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Sommerabend in Hakone

Macht Kurzgeschichten · Lesedauer ca. 12 Min · Ab 18 Jahren

Diese Geschichte wurde automatisch mit KI-Unterstützung erstellt. Alle Personen sind volljährig. Ab 18.

Der Abend legte sich wie eine warme Decke über die Berge von Hakone. Ich saß auf der Veranda unseres Zimmers, die Beine untergeschlagen auf dem weichen Zabuton, und starrte auf den Garten, der in der Abenddämmerung verschwamm. Die Zikaden begannen ihr Konzert, ein rhythmisches Dröhnen, das die Stille füllte, und der Duft von feuchtem Gras und Blüten stieg vom Boden auf. Ich hörte ihn, bevor ich ihn sah — das leise Knarren der Holzdiele unter seinem Schritt. Er lehnte sich gegen den Türrahmen, die Arme vor der Brust verschränkt, und beobachtete mich mit diesem Blick, der immer etwas Prüfendes hatte. Sein weißes Hemd war bis zum dritten Knopf geöffnet, die Ärmel hochgekrempelt, und die Abendsonne ließ seine Haut golden schimmern. Drei Tage schwiegen wir uns an, drei Tage, in denen wir uns in diesem Ryokan elegant auswichen wie zwei Fechter, die den ersten Angriff nicht wagen wollten.

„Du starrst auf denselben Baum seit einer Stunde“, sagte er. Seine Stimme war tief, rauchig vom Tee, den er in der Lobby getrunken hatte. „Der wird nicht weglaufen.“

Ich drehte mich nicht um. „Vielleicht warte ich darauf, dass er es tut.“

Er lachte leise, ein Geräusch, das mir den Rücken hinablief wie eine Feder. Dann hörte ich die Dielen knarren, näher, bis sein Schatten über mich fiel. Seine Hände legten sich auf meine Schultern, der Druck fest, fordernd. „Du weißt, warum ich dich nicht angerufen habe.“

„Weil du es nicht wolltest.“

„Weil ich es nicht konnte.“ Er ließ sich neben mir auf die Knie sinken, seine Finger wanderten von meinen Schultern zum Nacken, massierten die Stelle, an der die Spannung des Tages saß. „Du standst auf dieser Bühne in Sapporo, und ich hätte deinen Klang von überall hören können. Und trotzdem habe ich ihn nicht gehört. Ich habe nur dein Gesicht gesehen, während du gespielt hast — und ich wusste, dass du nicht an mich gedacht hast.“

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Ich schloss die Augen. Sein Daumen zeichnete einen Bogen über meinen Halswirbel. „Ich habe an die Musik gedacht.“

„Das ist es ja.“ Er zog seine Hände zurück, und die plötzliche Kühle ließ mich erschauern. „Wenn du spielst, gehöre ich dir nicht. Ich bin nur der Schatten im Publikum, der dich bewundert, aber nicht berühren darf.“

Ich stand auf, drehte mich zu ihm. Er blieb auf den Knien, sah zu mir auf, und in seinem Blick lag etwas, das ich selten bei ihm sah — Verletzlichkeit. Einen Moment lang hasste ich ihn dafür, weil es mich entwaffnete. „Du willst also, dass ich aufhöre zu spielen?“

„Ich will, dass du mir gibst, was du dem Klavier gibst.“ Er erhob sich langsam, sein Gesicht dicht vor meinem. „Deine volle Aufmerksamkeit. Deine Hingabe. Deine Kontrolle.“

Das Wort hing zwischen uns wie ein Versprechen. Kontrolle. Ich hatte sie ihm immer gegeben, in den stillen Nächten, in denen er mich an die Grenzen führte, die ich allein nie erreicht hätte. Aber die letzten Wochen hatte ich sie zurückgehalten, hatte mich hinter meiner Arbeit verschanzt, bis er nur noch ein Accessoire war — der Mann, der meine Koffer trug und meine Termine koordinierte. Ein Tourmanager, der ins Bett durfte, wenn ich Zeit fand.

