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Das Zimmer mit den zwei Blicken

Cuckold Kurzgeschichten · Lesedauer ca. 11 Min · Ab 18 Jahren

Zitronenpolitur und altes Holz – der Duft schlug Lena entgegen, als der Schlüssel im Schloss knackte. Eine Kindheitserinnerung stieg auf: das Landhotel ihrer Großeltern, Marmeladenbrote auf der Veranda. Doch heute war sie nicht hier, um Erinnerungen zu schmecken.

„Endlich“, sagte Daniel hinter ihr, die Stimme rau von der langen Fahrt. Viereinhalb Stunden Kurven und Asphalt, und sie spürte seine Hand auf ihrer Hüfte, als sie die Tür aufdrückte. Das Zimmer war größer als erwartet: zwei breite Betten, ein altmodischer Sekretär, ein Balkon, der auf Kastanienbäume im Innenhof blickte.

„Sieht gut aus“, sagte Jonas, der mit der Reisetasche hereinkam. Er warf sie auf das Bett neben der Tür und streckte sich, ein Lächeln auf den Lippen. „Wem gehört welches Bett?“

Lena lachte leise. „Wir teilen uns das große, oder?“ Sie sah Daniel an, der bereits die Vorhänge aufzog. „Wenn du schnarchst, landest du auf dem Balkon.“

Daniel drehte sich um, ein Grinsen im Gesicht. „Ich schnarche nicht.“

„Doch, manchmal“, sagte Jonas, und die beiden Männer lachten. Eine Welle der Zuneigung durchflutete Lena. Seit fünf Jahren war Jonas Daniels bester Freund, und sie mochte seine ruhige Art, seine Aufmerksamkeit. Aber in den letzten Monaten hatte sich etwas verändert. Blicke, die zu lange hielten. Daniels beiläufige Sätze: „Du siehst heute toll aus, Lena.“ „Jonas hat gefragt, ob du am Wochenende Zeit hast.“ Und dann, vor drei Wochen, im Wohnzimmer, als Daniel eine Flasche Whiskey öffnete und sagte: „Ich möchte dich mit ihm sehen. Ich meine, wirklich sehen.“

Sie hatte ihn angestarrt, die Wärme des Glases an den Fingern. „Was genau meinst du?“

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„Ich möchte zusehen“, hatte er gesagt, der Blick klar und ruhig. „Ich möchte, dass du mit ihm schläfst – und ich schaue zu.“

Eine Fantasie, die er vor Jahren angedeutet hatte – doch jetzt waren sie hier, im Hotel mit Zitronenduft und zwei Betten.

„Ich bin total fertig“, sagte Lena und ließ sich auf das große Bett fallen. Die Matratze war fest, das Laken roch nach Weichspüler. Sie schloss die Augen, lauschte dem leisen Ratschen von Reißverschlüssen, dem Klacken von Flaschen aus dem Badezimmer. „Sollen wir runtergehen und etwas essen?“

„Später“, sagte Daniel. „Ich bestelle uns was aufs Zimmer.“

Sie öffnete die Augen und setzte sich auf. Daniel stand am Fußende des Bettes, die Hände in den Hosentaschen, das Gesicht entspannt. Daneben lehnte Jonas an der Wand, die Arme verschränkt. Die Spannung kehrte zurück, kribbelte in Lenas Bauch.

„Jetzt?“, fragte sie leise.

Daniel nickte. „Wenn du bereit bist.“

Ihr Blick traf Jonas. Seine Augen waren dunkel, der Mund leicht geöffnet. Er wartete. Ihr Atem wurde schneller. „Ich bin bereit.“

Die Worte hingen im Raum, schwer und süß wie der Zitronenduft. Jonas löste sich von der Wand und trat näher, seine Hand berührte ihre Wange – warm, die Fingerkuppen rau. Sie lehnte sich hinein, schloss die Augen. Dann spürte sie seine Lippen, weich, zögernd, dann fordernder. Sie öffnete den Mund, ließ seine Zunge ein, den Geschmack von Kaffee und Minze.

Hinter ihr hörte sie Daniels Atem. Sie wusste nicht, ob er die Augen offen hatte, ob er sie ansah – aber die Vorstellung brannte in ihr.

Jonas‘ Hand glitt in ihren Nacken, zog sie näher. Der Kuss wurde tiefer, seine Zunge strich über ihren Gaumen. Seine andere Hand fand ihren Rücken, unter dem Pullover, die Finger kalt auf der warmen Haut. Sie zuckte zusammen – nicht vor Kälte, sondern vor der Plötzlichkeit.

„Langsam“, murmelte sie gegen seinen Mund. Er grinste, zog die Hand zurück.

„Entschuldigung.“

Sie schüttelte den Kopf und zog den Pullover über den Kopf. Der Stoff roch nach Parfüm und Autofahrt. Sie warf ihn auf den Boden und sah zu Daniel. Er lehnte am Sekretär, die Arme locker seitlich, und in seinen Augen lag etwas, das sie noch nie gesehen hatte: eine Mischung aus Neugier und Verlangen. Es machte sie mutig.

