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Die Stunde des Fuchses

Dreier Kurzgeschichten · Lesedauer ca. 19 Min · Ab 18 Jahren

Diese Geschichte wurde automatisch mit KI-Unterstützung erstellt. Alle Personen sind volljährig. Ab 18.

Der Regen hatte den Weg zur Berghütte in einen einzigen Schlammfluss verwandelt. Lena stellte den Motor ihres Geländewagens ab, als die ersten Tropfen gegen die Windschutzscheibe schlugen, schwer und dunkel wie Blei. Durch das geöffnete Fenster roch sie feuchtes Gras, Harz und die scharfe Kühle, die vor einem Gewitter in der Luft lag. Sie sah auf ihre Uhr, dann auf die Hütte: ein gedrungener Bau aus dunklem Holz, das Fenster im Giebel erleuchtet, golden und warm gegen den grauen Nachthimmel.

Simon stand in der Tür, bevor sie ausgestiegen war, die Hände in den Hosentaschen, das Haar vom Regen bereits glänzend. Er grinste, als er ihren Blick sah, hob eine Hand zum Gruß und verschwand wieder im Inneren. Sie atmete tief durch. Fünf Jahre seit ihrer ersten Begegnung in seiner Pferdeklinik, drei Jahre gemeinsamer Arbeit auf seinem Hof — und doch setzte ihr Herz bei jeder Fahrt in diese Berge neu aus. Nicht wegen der Tiere. Wegen ihm.

Die Tür quietschte, als sie eintrat. Simon stand am Kamin, einen Holzscheit in der Hand, und wandte sich nicht um. „Du hast den Sturm mitgebracht“, sagte er, seine Stimme tief und ruhig. „Draußen kommt gleich die Hölle los.“

„Passt zur Stimmung“, erwiderte Lena leise und streifte ihre nasse Jacke ab. Sie hängte sie an den Haken neben der Tür, wo ein zweiter Regenmantel — nein, eine zweite Jacke — hing, eine schmale, dunkelblaue, die sie nicht kannte. Die Frage blieb ihr im Hals stecken, als Simon sich nun doch umdrehte, das Feuer hinter ihm flackerte in seinen Zügen. Sein Gesicht war wettergegerbt, die Falten um seine Augen tief wie die Furchen zwischen den Felsen am Kamm. Er lächelte, ein langsames, andächtiges Lächeln, und ihrer blieb es, dass er sie ansah, als hätte er den ganzen Tag auf nichts anderes gewartet.

„Ich hab Nudeln gemacht. Mit Rahm und Pilzen. Wenn du Hunger hast.“

Sie nickte. Auf dem Tisch standen zwei Teller, zwei Gläser, eine Flasche Rotwein, die bereits offen war. Simon zog den Korken, schenkte ein, schob ihr ein Glas hin. Seine Finger streiften ihre, eine Sekunde zu lang, und ein Schauer lief ihr über den Rücken, fein wie eine Feder vom Nacken zur Wirbelsäule. Draußen krachte der Donner, so nah, dass die Scheiben zitterten.

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„Sind wir allein?“, fragte sie, ohne das Glas zu heben.

„Nein“, sagte er, und ihre Augen weiteten sich. Er nahm einen Schluck, wischte sich den Mund mit dem Handrücken. „Jonas ist da. Er wollte eigentlich zurück, aber der Wetterdienst hat die Straße gesperrt. Ich hab ihn ins Gästezimmer gelegt.“

Jonas. Sie kannte den Namen, hatte ihn in Simons Erzählungen gehört: sein bester Freund, die gemeinsame Vergangenheit in der Ausbildung, die Jahre auf dem Hof, die nur durch Jonas’ Umzug nach Norddeutschland geendet hatten. Sie hatte ihn nie getroffen. Und doch stand sie jetzt hier, eine fremde Jacke an Simons Haken, und der Regen trommelte gegen die Scheiben, als wollte die Welt sie alle drei an diesen Ort nageln.

