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Die zweite Runde in der Nachtbar

Fremde Kurzgeschichten · Lesedauer ca. 10 Min · Ab 18 Jahren

„Noch eins?“ Die Worte schneiden durch das Klirren der Gläser und den Bass, der in den Holzdielen vibriert wie ein zweiter Herzschlag. Chiaras Kehle ist trocken, der Whisky hat ihre Sinne bereits weichgespült, aber die Erschöpfung sitzt tief.

Sie hebt den Blick. Er steht da, groß, breite Schultern unter dem dunklen Stoff seines Hemdes, das sich über seiner Brust spannt. Ein Lächeln, das feine Linien um seine Augen gräbt. Sein Blick wandert über sie, bleibt an ihrem Ausschnitt hängen, an ihren Lippen. „Kommt drauf an, was du meinst.“ Ihre Stimme kratzt, rau vom Alkohol und der langen Nacht.

Er gleitet auf den Hocker neben ihr, dicht heran. Sein Schenkel presst sich gegen ihren. Zedernholz und Rauch umhüllen sie, männlich und warm. „Ich mein damit“, sagt er, und seine Finger gleiten zu einer Haarsträhne, die sich über ihr Ohr gelegt hat. Er schiebt sie zurück, streift dabei ihr Ohrläppchen, ihre empfindliche Stelle, und ein Schauer läuft ihr den Rücken hinunter. „Dass ich dich heute Nacht nicht gehen lassen will.“

Ein leises Lachen entweicht ihr. „Du kennst nicht mal meinen Namen.“

„Will ich nicht“, entgegnet er, seine Stimme ein tiefes Knurren. Seine Hand ruht nun auf ihrem Nacken, die Wärme dringt in ihre Haut, massiert sanft die verspannten Muskeln. „Ich will dich. Jetzt.“

Ihr Puls hämmert gegen seine Handfläche. Die Bar zerrinnt, der Lärm wird zu einem fernen Echo. Sie dreht sich auf ihrem Hocker, presst ihre Knie gegen seine, spürt die Hitze, die zwischen ihren Schenkeln aufsteigt. „Dann bring mich irgendwohin, wo es ruhig ist.“

Der Aufbruch

Er zahlt, ohne zu zögern, schiebt den Schein über die Theke, während seine andere Hand ihre Hüfte umfasst. Sein Griff ist fest, besitzergreifend, als er sie durch das Gewühl zur Tür führt. Draußen schneidet die Kälte in ihre Lungen. Sie zittert, aber nicht vor Kälte – die Erwartung lässt ihren Körper vibrieren. Er zieht seine Jacke aus und legt sie um ihre Schultern, der Stoff noch warm von seiner Haut und seinem Geruch.

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„Zwei Straßen weiter“, sagt er und mustert sie im orangefarbenen Licht der Laterne. Sein Blick ist dunkel, hungrig, als würde er sie bereits ausziehen. „Nichts Besonderes, aber ein Bett.“

„Reicht mir“, flüstert sie. Ihr Atem perlt als Nebelfetzen zwischen ihren Lippen. Sie kann die Feuchtigkeit zwischen ihren Schenkeln spüren, das Pulsieren, das mit jedem Schritt stärker wird.

Sie gehen nebeneinander, Schulter an Schulter, Finger finden sich und verschränken sich. Stille. Nur das Schaben der Sohlen auf dem Asphalt, das Kreischen einer Tür, das Summen des Fahrstuhls – lauter in dieser Stille als die Musik zuvor. Seine Hand ist heiß in ihrer, ein Versprechen.

Im Fahrstuhl stehen sie sich gegenüber. Sie sieht ihn an, und er hält ihrem Blick stand. Ein Moment, gespannt wie eine Saite. Sie neigt sich, ihre Lippen berühren seine – ein flüchtiger, trockener Kuss, der ihre Lust nur anstachelt. Dann geht die Tür auf.

Die Schwelle

Seine Wohnung ist klein, voll mit Büchern und einer großen Couch. Er schaltet kein Licht an. Nur der Schein der Straßenlaterne fällt durch die Vorhänge und zeichnet einen goldenen Streifen über das Laken. Sie steht im Türrahmen, sieht, wie er langsam die Jacke von ihren Schultern nimmt und auf einen Stuhl wirft.

