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Der Geruch von Heu und Diesel

Büro Kurzgeschichten · Lesedauer ca. 15 Min · Ab 18 Jahren

Diese Geschichte wurde automatisch mit KI-Unterstützung erstellt. Alle Personen sind volljährig. Ab 18.

Ich hörte den Motor schon, bevor ich ihn sah, ein tiefes Brummen, das sich durch den Morgen fraß wie eine hungrige Kreatur. Staub wirbelte von der unbefestigten Auffahrt auf, als der schwarze Geländewagen vor dem alten Bauernhaus zum Stehen kam. Ich stand am Küchenfenster, die Hände noch mit Mehl bestäubt, und beobachtete, wie er ausstieg.

Er war größer, als ich ihn in Erinnerung hatte. Oder vielleicht war es nur die Art, wie er sich bewegte, diese kontrollierte Präzision, die ich aus dem Studio kannte, übertragen auf einen Mann, der in schwarzen Stiefeln über einen steirischen Bauernhof schritt. Frederik. Mein Ehemann. Der Mann, der vor drei Jahren gesagt hatte, wir bräuchten eine Auszeit, ein Haus auf dem Land, weg vom Trubel der Stadt, weg von den Bühnen und den Scheinwerfern.

Ich hatte zugestimmt, weil ich ihn liebte. Weil ich dachte, es würde uns retten.

Stattdessen hatte es uns in getrennte Schlafzimmer geführt.

Ich wischte mir die Hände an der Schürze ab und trat auf die Veranda. Die Luft roch nach feuchtem Gras und dem süßlichen Duft der Obstbäume, die die Einfahrt säumten. Frederik blieb vor mir stehen, die Sonne im Rücken, sein Gesicht im Schatten.

„Du bist früh“, sagte ich.

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„Ich musste das Projekt abschließen.“ Seine Stimme klang müde, aber nicht unzufrieden. „Der Kunde war schwierig. Aber das Ergebnis wird gut.“

Er trat näher und küsste mich auf die Wange. Es war ein Pflichtkuss, schnell, trocken. Ich spürte die Wärme seiner Haut, aber nicht die Vertrautheit, die einmal zwischen uns gewesen war.

„Ich habe Kaffee gemacht“, sagte ich und wandte mich ab.

Im Haus setzte ich die Kanne auf, während Frederik seine Tasche in den Flur stellte. Er bewegte sich durch den Raum, als ob er hier ein Fremder wäre, obwohl er dieses Haus vor drei Jahren selbst ausgesucht hatte. Seine Finger strichen über die Holzvertäfelung, die ich letztes Jahr gestrichen hatte.

„Es ist gut, dass du da bist“, sagte ich über die Schulter. „Es gibt etwas, das ich mit dir besprechen muss.“

Er setzte sich an den Küchentisch, und ich stellte ihm eine Tasse hin. Der Kaffee dampfte zwischen uns, und ich spürte, wie die Worte in meiner Kehle wuchsen, sich zu einem Klumpen formten, den ich seit Wochen mit mir herumtrug.

„Es ist wegen des Studios“, sagte ich schließlich. „Sie haben mich angerufen. Nächsten Monat. Eine neue Produktion.“

Frederiks Blick blieb auf dem Kaffee haften. „Und du willst hin.“

„Ich muss hin. Tanzen ist mein Leben. Es ist das, was ich bin.“

„Ich dachte, wir hätten beschlossen, dass das hier dein Leben ist.“ Er sagte es ohne Vorwurf, aber die Worte trafen mich trotzdem.

„Wir haben beschlossen, dass wir eine Auszeit brauchen. Nicht, dass ich für immer aufhöre.“

Stille. Draußen krähte ein Hahn, und irgendwo im Stall muhte eine Kuh. Die Geräusche des Hofes, die ich in den letzten Jahren zu lieben gelernt hatte, klangen plötzlich wie Gefängnismauern.

„Ich will mit dir reden, wenn ich zurückkomme“, sagte ich. „Wir müssen über uns sprechen. Über uns und die Zukunft.“

Frederik sah mich an, und ich erkannte den Ausdruck in seinen Augen. Er wusste. Er wusste schon lange, dass wir uns verloren hatten, verloren in den Routinen des Alltags, in den Mauern dieses Hauses, in der Stille, die zwischen uns gewachsen war.

„Dann geh“, sagte er. „Und wenn du zurückkommst, dann sehen wir weiter.“

Ich nickte, goss den Rest des Kaffees in die Spüle und ging nach oben, um zu packen.

