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Londoner Abende

Büro Kurzgeschichten · Lesedauer ca. 11 Min · Ab 18 Jahren

Diese Geschichte wurde automatisch mit KI-Unterstützung erstellt. Alle Personen sind volljährig. Ab 18.

Der Regen hatte den Asphalt der Straße längst in einen dunklen Spiegel verwandelt, als das Taxi vor dem Townhouse hielt. Ich stand am Fenster meines Büros im ersten Stock und beobachtete, wie sie ausstieg, den Mantelkragen hochgeschlagen, das Haar von der Feuchtigkeit gekräuselt. Meine Klientin, die mir vor drei Wochen geschrieben hatte, mit einer präzisen, fast poetischen Beschreibung ihrer offenen Ehe und dem Wunsch, über ihre Sehnsüchte zu sprechen. Nicht über Therapie, hatte sie betont, sondern über Klarheit.

Ich öffnete die Tür, bevor sie klingeln konnte. Sie roch nach nasser Wolle und einem schweren Parfüm, das an frisch geschnittenes Holz erinnerte. Ihre Wangen waren gerötet von der Kälte, und als sie den Mantel ablegte, fiel mein Blick auf den schmalen Streifen Haut zwischen Bluse und Rockbund. Ich wandte mich ab, um die Teekanne vom Sideboard zu nehmen.

»Ich habe Earl Grey und eine Pfefferminz-Mischung«, sagte ich, während ich die Tassen auf dem niedrigen Tisch zwischen den beiden Sesseln arrangierte. Das Büro war bewusst intim gehalten: ein Sekretär aus dunklem Holz, zwei tiefe Sessel, ein abgenutzter Perserteppich. Kein Schreibtisch, keine Barriere. In den ersten Wochen hatte ich gelernt, dass Klienten hier offener sprachen als in jeder sterilen Praxis.

Sie setzte sich, schlug die Beine übereinander und sah mich mit einer Direktheit an, die mich überraschte. »Ich habe mit meinem Mann über Ihre Frage gesprochen. Über das, was mir fehlt.«

»Und?« Ich reichte ihr die Tasse. Ihre Finger streiften meine, kurz, aber lang genug, um ein Ziehen in meinem Bauch auszulösen.

»Er hat gelacht.« Sie nahm einen Schluck, ohne den Blickkontakt zu unterbrechen. »Er sagte, ich solle mir einfach einen Liebhaber nehmen, wenn ich so unersättlich sei. Er meinte es nicht böse. Aber es hat mich wütend gemacht.«

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Ich lehnte mich zurück, den Tee in meinen Händen als Anker. »Weil er es nicht ernst nimmt?«

»Weil er es nicht versteht.« Sie stellte die Tasse ab und beugte sich vor. »Ich will nicht nur Sex. Ich will diese Spannung, dieses Warten, dieses Wissen, dass ein Blick alles ändern kann. In meiner Ehe gibt es das nicht mehr. Wir sind freundlich. Wir sind effizient. Wir sind wie zwei Kollegen, die sich ein Bad teilen.«

Ihr Lachen klang bitter, aber ihre Augen blieben auf mich gerichtet, und ich spürte, wie sich die Luft im Raum veränderte. Ich hatte in zwanzig Jahren als Coach vieles gehört, aber selten jemanden, der so präzise benannte, was sie suchte. Und ich hatte selten jemanden vor mir gehabt, dessen Gegenwart mich so sehr aus dem Gleichgewicht brachte.

»Sie suchen also nicht nach einer Affäre«, sagte ich langsam. »Sie suchen nach einer Wiederholung. Nach diesem ersten Moment, in dem man spürt, dass alles möglich ist.«

Sie hob eine Augenbraue. »Sie kennen das?«

Ich schwieg einen Moment. Dann, weil ihre Offenheit etwas in mir freilegte, das ich lange verschlossen hatte: »Vor fünf Jahren hatte ich eine Affäre. Mit einer Klientin. Sie war Anfang dreißig, selbstbewusst, genauso unersättlich wie Sie es beschreiben. Es hat fast meine Ehe zerstört. Nicht wegen des Sex. Sondern weil ich anfing, sie zu vermissen, wenn sie nicht im Raum war. Das war die eigentliche Katastrophe.«

Sie sagte nichts. Stattdessen stand sie auf, trat an das Bücherregal und ließ ihren Finger über die Rücken der gebundenen Ausgaben gleiten. »Und Ihre Ehe?«

»Wir haben sie geöffnet. Es war der einzige Weg, sie zu retten.«

Sie drehte sich um. Das Licht der Lampe fiel auf ihre Wangenknochen, ließ ihre Augen dunkler erscheinen. »Und funktioniert das?«

»Es funktioniert, solange wir ehrlich bleiben. Solange wir einander erzählen, was wir erleben. Auch wenn es manchmal wehtut.«

Sie trat näher. Einen Schritt. Dann noch einen. Ich hätte aufstehen können, hätte den Abstand wiederherstellen können, aber ich blieb sitzen, die Tasse noch in der Hand, und sah zu ihr auf.

