Die Türklingel reißt mich aus einem Tagtraum, und ich fluche leise über meine Jogginghose, die sich in den Kniekehlen spannt. Wer klopft an einem Freitagabend unangemeldet? Ich bin versucht, nicht zu öffnen, aber etwas in mir – eine Ahnung, ein Kribbeln im Nacken – treibt mich zur Tür. Als ich den Spalt öffne, stockt mir der Atem.

Lukas steht da. Drei Monate lang hatte ich nur seine Stimme aus dem Telefon, sein Gesicht auf einem Bildschirm, der zwischen uns lag. Jetzt ist er echt. Seine Jeans zerknittert, der Rucksack schief auf einer Schulter, und dieses schiefe Grinsen, das ich in tausend Nächten vor meinem inneren Auge gesehen habe. Er sagt kein Wort, nur sein Blick wandert über mein Gesicht, bleibt an meinen Lippen hängen.
Unerwartet
„Hey“, presst er hervor, die Stimme rau wie Schleifpapier.
„Hey“, antworte ich, und mein Herz hämmert gegen meine Rippen. Ich stehe da, die Hände in den Taschen, und starre ihn an – seine Haut von der Sonne geküsst, die Bartstoppeln länger als sonst, die Augen, dieses Grün-Braun, das mir im Schlaf erschienen ist. Jetzt sind sie lebendig, auf mich gerichtet, durchbohren mich.
„Ich konnte nicht mehr“, sagt er und macht einen Schritt nach vorn. „Tut mir leid, ich hätte schreiben sollen, aber wenn ich es plane, trau ich mich nicht.“
Ein Lachen entweicht mir, spröde und überrascht. „Du bist verrückt.“
„Ja.“ Jetzt rieche ich ihn – Zugabteile, Kaffee, und darunter dieser warme, salzige Duft, der nur ihm gehört. Der nach Zuhause schmeckt. „Darf ich reinkommen?“
Ich trete zurück. Er streift an mir vorbei, sein Arm berührt meinen, und diese flüchtige Berührung jagt einen Stromstoß durch meinen Körper. Die Tür fällt ins Schloss. Wir stehen in meinem schmalen Flur, zwischen Schuhen und Jacken, und die Stille ist ohrenbetäubend. Ich höre mein Blut rauschen, spüre jeden Herzschlag.
Die erste Berührung
Er dreht sich zu mir um. Sein Blick wandert über mein Gesicht, verweilt auf meinen Lippen. „Ich hab dich so vermisst“, sagt er, und die Worte wiegen schwer, gefüllt mit all den Nächten, in denen wir nur Stimmen waren, nur Pixel auf einem Bildschirm.
„Ich dich auch“, flüstere ich. Dann sind seine Hände auf meinen Wangen, rau und warm, und er küsst mich. Kein sanfter Kuss. Er ist hungrig, fordernd, die ganze aufgestaute Sehnsucht von drei Monaten entlädt sich in diesem einen Druck seiner Lippen. Seine Zunge dringt ein, ich schmecke Kaffee und etwas Süßes, erwidere den Kuss mit derselben Gier. Meine Finger vergraben sich in seinem Haar – kurz, weich, so vertraut.
Er drängt mich gegen die Wand. Seine Hüften pressen sich gegen meine, und ich spüre seine Härte durch den Stoff seiner Jeans. Sein harter Schwanz drückt gegen meine Scham, und ich kann die Länge durch den Denim spüren, wie er sich gegen mich presst. Ein Stöhnen entwischt mir, und er lacht leise gegen meinen Mund. „Hör ich gern“, murmelt er, wandert mit den Lippen zu meinem Hals. Ich lege den Kopf zurück, schließe die Augen, konzentriere mich ganz auf das Kribbeln, wo seine Zunge meine Haut trifft. Seine Zähne knabbern sanft an meinem Ohrläppchen, und ich zucke zusammen, ein elektrischer Schlag fährt durch mich. Er lacht wieder, heiß und tief.
„Ich will dich“, sage ich, und die Worte kommen rauer als beabsichtigt.
Er zieht sich zurück, sieht mich an, die Pupillen geweitet. „Bist du sicher? Ich meine, ich bin gerade erst gekommen, wir könnten …“
„Nein.“ Ich unterbreche ihn. „Kein Reden. Keine Pläne. Jetzt.“
Entkleiden
Wir kämpfen fast mit unseren Klamotten, als wäre jeder Knopf ein Hindernis. Er zieht mir das Shirt über den Kopf, und ich bin froh, dass ich wenigstens einen passablen BH trage – schwarze Spitze, den ich für den Fall der Fälle aufgehoben habe. Sein Blick wird dunkel, als er mich so sieht. Er streicht mit dem Daumen über die Kante des Stoffes, umkreist meine Brustwarze durch die Spitze. Sie wird hart unter seiner Berührung, und ich presse die Lippen zusammen, um nicht zu stöhnen.