„Er schläft schon“, fügte Simon hinzu, als hätte er ihre Gedanken gelesen, und ein Lächeln huschte über sein Gesicht, dunkel und vieldeutig. „Oder er tut zumindest so. Bei dem Lärm da draußen weiß ich nicht, wie irgendwer ruhen kann.“

Sie setzte sich an den Tisch. Die Nudeln waren gut, die Pilze schmeckten nach Wald und Butter, und der Wein löste die Spannung in ihren Schultern, ohne sie ganz aufzulösen. Simon aß langsam, beobachtete sie, jedes Mal, wenn sie ihren Blick hob, fing er ihn auf, hielt ihn fest. Sie sprachen über den Hof, über die Stute mit der Sehnenscheidenentzündung, über den neuen Deckhengst, der die Herde unsicher machte. Belanglose Worte, unter denen die Stille summte, dichter als der Regen.

Als ihre Teller leer waren, schob Simon seinen Stuhl zurück. Er stand auf, trat hinter sie, und sie spürte seine Wärme, bevor sie ihn berührte. Seine Hände legten sich auf ihre Schultern, leicht, fragend, und ihr Atem stockte. So lange hatte sie das begehrt, so lange sich verboten, es zu begehren — seine Berührung, seine Nähe, den Augenblick, in dem er endlich mehr als ein Freund sein würde. Und jetzt war da noch ein Dritter im Haus, und sie wusste nicht, ob das eine Warnung oder eine Einladung war.

„Simon“, flüsterte sie, drehte sich auf dem Stuhl zu ihm. Sein Gesicht war nah, seine Augen schwarz im dämmrigen Licht. „Was machst du da?“

„Was ich schon lange machen wollte“, sagte er, und seine Stimme war rau, wie kratzige Seide. „Ich wollte dich endlich berühren, ohne dass ich einen Grund dazu erfinden muss. Ohne dass zwischen uns ein Tier steht, eine Spritze, ein Behandlungsprotokoll. Nur du. Nur ich.“

Seine Lippen fanden ihre Stirn, dann ihre Schläfe, ein Kuss, der so zart war, dass ihre Augen sich schlossen. Er ließ die Hände von ihren Schultern zu ihren Armen gleiten, zog sie hoch, und sie stand, presste sich an ihn, während er ihren Mund mit seinem suchte. Der Kuss war weich, dann fordernder, seine Zunge streichelte ihre, und sie schmeckte Rotwein und Rauch, den Abend, der zu lang gewesen war, das Verlangen, das zu lange geschwelt hatte.

„Das Gästezimmer“, keuchte sie, als er sich löste, seine Stirn an ihrer. „Simon, dein Freund —“

„Schläft“, sagte er, während seine Hand in ihren Nacken glitt. „Und selbst wenn nicht — er weiß, was ich für dich empfinde. Er hat es immer gewusst. Er hat mir noch vorgestern gesagt, ich soll endlich den Mut finden, dich zu fragen, statt dich immer nur mit den Augen auszuziehen.“

Lena lachte leise, ein atemloses, dunkles Geräusch. „Und jetzt hat er sich ausgerechnet hierher verirrt, direkt in dein Gästezimmer.“

„Vielleicht wollte er nachsehen, ob ich es wirklich tue.“ Simons Lächeln war jetzt breit, die Zähne weiß zwischen den Lippen, und er nahm ihre Hand, führte sie zu der Tür neben dem Kamin. Sein Schlafzimmer. Sie zögerte eine Sekunde, sah zurück zu der dunkelblauen Jacke, dann hörte sie das Knarzen einer Diele oben.

„Er ist wach“, flüsterte sie.