»Ich will das auch«, sagte sie leise. »Nicht nur mit irgendwem. Ich will jemanden, der versteht, was das bedeutet. Dieses Warten. Dieses Schweben.«

Ihre Hand lag auf der Sessellehne, dicht neben meiner. Ich konnte die Wärme ihrer Haut spüren, ohne sie zu berühren. Die Uhr auf dem Sekretär tickte. Draußen fuhr ein Auto vorbei, die Scheinwerfer strichen über die Gardine.

»Was bedeutet es für Sie?«, fragte ich. Meine Stimme klang rau, und ich wusste, dass sie es hörte.

»Dass ich jemanden will, der mich ansieht, als gäbe es nichts anderes im Raum. Der nicht sofort an morgen denkt. Der mich nimmt, weil er nicht anders kann.«

Sie wartete. Ich sah ihre Brust sich heben und senken unter der dünnen Bluse, die kleine Falte zwischen ihren Augenbrauen, die sie anspannte, während sie auf meine Antwort wartete. Und ich wusste, dass ich die Grenze überschreiten würde, lange bevor ich es rational beschließen konnte. Mein Körper entschied für mich.

Ich setzte die Tasse ab. »Kommen Sie her.«

Sie trat näher, stellte sich zwischen meine Knie. Ich legte die Hände auf ihre Hüften, spürte die Wölbung des Knochens unter dem Stoff. Sie atmete scharf ein, als ich fester zufasste.

»Ich will Sie nicht als Klientin behandeln«, sagte ich. »Nicht nach diesem Abend. Wenn wir das tun, dann ist es das, was Sie beschrieben haben. Das Warten. Das Wissen, dass ein Blick alles ändert. Sind Sie bereit dafür?«

Sie antwortete nicht mit Worten. Sie beugte sich herab und küsste mich, langsam, forschend, ihre Lippen weich und kalt von der Teetasse. Ich zog sie auf meinen Schoß, und sie kam ohne Zögern, ihre Schenkel auf beiden Seiten meiner Beine, ihr Rock rutschte hoch, als sie sich setzte.

Der Kuss vertiefte sich. Sie öffnete den Mund, und ich spürte ihre Zunge gegen meine, warm und feucht. Ihre Hände gruben sich in mein Haar, zogen meinen Kopf näher, und ich atmete ihren Geruch ein, dieses schwere Parfüm, das jetzt mit dem Duft ihrer erhitzen Haut verschmolz.

Ich ließ eine Hand ihren Rücken hinaufwandern, unter die Bluse, und spürte die nackte Haut, die Wirbelsäule, die sich durchbog, als ich sie entlangstrich. Sie stöhnte leise, ein Laut, der direkt in meine Lenden fuhr.

»Ich wusste es«, flüsterte sie an meinem Mund. »Ich habe es gespürt, als ich hereinkam. Die Art, wie Sie mich angesehen haben.«

»Wie habe ich dich angesehen?« Ich knöpfte ihre Bluse auf, Knopf für Knopf, ohne Eile.

»Wie ein Mann, der etwas will, das er nicht haben darf.« Sie lehnte sich zurück, damit ich besser sehen konnte. Der BH war aus schwarzer Spitze, ihre Brüste voll und schwer darunter. Ich strich mit dem Daumen über den Rand des Stoffes, und sie schloss die Augen, biss sich auf die Unterlippe.

Ich beugte mich vor und nahm eine Brustwarze durch die Spitze in den Mund. Sie stöhnte auf, ihr Becken drückte gegen meines, und ich spürte die feuchte Wärme durch meine Hose. Ich ließ den BH herunter, befreite ihre Brüste, und sie waren so weich und schwer, dass ich einen Moment innehalten musste, nur um sie anzusehen.

