Diese Geschichte wurde automatisch mit KI-Unterstützung erstellt. Alle Personen sind volljährig. Ab 18.

Der Nachmittag verlief in jenem goldenen Licht, das nur der späte Oktober durch die hohen Fenster der Universitätsbibliothek warf. Staubkörnchen tanzten in den Säulen aus Sonne, und der Geruch von altem Papier und Leder mischte sich mit Saras Parfüm, einem schweren, süßlichen Duft nach Vanille und etwas Rauchigem. Sie saß mir gegenüber am langen Eichentisch, ihre Haare fielen dunkel über die aufgeschlagenen Bücher, und während sie sprach, zeichneten ihre Finger Linien über die Notizen. Ich hörte nicht mehr, was sie sagte. Ich hörte nur den Klang ihrer Stimme, der meine Wirbelsäule hinunterlief, und ich sah die kleine Falte zwischen ihren Augenbrauen, die sich vertiefte, wenn sie konzentriert war.
Als sie aufschaute und lächelte, wusste ich, dass ich verloren war.
Die Bibliothek leerte sich langsam. Die Studenten packten ihre Laptops zusammen, die Lichter flackerten, als der Abend die Glasfront verdunkelte. Sarah schlug ihr Notizbuch zu und lehnte sich zurück. „Ich könnte noch stundenlang weitermachen“, sagte sie. „Aber hier schließen sie gleich.“
Ich räumte meine Stifte in die Aktentasche, und die Bewegung war reine Prokrastination. „Ich kenne ein Café, das noch lange offen hat. Wenn du magst, setzen wir das dort fort.“
Sie zögerte einen Moment, ein Zögern, das ich mir damals als professionelles Bedenken auslegte. Aber dann nickte sie, und ihr Lächeln hatte etwas Verschwörerisches, als teilten wir ein Geheimnis, das es noch gar nicht gab.
Auf dem Weg durch die abendlichen Straßen blieben wir nebeneinander, ein respektvoller Abstand zwischen unseren Schultern. Sie erzählte von ihrer Dissertation, über weibliche Autorschaft im viktorianischen Roman, und ich hörte zu, wie ich noch nie jemandem zugehört hatte. Ihre Begeisterung war ansteckend, und ich vergaß für Minuten, wer ich war, wo ich hingehörte, welche Verantwortung ich trug. Ich war nur ein Mann, der neben einer Frau ging, die seine Aufmerksamkeit vollständig absorbierte.
Das Café roch nach Zimt und Kaffee, und wir setzten uns an den Tisch am Fenster, von dem aus man die Straßenlaternen sah, wie sie im Wind schwankten. Sarah bestellte einen doppelten Espresso, ich einen Filterkaffee, und wir vertieften uns erneut in ihre Arbeit. Aber etwas hatte sich verschoben. Als sie sich über den Tisch beugte, um mir eine Passage zu zeigen, streifte ihre Hand meine, und der Kontakt brannte wie ein elektrischer Schlag. Sie zog die Hand nicht weg. Für einen Moment lagen unsere Finger nebeneinander, und ich spürte den Puls in meinem Handgelenk, der gegen die Haut schlug.
„Entschuldigung“, murmelte sie, aber sie lächelte dabei.
Wir sprachen über Bücher, über Filme, über die Musik, die sie auf dem Weg zur Uni hörte. Ihre Stimme wurde weicher, vertrauter, und als das Café schloss und die Kellnerin uns höflich hinauskomplimentierte, standen wir auf der Straße und sahen uns an. Die Luft war kühl, aber die Wärme zwischen uns fühlte sich an wie ein Mantel, den wir teilten.
„Ich gehe noch ein Stück mit dir“, sagte ich, und es klang nicht wie eine Frage.
Der Park lag still im gelben Schein der Wegebeleuchtung. Die Bäume warfen lange Schatten, und unser Atem kondensierte zu kleinen Wolken. Wir sprachen kaum noch. Unser Schritt hatte sich synchronisiert, und ich spürte ihr Näherkommen, als sie ihren Ellbogen leicht gegen meinen stieß. An der Bank unter der großen Eiche blieb sie stehen. Sie drehte sich zu mir, und ihre Augen glänzten im Lampenlicht.