„Du willst mich fesseln“, sagte ich flüsternd.

„Ich will dich fühlen“, korrigierte er. „Nicht die Pianistin. Nicht die Frau, die Händeschütteln übt und Interviews gibt. Ich will die Frau, die stöhnt, wenn ich sie am Handgelenk packe, weil sie weiß, dass sie mir nicht entkommen will.“

Seine Worte trafen mich tief im Bauch, eine Welle aus Hitze, die mir die Knie weich werden ließ. Er sah es. Er sah immer alles.

„Dann zeig es mir“, sagte ich. „Jetzt.“

Sein Mund verzog sich zu einem Lächeln, das kein Lächeln war — eine Drohung, ein Versprechen. Er nahm meine Hand, führte mich ins Zimmer. Die Schiebetüren standen noch offen, der Garten dahinter lag in blauem Schatten, und die Luft war schwer von der Feuchtigkeit des Abends. Er schob mich sanft, aber bestimmt zur Wand neben dem Bett, drehte mich so, dass mein Rücken an der Holzvertäfelung lag. Sein Körper presste sich gegen meinen, sein Oberschenkel schob sich zwischen meine Beine, und ich spürte seine Erregung durch den dünnen Stoff seiner Hose.

„Sag mir, was du willst“, murmelte er an meinem Ohr. Seine Lippen streiften mein Ohrläppchen, seine Zunge zeichnete eine Spur den Hals hinunter. „Mit deinen eigenen Worten. Nicht mit den Worten, die du für Interviews benutzt.“

„Ich will“, begann ich, und meine Stimme brach. Seine Hand fand mein Handgelenk, drückte es gegen die Wand. Ich spürte meinen Puls gegen seine Fingerkuppen.

„Ja?“

„Ich will, dass du mir wehtust. Nur ein bisschen.“ Die Worte kamen jetzt leichter, befreit von der Scham, die ich normalerweise mit mir herumtrug. „Ich will spüren, dass ich dir gehöre. Dass ich nichts entscheiden muss.“

Er lachte leise, ein tiefes Geräusch, das in seiner Brust vibrierte. „Und wenn ich dir nicht gebe, was du willst?“

„Dann wirst du mich die ganze Nacht ansehen, wie du es in Sapporo getan hast, und ich werde dich nicht anfassen dürfen.“

Sein Griff um mein Handgelenk lockerte sich nicht, aber seine andere Hand kam hoch, umfasste mein Kinn, zwang meinen Kopf nach oben. Sein Blick war dunkel, fast schwarz in dem schwachen Licht. „Du hast den Vertrag unterschrieben. Die Ehe mit deiner Karriere. Ich bin nur der Assistent, der dir den Rücken freihält.“

„Das ist eine Lüge“, sagte ich. „Du bist der einzige Mann, der mich anschauen kann, als würde er mich gleich verschlingen — und ich würde es zulassen.“

Er küsste mich. Es war kein sanfter Kuss, sondern eine Eroberung, sein Mund hart auf meinem, seine Zunge fordernd. Ich öffnete mich ihm, ließ ihn hinein, und sein Griff an meinem Kinn wanderte zu meinem Hals, umfasste ihn, übte einen Druck aus, der mir den Atem stocken ließ. Nicht genug, um zu erschrecken, aber genug, um mich daran zu erinnern, wer hier die Kontrolle hatte.

Sein Körper löste sich von meinem, und er trat einen Schritt zurück. „Zieh dich aus. Langsam. Und schau mich dabei an.“

Ich schluckte. Die Anweisung war klar, und mein Körper gehorchte, bevor mein Kopf es beschloss. Meine Finger fanden den Saum meines Sommerkleides, zogen es über meinen Kopf. Der Stoff raschelte über meine Haut, und ich stand in Höschen und BH vor ihm, die Abendluft kühl auf meiner erhitzten Haut. Er schaute mich an, ohne zu blinzeln, während meine Hände den Verschluss meines BHs öffneten und die Träger von meinen Schultern gleiten ließen.

