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Kunst der Verführung

Büro Kurzgeschichten · Lesedauer ca. 9 Min · Ab 18 Jahren

Diese Geschichte wurde automatisch mit KI-Unterstützung erstellt. Alle Personen sind volljährig. Ab 18.

Sie stand am Fenster ihrer Wohnung in Kreuzberg und starrte auf die Kastanienallee hinunter. Der Abendverkehr kroch durch die Straße, Bremslichter tupften rote Flecken auf den Asphalt. Hinter ihr lagen die Drucke ihrer Ausstellung in neutralen Kartons gestapelt, daneben der Laptop mit den unbearbeiteten Dateien der letzten Session. Sie hatte das Modell vor zwei Wochen gebucht, einen Mann mit kantigem Kiefer und Augen, die in der Linse etwas aufschienen, das sie bislang nicht benennen konnte. Sein Portfolio zeigte ihn nackt, aber nicht entblößt, und genau diese Spannung hatte sie in ihr Büro gelockt.

Sie griff zum Telefon, wählte die Nummer aus dem Vertrag. Er meldete sich nach dem dritten Klingeln, seine Stimme kam tief und ein wenig heiser durch den Lautsprecher. Sie nannte ihren Namen, sagte, sie habe die Ausstellung hinter sich, die Bilder seien verkauft, und sie wolle ihm das zeigen. Er lachte leise, fragte, ob das eine Einladung sei. Sie sagte, es sei eine Einladung. Er versprach, in einer Stunde da zu sein.

Sie legte auf, fuhr mit dem Finger über den Bildschirm des Laptops, wo sein Gesicht noch in einer Vorschau leuchtete. Sie duschte, zog ein schwarzes Kleid an, das an den Schultern eng saß und an den Oberschenkeln lose fiel. Sie band sich die Haare nicht zurück. Als die Klingel ging, stand sie einen Moment still, spürte den Puls im Hals, dann öffnete sie.

Er stand im Flur, das weiße Hemd über der Hose, die Ärmel bis zu den Ellbogen hochgekrempelt. Seine Haare waren nass vom Regen, der gerade eingesetzt hatte, und tropften auf den Kragen. Er lächelte, als er sie sah, und reichte ihr eine Flasche Rotwein. Sie nahm sie, ihre Finger berührten sich, und sie führte ihn ins Wohnzimmer.

Sie schenkte ein, sie setzten sich auf das Sofa, das unter seinem Gewicht knarzte. Er sah sich um, betrachtete die an die Wand gelehnten Drucke, die sie noch nicht aufgehängt hatte. Er fragte nach der Serie, die er posiert hatte, und sie erzählte ihm von der Idee, von dem Spiel zwischen Kontrolle und Hingabe, das sie mit Licht und Schatten hatte bauen wollen. Er hörte zu, trank einen Schluck, und sein Blick blieb an ihrem Hals hängen, an der kleinen Mulde über dem Schlüsselbein.

Sie fragte, wie es ihm als Modell ergangen sei, nach all den Stunden unter dem Scheinwerfer. Er stellte das Glas ab, lehnte sich zurück, und begann zu erzählen. Von einem Shooting in Hamburg, wo der Fotograf ihn stundenlang in eine Pose gezwungen hatte, bis seine Schultern brannten. Von einer Kampagne, bei der er in einer Badewanne aus Eiswasser gelegen hatte, die Zähne klappernd, während die Assistenten lachten. Sie lachte mit, aber sie sah, wie seine Hand auf seinem Oberschenkel ruhte, die Finger locker gespreizt, und sie dachte daran, wie diese Hand über ihre Rippen gleiten würde.

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Der Hunger kam, als die Flasche leer war. Sie stand auf, ging in die Küche, schnitt Brot, legte Käse und Oliven auf ein Brett. Er folgte ihr, lehnte sich an die Arbeitsplatte, während sie die Zutaten arrangierte. Seine Nähe füllte den Raum, sie spürte die Wärme seines Körpers im Rücken, ohne ihn zu berühren. Sie drehte sich um, hielt ihm das Brett hin, und er nahm ein Stück Käse, biss hinein, sah sie dabei an.

Sie aßen im Stehen, redeten über ihre Pläne, über ihre Wünsche. Sie sagte, sie wolle eine neue Serie beginnen, über Arbeit und Begehren, über die Spannung zwischen Büro und Bett. Er hob die Augenbraue, fragte, ob sie dafür ein Modell brauche. Sie sagte, ja, vielleicht. Sie stellte das Brett ab, trat näher, und ihre Hüften streiften seine.

Sie setzte sich auf seinen Schoß, als sie wieder im Wohnzimmer waren, das Sofa knarzte unter dem gemeinsamen Gewicht. Sie spürte seinen Oberschenkel unter sich, den harten Knochen, die Wärme, die durch den Stoff drang. Sie legte eine Hand an seinen Nacken, zog ihn zu sich, und als ihre Lippen sich trafen, schmeckte sie Rotwein und Salz von der Olive. Sein Mund war weich, aber seine Zunge drängte, fordernd, und sie öffnete sich ihm, ließ ihn hinein.

