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Die längste Mittagspause

Büro Kurzgeschichten · Lesedauer ca. 13 Min · Ab 18 Jahren

Sinnliche Kurzgeschichte · Lesedauer ca. 20 Minuten · Ab 18.

Es war Donnerstag, kurz nach halb sieben, und ich war die Einzige, die noch im Büro saß. Die anderen waren um fünf gegangen, lautstark, mit jenem Gemisch aus Erleichterung und Müdigkeit, das man nur nach einer Woche kennt, in der drei Projekte gleichzeitig in die Endphase rutschen. Ich hörte das Echo ihrer Schritte noch eine Weile im Stiegenhaus, dann Stille. Die Stille war das erste Zeichen. Das zweite war das leise Pochen in meinem Bauch, das ich nicht mehr ignorieren konnte. Ich wusste, dass er kommen würde. Es war Donnerstag. Der Tag, an dem die Luft im Büro dicker wurde, als wolle sie uns beide einschließen.

Vor mir lagen die Pläne für die Sanierung der alten Stadtvilla in Hietzing. Hundertzwölf Quadratmeter Hauptraum, eine geschwungene Treppe aus den Dreißigerjahren, drei Generationen Geschmack übereinander geklebt. Mein Kunde wollte alles raus. Ich wollte ihm das ausreden. Donnerstagabends hatten wir das beste Argument. Aber das Argument war nicht in den Plänen. Es war in dem Mann, der gleich die Tür öffnen würde, ohne zu klopfen.

Die Tür ging auf, ohne dass jemand geklopft hatte. Ich wusste, wer es war, bevor ich aufsah. Daniel kam donnerstags immer später, weil er morgens an der TU unterrichtete. Wir hatten uns das, ohne es jemals auszusprechen, zur Gewohnheit gemacht — donnerstags zu zweit, die letzte Stunde vor dem Wochenende. Aber heute fühlte es sich anders an. Heute war ich schon feucht, als ich den Bleistift weglegte, nur beim Gedanken an seine Hände auf dem Papier, an seinen Atem in meinem Nacken.

„Du bist noch da“, sagte er.

Ich legte den Bleistift weg. „Ich bin immer noch da.“ Meine Stimme klang tiefer als sonst, ein Hauch von etwas, das ich nicht verbergen konnte.

Er trat an meinen Tisch, stellte zwei Becher Kaffee ab, und ich wusste, dass er an der Maschine im Aufenthaltsraum den langen Knopf gedrückt hatte, nicht den kurzen. Das tat er nur, wenn er bleiben wollte. Das war eine unserer kleinen, ungeschriebenen Vereinbarungen. Heute blieb er nicht nur. Heute würde er etwas tun, das ich seit Monaten in seinen Blicken las, wenn er über meine Schulter beugte, wenn seine Finger den Tisch streiften, wenn seine Stimme leiser wurde, während ich sprach.

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„Hietzing?“

„Hietzing.“

„Er will immer noch die Treppe rausreißen?“

„Er will alles rausreißen. Ich will, dass er nur die Tapeten anfasst.“

Daniel beugte sich über die Pläne. Er roch nach dem Kreidestaub, den er von der TU mitbrachte, und nach dem Aftershave, das er seit drei Jahren benutzte, ein altmodisches, mit einem Ton Zedernholz. Ich hatte das alles längst auswendig. Was ich nicht auswendig hatte, war, wie nah er sich heute an meine Schulter beugte, wie sein Unterarm den Tisch berührte, eine Handbreit von meinem. Sein Atem strich über mein Haar, und ich spürte, wie sich meine Brustwarzen unter der Bluse aufstellten. Ich war froh, dass er von hinten kam, er konnte nicht sehen, wie die Erregung in mir aufstieg, wie meine Schenkel sich zusammendrückten, um die Wärme zu halten, die sich zwischen meinen Beinen sammelte.