Das Studio lag im Herzen von Graz, ein altes Industriegebäude, das vor zehn Jahren in einen Tanzraum verwandelt worden war. Die hohen Fenster ließen das Nachmittagslicht herein, das auf dem Holzboden tanzte, während die Tänzer ihre Aufwärmübungen machten. Ich stand an der Barre, die Beine in einer perfekten fünften Position, und spürte, wie die Muskeln sich anspannten, wie der Körper sich erinnerte.

Es war, als ob drei Jahre nie vergangen wären.

„Elena.“

Die Stimme kam von der Tür, und ich drehte mich um. Marek stand dort, die Arme verschränkt, ein schiefes Lächeln auf den Lippen. Er war der Choreograf, der die neue Produktion leiten sollte, ein Mann Ende dreißig mit einem Gesicht, das von Jahren auf der Bühne gezeichnet war. Er hatte graue Strähnen im dunklen Haar und Augen, die zu viel gesehen hatten, um noch naiv zu sein.

„Du bist also zurück“, sagte er.

„Ich bin zurück.“

Er trat näher, und ich spürte die Vertrautheit seiner Präsenz, die Energie, die von ihm ausging, wenn er im Raum war. Wir hatten vor Jahren zusammengearbeitet, kurz bevor ich Frederik geheiratet hatte. Es war eine intensive Zeit gewesen, voller Proben und Performances, und zwischen uns hatte es immer eine Spannung gegeben, die nie ausgesprochen worden war.

„Ich dachte, du hättest dich zur Ruhe gesetzt“, sagte er. „Bauernhof, frische Luft, das einfache Leben.“

„Die Realität ist komplizierter“, sagte ich.

Er lachte leise. „Das ist sie immer.“

Die nächsten Tage waren eine Aneinanderreihung von Proben, von morgens bis abends, die Muskeln schmerzten, und der Körper fand zurück in den Rhythmus, den er nie wirklich vergessen hatte. Marek forderte mich, wie er es immer getan hatte, und ich gab ihm, was ich konnte, jede Bewegung, jede Drehung, jeden Sprung.

Am vierten Tag, nach einer langen Nachmittagsprobe, blieb ich allein im Studio zurück. Die anderen Tänzer waren gegangen, und nur das Summen der Neonröhren erfüllte den Raum. Ich lag auf dem Boden, die Glieder ausgestreckt, und spürte den Schweiß auf meiner Haut.

Ich hörte die Tür, aber ich bewegte mich nicht.

„Du bleibst länger als die anderen“, sagte Marek.

„Ich muss noch etwas üben. Die Sequenz in der zweiten Szene.“

„Du kannst sie.“ Ich hörte seine Schritte auf dem Holzboden. „Du warst immer besser, als du zugegeben hast.“

Ich öffnete die Augen. Er stand über mir, die Silhouette vor dem Fenster, das Abendlicht hinter ihm.

„Warum bist du zurückgekommen, Elena?“, fragte er.

Ich setzte mich auf. „Ich habe dir gesagt, das Studio hat mich angerufen.“

„Und Frederik?“

„Frederik weiß davon.“

Er kniete sich hin, so dass unsere Gesichter auf gleicher Höhe waren. Seine Augen suchten meinen Blick, und ich spürte, wie mein Herz schneller schlug.

„Zwischen dir und mir war immer etwas“, sagte er. „Ich habe es nie ausgesprochen, weil du verheiratet warst, und weil es nicht meine Rolle war. Aber jetzt, wo du hier bist, allein, mit dieser Ausstrahlung von Traurigkeit um dich herum, kann ich nicht anders, als zu fragen.“

„Das ist nicht fair“, sagte ich leise.

„Die Kunst ist nie fair.“ Er lächelte, und ich sah die Falten um seine Augen, die Zeichen eines Lebens, das er für die Bühne geopfert hatte. „Aber sie ist ehrlich.“

Ich stand auf, ging zur Barre und stützte mich darauf. Mein Körper war noch warm vom Tanzen, die Sinne geschärft, und ich spürte die Anspannung zwischen uns, die sich mit jeder Sekunde auflud.

„Ich weiß nicht, was ich will“, sagte ich ehrlich.

„Das ist okay“, sagte er. „Du musst es nicht wissen. Aber du musst spüren, was da ist. Und was da ist, das ist zwischen uns.“

Er trat hinter mich, so nah, dass ich die Wärme seines Körpers spürte, ohne ihn zu berühren. Seine Hände legten sich auf meine Taille, sanft, fragend.

„Darf ich?“, fragte er.

Die Frage hing zwischen uns, schwer und elektrisch. Ich spürte, wie mein Körper antwortete, bevor mein Verstand es konnte, wie meine Hüften sich leicht gegen seine Hände neigten, wie mein Atem stockte.