„Schön“, haucht er, kniet sich hin, um meine Jogginghose herunterzuziehen. Ich trete heraus, stehe nur noch in Slip und BH vor ihm. Er sieht zu mir auf, die Hände auf meinen Hüften. „So hab ich dich mir vorgestellt“, sagt er. „In den Nächten, wenn ich nicht schlafen konnte. Deine Haut im Mondlicht, deine Kurven, wie du dastehst und mich ansiehst.“ Seine Hände gleiten über meine Hüften, meine Taille, streicheln die weiche Haut. Ich schaudere.
Ich ziehe ihn hoch, knöpfe sein Hemd auf, streife es von seinen Schultern. Seine Haut ist warm, die Muskeln unter meinen Fingerspitzen spannen sich an. Ich liebe seinen Körper – nicht perfekt, aber echt, mit einer leichten Behaarung auf der Brust, die sich weich anfühlt. Ich lasse meine Hände über seine Brust gleiten, spüre seinen Herzschlag unter meinen Fingerspitzen, schnell und stark. Sein Gürtel klappert, als ich ihn öffne, die Jeans fällt zu Boden. Er tritt heraus, nur noch in Boxershorts, die seine Erregung kaum verbergen. Der Stoff spannt sich, und ich kann die Umrisse seiner Härte sehen. Sein harter Schwanz drückt gegen das dünne Baumwollgewebe, und ich lecke mir über die Lippen. Ich will ihn sehen, will ihn in meinem Mund spüren.
„Komm mit ins Bett“, sage ich und nehme seine Hand. Führe ihn durch die Wohnung, am Sofa vorbei, auf dem ich so oft allein gelegen und an ihn gedacht habe. Im Schlafzimmer ist es dämmrig, das Licht der Straßenlaterne fällt durch die Jalousien und zeichnet Streifen auf die Bettdecke. Die Luft riecht nach Lavendel und uns.
Er legt mich auf das Laken, sein Gewicht über mir, und ich spüre jeden Punkt, an dem er mich berührt: seine Brust auf meiner, sein Becken auf meinem, sein Oberschenkel zwischen meinen Beinen. Er küsst mich wieder, tiefer jetzt, langsamer, und ich lasse meine Hände über seinen Rücken gleiten, spüre die Muskeln, die sich unter der Haut bewegen. Seine Zunge tanzt mit meiner, erforscht, neckt. Ich beiße sanft in seine Unterlippe, und er stöhnt auf.
Entdecken
„Ich will dich schmecken“, sagt er, und sein Mund wandert abwärts, über mein Schlüsselbein, zwischen meine Brüste, über meinen Bauch. Er hinterlässt eine feuchte Spur, die auf meiner Haut kühlt, während er tiefer geht. Seine Zunge umkreist meinen Bauchnabel, und ich zittere unter seiner Berührung. Dann erreicht er den Rand meines Slips, und ich halte den Atem an. Er sieht zu mir auf, ein schelmisches Glitzern in den Augen, und zieht den Stoff mit den Zähnen über meine Hüften. Ich hebe das Becken an, helfe ihm, und dann bin ich nackt vor ihm, komplett entblößt.
Sein Blick ist hungrig, als er mich betrachtet. „Du bist so verdammt schön“, murmelt er, und seine Hände gleiten über meine Schenkel, breiten sie sanft auseinander. Ich spüre die kühle Luft auf meiner feuchten Möse, und ich weiß, dass ich schon nass bin, dass mein Verlangen sich in der Feuchtigkeit zeigt, die zwischen meinen Schenkeln glänzt. Er beugt sich vor, und ich spüre seinen Atem auf meiner Haut, heiß und ungeduldig.
Seine Zunge trifft meine Klitoris, und ich zucke zusammen. Ein Schrei entweicht mir, hoch und überrascht. Er lacht leise, sein Atem kitzelt mich, und dann taucht er wieder ein. Seine Zunge ist geschickt, umkreist meine empfindlichste Stelle, mal sanft, mal fester, und ich winde mich unter ihm. Meine Finger vergraben sich in seinem Haar, ziehen ihn näher, während sein Mund mich bearbeitet. Er saugt an meiner Klitoris, und ich spüre, wie sich die Hitze in mir aufbaut, wie meine Muskeln sich anspannen. „Lukas“, keuche ich, „ja, genau da …“
Er taucht zwei Finger in mich, ohne Vorwarnung, und ich schreie auf. Meine Möse ist so feucht, dass sie ohne Widerstand eindringen, und ich spüre, wie sie mich dehnen, wie sie sich in mir bewegen, während seine Zunge weiter an meiner Klitoris arbeitet. Er fickt mich mit den Fingern, tief und rhythmisch, und ich kann mein eigenes Blut in den Ohren rauschen hören. „Fick mich, Lukas“, stöhne ich, „ja, fick mich mit deinen Fingern.“
Er gehorcht, beschleunigt das Tempo, seine Finger gleiten in mich und wieder heraus, und ich spüre, wie sich mein Höhepunkt aufbaut, wie eine Welle, die immer höher steigt. Seine Zunge saugt fester, und ich verliere mich. Der Orgasmus bricht aus mir heraus, ein Schrei, der in der Stille des Zimmers widerhallt. Mein Körper zittert, meine Muskeln ziehen sich um seine Finger zusammen, und er arbeitet mich durch den Höhepunkt, bis ich erschöpft auf dem Laken liege.