Sie griff nach Jonas‘ Gürtel, löste die Schnalle mit geübten Fingern. Er half ihr, die Jeans über die Hüften zu schieben, dann das Hemd. Seine Brust war glatt, die Muskeln klar definiert. Sie ließ die Fingerspitzen über seine Brustwarzen gleiten, spürte, wie sie sich unter ihrer Berührung verhärteten. Er atmete scharf ein.

„Dein BH gefällt mir“, sagte er leise. Schwarze Spitze, den sie extra für diesen Abend gekauft hatte – sie hatte ihn im Schaufenster gesehen und gewusst: den will ich tragen, wenn sie mich nackt sehen.

„Gefällt er dir auch, Daniel?“, fragte sie, die Stimme heiser. Sie sah ihn an, wie er sich aufrichtete, die Hände flach auf dem Sekretär.

„Sehr“, antwortete er. „Sehr sogar.“

Jonas drehte sie sanft um, sodass sie mit dem Rücken zu Daniel stand. Er öffnete den BH-Verschluss mit einem Klick, die Träger fielen von ihren Schultern. Sie ließ den BH fallen, stand in Jeans, die Haut von der Deckenbeleuchtung hell beleuchtet. Jonas trat hinter sie, seine Brust an ihrem Rücken, die Arme um ihren Bauch. Seine Lippen fanden ihren Nacken, warm, die Zungenspitze zog eine nasse Spur bis zu ihrem Ohrläppchen.

Sie lehnte sich an ihn, spürte seinen Penis durch die Boxershorts an ihrem unteren Rücken, schon halbhart. Ihre Hände wanderten nach hinten, griffen durch den Stoff und umfassten ihn. Er stöhnte leise, biss sanft in ihre Schulter.

Daniels Stimme, ruhig: „Leg dich hin, Lena. Auf das Bett.“

Sie gehorchte, löste sich von Jonas und stieg aus der Jeans. Der Slip war hauchdünnes Netz aus schwarzer Spitze. Sie legte sich auf die Mitte des Bettes, die Beine angewinkelt, die Füße auf der Matratze. Jonas stand am Bettende und sah auf sie herab, der Blick wanderte von ihrem Gesicht über ihre Brüste, den Bauch hinab bis zu dem Dreieck aus Spitze. Er ließ sich neben sie auf die Knie sinken, beugte sich vor und küsste ihren Bauchnabel. Seine Zunge zeichnete Kreise, tiefer, bis er den Stoff ertastete. Er schob ihn mit der Zunge beiseite und küsste sie direkt an der empfindlichsten Stelle.

Sie zuckte zusammen, ein leiser Schrei entfuhr ihr. Seine Zunge war geschickt, fand sofort den Punkt, der sie zum Beben brachte. Sie griff in sein Haar, drückte ihn fester gegen sich. „Ja, genau da“, flüsterte sie.

Ihr Blick ging zu Daniel. Er hatte die Kamera aus der Jacke gezogen – eine kleine spiegellose, die er oft benutzte. Er hielt sie locker, hob sie an, drückte leicht auf den Auslöser. Das Klicken war leise, aber sie hörte es trotzdem. Ein Signal: Er sieht zu. Er hält fest.

Jonas‘ Zunge wanderte, mal schnell, mal langsam, baute einen Rhythmus auf, der sie an den Rand trieb. Die Hitze in ihrem Bauch breitete sich aus, die Muskeln zogen sich zusammen. Aber sie wollte noch nicht kommen. Nicht ohne ihn in sich.

„Warte“, keuchte sie, und er hielt inne, sah zu ihr auf, die Lippen nass. „Ich will dich spüren.“

Er nickte, richtete sich auf und zog die Boxershorts aus. Sein Penis stand steif, die Eichel dunkelrot. Sie griff danach, führte ihn zu sich, während er sich über sie beugte. Seine Spitze berührte ihre feuchte Öffnung, glitt an den Lippen entlang, dann hinein – ein langer, tiefer Stoß, der sie ganz ausfüllte.

Sie schrie auf, nicht vor Schmerz, sondern vor Lust. Er war größer als Daniel, dicker, und die Dehnung war genau das, was sie brauchte. Er zog sich fast ganz zurück und stieß wieder zu, langsam, jede Bewegung bewusst. Sie bäumte sich ihm entgegen, die Hände auf seinem Rücken, die Nägel leicht eingedrückt.

Daniel war näher gekommen, stand neben dem Bett. Das Klicken der Kamera war regelmäßig, aber sie ignorierte es fast. Sie sah nur Jonas‘ Gesicht über sich, konzentriert, die Zähne auf der Unterlippe. Seine Hand wanderte zwischen ihre Körper, fand ihren Kitzler und rieb ihn im Takt seiner Stöße.