„Weiter“, sagte er.

Ich schob das Höschen über die Hüften, ließ es zu Boden fallen. Seine Augen wanderten über meinen Körper, langsam, als würde er jedes Detail in sich aufnehmen — die Linie meiner Schultern, die Schatten unter meinen Brüsten, das dunkle Dreieck zwischen meinen Beinen. Er nickte kaum merklich, dann kam er auf mich zu.

„Dreh dich um.“

Ich gehorchte, presste die Hände gegen die Wand, das Holz kühl unter meinen Fingerkuppen. Ich hörte den Reißverschluss seiner Hose, das Rascheln von Stoff, der zu Boden fiel. Dann war seine Haut an meiner, sein Brustkorb an meinem Rücken, sein Mund an meinem Ohr.

„Du bist so schön, wenn du tust, was ich sage“, flüsterte er. Seine Hand glitt über meine Hüfte, hinunter, fand die feuchte Hitze zwischen meinen Beinen. Ich stöhnte auf, als seine Finger durch meine Spalte glitten, langsam, fordernd. „So feucht. Das ist nicht die Pianistin, die auf der Bühne denkt. Das bist du.“

„Ja“, keuchte ich. „Das bin ich.“

Er drückte mich gegen die Wand, sein Körper voller Druck, und ich spürte seine Erektion an meinem unteren Rücken. Seine Hand verließ meine Hüfte, kam hoch zu meinem Haar, griff hinein, zog meinen Kopf leicht nach hinten. Der Schmerz war süß, ein Blitz, der direkt in meinen Bauch schoss.

„Du wirst nicht kommen“, sagte er. „Nicht, bevor ich es dir erlaube.“

Ich nickte, mein Atem flach. Seine Finger fanden mich wieder, drangen in mich ein, langsam, dehnten mich. Ich biss mir auf die Lippe, um nicht zu stöhnen, aber ein Laut entkam mir trotzdem — ein halbes Wimmern, das er mit einem leisen Lachen quittierte.

„Die Fingerübungen der Pianistin“, murmelte er. „Jetzt üben wir etwas anderes.“

Er zog seine Hand zurück, und ich spürte, wie er sich neu positionierte. Seine Hand auf meiner Hüfte, richtete er sich auf, und die Spitze seiner Erektion drückte gegen mich. Er wartete. Ich hielt den Atem an, presste mich leicht gegen seine Spitze, flehte wortlos.

„Bitte“, sagte ich schließlich. „Bitte.“

Er stieß zu. Langsam, aber tief, ein Schub, der mich die Wand entlang schob, der mir den Atem raubte. Ich ließ den Kopf nach vorn fallen, spürte sein Haar am Nacken, während er in mir war, vollständig, eine Verbindung, die stärker war als jede Musik. Er bewegte sich in einem Rhythmus, der mich an die Wellen des Onsen erinnerte, sanft, aber unaufhaltsam, jede Bewegung tiefer als die letzte.

Seine Hand fand meine Brust, griff hinein, seine Finger kneiften meine Brustwarze, bis ich aufstöhnte. „Schön“, murmelte er. „Du klingst besser als jedes Klavier, das du je gespielt hast.“

Er zog sich fast ganz zurück, und ich wimmerte bei dem Verlust, dann stieß er wieder zu, härter diesmal. Der Rhythmus wurde schneller, seine Hände auf meinen Hüften, die mich führten, rückwärts gegen seine Stöße zu drängen. Ich spürte die Hitze in mir aufsteigen, ein Kribbeln, das sich von meinem Bauch in alle Richtungen ausbreitete.