„Ja“, sagte Simon und zog sie sanft über die Schwelle. „Und jetzt wählst du, ob dich das stört — oder ob du es aufregend findest, dass er uns hören kann.“

Sein Bett war schmal, mit einer karierten Wolldecke und Kissen, die nach ihm rochen, nach Seife und Leder und kalter Bergluft. Er setzte sie auf die Kante, kniete vor ihr nieder, während seine Hände sich um ihre Knöchel legten, die Stiefel aufknöpften, die nassen Socken entfernten. Seine Finger arbeiteten langsam, zärtlich, und jede Berührung war ein kleines Feuer, das sich über ihre Haut ausbreitete. Sie ließ den Kopf in den Nacken sinken, stützte sich auf die Hände, während er ihre Beine hinaufstrich, die Waden, die Innenseiten der Knie, die Oberschenkel.

„Ich will dich langsam“, murmelte er, die Lippen an ihrer Wade, seine Stimme gedämpft wie ein fernes Grollen. „Ich will jeden Zentimeter von dir kosten, als hätten wir alle Zeit der Welt. Auch wenn es drüben schon wieder blitzt und die Nacht uns vielleicht nur bis morgen gehört.“

Dann griff er nach ihrem Rock, der sich über die Knie geschoben hatte, und zog ihn sacht über ihre Hüften, bis er auf dem Boden lag wie eine dunkle Pfütze. Sie trug nichts darunter, nur ein schwarzer Slip, und sein Atem wurde hörbar schwerer, als er den Stoff betrachtete, der sich über ihr feuchtes, heißes Geschlecht spannte.

„Lena“, sagte er, und es klang wie ein Gebet. „Ich habe von dir geträumt. Nacht für Nacht. So oft, dass ich dachte, ich verliere den Verstand.“ Er legte seine Wange an ihren Schenkel, rieb sie an der weichen Haut, atmete sie ein, ihren Geruch, der sich mit dem der Berge mischte. „Und jetzt bist du hier. Wirklich. Mit mir.“

Sie antwortete nicht, sondern griff in sein Haar, dunkel und dicht, zog ihn näher, bis sein Mund den Stoff ihres Slips streifte, feucht durch dünnes Baumwollgewebe. Er stöhnte leise, ein Ton, der ihr direkt in den Bauch fuhr, und dann schob er den Slip zur Seite, mit einem einzigen, entschlossenen Zug, und seine Zunge glitt durch ihre feuchten Falten.

Der erste Schreck war so intensiv, dass sie aufkeuchte, die Finger in seinem Haar sich verkrampften. Simon bewegte sich langsam, fast andächtig, seine Zunge flach und warm, als würde er etwas Kostbares trinken. Sie spürte jede einzelne seiner Bewegungen, die kleinen Kreise um ihre Klitoris, die feuchten Striche zu ihrer Öffnung, das leise Saugen, das sie zittern machte. Ihre Hüften hoben sich unwillkürlich, drängten sich gegen seinen Mund, und er ließ es zu, ein leises Lächeln auf seinen Lippen, das sie spürte, ohne es zu sehen.

„Du schmeckst wie der Himmel“, murmelte er, einen Moment lang löste er sich, um dann wieder zurückzukehren, gieriger, fordernder, seine Zunge eindringlich, bis sie die Hand auf seinen Hinterkopf presste, ein stummes Flehen, nicht aufzuhören.

Der Orgasmus baute sich langsam auf, wie ein Gewitter, das erst fern grollte, dann näher kam, unaufhaltsam. Sie hörte sich selbst stöhnen, die Laute fremd, aus einer Tiefe in ihr, die lange verschüttet gewesen war. Simon spürte es, verlangsamte, dann beschleunigte er wieder, seine Finger glitten in sie, während seine Zunge weiter ihre Klitoris liebkoste, und die Kombination aus Fülle und Zärtlichkeit riss sie mit, über eine Kante, die sie nicht hatte kommen sehen.