„Die Treppe ist das ganze Gebäude“, sagte er. „Wenn die raus ist, bleibt nichts.“

„Das versuche ich ihm seit drei Wochen zu erklären.“

„Brauchst du Hilfe?“

„Ich brauche fünf neue Argumente. Bis morgen früh.“

Er setzte sich auf die Kante meines Schreibtischs, dorthin, wo das Licht der Tischlampe von schräg unten kam und seine Schläfen golden ausleuchtete. Daniel war nicht im klassischen Sinn schön. Er hatte eine Nase, die einmal gebrochen gewesen war, und Augen, die im Licht hellgrau wurden, im Halbdunkel fast schwarz. Jetzt waren sie irgendwo dazwischen, und sie ruhten auf mir, als sähen sie mich zum ersten Mal nackt.

„Fünf?“

„Drei würden reichen, wenn du die richtigen hast.“

Er nahm den Plan, drehte ihn um neunzig Grad, und ich sah, wie er begann, in seinem Kopf zu rechnen — diese Bewegung in den Augen, die Architekten haben, wenn sie ein Haus von innen abgehen, ohne es zu betreten. Ich kannte sie. Ich hatte sie an mir selbst. Aber während er den Plan ansah, sah ich seine Hände. Große Hände, mit langen Fingern, die Bleistifte hielten und Pläne berührten, als wären sie lebendig. Ich stellte mir vor, wie diese Hände meine Bluse öffneten, wie sie unter meinen BH glitten, wie sie meine Brüste umfassten, die harten Spitzen zwischen Daumen und Zeigefinger zwickten.

„Tragwerk“, sagte er. „Die Treppe ist Teil des statischen Konzepts. Wenn die raus ist, brauchst du einen Träger quer durch den Hauptraum. Bringt dir eine Decke, die niedriger wird, einen Lichteinfall, der bricht, und ein Budget, das doppelt so hoch ist.“

Er sprach leise, fast als spräche er nur zu mir, nicht zum imaginären Kunden im leeren Büro. Seine Stimme war tiefer als sonst, ein Ton, der direkt in meinen Unterleib strömte. Ich spürte, wie meine Möse noch feuchter wurde, wie der Stoff meines Slips sich an meine Schamlippen klebte. Ich presste die Schenkel fester zusammen, als könnte ich die Hitze dämpfen, aber es machte alles nur schlimmer.

„Eins.“

„Akustik. Die alten Stiegen verteilen den Schall. Wenn er sie ersetzt, hörst du im Wohnzimmer den Wasserkocher in der Küche.“

„Zwei.“

„Wiederverkaufswert. Das Ensemble steht unter Erhaltungs-, nicht unter Denkmalschutz, aber jeder Käufer, der etwas vom Bezirk versteht, will diese Treppe drin haben. Er nimmt sich dreißig Prozent vom Preis weg.“

„Drei.“

Wir sahen uns an. Donnerstagabends im leeren Büro entstand jedes Mal dieser Moment, in dem das, worüber wir sprachen, kurz aufhörte zu existieren, und nur das übrig blieb, worüber wir nie sprachen. Heute war dieser Moment anders. Er war länger. Er war schwerer. Er war voll von etwas, das sich zwischen uns aufbaute wie ein Druck, der nach außen drängte.

„Vier wäre Liebe“, sagte er. „Vier wäre die Tatsache, dass diese Treppe in der Hand seiner Großmutter neunzig Jahre lang das Eigentum von Frauen war, die in diesem Haus geboren wurden. Vier wäre der Satz, dass man nicht alles abreißt, was vor einem da war.“

Ich nickte langsam. „Vier nehme ich. Vier ist gut.“

„Brauchst du fünf?“

„Vier reicht.“ Aber ich brauchte mehr. Ich brauchte seine Hände auf mir. Ich brauchte seinen Schwanz in mir. Ich konnte nicht mehr länger so tun, als ob die Donnerstagsabende nur Arbeit wären.