„Du zitterst noch“, sagt er und tritt näher.

„Das ist nicht die Kälte.“ Ihre Stimme bebt. Sie schlingt die Arme um seinen Hals, zieht ihn an sich.

Der erste Kuss ist forschend, ein Ertasten – dann wird er gierig. Seine Zunge schiebt sich zwischen ihre Lippen, verlangend, fordernd, während seine Hände unter ihren Pullover gleiten. Seine Finger liebkosen die nackte Haut ihres Rückens, wandern tiefer, umfassen ihre Hüften. Sie drängt sich gegen ihn, spürt seinen harten Schwanz durch den Stoff seiner Hose, reibt sich daran. Ein leises Stöhnen entweicht ihr, als die Reibung ihre klit anschwellen lässt.

Er schiebt ihren Pullover nach oben, sie hebt die Arme, lässt sich das Kleidungsstück über den Kopf ziehen. Im fahlen Licht steht sie vor ihm, nur noch mit einem dünnen Spitzen-BH bekleidet. Ihre Brüste heben sich, die Brustwarzen zeichnen sich hart durch den Stoff ab. Seine Augen wandern über sie, hungrig und voller Ehrfurcht.

„Wunderschön“, flüstert er, und sie glaubt ihm.

Entkleiden und Erkunden

Er öffnet ihren BH mit einer geübten Bewegung. Ein Klicken, die Träger fallen. Sie hebt die Hände, befreit sich von dem Stoff, und ihre Brüste kommen zum Vorschein – voll und schwer, die Brustwarzen bereits hart und aufgerichtet. Er beugt sich vor, nimmt eine in den Mund. Sie keucht auf, als seine Zunge um die Spitze kreist, leckt und saugt, bis sie sich krümmt, die Finger in seinem Haar vergräbt. Seine Hand massiert die andere Brust, kneift die harte Spitze, während er saugt.

„Weiter“, haucht sie. „Hör nicht auf.“

Er löst sich, kniet vor ihr nieder, öffnet den Knopf ihrer Jeans. Sie hilft, die enge Hose über die Hüften zu schieben, die Beine zu befreien. Als sie nur noch im Slip vor ihm steht – ein winziges Dreieck schwarzer Spitze – presst er seinen Mund gegen ihre Scham durch den Stoff. Sie zuckt, als sein Atem durch die dünne Barriere dringt, feucht und warm. Seine Zunge findet die Ritze, leckt durch den Stoff über ihre Spalte, und sie spürt, wie ihre Fotze noch feuchter wird.

Er zieht den Slip mit den Zähnen hinunter, streift ihn über Knie und Waden, bis sie ihn mit einem Fußtritt beiseite stößt. Nun nackt. Ihre Schamlippen leicht geöffnet, glänzend feucht von Erregung. Sein Blick brennt auf ihrer Haut, und sie spürt die Blicke wie eine Berührung, wie eine Zunge auf ihrer klit.

„Komm her“, sagt sie und zieht ihn hoch. Seine Kleider fallen: Hemd, Gürtel, Hose. Sein Körper ist fest, behaart, eine Narbe an der Schulter, die sie mit den Fingern nachzeichnet. Dann umfasst sie seinen Penis – hart, schwer, pulsierend in ihrer Hand. Die Eichel ist glatt und prall, ein Tropfen Lust tritt bereits aus, und sie verstreicht ihn mit dem Daumen. Er stöhnt leise, als sie den Schaft auf und ab streicht, die Venen unter der Haut spürt.

Sie führt ihn zum Bett, drückt ihn auf die Matratze, und er lässt sich willig fallen. Sie beugt sich über ihn, ihre Brüste streifen seine Brust, während sie hinuntergleitet, den Kopf zwischen seinen Schenkeln. Sie nimmt ihn in den Mund, langsam, genießt den salzigen Geschmack, das Zucken seines Körpers, als sie tiefer gleitet. Ihre Lippen umschließen die Eichel, ihre Zunge kreist darum, dann lässt sie ihn tiefer hineingleiten, bis seine Spitze ihren Rachen berührt. Er stöhnt laut, vergräbt die Finger in ihrem Haar, aber sie bestimmt das Tempo – langsam, dann schneller, ein Rhythmus, der ihn an den Rand treibt.