„Ja“, flüsterte ich.

Seine Finger gruben sich sanft in meine Hüften, und er zog mich an sich, bis ich die Kontur seines Körpers spürte, den harten Muskel seiner Brust an meinem Rücken. Er neigte seinen Kopf und legte seine Lippen an meinen Hals, direkt unter mein Ohr, und ich spürte seinen heißen Atem auf meiner Haut.

„Ich habe diese Nächte nie vergessen“, murmelte er. „Schon damals, als wir zusammen arbeiteten, konnte ich nicht schlafen, weil ich an dich dachte.“

Ich drehte mich in seinen Armen um, und wir standen uns von Angesicht zu Angesicht gegenüber. Seine Augen waren dunkel, der Blick intensiv, und ich sah den Hunger darin, den ich selbst in mir trug, den Hunger nach etwas, das ich jahrelang unterdrückt hatte.

Er küsste mich. Es war kein sanfter Kuss, kein tastendes Kennenlernen, sondern ein forderndes, gieriges Verlangen. Seine Zunge drang in meinen Mund, erforschte, forderte, und ich gab mich hin, die Hände in seinen Haaren, die er gegen die Stange drückte.

Wir lösten uns voneinander, beide atemlos.

„Hier“, sagte er. „Jetzt.“

Er zog mich zu der Mattenfläche in der Ecke des Studios, dort, wo die Tänzer ihre Dehnübungen machten. Er legte mich ab, sanft, aber bestimmt, und kniete sich über mich. Seine Hände fanden den Saum meines T-Shirts und schoben es hoch, und ich half ihm, es über meinen Kopf zu ziehen.

Mein BH folgte, und ich lag halbnackt vor ihm, die Brüste dem kühlen Abendluftzug ausgesetzt, der durch das offene Fenster strich. Er sah mich an, eine lange, fordernde Pause, in der ich mich nackt und ausgesetzt fühlte, aber nicht schutzlos.

„Du bist schön“, sagte er. „Und du hast vergessen, dass du es bist.“

Er beugte sich hinunter und nahm meine linke Brust in den Mund. Ich spürte seine Zunge auf der empfindlichen Haut, die sich zu einer harten Spitze kräuselte, und ich stöhnte leise auf. Er sog an mir, während seine Hand die andere Brust massierte, und ich bog mich ihm entgegen, die Hüften von der Matte gehoben.

Er löste sich von mir, nur um den Rest meiner Kleidung zu öffnen. Im Stehen zog er meine Leggings und meinen Slip hinunter, und ich lag nackt vor ihm, die Schenkel leicht geöffnet, feucht von der Hitze der letzten Minuten.

Er entledigte sich seiner eigenen Kleidung, und ich sah ihn zum ersten Mal, den Körper eines Mannes, der sein Leben dem Tanz gewidmet hatte, durchtrainiert, muskulös, mit einer Härte, die den Wunsch in mir entfachte. Er war erigiert, der Schaft glänzend, und ich spürte den Puls zwischen meinen Beinen.

Er kniete sich wieder über mich, und seine Hand glitt zwischen meine Schenkel, die Finger teilten die feuchten Lippen, und ich stöhnte auf, als er meine Klitoris fand.

„Du bist so feucht“, sagte er, und seine Stimme war rau. „Hast du das gespürt, bevor ich dich geküsst habe?“

„Ja“, flüsterte ich. „Ich habe es gespürt, als ich dich sah.“

Er lachte leise und beugte sich hinunter, um mich zu küssen. Seine Finger arbeiteten weiter zwischen meinen Beinen, kreisten, drangen ein, und ich hielt mich an seinen Schultern fest, als die Wellen der Lust durch meinen Körper schlugen.

„Ich will dich in mir“, sagte ich, und die Worte waren ein Befehl.

Er richtete sich auf, nahm meine Hüften und zog mich an den Rand der Matte. Ich spürte die Spitze seines Glieds an meiner feuchten Öffnung, einen Moment des Zögerns, dann drang er ein, langsam, aber ohne Gnade, bis er vollständig in mir war.

Ich keuchte, die Finger in seine Schultern gekrallt, und er blieb einen Moment still, den Kopf gesenkt, den Atem schwer.

„Du fühlst dich an“, sagte er, und seine Stimme brach, „wie die Erinnerung an etwas, das ich nie hatte.“

Er begann sich zu bewegen, langsame, tiefe Stöße, die meine Hüften gegen die Matte pressten. Ich schloss die Augen und ließ mich treiben, spürte jeden Zentimeter von ihm in mir, die Art, wie er mich ausfüllte, die Art, wie sein Körper sich gegen meinen bewegte.