Sie kam mit einem Schrei, der in den Regen hinausschwoll, ihr Körper spannte sich, zitterte, während Simon sie trank, jeden Schauer von ihr auffing, bis sie erschöpft auf die Decke sank, die Beine kraftlos.

Und dann, aus der Stille, die nach dem Donner kam, hörte sie ein Geräusch. Ein leises Räuspern. Das Knarzen der Diele vor der Tür.

Sie riss die Augen auf, sah Simon an, der langsam aufstand, sein Blick zur Tür, nicht überrascht, nicht verärgert. „Komm rein“, sagte er ruhig. „Du hast dich doch sonst nie an die Türklinke gehalten.“

Die Tür öffnete sich. Jonas stand da, groß, hellhaarig, die Arme verschränkt, ein Lächeln auf den Lippen, das älter erschien als sein Gesicht. Er sah Lena, die halb nackt auf dem Bett lag, die Finger noch in ihre eigene Erregung versunken, und sein Blick glitt über sie, ohne Scham, mit einer Neugier, die sie erröten ließ.

„Ich habe gehört, dass du endlich deinen Mut gefunden hast“, sagte er zu Simon, während er näher trat, die Tür hinter sich schloss. „Das hat lange genug gedauert.“

Lena griff nach der Decke, zog sie über ihren Schoß, aber ihre Brüste waren noch frei, ihre Haut feucht von Schweiß und Regenschwüle. Sie sah zwischen den beiden Männern hin und her, verstand langsam, was sich vor ihr entfaltete, und ihr Puls, der gerade erst ruhig geworden war, begann erneut zu rasen.

„Du hast ihn geschickt“, sagte sie leise, zu Simon gewandt. „Du hast ihn hierher eingeladen, damit er zusieht.“

„Nein“, sagte Simon, und er setzte sich neben sie auf die Bettkante, nahm ihre Hand, die der Decke, hielt sie fest. „Ich habe ihn gebeten, hier zu sein. Für mich. Und für dich, wenn du es willst.“ Er sah zu Jonas, der näher getreten war und jetzt vor ihnen stand, seine Augen dunkel, seine Hände in den Taschen. „Wir haben uns gesucht, zu dritt. Das ist eine erotische Geschichte, die wir schon lange spielen wollen. Nur fehlte immer die richtige Frau. Die, die zu beiden passt.“

Lena schluckte. Ihr Verstand wirbelte, aber ihr Körper war ehrlich, ihr Geschlecht feucht, ihre Brustwarzen hart unter dem dünnen Stoff. Sie hatte oft von zwei Männern geträumt, von dem Gefühl, gefangen zu sein zwischen zwei Händen, zwei Mündern, zwei Verlangen. Und doch hatte sie nie geglaubt, dass es wirklich geschehen könnte. Nicht so.

„Ich weiß nicht, ob ich das kann“, flüsterte sie, aber es klang nicht wie ein Nein.

„Du musst nichts können“, sagte Jonas, seine Stimme weich, mit einem norddeutschen Akzent, der die Härte seiner Züge milderte. „Du musst nur zulassen, dass wir dich lieben. Beide. Auf unsere Weise. Wenn du willst, dass wir aufhören, hören wir auf. Wenn du willst, dass wir weitermachen, werden wir dich nicht enttäuschen.“

Er kniete sich vor sie, während Simon ihre Hand hielt, und seine Augen waren so ernst, so ehrlich, dass sie den Atem anhielt. „Ich kenne Simon seit zwanzig Jahren. Es gibt keinen Mann, dem ich mehr vertraue. Und wenn er sagt, dass du die Richtige bist, dann glaube ich ihm. Aber ich möchte auch dich kennen. Mit jedem Sinne, den ich habe. Wenn du mir das erlaubst.“

Lena sah zu Simon, dann zurück zu Jonas. Der Regen prasselte gegen die Scheiben, der Wind heulte, und die Hütte kam ihr vor wie eine Arche, die sie über das Wasser trug, fort von allen Regeln, die bisher gegolten hatten. Sie ließ die Decke los, die auf ihre Schenkel glitt, und öffnete die Arme.