Er lachte, nicht laut, sondern so, wie er immer lachte — kurz, fast verlegen, als ertappte er sich selbst dabei. Dann griff er nach seinem Kaffee, der jetzt nur noch lauwarm sein konnte, und trank. Ich trank meinen auch. Donnerstags trank ich um halb sieben Kaffee, der nicht mehr heiß sein musste. Heute war der Kaffee nur eine Ausrede, um meine Hände zu beschäftigen, um nicht nach ihm zu greifen.

Er stellte den Becher ab, lehnte sich zurück, die Arme vor der Brust verschränkt, und sah mich an. „Du bist anders heute.“

„Wie anders?“

„Ich weiß nicht. Vielleicht…“ Er hielt inne, als überlegte er, ob er weitersprechen sollte. „Vielleicht weil ich dich heute Abend nicht nur als Kollegin sehen will.“

Die Worte hingen zwischen uns, dick wie der Dunst des Kaffees. Ich atmete langsam aus. „Ich hab dich auch nie nur als Kollegen gesehen.“

Er rutschte von der Tischkante, stand auf, und trat einen Schritt näher. Jetzt war er so nah, dass ich den Kreidestaub auf seinem Hemd sehen konnte, die feinen Linien der Anstrengung um seine Augen. Seine Hand hob sich, und ich wusste, was kommen würde. Ich wusste, dass ich es wollte, dass ich es brauchte wie Luft.

Seine Finger legten sich sanft an mein Kinn, hoben mein Gesicht leicht an. „Ich will dich ficken“, sagte er. Die Worte kamen leise, aber hart, direkt. „Ich will dich auf diesem Schreibtisch ficken, bis du nicht mehr stehen kannst. Ich will deine Muschi spüren, wie sie um meinen Schwanz pulsiert.“

Der Schock der Direktheit durchfuhr mich, aber er war nicht kalt. Er war heiß, eine Welle, die durch meinen ganzen Körper raste, die meine Brustwarzen zu harten Spitzen trieb, die zwischen meinen Beinen ein Pochen entfachte, das nicht mehr zu ignorieren war. Ich schluckte, und meine Stimme war heiser, als ich antwortete: „Dann tu es.“

Sein Mund fand meinen, und der Kuss war nicht zart, nicht vorsichtig. Er war hungrig, fordernd, seine Zunge drängte zwischen meine Lippen, erkundete, nahm. Ich öffnete mich, ließ ihn ein, ließ ihn alles nehmen. Meine Hände fuhren in sein Haar, zogen ihn näher, und ich spürte, wie seine Hand von meinem Kinn nach unten glitt, über meinen Hals, über den Ausschnitt meiner Bluse, bis sie die erste Brustwarze fand, die durch den Stoff drückte.

„Hart“, murmelte er gegen meinen Mund. „Du bist schon hart.“

„Weil ich dich will. Weil ich dich schon so lange will.“

Er knöpfte meine Bluse auf, die Finger flink, fast ungeduldig. Der Stoff fiel von meinen Schultern, und ich saß da, nur in einem spitzen BH, der meine Brüste kaum bedeckte. Er zog den BH nach unten, und meine Brüste fielen frei, schwer, die Spitzen dunkel und hart im Licht der Lampe.

„Gott, du bist wunderschön“, hauchte er, dann beugte er sich vor, und seine Zunge fand meine Brustwarze. Ein Schauer raste durch mich, als er sie in den Mund nahm, sie umkreiste, sie zwischen Zähnen und Zunge hin und her bewegte. Ich stöhnte laut, der Ton hallte im leeren Büro, als wäre er die einzige Stimme, die zählte. Seine Hand wanderte zur anderen Brust, drückte sie, zwickte die Spitze, während er weiter an der ersten saugte.

Ich spürte, wie meine Muschi unter dem Rock nass wurde, wie die Feuchtigkeit durch den Slip drang, wie meine Schenkel zitterten vor Verlangen. Meine Hand fand seinen Gürtel, nestelte an der Schnalle, aber er war schneller. Er richtete sich auf, öffnete Gürtel und Hose, und sein Schwanz sprang heraus — lang, dick, die Eichel glänzte schon von einem Tropfen Lusttropfen. Ich schluckte hörbar. Er war perfekt. Er war mehr, als ich mir in meinen feuchtesten Träumen vorgestellt hatte.

