Diese Geschichte wurde automatisch mit KI-Unterstützung erstellt. Alle Personen sind volljährig. Ab 18.

Die Morgensonne stand tief über den Hügeln der Toskana, als Clara aus dem Fenster ihres Zimmers sah, wie sich der Nebel wie ein Schleier zwischen den Rebstöcken auflöste. Sie hatte den Auftrag seit Wochen vor sich hergeschoben, und nun, da sie hier stand, in diesem alten Steinhaus, das seine Gäste mit kühlen Fluren und dem Geruch von Eichenholz empfing, wusste sie nicht mehr, ob sie wirklich hier sein wollte.
Ihr Interviewpartner hieß Matteo, und er war ein Winzer, dessen Name in den Feuilletons für jene Weine stand, die man nicht trank, sondern schmeckte, wie man ein Gedicht liest. Er war siebenundvierzig, hatte graue Schläfen und Hände, die aussahen, als hätten sie schon alles gehalten, was diese Erde hergab. Clara war vierunddreißig, eine Journalistin, die über Kunst schrieb, über Menschen, die etwas erschufen, und die dabei immer das Gefühl hatte, dass ihr eigenes Leben nur aus Sätzen bestand, die andere über andere schrieben.
Am zweiten Tag ihres Aufenthalts, als sie mit ihm zwischen den Reben stand, sagte er: „Sie atmen, als würden Sie jeden Zug bereuen.“
Sie lachte, aber es klang seltsam hohl. „Ich atme, wie ich immer atme.“
„Nein“, sagte er, und seine Stimme hatte etwas, das sie nicht einordnen konnte. „Sie atmen, als ob Sie etwas festhalten wollen, das längst weg ist.“
Es war diese Bemerkung, die den Nachmittag veränderte. Sie gingen zurück zum Haus, und er führte sie in einen kleinen Raum, der leer war bis auf ein paar Matten und den Geruch von Lavendel. „Wir machen hier manchmal Retreats“, sagte er, „Yoga, Meditation. Wenn die Ernte ruht.“
Sie sah sich um, und ihre Augen blieben an den Fenstern hängen, durch die das Licht fiel wie goldenes Wasser. „Ich habe nie Yoga gemacht.“
„Das sieht man“, sagte er, aber nicht böse, sondern mit einem Lächeln, das ihre Schultern lockerte, ohne dass sie es bemerkte.
„Willst du es lernen?“, fragte er, und das „du“ kam so plötzlich, dass sie es fast überhörte.
„Jetzt?“
„Jetzt.“
Sie legte ihre Notizen ab, ihre Tasche, ihre Jacke. Sie stand in Socken auf der Matte, und er zeigte ihr, wie man steht, wie man die Füße in der Erde verankert, wie man die Arme hebt, als ob man das Licht zu sich zöge. Seine Hand lag auf ihrer Hüfte, um sie auszurichten, und sie spürte die Wärme durch den dünnen Stoff ihrer Hose.
„Spür die Dehnung“, sagte er, und seine Stimme war nah an ihrem Ohr. „Spür, wie dein Körper aufwacht.“
Sie spürte etwas, ja, aber es war nicht nur die Dehnung.
Am Abend aßen sie zusammen, im Hof, unter dem Himmel, der langsam dunkel wurde und die Zypressen zu schwarzen Silhouetten machte. Er schenkte ihr einen Wein aus, der nach Kirschen schmeckte und nach Erde, und er erzählte von seiner Exfrau, die nach Mailand gegangen war, und von seiner Tochter, die in Florenz studierte. Er erzählte es nicht wie eine Last, sondern wie eine Tatsache, wie man über das Wetter spricht.