„Ich weiß, dass das verrückt ist“, sagte sie leise. „Ich weiß, wer du bist. Ich weiß, wer ich bin.“
„Sarah.“ Mein Stimme klang rau, und ich wusste nicht, was ich sagen wollte, nur dass ich ihren Namen aussprechen musste, wie ein Gebet.
Sie trat einen Schritt näher. „Ich will es trotzdem.“
Ihr Gesicht war nur Zentimeter von meinem entfernt, und ich roch den Kaffee auf ihrem Atem, gemischt mit dem süßen Duft ihres Parfüms. Ich hob die Hand, und meine Finger zitterten, als ich ihr Haar hinter ihr Ohr strich. Sie schloss die Augen, und dann küsste ich sie.
Der erste Kuss war zart, fragend, das vorsichtige Abtasten zweier Menschen, die wissen, dass sie auf dünnem Eis stehen. Aber dann öffnete sie ihre Lippen, und ihre Zunge fand meine, und das Eis brach. Ich zog sie an mich, und sie presste sich gegen mich, und ich spürte die Rundung ihrer Brüste durch den dünnen Stoff ihrer Bluse. Ihre Hände griffen in mein Jackett, zogen mich näher, und ich stöhnte in ihren Mund, als ihre Hüften gegen meine stießen.
„Ich will dich“, flüsterte sie gegen meine Lippen. „Ich will dich jetzt.“
Mein Verstand schrie Warnungen, aber mein Körper gehorchte ihr schon. Meine Hand glitt unter ihren Pullover, und ihre Haut war warm, glatt, und sie zuckte, als meine Finger ihre Taille fanden. Sie lachte leise, ein erstickter Laut, und ergriff meine Hand, zog mich von der Bank weg, tiefer in den Park hinein, wo die Bäume dichter standen und das Licht dünner wurde.
Wir erreichten eine Lichtung, verborgen hinter Rhododendronbüschen, und die Welt schien zu verschwinden. Eine Holzbank stand unter einer alten Kastanie, halb überwuchert von Efeu. Sarah trat vor mich, legte ihre Hände auf meine Brust und schob mich sanft auf die Bank. Sie blieb stehen, ein Schatten im Mondlicht, und zog sich langsam den Pullover über den Kopf. Die Bluse folgte, und ihre Brüste hoben sich im kühlen Wind, die Spitzen hart und dunkel in der Dämmerung. Sie löste den Verschluss ihres BHs, ließ die Träger von den Schultern gleiten, und das Kleidungsstück fiel zu Boden.
„Komm her“, sagte ich, und meine Stimme war ein Krächzen.
Sie kniete sich vor mich, zwischen meine Beine, und ihre Hände fanden meinen Gürtel. Es ging schnell, das Aufschnallen, das Öffnen der Hose, und dann schloss ihre Hand um meinen harten Schaft, und ich stöhnte auf, schloss die Augen, spürte die Wärme, den Druck, die perfekte Art, wie sie mich hielt, als hätte sie es schon hundertmal getan.
„Du bist so hart“, flüsterte sie, und ihre Stimme hatte einen rauen, besitzergreifenden Unterton, den ich nicht kannte. „Ich will dich spüren.“
Sie beugte sich vor, und ihre Zunge fuhr über die Eichel, ein Kreis aus Feuer und Nässe, und ich griff in ihr Haar, zog sie näher, und sie nahm mich in den Mund. Es war langsam, tief, ihre Lippen glitten über meine Länge, und das Geräusch ihrer feuchten Bewegungen mischte sich mit dem Rauschen des Windes in den Blättern. Ich bewegte ihre Hüfte mit, vergrub meine Finger in ihren Haaren, und spürte, wie die Anspannung in meinem Bauch wuchs, dick und drängend.