Die Hingabe
Bevor ich mich erholen kann, ist er über mir. Seine Boxershorts sind verschwunden, und sein Schwanz ist nackt, hart, die Eichel glänzt feucht. Ich sehe ihn an – lang und dick, die Adern hervortretend, bereit. Ich will ihn in mir spüren, will seine Länge, seine Härte tief in meiner Fotze. „Fick mich“, sage ich, die Stimme rau. „Fick mich hart, Lukas.“
Er positioniert sich zwischen meinen Beinen, seine Eichel drückt gegen meine feuchte Möse. Ich spüre den Druck, die Wärme, und dann schiebt er sich langsam hinein. Ein Stöhnen entfährt mir, als er eindringt, Zentimeter für Zentimeter. Ich fühle, wie er sich ausdehnt, wie er mich füllt, als wäre ich für ihn gemacht. „Oh Gott, Lukas“, keuche ich, „ja, fick mich.“
Er hält inne, als er ganz in mir ist, und ich spüre seine Hoden gegen meine Scham pressen. Seine Atem ist schwer, sein Gesicht angespannt vor Verlangen. „Du fühlst dich so gut“, murmelt er, „so verdammt eng und heiß.“ Dann beginnt er sich zu bewegen.
Seine Stöße sind langsam zuerst, tief und kraftvoll. Jeder Stoß jagt einen Schauer durch meinen Körper, und ich spüre, wie sich die Lust wieder in mir aufbaut. Meine Beine wickeln sich um seine Hüften, ziehen ihn tiefer in mich hinein. Er stöhnt auf, als ich mich um ihn schließe, und beschleunigt das Tempo. Die Matratze ächzt unter uns, und das Geräusch unserer Körper, die aufeinanderprallen, erfüllt den Raum.
Er beugt sich vor, seine Lippen auf meinem Hals, und ich spüre seine Zähne, wie sie sanft in meine Haut beißen. „Du gehörst mir“, flüstert er heiser, „diese Möse gehört mir.“
„Ja“, antworte ich, „ja, fick mich, mach mich zu deiner.“
Er richtet sich auf, seine Hände auf meinen Hüften, und stößt tiefer. Ich kann sehen, wie sein Schwanz in mich eindringt und wieder herausgleitet, glänzend von meiner Feuchtigkeit. Die Bewegungen sind schneller jetzt, härter, und ich spüre, wie sich der zweite Höhepunkt aufbaut. Er reibt sich gegen meine Klitoris bei jedem Stoß, und ich schreie fast vor Lust. „Nicht aufhören“, keuche ich, „bitte, Lukas, hör nicht auf.“
Sein Atem wird flacher, seine Stöße unkontrollierter. „Ich bin nah“, stöhnt er, „so verdammt nah.“
„Komm in mir“, sage ich, die Worte brechen aus mir heraus. „Komm in meine Fotze, Lukas. Ich will dich fühlen, will deine heiße Milch in mir spüren.“
Das reicht. Ein letzter, harter Stoß, und er erstarrt über mir. Ich spüre, wie er sich in mir entlädt, heiß und pulsierend, und die Empfindung reißt mich über die Kante. Mein eigener Orgasmus bricht aus mir heraus, und ich schreie seinen Namen, während mein Körper sich um ihn zusammenzieht, seine Flüssigkeit tief in mir aufnehmend. Wir zittern beide, ineinander verschlungen, die Stille zwischen uns erfüllt von unserem schweren Atmen.
Er bleibt in mir, sein Gewicht auf mir, und ich spüre, wie meine Möse um seinen jetzt weicheren Schwanz pulsiert. Langsam zieht er sich zurück, und ich spüre seine Flüssigkeit, wie sie aus mir läuft, warm und nass auf meinen Schenkeln. Er legt sich neben mich, seine Hand auf meinem Bauch, und ich drehe mich zu ihm um. Seine Augen sind geschlossen, sein Gesicht entspannt. Ich streiche über seine Wange, und er öffnet die Augen, lächelt mich an.
„Das war …“, beginne ich.
„Ja.“ Er unterbricht mich. „Das war genau das, was wir brauchten.“
Ich lege meinen Kopf auf seine Brust, spüre seinen Herzschlag, der langsam zur Ruhe kommt. Wir liegen da, in der Stille, die jetzt nicht mehr schwer ist, sondern weich und warm, wie eine Umarmung. Seine Finger streicheln meinen Rücken, und ich schließe die Augen. Ich weiß, dass die Nacht noch jung ist, und dass wir uns wieder ineinander verlieren werden. Aber für diesen Moment reicht die Stille zwischen zwei Atemzügen.
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