„Schau mich an“, sagte er, und ich öffnete die Augen. „Ich will sehen, dass du es spürst.“

Unsere Blicke trafen sich, und ich sah das Verlangen in seinen Augen, roh und ungefiltert. Er bewegte sich schneller, der Rhythmus intensiver, und ich bog mich ihm entgegen, die Hüften gegen seine Stöße, die Hände in seinem Nacken.

„Ich bin kurz davor“, stieß er hervor.

„Noch nicht“, sagte ich. „Ich will, dass du es mit mir spürst.“

Er schob eine Hand zwischen unsere Körper und fand meine Klitoris, und die Kombination aus seiner Penetration und seinen Fingern trieb mich an den Rand. Ich spürte den Orgasmus aufsteigen, wie eine Welle, die sich an der Oberfläche kräuselt, und er sah es in meinen Augen.

„Komm“, sagte er. „Jetzt.“

Ich kam, mit einem Schrei, der durch das leere Studio hallte, und er folgte mir einen Moment später, ein tiefes Stöhnen, das sich in meine Haare grub, während er in mir pulsierte.

Wir blieben liegen, ineinander verschlungen, der Schweiß auf unserer Haut, das Atmen schwer. Das Abendlicht war dunkler geworden, und die Neonröhren warfen ihr kaltes Licht auf unsere nackten Körper.

Die Tage danach waren eine Mischung aus professioneller Arbeit und verbotener Intimität. Jede Probe, jede Korrektur, jede Berührung zwischen uns trug eine neue Bedeutung, und die Spannung zwischen uns war so greifbar, dass die anderen Tänzer sie spüren mussten.

Ich rief Frederik nicht an. Ich schrieb ihm eine Nachricht, kurz, sachlich, dass die Proben gut liefen und ich bald zurückkommen würde. Ich spürte die Lüge in meinen Fingern, als ich die Worte tippte, aber ich konnte nicht aufhören.

Am letzten Abend vor meiner Abreise blieb ich wieder allein im Studio. Diesmal wartete ich auf ihn, das Herz klopfend, die Hände feucht.

„Du gehst morgen“, sagte er, als er durch die Tür kam.

„Ja.“

Er trat näher, und ich sah den Kampf in seinen Augen.

„Ich will, dass du bleibst“, sagte er. „Nicht nur für die Produktion. Für mich.“

„Ich kann nicht“, sagte ich. „Ich habe ein Leben dort. Einen Mann.“

„Einen Mann, der dich nicht liebt?“, fragte er.

Die Frage traf mich wie ein Schlag. „Das weißt du nicht.“

„Ich weiß, wie du aussiehst, wenn du mit mir zusammen bist, und ich weiß, wie du aussiehst, wenn du von ihm sprichst. Es ist nicht dasselbe.“

Ich wandte mich ab, weil ich nicht wollte, dass er die Tränen in meinen Augen sah. Aber er trat hinter mich, legte seine Arme um mich, und ich ließ mich fallen.

„Ich muss gehen“, flüsterte ich.

„Ich weiß.“ Er hielt mich einen Moment länger, dann ließ er los.

Ich packte meine Tasche, nahm das Taxi zum Bahnhof und stieg in den Zug, der mich zurück in die Steiermark brachte. Die Landschaft zog vorbei, Hügel und Wälder, und ich spürte, wie sich etwas in mir veränderte, etwas, das ich nicht benennen konnte.

Frederik stand am Fenster, als ich die Auffahrt hinaufging. Er sah alt aus, müde, und ich wusste nicht, ob es die Tage allein waren oder die Erkenntnis, die zwischen uns lag.

„Wie war es?“, fragte er.

„Intensiv“, sagte ich.

Er nickte, als ob er es verstanden hätte, und ich sah, dass er mehr wusste, als er zugab.

„Ich habe nachgedacht“, sagte ich. „Über uns. Über mich.“

„Und?“

„Ich weiß es nicht. Aber ich weiß, dass ich nicht einfach so weitermachen kann.“

Er trat näher, nahm meine Tasche und stellte sie ab. Seine Hände legten sich auf meine Schultern, und ich sah in seinen Augen eine Mischung aus Trauer und etwas, das wie Hoffnung aussah.

„Dann lass uns reden“, sagte er. „Wir haben Zeit.“

Ich nickte, und wir gingen zusammen ins Haus. Draußen senkte sich die Dämmerung über den Bauernhof, und ich spürte die ungesprochene Frage zwischen uns, die Frage, ob die Liebe genug war, um das zu überleben, was wir beide gesucht hatten.

Aber das, wusste ich, konnte erst die Zukunft beantworten.

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