„Und du?“, fragte er. „Was hält dich fest?“
Sie überlegte. „Ich weiß es nicht“, sagte sie. „Vielleicht das Gefühl, dass alles, was ich schreibe, nur eine Annäherung ist. Dass ich immer an der Oberfläche bleibe.“
Er sah sie an, und sein Blick war so direkt, dass sie wegschauen musste. „Vielleicht brauchst du nur jemanden, der tiefer geht“, sagte er.
Sie trank ihren Wein, und ihre Kehle fühlte sich trocken an, obwohl das Glas voll war.
Die Erinnerung an eine erotische geschichte erstes mal – so formuliert hatte ihre Chefin es in der Mail geschrieben, das Thema der Serie, für die sie diesen Text schrieb. „Schreib über das erste Mal“, hatte sie gesagt. „Nicht über Technik. Über das, was passiert, wenn jemand zum ersten Mal wirklich gesehen wird.“
Clara hatte gelacht, weil sie dachte, dass wäre ein kluger Einfall ihrer Chefin, aber jetzt, hier, mit diesem Wein und diesem Mann und diesem Abend, der sich wie ein Samtband um sie legte, verstand sie, dass es keine Aufgabe war, sondern eine Einladung, die sie nicht angenommen hatte.
Bis jetzt.
Er stand auf, um die Gläser zu holen, und als er an ihr vorbeiging, blieb seine Hand kurz auf ihrer Schulter liegen. Sie spürte, wie ihre Haut dort zu glühen begann, und sie wusste, dass sie aufstehen würde, bevor sie es sich eingestehen wollte.
Sie stand auf. Sie folgte ihm ins Haus.
Die Küche war dunkel, nur ein schwaches Licht über dem Herd. Er stand am Fenster, das Glas in der Hand, und drehte sich nicht um, als sie eintrat. Sie hörte ihren eigenen Atem, flach und schnell, und dann seine Stimme, die leise sagte: „Du kannst gehen, wenn du willst. Ich werde dich nicht aufhalten.“
„Ich will nicht gehen“, sagte sie.
Und das war das Erste Mal, dass sie es aussprach.
Er drehte sich um. Er stellte das Glas ab. Er kam auf sie zu, langsam, und blieb einen halben Meter vor ihr stehen. „Ich bin siebenundvierzig“, sagte er. „Ich habe keine Zeit für Versteckspiele. Wenn du bleibst, bleibst du.“
Sie sah ihn an, die grauen Schläfen, die Falten um seine Augen, die Hände, die so viel gehalten hatten. Und sie dachte an all die Jahre, in denen sie ihre eigenen Hände immer nur über Tastaturen geführt hatte, nie über einen Körper, nie über ihre eigene Haut.
„Ich bleibe“, sagte sie.
Sein Mund war auf ihrem, bevor sie den Satz beendet hatte. Nicht sanft, aber auch nicht grob – eher wie ein Anker, der ins Wasser fällt und dann hält. Seine Hand glitt in ihren Nacken, und sie spürte, wie sich ihre Knie weich anfühlten, wie ihr Körper sich gegen seine lehnte, wie ihre Hände auf seine Brust fanden, wo sie den Schlag seines Herzens spürte, laut und gleichmäßig.
„Schließ die Augen“, murmelte er gegen ihre Lippen, und sie tat es.
„Atme“, sagte er. „Einfach atmen.“
Und sie atmete, zum ersten Mal an diesem Tag, wirklich, tief, wie er es ihr auf der Matte gezeigt hatte. Sie spürte, wie sich ihr Brustkorb hob, wie die Luft durch ihre Nase strömte, wie eine Welle, die zurück in ihren Körper floss.
Seine Hände gingen unter ihren Pullover. Sie trug nichts darunter, und sie spürte, wie er kurz stockte, wie seine Finger auf ihrer Haut verharrten, bevor sie weiterwanderten. Er strich über ihre Rippen, über die Kurve ihrer Taille, und sie spürte, wie sich ihre Brustwarzen aufstellten, als ob sie die Berührung durch die Luft schon erwartet hätten.