Nach einer Weile richtet sie sich auf, das Verlangen in ihren Augen glüht. Ihre Lippen sind geschwollen, ihr Kinn feucht von seiner Lust. „Jetzt will ich dich in mir spüren“, flüstert sie.

Im Bett

Sie fallen auf das Laken, ein Wirbel aus Gliedern und Küssen. Er liegt über ihr, stützt sich auf die Unterarme, zwischen ihren Schenkeln. Sein Penis streift ihre feuchte Öffnung, ein Vorgeschmack auf das Kommende. Sie spürt die Hitze seiner Eichel an ihrer klit, die Reibung, die sie fast wahnsinnig macht.

„Sag mir, wenn ich aufhören soll“, sagt er, die Stimme heiser vor Lust.

„Hör auf zu reden.“ Sie hebt die Hüften, drängt sich gegen ihn, will ihn in sich fühlen.

Er dringt ein – langsam, aber ohne Zögern. Der erste Zentimeter dehnt sie, sie keucht auf, als er tiefer gleitet, das Gefühl von Fülle, das sie ausfüllt. Ihre feuchte Fotze zieht ihn an, saugt an seinem Schwanz. Er hält inne, gibt ihr Zeit, sich an seine Größe zu gewöhnen. Dann beginnt er sich zu bewegen. Ein gleichmäßiger Rhythmus erst, jede Bewegung betont, jede Strecke wird zum Feuer in ihrem Bauch. Sie schlingt die Beine um seine Hüften und zieht ihn noch tiefer, will ihn ganz in sich spüren.

„Fester“, stöhnt sie. „Mach mich kaputt.“

Er gehorcht. Seine Stöße werden härter, tiefer, der Rhythmus schneller. Ihre feuchte Fotze umschließt seinen Schwanz, jedes Eindringen lässt sie aufstöhnen, ihre Brüste wippen bei jedem Stoß. Sie spürt, wie die Spannung in ihrem Bauch aufsteigt, wie ihre klit bei jeder Berührung seiner Schamlippen feuert.

Er beugt sich vor, nimmt ihre Brustwarze in den Mund, saugt, während er weiterstößt. Sie krallt ihre Nägel in seinen Rücken, der Schmerz und die Lust vermischen sich. Ihre Hüften heben sich ihm entgegen, sie ist nass, so nass, dass sie jedes Eindringen hören kann.

„Ich komme gleich“, keucht er, seine Bewegungen werden unregelmäßiger.

„Nicht ohne mich“, stöhnt sie und greift zwischen ihre Körper, reibt ihre klit mit den Fingern, während er sie fickt. Die Kombination aus seiner Härte und ihrer Berührung treibt sie über die Kante. Ihr Körper spannt sich an, ihre Fotze zieht sich zusammen, und sie kommt mit einem lauten Schrei, ihre inneren Muskeln pulsieren um seinen Schwanz. Er sieht sie kommen, die Lust in ihrem Gesicht, und es reißt ihn mit. Mit einem tiefen Stöhnen stößt er ein letztes Mal zu und ergießt sich in ihr, sein Sperma füllt sie, während ihr Orgasmus noch nachzittert.

Sie liegen ineinander verschlungen, atemlos, schweißgebadet. Seine Hand streicht über ihren Bauch, bleibt auf ihrer feuchten Haut liegen. Keiner spricht. Nur das Rauschen ihres Atems füllt den Raum.

Als sie sich schließlich in die Decken kuschelt, spürt sie die Wärme seiner Brust an ihrem Rücken. „Wie heißt du eigentlich?“, fragt er schließlich, die Stimme schläfrig.

„Chiara“, flüstert sie.

„Chiara“, wiederholt er, als würde er den Namen kosten. „Ich bin Jonas.“

Sie lächelt in die Dunkelheit. Die letzte Runde war die beste ihres Lebens gewesen.

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