„Nicht“, keuchte ich. „Ich will in dir sein.“
Sie richtete sich auf, ihr Blick traf mich, und sie lächelte, ein langsames, dunkles Lächeln. Sie stieg aus ihrem Rock, stand nackt vor mir, und im Mondlicht sah ich die Kurven ihrer Hüften, das dunkle Dreieck zwischen ihren Beinen, das glänzte. Sie trat näher, schwang ein Bein über meines, und ließ sich auf meinen Schoß sinken. Ihre Hand fand meine, führte sie zwischen ihre Beine, und ich spürte ihre Feuchtigkeit, heiß und glatt, und sie stöhnte, als meine Finger ihre Klitoris fanden.
„Da“, flüsterte sie, ihre Stirn gegen meine gelehnt. „Genau da.“
Ihre Hüften bewegten sich gegen meine Hand, und ich konnte die Spannung in ihrem Körper spüren, die kurz vor dem Kippen stand. Aber dann nahm sie meine Hand weg, richtete sich auf, und ihre Hand fand meinen Schaft. Sie positionierte mich, und ich spürte die Spitze an ihrer Öffnung, einen Moment des Widerstands, dann glitt ich in sie hinein.
Ein gemeinsamer Seufzer. Sie saß auf mir, bewegte sich langsam, und ich sah die Hingabe in ihrem Gesicht, die Art, wie ihre Zähne sich in ihre Unterlippe gruben, wie ihre Augen sich schlossen. Ich hielt ihre Hüften, führte sie, und die Welt reduzierte sich auf den Punkt, an dem wir verbunden waren.
„Sieh mich an“, sagte ich.
Sie öffnete die Augen, und in ihrem Blick lagen Verlangen und etwas anderes, etwas Verletzliches, das mich tiefer traf als alle körperliche Lust. Sie bewegte sich schneller, ihre Hände auf meinen Schultern, ihre Fingernägel gruben sich in meine Haut, und ich spürte, wie sie sich um mich zusammenzog, wie ihre inneren Muskeln mich umfassten, zogen, streichelten.
„Ich bin nah“, hauchte sie. „Bitte. Bleib bei mir.“
Ich zog sie an mich, küsste sie, schmeckte Salz und Kaffee, und meine Hände wanderten über ihren Rücken, ihren feuchten Nacken. Sie ritt mich rhythmisch, eine Welle aus Bewegung und Lust, und ich spürte ihr Beben, das sich durch ihren gesamten Körper ausbreitete, bevor ihr Stöhnen in meinem Mund erstarb. Ihre Hüften stießen hart gegen meine, und ich folgte ihr, spürte, wie die Welle mich erfasste, wie alles in mir sich löste und ich mich in ihr verlor, in einem Sturm aus Hitze und Dunkelheit.
Wir blieben verbunden, unsere Stirnen aneinander gelehnt, unser Atem ineinander verschlungen. Ihre Hand lag auf meiner Brust, und ich spürte den Schlag ihres Herzens, der meinen eigenen Rhythmus fand. Sie zitterte, und ich zog sie enger an mich, vergrub mein Gesicht in ihrem Haar.
„Das. Genau das war uns verboten“, sagte ich leise.
Sie lachte, ein leiser, heiserer Laut. „Dann ist es gut, dass niemand uns gesehen hat.“
Die Woche darauf trafen wir uns wieder in der Bibliothek. Dieselbe Tisch, dieselbe goldene Nachmittagssonne, aber nichts war wie zuvor. Sarah saß mir gegenüber, ihre Notizen zwischen uns, und ihre Knie berührten meine unter dem Tisch, als sie sich über ihre Arbeit beugte. Ich versuchte, mich zu konzentrieren, aber wenn sie den Kopf hob und mich ansah, mit diesem bestimmten Blick, wusste ich, dass wir uns nach der Schließung erneut treffen würden. Der Schatten der Beziehung hing über uns, ein stilles Einverständnis, eine Sünde, die wir gemeinsam begingen, und ich fühlte mich lebendig, als wäre ich jahrelang eingeschlafen gewesen.
Sie war eine Hingabe, die ich nicht kannte. Sie traf mich in den Seminarräumen, wenn sie unter dem Tisch ihre Hand auf meinem Oberschenkel ablegte, während ich über George Eliot sprach. Sie verfolgte mich durch die Regalreihen, drückte mich in die dunklen Ecken zwischen den Abteilungen, wo niemand uns sehen konnte, und küsste mich, bis mir schwindelig wurde. Und eines Abends, als wir in meiner Wohnung waren, sie lag auf meinem Bett, die Laken zerwühlt, ihr Körper feucht von der Anstrengung, sah sie mich an, und ihre Stimme war ruhig.