„Leg dich hin“, flüsterte er, und die Küche hatte kein Sofa, aber er breitete eine Decke auf dem Boden aus, die in der Ecke gelegen hatte, und sie ließ sich darauf nieder, auf den kalten Fliesen unter der Wolle, und er kniete sich neben sie.
Er zog ihren Pullover aus, langsam, als würde er ein Etikett von einer Flasche lösen, und dann ihren BH, und als ihre Brüste frei lagen, küsste er sie, erst die eine, dann die andere, mit einer Hingabe, die sie nie zuvor erfahren hatte. Seine Zunge umkreiste ihre Brustwarze, und sie bog sich ihm entgegen, spürte, wie ein heißer Strahl von dort direkt in ihren Bauch floss.
„Ich will dich spüren“, sagte er, und seine Hand wanderte über ihren Bauch, den Bund ihrer Jeans, den Knopf, den Reißverschluss. Sie hob die Hüfte an, damit er ihr die Hose abstreifen konnte, und dann den Slip, und dann lag sie nackt vor ihm, auf dieser Decke, in dieser Küche, die nach Lavendel und kaltem Stein roch.
Er sah sie an, und sie spürte den Blick wie eine Berührung überall. Dann beugte er sich herab, und seine Zunge fand sie, zwischen ihren Beinen, und sie keuchte, weil sie nicht wusste, dass es so sein kann, dass eine Zunge so viel sprechen kann.
Er leckte sie langsam, umkreiste ihre Klitoris mit der Spitze seiner Zunge, tauchte tiefer, kam wieder hoch, und sie griff in sein Haar, zog ihn näher, wollte mehr und mehr und gleichzeitig Angst haben, dass dieser Moment endet.
„Du schmeckst wie der Wein“, murmelte er, und sie lachte, ein kurzes, zerbrechliches Lachen, das sich in ein Stöhnen verwandelte, als er zwei Finger in sie schob.
Sie war feucht, so feucht, dass sie es selbst spürte, wie er leicht in sie glitt, wie er sie dehnte, wie er sie füllte, und ihr Körper bewegte sich gegen seine Hand, gegen seinen Mund, gegen das, was in ihr aufstieg, wie eine Flut, die sie nicht mehr aufhalten wollte.
„Komm für mich“, sagte er, und sein Daumen kreiste auf ihr, während seine Finger in ihr blieben, und sie kam, mit einem Schrei, der aus ihr herausbrach, den sie nicht kannte, den sie nie gehört hatte, der aus einem Ort kam, der nicht ihre Kehle war, sondern tiefer, dort, wo sie sich selbst nie berührt hatte.
Als die Wellen abebbten, blieb sie liegen, atemlos, und er zog seine Hand zurück und küsste sie auf die Stirn. „Das war nur der Anfang“, sagte er.
Sie sah ihn an, seine Hose, die eng war, und sie wusste, was kommen würde, und sie wollte es, mit einer Deutlichkeit, die sie überraschte.
„Ich will dich in mir“, sagte sie, und es war kein Flüstern, es war eine Aussage, die aus ihr kam, als hätte sie nur darauf gewartet, gesagt zu werden.
Er zog sich aus, langsam, und sie sah ihn, nackt, seine Brust, seine Arme, seine Hände, die immer noch feucht von ihr waren. Sein Penis war hart, und als sie ihn sah, spürte sie ein Ziehen in ihrem Bauch, das tief und hungrig war.
„Weißt du, was du tust?“, fragte er, und es klang nicht herablassend, sondern besorgt.
„Zum ersten Mal“, sagte sie ehrlich. „Aber ich weiß, was ich will.“
Er kniete sich über sie, und sie spürte die Wärme seines Körpers, und dann seine Spitze an ihr, wo sie ihn erwartete. Er schob sich langsam in sie hinein, und sie spürte jeden Zentimeter, wie er sie füllte, wie er sich ihrem Körper anpasste, wie sie sich öffnete, um ihn aufzunehmen.