„Dann zeigt mir, was ihr könnt“, sagte sie, und ihre Stimme war rau vor Verlangen und Angst und Glück.

Was dann geschah, war wie ein langsames Lied, das sie alle drei gemeinsam spielten, ohne Partitur. Jonas zog sein Shirt über den Kopf, während Simon sich neben sie legte und ihren Hals küsste, die Hände auf ihrer Taille, die sie langsam auf den Rücken drehte. Jonas kniete über ihr, und sie sah zum ersten Mal seine Hände, groß, mit feinen blonden Härchen auf dem Handrücken, wie sie über ihre Brüste strichen, ihre Brustwarzen mit den Daumen kreisten, bis sie sich unter seinen Berührungen verhärteten.

„Du bist so weich“, murmelte er, beugte sich herab, nahm eine Brustwarze in den Mund, saugte sanft, während Simon von hinten ihre Hand nahm, sie zu seiner Erektion führte, die sie bereits durch den Stoff seiner Hose presste. Sie schloss die Finger darum, spürte die Wärme, die Länge, und ein Stöhnen entwich ihr, das beide Männer hörten.

Jonas wechselte die Seite, seine Zunge zärtlich auf ihrer anderen Brust, während Simon sich aufrichtete, sich auszog, seine Hose fallen ließ, seinen Penis freilegte, der hart und glänzend war, die Spitze bereits feucht. Sie sah ihn an, während Jonas sie weiter küsste, und ein Schauer der Erregung lief ihr über den Rücken, als sie die Antwort in seinem Körper las, das Verlangen, das in seinen Augen brannte.

„Ich will dich schmecken“, sagte Simon, seine Stimme heiser, und er schob sich zwischen ihre Beine, während Jonas seine Lippen von ihrer Brust löste und sich nach oben schob, ihren Mund mit seinem fand, während Simon seine Zunge in sie tauchte, sie mit langen, langsamen Strichen leckte.

Der Doppelkontakt ließ sie aufschreien, ihre Hände fanden Jonas’ Hinterkopf, zogen seinen Mund auf ihren, seine Zunge drang in sie ein, während Simons Mund an ihrem Geschlecht arbeitete, und sie kam beinahe sofort, ein schnelles, scharfes Zucken, das ihren Körper durchfuhr wie ein Blitz.

Aber die Männer waren nicht fertig. Jonas richtete sich auf, griff nach ihr, drehte sie sanft auf den Bauch, und sie spürte seine Hände auf ihren Schultern, dann auf ihrer Wirbelsäule, jeden Wirbel einzeln, bis er bei ihrem Steißbein ankam. Er spreizte ihre Beine, sie spürte seine Knie zwischen ihnen, während Simon sich vor sie legte, seinen Penis vor ihren Mund, und sie verstand, was sie wollten.

Sie öffnete die Lippen, nahm ihn auf, während Jonas sich hinter ihr positionierte, die Hände auf ihren Hüften, und sie spürte die Spitze seines Penis an ihrer feuchten, offenen Öffnung, einen Moment des Innehaltens, des Fragens.

„Ja“, keuchte sie, das Wort um Simons Schaft geschlungen, und Jonas glitt in sie hinein, langsam, unendlich langsam, während sie sich auf den Stoß konzentrierte, die Fülle, die sie ausfüllte.

Das Tempo war andächtig, jeder einzelne Stoß von Jonas, der in sie drang, während sie Simon mit Mund und Zunge liebkoste, seine Hände in ihrem Haar, seine leisen Stöhne, die die Luft füllten. Sie spürte, wie sich ein Rhythmus entwickelte, ein gemeinsames Atmen, ein gemeinsames Fließen, das alle drei miteinander verband, als wäre ihr Körper ein Instrument, das auf zwei Stimmen gestimmt war.