»Mehr«, sagte sie. »Ich will mehr.«

Ich hob sie hoch, ihre Beine schlangen sich um meine Hüften, und trug sie zum Sofa am Fenster. Draußen hatte der Regen aufgehört, die Straßenlaterne warf ein orangegoldenes Licht in den Raum. Ich legte sie auf die Polster, kniete mich vor sie, und zog ihr den Rock über die Hüften. Sie hob das Becken, half mir, und ich sah ihre Haare, dunkel und feucht, unter dem dünnen Stoff des Slips.

»Sieh mich an«, sagte sie, und ich tat es. Ihr Gesicht war gerötet, die Augen dunkel vor Verlangen, und sie hielt meinem Blick stand, während ich den Slip zur Seite schob.

Ich beugte mich herab und leckte sie durch den Stoff hindurch. Sie zuckte zusammen, presste ihre Schenkel gegen meinen Kopf, und ich hielt sie mit den Händen offen, während ich mit der Zunge kreiste, langsam, bis der Stoff durchnässt war. Dann schob ich ihn beiseite und legte meine Zunge auf ihre nackte, feuchte Spalte.

Sie kam schnell, ihre Hände in meinem Haar, ihr Becken gegen meinen Mund gepresst, und ihr Stöhnen wurde zu einem Schrei, der durch das leere Büro hallte. Ich trank sie, bis ihr Körper erschlaffte, und dann stand ich auf, zog meine Hose auf, und sie sah zu, wie ich ein Kondom aus dem Nachttisch nahm, das ich dort für genau diesen Fall aufbewahrt hatte.

»Du hast es vorbereitet«, flüsterte sie, und es klang nicht anklagend, sondern erleichtert.

»Ich habe gehofft«, sagte ich und kniete mich zwischen ihre Beine. »Aber ich habe es nicht gewusst.«

Sie zog mich herab, ihre Hände auf meinem Rücken, ihre Beine weit geöffnet, und als ich in sie eindrang, stöhnten wir beide auf. Sie war eng und heiß, und sie legte ihre Fersen auf meine Hüften, zog mich tiefer.

»So will ich es«, flüsterte sie. »So genau will ich es. Das Warten. Das Wissen, dass du nicht anders konntest.«

Ich bewegte mich langsam, tief, sah ihr in die Augen, während ich ihr Becken mit jeder Bewegung gegen meins zog. Draußen wechselte die Straßenlaterne von Orange zu Grün, warf wechselnde Schatten über ihre Haut. Sie bog sich mir entgegen, ihre Brüste bewegten sich mit jedem Stoß, und ich spürte, wie sie sich um mich spannte, ein Zittern, das ihren ganzen Körper erfasste.

»Komm in mich«, sagte sie, und ich tat es, mit einem Stöhnen, das ich nicht zurückhalten konnte, während sie sich um mich zusammenzog, ein zweites Mal, mit einem Schrei, den sie ins Kissen presste.

Danach lagen wir eine Weile still, ihr Kopf auf meiner Brust, ihr Atem allmählich ruhiger. Ich hielt sie, ohne etwas zu sagen, und sah auf das Bücherregal, auf die kleinen Häuser aus dunklem Holz, die an die Vorstadt erinnerten, in der ich aufgewachsen war. Meine Frau würde in einer Stunde schlafen gehen, ohne zu fragen, wo ich gewesen war.

»Ich muss gehen«, sagte sie schließlich. Sie richtete sich auf, knöpfte ihre Bluse zu, glättete den Rock. Ihre Bewegungen waren präzise, ohne Eile, und als sie aufstand, sah sie mich mit einem Ausdruck an, den ich nicht deuten konnte.

»Wiedersehen?«, fragte ich.

»Das Büro hat geöffnet«, sagte sie. »Ich schicke Ihnen eine Nachricht.«

Sie ging hinaus, ohne sich umzudrehen. Ich blieb auf dem Sofa liegen, den Geruch von ihr noch auf der Haut, und sah aus dem Fenster auf die nasse Straße. Ein Taxi fuhr vor, die Lichter glitten über die Fassade des Townhouses, und ich wusste, dass ich den Termin für nächste Woche freihalten würde. Nicht als Coach. Als das, was sie gesucht hatte — und was ich nicht hatte finden können, bis sie durch diese Tür getreten war.

Als ich aufstand, um das Fenster zu schließen, blitzte etwas auf dem Teppich auf. Ein Ohrring, ein kleines goldenes Blatt, das sie verloren haben musste. Ich hob ihn auf, drehte ihn zwischen den Fingern und legte ihn in die oberste Schublade des Sekretärs. Nicht, um ihn zurückzugeben. Sondern um sicherzugehen, dass sie wiederkommen würde.

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