„Atme“, sagte er, und sie atmete, und als sie ausatmete, glitt er tiefer, und sie spürte einen Schmerz, kurz und hell, und dann nichts als Fülle, als ob ihr Körper genau für diesen Moment gemacht worden wäre.
Er blieb still, in ihr, und sah sie an. „Bist du okay?“
„Ja“, flüsterte sie, und es war die Wahrheit. Sie war mehr als okay, sie war da, sie war anwesend, in einer Vollständigkeit, die sie nie gekannt hatte.
Er begann sich zu bewegen, langsam, mit einer Ruhe, die sie erstaunte. Er zog sich fast vollständig zurück und stieß wieder zu, tief, und sie spürte, wie sich ihre Hüften von selbst bewegten, seinem Rhythmus folgend, wie ein Gespräch, das sie nicht führen musste, weil es schon geführt wurde.
„Du bist so eng“, sagte er, und sein Atem war heiß an ihrem Ohr, und sie spürte, wie er sich anstrengte, sich zurückzuhalten, und das machte sie noch feuchter.
Ihre Hände glitten über seinen Rücken, spürten die Muskeln, die sich unter der Haut spannten, und sie spürte, wie die zweite Welle in ihr aufstieg, schneller, stärker als die erste. Sie grub ihre Nägel in seine Schultern, und er stöhnte, und das Geräusch trieb sie weiter, bis sie nichts mehr wusste außer diesem Punkt, an dem sie zusammenkamen.
„Komm mit mir“, flüsterte sie, und er bewegte sich schneller, tiefer, und sie spürte, wie sich alles in ihr zusammentrug, wie eine Welle, die nicht mehr zurückkehren konnte, und dann brach es, und sie kam, und sie spürte, wie er sie auf ihrer Höhe begleitete, wie er in ihr pulsierte, wie er seinen Namen in ihren Hals stöhnte, und sie hielt ihn fest, als wäre er der einzige feste Punkt in einem Meer, das sie endlich losgelassen hatte.
Sie lagen auf der Decke, verschwitzt, atmend, und die Fliesen waren kalt gegen ihre Rücken, aber sie spürte nur seine Wärme auf ihr.
„Das war dein erstes Mal“, sagte er nach einer Weile, und es war keine Frage.
„Ja“, sagte sie.
Er küsste ihre Schulter. „Wie fühlt es sich an?“
Sie dachte nach. „Wie wenn man nach einem langen Atem endlich ausatmet.“
Er lachte leise, und sie spürte sein Lachen an ihrer Brust. „Das ist eine gute Antwort.“
Sie lag da, in seinem Arm, und die Dunkelheit der Küche war ein Mantel, der sie schützte. Sie wusste, dass morgen alles anders sein würde, dass sie die Notizen schreiben würde, dass sie den Wein probieren würde, dass sie Fragen stellen würde, dass sie wieder Clara sein würde, die Journalistin.
Aber jetzt, in diesem Moment, war sie nur eine Frau, die auf einer Decke lag, die sie zum ersten Mal gespürt hatte.
„Willst du morgen wieder auf die Matte?“, fragte er, und seine Stimme war schläfrig.
„Vielleicht“, sagte sie. „Wenn du mir das Atmen noch einmal zeigst.“
Er drehte sich zu ihr, und im schwachen Licht des Herds sah sie sein Lächeln. „Es gibt nichts Schöneres, als jemandem zu zeigen, wie er atmen kann.“
Und sie wusste, dass sie bleiben würde, noch einen Tag, und noch einen, und dass die Geschichte, die sie schreiben würde, nicht über das erste Mal handeln würde, das sie gerade erlebt hatte, sondern über all die Male, die noch kommen würden, in diesem Haus, unter diesen Reben, mit diesem Mann, der ihr beigebracht hatte, wie man ausatmet.
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