch den Raum hallte. Er drückte meine Beine nach oben, und die neue Position ließ ihn noch tiefer in mich sinken, und ich spürte, wie die erste Welle meines Höhepunkts sich ankündigte, ein Kribbeln, das von meinen Zehen ausging.

„Komm für mich“, sagte er, seine Stimme ein Knurren an meinem Ohr, und dieser Ton, diese Worte, rissen mich über die Kante.

Ich kam mit einem Schrei, der in der Stille des Zimmers zerschellte, mein Körper bäumte sich auf, und er folgte mir, stieß noch zweimal tief in mich hinein, bevor er stöhnte und sich in mich ergoss. Seine Arme zitterten, als er sich auf mich sinken ließ, sein Gesicht in meiner Halsbeuge, und ich spürte seinen Herzschlag gegen meinen, wild und gleichzeitig im Takt.

Wir lagen lange so, verschlungen, unser Atem beruhigte sich nur langsam. Seine Finger strich über meinen Arm, meinen Rücken, eine leichte, tröstende Berührung, die eine neue Art von Nähe schuf. Ich schloss die Augen und ließ die Wärme in mir nachklingen.

„Das war lange überfällig“, sagte er schließlich, und sein Lachen war ein leises, zufriedenes Geräusch.

„Fünfzehn Jahre“, entgegnete ich und drehte mich zu ihm, meine Hand auf seiner Brust, die Haare kraus zwischen meinen Fingern. „Ich hätte dich nicht so lange warten lassen sollen.“

Er küsste meine Stirn, ein Geständnis ohne Worte. „Du bist jetzt hier. Das ist alles, was zählt.“

Der Morgen kam mit einem Licht, das durch die Vorhänge drang und die Staubpartikel in der Luft zum Tanzen brachte. Ich wachte auf, und sein Arm lag schwer über meiner Taille, sein Gesicht im Kissen vergraben. Ich drehte mich um, sah ihn an, die Linien um seine Augen, die jetzt im Schlaf weicher waren, und ich spürte keine Eile, keinen Drang zu fliehen.

Er öffnete die Augen, als hätte er mein Blick gespürt, und lächelte verschlafen. „Guten Morgen“, sagte er, die Stimme rau vom Schlaf.

„Guten Morgen“, antwortete ich, und ich beugte mich zu ihm hinüber, küsste ihn, langsam, forschend. Seine Hand glitt an meiner Seite entlang, und ich spürte, wie sich sein Körper neu spannte unter meiner Berührung.

„Noch einmal“, flüsterte ich gegen seine Lippen.

„Gerne“, murmelte er, und er zog mich auf sich, während die Sonne über Lissabon aufging.

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