„Komm für mich“, sagte er heiser. „Komm für Daniel.“

Der Satz traf sie wie ein Schlag. Sie warf den Kopf zurück, die Augen geschlossen, und ließ sich fallen. Der Orgasmus kam in Wellen, heftig, ließ ihre Beine zittern und ihren Unterleib sich um ihn krampfen. Sie hörte sich stöhnen, ein tiefes Grollen, das kaum wiederzuerkennen war. Jonas ritt sie weiter, durch den Höhepunkt hindurch, bis sie erschlaffte und nur noch das Zittern in ihren Muskeln blieb.

Er zog sich zurück und legte sich neben sie, die Stirn verschwitzt. Seine Erektion war noch da, pulsierte im Rhythmus seines Herzschlags.

„Willst du…?“, fragte sie, die Stimme brüchig.

Er nickte. „Aber ich will, dass du ihn reitest.“

Sie sah zu Daniel hinüber. Er hatte die Kamera abgesetzt, starrte sie an mit einem Blick, der sie bis ins Mark traf. Sein Penis war ebenfalls hart, drückte gegen seine Hose. Sie nickte, drehte sich auf den Rücken und zog Jonas über sich. Er verstand sofort, positionierte sich über ihrem Gesicht, die Knie auf beiden Seiten ihres Kopfes. Sie öffnete den Mund, nahm ihn hinein, so tief sie konnte. Er schmeckte nach Salz, nach ihr. Seine Hände griffen in ihr Haar, führten sie, aber nicht grob. Sie ließ ihn gewähren, ihre Zunge umspielte die Eichel, während ihre Finger seine Hoden massierten.

Daniel war jetzt neben ihr, kniete auf dem Bett und strich mit der Hand über ihre feuchte Muschi. Sie zuckte unter seiner Berührung, noch immer empfindlich. Er tauchte zwei Finger ein, drehte sie, und der Anblick trieb Jonas noch weiter. Er stöhnte, stieß tiefer in ihren Mund, fast bis zum Würgereiz. Sie konzentrierte sich auf ihren Atem, ließ ihn geschehen.

„Ich komme“, presste Jonas hervor. „Gleich…“

Sie machte weiter, saugte fester, und er ergoss sich in ihren Mund. Der Geschmack war warm und bitter, aber sie schluckte, ohne zu zögern. Er zog sich keuchend zurück, fiel neben sie auf die Matratze.

Lena drehte sich zu Daniel. „Jetzt du“, sagte sie, die Stimme fest.

Er zog sich aus, schnell, und legte sich auf den Rücken. Sie stieg auf ihn, führte seinen Penis in sich ein. Ein vertrautes Gefühl, aber anders nach dem, was gerade geschehen war. Sie begann sich zu bewegen, langsam, die Hände auf seiner Brust. Daniel sah zu ihr auf, das Gesicht rot, die Pupillen geweitet. Seine Hände griffen nach ihren Hüften, halfen ihr im Rhythmus.

Neben ihnen bewegte sich Jonas, stand auf, trat hinter Lena. Sie spürte seine Hände auf ihrem Rücken, dann etwas Kühles, Rundes – die Linse der Kamera, die auf ihren Körper zielte. Ein Klicken. Noch eins.

Die Vorstellung, dass Jonas jetzt fotografierte, dass er sie von hinten sah, wie sie auf Daniel ritt, ließ sie noch heißer werden. Sie beschleunigte, ließ sich fallen, spürte, wie Daniel unter ihr fester wurde. Sein Atem ging stoßweise, sein Becken hob sich ihrem entgegen.

„Ja, Lena, genau so“, flüsterte er, und sie wusste, dass er kurz davor war. Sie beugte sich vor, küsste ihn, und er kam mit einem tiefen Stöhnen. Die Wärme in ihr, wie er sich entlud – das reichte, um sie ein zweites Mal über die Kante zu bringen. Der Orgasmus war leiser diesmal, aber tiefer, ein Ziehen, das durch ihren ganzen Körper flutete.

Sie blieb auf ihm liegen, beide verschwitzt und außer Atem. Das Klicken der Kamera war verstummt. Jonas legte sie auf dem Sekretär ab und kam zu ihnen aufs Bett. „War das gut für dich?“, fragte er leise.

Sie nickte, das Gesicht an Daniels Hals. „Ja. Sehr sogar.“

Daniels Arme schlossen sich um sie. „Ich habe euch beide geliebt“, sagte er. „Jeden Moment.“

Lena schloss die Augen und roch den Zitronenduft, vermischt mit Schweiß und Sex. Auf dem Tisch wartete die Bestellung, die sie längst vergessen hatte. Aber das konnte warten. Jetzt war nur noch das Atmen wichtig, die Wärme der beiden Körper an ihrem, das Wissen, dass dies erst der Anfang war.

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