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Eine Nacht in München

Fremde Kurzgeschichten · Lesedauer ca. 12 Min · Ab 18 Jahren

Diese Geschichte wurde automatisch mit KI-Unterstützung erstellt. Alle Personen sind volljährig. Ab 18.

Sie schloss die Zimmertür hinter sich, ließ den Schlüssel in ihre Handtasche gleiten, ohne das Kastenschloss zu hören. Der Vorhang bauschte sich vor dem geöffneten Fenster, und die Geräusche der Stadt drangen herauf, gedämpft vom Samt des Raums. Sie trat an den Spiegel, legte die Handflächen auf die kalte Fläche und strich sich das Haar aus dem Gesicht, während sie ihren eigenen Blick prüfte. Vierundvierzig Jahre, dachte sie, und trotzdem klopfte ihr Herz wie damals, als sie zwischen den Regalen ihrer Buchhandlung gestanden hatte und seine Stimme zum ersten Mal gehört hatte, tief und langsam, wie ein Text, den man nicht überfliegen konnte.

Auf der Konferenz in Hamburg hatte er über die Romantik gesprochen, über die Idee des fremden Anderen, das man nie ganz besitzen könne, und sie hatte ihn danach in der Hotelbar getroffen, einen Scotch zu viel, und er hatte ihr einen Satz aus Eichendorff zitiert, den sie nie vergaß. Sie hatte nicht geglaubt, ihn je wiederzusehen, und dann, vor zwei Wochen, die Nachricht in ihrem Postfach, kurz und unpersönlich: Ich bin in München. Bist du noch die, die ich kannte? Sie hatte geantwortet, ohne zu zögern, obwohl sie wusste, dass sie log, wenn sie behauptete, sie sei dieselbe.

Auf dem Bett saß er, ein Glas Whiskey in der Hand, die goldene Flüssigkeit schwankte leicht, als er sie erhob. Er trug ein dunkles Hemd, die Ärmel bis zu den Ellbogen aufgerollt, und seine Unterarme waren schlank und sehnig, mit grauem Haar an den Handgelenken. Er stand auf, als sie näher trat, und für einen Moment war er wieder der Mann von damals, hoch gewachsen, mit diesen Augen, die alles zu lesen schienen, was zwischen den Zeilen stand. „Du hast dich nicht verändert“, sagte er, und seine Stimme war rau, wie von viel Schweigen und wenig Schlaf.

„Du lügst“, antwortete sie, und sie lächelte dabei, weil es die Wahrheit war und weil sie wusste, dass er sie durchschaute.

Er stellte das Glas auf den Nachttisch, und der Klang war dumpf, wie ein Puls. Er trat einen Schritt auf sie zu, und sie spürte die Wärme, die von ihm ausging, bevor er sie überhaupt berührte. Seine Hand fand ihre, hob sie an seine Lippen, und sie fühlte den Druck seines Mundes auf ihrer Haut, weich und doch bestimmt. „Ich habe oft an dich gedacht“, sagte er, und sie hörte das Unausgesprochene darin, die Jahre, die dazwischenlagen, die Nächte, in denen er nicht an sie gedacht hatte, die anderen Frauen, die anderen Betten.

„Ich auch“, sagte sie, und es war die Wahrheit, obwohl sie es nie zugegeben hätte, nicht einmal sich selbst, dass sie in den stillen Stunden nach Ladenschluss, wenn sie die Rechnungen überprüfte und die Bestellungen für die nächste Woche plante, manchmal das Gefühl hatte, jemand würde ihren Namen flüstern, jemand, den sie nicht mehr genau benennen konnte.

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Er ließ ihre Hand los und strich ihr über die Wange, eine Berührung so leicht, dass sie fast ein Hauch war. „Ich habe einen Schlüssel gezogen“, sagte er, „für das Zimmer nebenan. Aber ich wollte zuerst wissen, ob du wirklich da bist.“

Sie sah ihn an, und sie verstand, was er meinte. Nicht nur körperlich, sondern hier, in diesem Raum, in dieser Stadt, in dieser Nacht, in der sie beide Fremde waren, die sich ein Zimmer geteilt hatten, bevor sie wussten, ob sie sich jemals wiedererkennen würden. Sie trat näher, bis ihre Körper sich fast berührten, und sie spürte den Stoff seines Hemdes an ihrer Brust, den Druck seiner Hüfte gegen ihre. „Ich bin da“, sagte sie, und ihre Stimme klang tiefer, als sie erwartet hatte. „Ich war noch nie so da.“

Er küsste sie, und der Kuss war anders als jeder, den sie in Erinnerung hatte. Nicht der erste, nicht der letzte, sondern einer dazwischen, einer, der die Jahre überbrückte, ohne sie zu leugnen. Sein Mund war warm, und er schmeckte nach Whiskey und etwas Herben, das sie nicht benennen konnte, vielleicht nach Zeit. Sie öffnete die Lippen, und seine Zunge fand ihre, langsam, forschend, als wolle er jeden Winkel ihrer Mundhöhle neu kennlernen, als sei sie eine Fremde, die er erst jetzt wirklich traf.