„Was passiert, wenn das Semester endet?“
Ich lag neben ihr, zeichnete mit meinen Fingern die Linie ihrer Hüfte nach. Die Frage hatte in der Luft gehangen, seit dem ersten Kuss im Park. Ich hatte sie verdrängt, verleugnet, aber sie war da, schwer und unverrückbar.
„Ich weiß es nicht“, sagte ich. Und ich meinte es. Ich wusste nicht, was richtig war, was möglich, was erlaubt. Ich wusste nur, dass ich sie nicht verlieren wollte, dass ich nicht zurück in die Ehe konnte, die schon längst zur Hülle geworden war, ohne Inhalt, ohne Leben.
Sie setzte sich auf, die Bettdecke glitt von ihrer Brust, und ihre Hand legte sich auf meine Wange. „Ich will dich nicht verlieren.“
Ihre Augen waren feucht, und ich zog sie an mich, hielt sie, spürte ihre Wärme, ihren Herzschlag, der gegen meinen schlug. „Du wirst mich nicht verlieren.“
Aber Worte waren billig, und wir beide wussten es. In der letzten Woche vor den Semesterferien sahen wir uns jeden Tag, wie zwei Menschen, die sich gegen eine Flut stemmen. Am letzten Abend standen wir in der leeren Bibliothek, die Lichter waren gelöscht, nur das Notlicht summte. Sie stand zwischen den Regalen, ein letztes Mal, ihre Hand umklammerte ein Buch, das sie nie aufgeschlagen hatte.
„Ich will mich erinnern“, sagte sie. „An den Anfang. An den Park. An das, was wir waren.“
Ich trat zu ihr, nahm ihr das Buch aus der Hand, legte es auf das Regal. Ihre Lippen fanden meine, und ich zog sie in die dunkelste Ecke der Bibliothek, dort, wo die Romantik-Abteilung in Schatten verschwand. Ich drückte sie gegen das Regal, und das Holz knarrte unter uns, als ich ihr die Hose herunterzog. Sie keuchte, als ich in sie eindrang, und die Regale klapperten mit ihren Büchern, während wir uns bewegten, hart und schnell, verzweifelt. Ihr Stöhnen hallte durch den leeren Raum, und ich hielt ihre Hand fest, verschränkte meine Finger mit ihren, während wir uns zum Höhepunkt stießen, in einer Stille, die nur von unseren Atemzügen durchbrochen wurde.
Als es vorbei war, blieben wir stehen, ineinander verschlungen, die Bücher um uns herum als stumme Zeugen. Sarah löste sich von mir, zog ihre Kleider glatt, und ihre Augen waren trocken, aber ihre Lippen zitterten.
„Ich sehe dich morgen?“, fragte sie.
Ich sah sie an, diese Frau, die mich aus meinem Schlaf gerissen hatte, die mir gezeigt hatte, was möglich war, was ich längst aufgegeben hatte. Ich konnte ihr nicht sagen, was ich wusste. Dass ich gehen würde. Dass ich zurückkehren würde in ein Leben, das nicht mehr das meine war, aber das ich nicht aufzugeben vermochte. Dass dies unser letzter Moment sein würde.
Ich küsste ihre Stirn, eine Geste, die wie ein Abschied schmeckte. „Morgen“, log ich.
Sie nickte, ergriff ihre Tasche und ging. Ich blieb in der Dunkelheit zurück, zwischen den Büchern, mit dem Echo unseres Seins im Ohr. Ich wusste, dass sie morgen in die Universität kommen würde, dass sie nach mir suchen würde, dass ich nicht da sein würde. Und ich wusste, dass ein Teil von mir hierbleiben würde, für immer, zwischen diesen Regalen, in diesem Raum, der unsere Sünde und unsere Wahrheit gesehen hatte. Als ich die Bibliothek verließ, fiel die Tür schwer ins Schloss, und der Klang hallte wie ein Urteil durch die leere Nacht.
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