Sie zog sein Hemd aus den Hosenbund, fuhr mit den Fingern über die Haut seines Rückens, spürte die Muskeln unter der Sehne. Er griff nach dem Saum ihres Kleides, zerrte es über ihre Hüften, über ihren Kopf, und sie saß nackt auf ihm, die Brüste dicht vor seinem Gesicht. Er beugte sich vor, nahm eine Brustwarze in den Mund, saugte, und sie spürte das Ziehen bis in den Unterleib. Sie stöhnte, presste die Schenkel zusammen, und er lachte leise gegen ihre Haut.

Sie stand auf, zog ihn hoch, führte ihn in ihr Schlafzimmer. Das Bett war ungemacht, die Laken zerknittert von den Nächten, in denen sie allein gewesen war. Sie schob ihn auf die Matratze, kniete über ihm, öffnete seine Hose, zog sie mit einem Ruck über seine Hüften. Sein Penis stand hart, die Eichel glänzte feucht, und sie umschloss ihn mit der Hand, spürte den Puls unter der Haut. Sie beugte sich vor, nahm ihn in den Mund, und er stöhnte, als sie ihn tief schluckte, den Kopf im Rhythmus bewegte, während ihre Hand den Rest massierte. Er griff in ihre Haare, zog sie nicht hart, aber bestimmend, und sie ließ ihn, ließ sich führen, bis er sie an den Schultern hochzog und auf sich setzte.

Sie ritt ihn, langsam zuerst, die Hände auf seiner Brust, die Hüften kreisend, bis er in ihr den Rhythmus fand. Sie spürte, wie er sie füllte, jeder Zentimeter, und sie ließ den Kopf sinken, sah, wie seine Augen halb geschlossen waren, die Lippen geöffnet. Sie bewegte sich schneller, ihre Oberschenkel brannten, aber sie wollte nicht aufhören, wollte ihn spüren, bis sie die Kontrolle verlor. Er setzte sich auf, griff nach ihrer Hüfte, drückte sie in einen anderen Winkel, und sie schrie auf, als er eine Stelle traf, die sie selbst nicht gekannt hatte.

Sie wechselten die Position, er lag auf ihr, ihre Beine um seine Hüften geschlungen, und er stieß hart, rhythmisch, mit einer Präzision, die sie an seine Arbeit erinnerte, an die Art, wie er für die Kamera posierte, jede Geste kontrolliert. Aber hier war keine Kontrolle, nur Schweiß, der zwischen ihren Körpern rann, nur der Klang seiner Stöße, der das Bett quietschen ließ. Sie griff nach seinem Rücken, krallte sich in seine Schulterblätter, und als er seine Hand zwischen ihre Körper schob, ihren Kitzler mit dem Daumen rieb, kam sie mit einem Schrei, der in seiner Schulter erstarb, die Beine zuckten, die Muskeln in Wellen.

Er zog sich nicht zurück, stieß weiter, bis seine Bewegungen unregelmäßig wurden, und dann kam er in ihr, ein tiefes Stöhnen, das sie in ihrem Nacken spürte, seine Hände umklammerten ihre Hüften, als wolle er sie festhalten. Sie lag still unter ihm, spürte sein Gewicht, seinen Herzschlag, der gegen ihre Rippen schlug. Er rollte sich zur Seite, zog sie mit sich, sodass sie in seiner Armbeuge lag, ihre Finger über seine Brust fuhren, durch das feuchte Haar.

Sie blieben so liegen, die Nacht wurde still, nur ihr Atem füllte den Raum. Er strich ihr eine Haarsträhne aus dem Gesicht, sagte, er habe so etwas nicht erwartet, als er herkam. Sie sagte, sie auch nicht. Sie lachten leise, dann schlief sie ein, ihren Kopf an seiner Schulter.

Am Morgen wachte sie auf, als die Sonne durch die Jalousien fiel, und er war noch da, lag auf dem Rücken, die Arme hinter dem Kopf verschränkt. Sie beobachtete ihn eine Weile, den Brustkorb, der sich hob und senkte, den Bartschatten, der über seinen Kiefer wuchs. Sie stand auf, ging ins Bad, duschte, und als sie zurückkam, saß er auf der Bettkante, hatte seine Hose schon angezogen. Sie setzte sich neben ihn, ihre Schultern berührten sich. Er fragte, was jetzt sei, und sie sagte, sie wisse es nicht, aber sie wolle ihn wiedersehen. Er nickte, zog sein Hemd über, knöpfte es langsam zu, und sie sah ihm zu, wie er sich anzog, wie er sich in die Ordnung zurückverwandelte.

An der Tür blieb er stehen, drehte sich um. Sie sagte, sie werde ihm die Fotos schicken, die unbearbeiteten, als Vorschau auf die neue Serie. Er lächelte, sagte, er freue sich darauf, und dann ging er, die Treppe hinunter, und sie hörte die Tür unten ins Schloss fallen.

Sie setzte sich an ihren Schreibtisch, öffnete den Laptop, klickte die Ordner der letzten Session durch. Seine Bilder leuchteten auf, rauchige Grautöne, harte Schatten. Sie markierte die besten, schrieb ihm eine Nachricht: *Die Serie heißt „Büro und Begehren“. Du bist das erste Motiv.* Sie schickte sie ab, lehnte sich zurück, und wusste, dass er antworten würde.

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