Jonas beugte sich vor, sein Mund an ihrem Ohr, während er weiter in sie stieß. „Du fühlst dich an wie Seide“, flüsterte er. „Wie warme, feuchte Seide, die sich um mich schließt. Ich werde nicht mehr lange halten können.“

Simon zog sich aus ihrem Mund zurück, strich ihr eine Haarsträhne aus dem Gesicht, sah sie an, während Jonas sie von hinten nahm, und der Ausdruck in seinen Augen war so zärtlich, dass es sie erschütterte. „Du bist wunderschön“, sagte er. „So, wie du jetzt bist. Zwischen uns. Genau so.“

Die Worte lösten etwas in ihr, eine letzte Schranke, die sie nicht einmal gekannt hatte. Sie spürte den Orgasmus, der in ihr aufstieg, tief und unaufhaltsam, als Jonas seine Hand von ihrer Hüfte löste, um ihre Klitoris zu streicheln, während er weiter in sie stieß, und die Kombination aus seiner Hand und seiner Fülle und Simons Blick überflutete sie.

Sie kam, mit einem langen, tiefen Schrei, der von den Holzwänden widerhallte, ihr Körper schlug Wellen, während Jonas weiterstieß, schneller, unkontrollierter, und sie spürte, wie er in ihr kam, ein warmes, pulsierendes Gefühl, das sie noch tiefer trug. Danach blieb er einen Moment in ihr, schwer atmend, dann zog er sich langsam zurück, und sie spürte die Leere, die er hinterließ.

Simon zog sie auf den Rücken, beugte sich über sie, sein Penis hart und glänzend von ihrem Speichel. „Jetzt will ich dich“, sagte er, und sie nickte, ohne ein Wort, ihre Beine öffneten sich für ihn, während Jonas sich neben sie legte, seine Hand auf ihrem Bauch, eine stille Berührung.

Simon glitt in sie, und sie keuchte, weil es anders war als bei Jonas, ein anderer Winkel, eine andere Tiefe, als hätte ihr Körper zwei verschiedene Arten von Sehnsucht, die nun beide gestillt wurden. Er bewegte sich langsam, suchte ihren Blick, während Jonas ihre Brust streichelte, die Lippen an ihrer Schulter, und sie fühlte sich gehalten, doppelt, von beiden Seiten, als wäre sie die Achse eines Rades, das sich um sie drehte.

Sie kam ein zweites Mal, als Simon sich über sie beugte, sein Mund auf ihrem, seine Zunge in ihrem, während er in ihr pulsierte, und sie schmeckte ihren eigenen Schrei, als er sich in ihr ergoss, mit einem tiefen, erleichterten Stöhnen.

Dann lagen sie da, drei Körper auf einem schmalen Bett, der Regen hatte nachgelassen, ein fahles Licht drang durch das Fenster, das erste Grau des Morgens. Jonas lag zu ihrer Rechten, Simon zu ihrer Linken, ihre Hände trafen sich auf ihrer Brust, ineinander verschlungen.

„Das war nicht das Ende“, sagte Simon leise, sichtlich atemlos. „Das war der Anfang von etwas Größerem. Wenn du willst.“

Lena sah zwischen ihnen hin und her, und ein Lächeln breitete sich auf ihrem Gesicht aus, langsam wie die Dämmerung draußen. Sie spürte ihren Körper, feucht und zufrieden, die Spuren beider Männer auf ihrer Haut, und in ihr wuchs ein Gefühl, das sie nicht benennen konnte, das aber warm und stark war.

„Ich will“, sagte sie. „Ich will das alles. Solange es dauert.“

Jonas beugte sich herab, küsste ihre Schulter, Simon küsste ihre Stirn, und sie lagen still, während der Morgen über die Berggipfel kroch, die Hütte um sie herum, der Anfang von allem.

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