Ihre Hände glitten unter sein Hemd, und sie spürte die Haut darunter, glatt und doch rau von Narben, die er nicht erwähnt hatte. Er zog ihr die Bluse über den Kopf, und der Stoff raschelte, fiel auf den Teppich, und sie stand in ihrem schwarzen Spitzen-BH vor ihm, die Luft kühl auf ihrer Haut, die Brustwarzen hart, als er sie ansah. „Du bist schön“, sagte er, und es klang nicht wie ein Kompliment, sondern wie eine Feststellung, ein Fakt, den er nicht diskutieren wollte.

Sie griff nach seinem Gürtel, öffnete die Schnalle mit einer Bewegung, die sie selbst überraschte, so sicher, so selbstverständlich, als hätte sie es tausendmal getan. Seine Hose fiel, und er stand in Boxershorts vor ihr, der Stoff gespannt über der Erektion, die sich deutlich abzeichnete. Sie kniete nieder, ohne zu fragen, und zog die Shorts herunter. Sein Penis stand aufrecht, die Eichel feucht, und sie umfasste ihn mit der Hand, fühlte die Wärme, die Schwere. Sie sah auf, und seine Augen waren dunkel, auf sie gerichtet, ohne zu blinzeln.

Sie beugte sich vor und nahm ihn in den Mund, langsam, millimeterweise, bis sie die Spitze an ihrem Gaumen spürte. Er stöhnte leise, und die Vibration seiner Kehle übertrug sich auf ihre Zunge. Sie bewegte sich auf und ab, mit einer Rhythmus, den sie aus ihrem Körper kannte, nicht aus ihrem Kopf, und sie spürte, wie er fester wurde, wie die Ader an der Unterseite pulsierte gegen ihre Lippen. Seine Hand grub sich in ihr Haar, nicht ziehend, nur haltend, als wolle er sich an ihr festhalten, um nicht zu fallen.

„Nicht“, sagte er, und seine Stimme war rau, „nicht so schnell.“ Er zog sie sanft hoch, und sie stand auf, das Kinn feucht von ihm, und sie sah den Ausdruck in seinen Augen, eine Mischung aus Hunger und etwas Zärtlichem, das sie nicht einordnen konnte. Er drehte sie um, drückte sie sanft gegen das Fensterbrett, und die Scheibe war kalt gegen ihre Schulterblätter, während er ihr den BH öffnete und die Träger von ihren Schultern streifte. Er beugte sich vor und nahm ihre Brust in den Mund, die Brustwarze zwischen seinen Lippen, und sie keuchte, weil es mehr war als ein Kitzel, ein Ziehen, das bis in ihren Bauch reichte.

Seine Hand glitt an ihrem Bauch entlang, über den Bund ihres Rocks, und sie hörte den Reißverschluss, als er ihn öffnete. Der Rock rutschte, und sie stand im Slip vor ihm, das schwarze Spitzendreieck, das kaum etwas verbarg. Er schob den Stoff zur Seite, mit einem Finger, und sie spürte die Luft auf ihrer feuchten Haut. Er ließ den Finger gleiten, langsam, über ihre Schamlippen, und sie zuckte, weil die Berührung so direkt war, so unerwartet nach all den Jahren.

„Du bist nass“, sagte er, und es war keine Frage, sondern eine Feststellung, ein Urteil, das er fällte.

„Ja“, sagte sie, und sie schämte sich nicht dafür. Sie öffnete die Beine, nur ein wenig, und er nahm die Einladung an, drang mit zwei Fingern in sie ein, langsam, bis zur zweiten Fuge, und sie lehnte den Kopf an das Glas und atmete durch den Mund, weil der Druck genau richtig war, nicht zu viel, nicht zu wenig.

Er bewegte die Finger in ihr, mit einem Rhythmus, der sie noch nicht kommen ließ, aber ihr den Atem nahm. Seine Daumenkuppe drückte gegen ihre Klitoris, kreisend, forschend, als lese er einen Text, den er schon kannte, aber neu entdecken wollte. Sie spürte ihren Körper öffnen, die Hitze, die sie durchströmte, und sie griff nach seiner Schulter, um sich festzuhalten, weil ihre Beine weich wurden.

„Ich will dich“, sagte sie, und ihre Stimme war nur ein Flüstern, „jetzt.“

Er zog die Finger zurück, und sie hörte, wie er den Slip herunterzog, wie der Stoff über ihre Schenkel glitt. Er hob sie hoch, ihre Beine um seine Hüften, und ihr Rücken schrammte über das Fensterbrett, während er sie trug, zum Bett, wo sie auf der Bettdecke landete, das Laken kühl unter ihrem Rücken. Er beugte sich über sie, und sie spürte die Spitze seines Penis an ihrer Öffnung, feucht und drängend, und sie sah in seine Augen, die dunkel waren und klar zugleich.