„Setz dich auf den Tisch“, befahl er, und seine Stimme ließ keinen Widerspruch zu. Ich stand auf, drehte mich um, und setzte mich auf die Kante des Schreibtischs, direkt auf die Pläne für Hietzing. Die Papiere raschelten unter mir, aber es war mir egal. Nichts war mir mehr egal außer ihm, außer dem, was gleich kommen würde.

Er schob meinen Rock hoch, bis er um meine Taille lag. Der Slip war dunkel von meiner Erregung, ein nasser Fleck, der sich über den gesamten Schritt zog. Er lachte leise. „Du bist ja schon völlig nass.“

„Hör auf zu reden. Nimm mich.“

Er zog den Slip zur Seite, und seine Finger fanden meine Möse. Sie waren nicht zart. Sie drangen in mich ein, zwei Finger auf einmal, und ich schrie auf. Der Schock der Fülle, der plötzlichen Dehnung, ließ mich nach vorne kippen, stützte mich auf meine Hände. Er bewegte seine Finger in mir, ein Rhythmus, der mich verrückt machte, der mich am Rande des Orgasmus balancieren ließ, ohne mich fallen zu lassen.

„Ich will deinen Schwanz“, keuchte ich. „Jetzt.“

Er zog seine Finger heraus, und ich sah, wie sie glänzten, wie er sie an seinen Lippen leckte, meine Nässe schmeckte. Dann trat er zwischen meine Beine, die ich weit öffnete, um ihn aufzunehmen. Seine Eichel berührte meine Schamlippen, glitt durch die Nässe, und ich zitterte am ganzen Körper.

„Ja, bitte, ja.“

Er drang in mich ein, langsam, Millimeter für Millimeter. Ich spürte, wie er mich füllte, wie er sich durch meine enge Muschi schob, wie jeder Zentimeter ein Feuer in mir entfachte. Als er ganz in mir war, hielt er inne, und wir atmeten beide schwer, die Stirn aneinander gelehnt.

„Beweg dich“, flüsterte ich. „Fick mich.“

Er begann zu stoßen, erst langsam, dann schneller, härter. Der Schreibtisch knarrte unter uns, die Pläne von Hietzing knitterten, und ich spürte, wie sich alles in mir zusammenzog, wie der Orgasmus aufstieg wie eine Flut, die nicht mehr aufzuhalten war. Seine Stöße wurden tiefer, jeder traf einen Punkt in mir, der mich schreien ließ. Ich hörte mich selbst, dumpfe Laute, die ich nicht kontrollieren konnte, die nur Ausdruck dessen waren, was in mir passierte.

„Komm für mich“, stöhnte er. „Ich will spüren, wie du kommst.“

Seine Hand fand meine Klit, rieb sie mit dem Daumen, während er weiter in mich stieß. Das war zu viel. Die Kombination aus seiner Härte in mir und seiner Berührung auf meiner Klit trieb mich über die Kante. Ich kam mit einem Schrei, der im leeren Büro widerhallte. Meine Muschi zog sich um seinen Schwanz zusammen, ein pulsierender Schraubstock, der ihn tiefer zog, der ihn zwang, mitzukommen. Ich spürte, wie er in mir zuckte, wie sein Sperma in mir explodierte, heiß und reichlich, wie ein Fluss, der sich nicht stoppen ließ.

Wir blieben ineinander verschlungen, schwer atmend, als die Welt um uns wieder langsam ins Bewusstsein trat. Er zog sich aus mir zurück, und ich spürte die Leere, die er hinterließ, die Wärme seines Spermas, das aus mir rann.

Er half mir vom Tisch, küsste mich noch einmal, sanft jetzt. „Vier war Liebe“,

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