„Noch nicht“, sagte er, als er meine Spannung spürte. Er griff nach meinen Handgelenken, zog sie hinter meinen Rücken, hielt sie mit einer Hand fest. Sein anderer Arm schlang sich um meine Taille, zog mich enger an sich. Jede Bewegung war jetzt kontrolliert, gemessen, tief. Ich konnte mich nicht mehr bewegen, konnte nur noch spüren — seine Länge, seine Wärme, den Druck, der sich in mir aufbaute.

„Was willst du?“ fragte er.

„Ich will kommen“, keuchte ich. „Bitte, ich will kommen.“

„Und was gibst du mir dafür?“

Ich brauchte einen Moment, um zu sprechen, mein Kopf war benebelt. „Alles“, sagte ich. „Meine Aufmerksamkeit. Meine Kontrolle. Alles.“

Er lachte leise, und dann ließ er meine Handgelenke los, drehte mich um. Sein Gesicht war gerötet, sein Blick dunkel vor Verlangen. Er hob mich, und ich schlang meine Beine um seine Hüften. Er trug mich zum Bett, legte mich auf die weiche Decke, und dann war er über mir, seine Knie zwischen meinen Beinen, seine Erektion pochend gegen meine feuchte Haut.

„Setz dich auf“, sagte er. Ich gehorchte, richtete mich auf, und er war wieder in mir, tief, vollständig. Seine Hände gruben sich in mein Haar, zogen meinen Kopf nach hinten, und ich bog mich ihm entgegen. Ich ritt ihn, langsam zuerst, dann schneller, während er mich an den Hüften hielt, mir den Rhythmus vorgab, der mich unaufhaltsam näher an den Rand brachte.

„Sieh mich an“, befahl er. Ich tat es, und in seinem Blick lag mehr als Lust — eine Intensität, die mich bis ins Mark erschütterte. „Komm jetzt. Für mich.“

Die Erlaubnis traf mich wie ein Blitz. Ich kam, mit einem Schrei, der durch das Zimmer hallte. Mein Körper begann zu zittern, Wellen, die mich überrollten, und er folgte mir, ein tiefes Stöhnen, während er sich in mir entlud. Wir blieben verbunden, atemlos, unsere Stirnen aneinandergepresst.

Als wir uns später lösten, lag ich auf dem Rücken, sein Kopf auf meiner Brust, sein Atem langsam und gleichmäßig. Die letzten Sonnenstrahlen fielen durch die Schiebetür, färbten den Raum in ein warmes Gold. Ich strich durch sein Haar, spürte, wie der Schweiß auf seiner Haut trocknete.

„Du hast gesagt, ich denke nicht an dich, wenn ich spiele“, sagte ich leise. „Das stimmt nicht. Ich denke an das Gefühl. An deine Hände. An die Art, wie du mich hältst, als wäre ich das wertvollste Instrument, das du kennst.“

Er hob den Kopf, sah mich an. Sein Blick war weich jetzt, ohne die Schärfe, die ihn vorhin gezeichnet hatte. „Und du? Willst du immer noch, dass ich nur dein Schatten im Publikum bin?“

Ich zog ihn zu mir, küsste ihn — sanft diesmal, ein Versprechen. „Du bist kein Schatten. Du bist der Grund, warum die Musik einen Sinn hat. Aber du musst es mir immer wieder zeigen.“ Ich lächelte, ein Lächeln, das er nur mir gegenüber sah. „Heute Abend hast du es mir bewiesen. Morgen werde ich dir beweisen, was eine Pianistin mit ihren Fingern noch alles kann.“

Er lachte, ein echtes, tiefes Lachen, das mir durch den ganzen Körper fuhr. „Das wird ein langer Sommer.“

„Das hoffe ich“, sagte ich, und die Stille, die folgte, war gefüllt mit dem Rauschen des Windes und dem Wissen, dass wir beide gerade einen neuen Ton in unserer Symphonie gefunden hatten.

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