„Bist du bereit?“, fragte er, und sie nickte, weil sie keine Worte mehr fand, und er drang ein, langsam, zentimeterweise, bis er ganz in ihr war, und sie spürte die Fülle, die Dehnung, die sie fast vergessen hatte, und sie krallte ihre Finger in sein Hemd, das noch immer an ihm hing, und zog ihn näher.

Er begann sich zu bewegen, und der Rhythmus war anfangs langsam, ein Wiegen, das sie trug, und sie schloss die Augen und ließ es geschehen, ließ sich treiben auf dem Gefühl seiner Hüften gegen ihre, der Reibung, die bei jedem Stoß durch ihren Bauch zog. Er beugte sich vor, und seine Lippen fanden ihre, und sie küssten sich, während er sich in ihr bewegte, und es war anders als jeder Kuss zuvor, weil sie dabei seine Bewegungen spürte, das Stoßen, das sie in den Rücken presste.

„Schau mich an“, sagte er, und sie öffnete die Augen, und der Blick, den er ihr gab, war so direkt, so nackt, dass sie sich nirgends verstecken konnte. Sie sah ihn an, während er in ihr war, und sie fühlte, wie die Jahre schmolzen, wie die Fremdheit, die zwischen ihnen gewachsen war, sich in etwas anderes verwandelte, in Vertrautheit, die nicht erklärbar war, sondern gelebt wurde.

Seine Bewegungen wurden schneller, und sie hob die Beine, zog ihn tiefer, und sie spürte, wie ihr Körper sich spannte, wie die Welle in ihr anschwoll, langsam, unaufhaltsam. Sie legte den Kopf in den Nacken und keuchte, und seine Hand glitt zwischen ihre Körper, fand ihre Klitoris, und sie brauchte nur noch zwei, drei Kreise, dann kam sie, in Wellen, die durch ihren Bauch schlugen, und sie stöhnte seinen Namen, obwohl sie ihn nicht mehr rufen wollte, aber es geschah einfach.

Er folgte ihr, mit einem tiefen Seufzer, der wie ein Lösen klang, und sie spürte, wie er sich in ihr verströmte, warm und pulsierend, und sie hielt ihn fest, die Arme um seinen Rücken, die Beine um seine Hüften, und sie blieben so liegen, verschwitzt und schwer atmend, während die Stadt unter ihnen weiterrauschte.

Er rollte sich zur Seite, und sie lagen nebeneinander, die Decke nur über ihren Beinen, die Luft kühl auf der feuchten Haut. Er drehte den Kopf und sah sie an, und sie sah ihn an, und keiner sagte etwas, weil es nichts zu sagen gab, das nicht gesagt worden wäre.

Nach einer Weile, als ihr Atem sich beruhigt hatte, setzte er sich auf und griff nach seinem Glas auf dem Nachttisch. Er trank einen Schluck Whiskey, und sie sah die Sehne an seinem Hals, wie sie beim Schlucken hervortrat. „Das Zimmer nebenan ist noch frei“, sagte er, und er lächelte dabei, ein Lächeln, das die Jahre zeigte, die Linien um seine Augen, aber auch die Jugend, die darin weiterlebte.

Sie setzte sich ebenfalls auf, fühlte die Nässe zwischen ihren Schenkeln, die sie immer noch spürte. Sie streckte die Hand aus und nahm ihm das Glas ab, trank einen Schluck, und der Whiskey brannte warm in ihrer Kehle. „Lass es“, sagte sie, „wir bleiben hier.“

Er nahm ihr das Glas zurück, stellte es ab, und zog sie in seine Arme. Sie legte den Kopf an seine Schulter, und sie spürte seinen Puls, noch immer schneller als normal, unter ihrer Wange. Sie wusste nicht, was der Morgen bringen würde, ob er bleiben würde, ob sie bleiben würde, ob sie sich wiedersehen würden oder ob dies eine einzige Nacht blieb, so wie damals in Hamburg.

Aber im Moment, in diesem Zimmer mit dem Blick auf die erleuchteten Fassaden der Stadt, die sich in den Fenstern spiegelten, war sie keine Fremde und er keiner. Sie waren zwei Menschen, die sich gefunden hatten, in einer Stadt, die ihnen gehörte, weil sie sie gemeinsam bewohnten, für eine Nacht, die kein Ende hatte, weil sie noch nicht zu Ende war.

Er strich ihr das Haar aus der Stirn, und sie schloss die Augen, und sie spürte, wie der Schlaf sie holte, langsam, wie eine Hand, die sie sanft ins Dunkel zog. Sie ließ sich fallen, wissend, dass er neben ihr war, dass sie nicht allein war in diesem fremden Zimmer, in dieser fremden Stadt, die sie sich langsam zu eigen machten, Fläche um Fläche, Haut um Haut, bis nichts mehr zwischen ihnen lag außer der Nacht, die sie teilten.

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