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Die letzte Mutprobe

Dreier Kurzgeschichten · Lesedauer ca. 7 Min · Ab 18 Jahren

Lena hatte es ihm erst gestern Abend erzählt, nachdem sie sich unter der Dusche aneinander gerieben hatten, das Wasser warm und das Verlangen heiß wie flüssiges Feuer. „Lisa will, dass wir kommen. Beide. Es ist kein reiner Frauenabend, sie meint, es wäre langweilig ohne ein paar Männer.“ Jonas hatte gelacht, ihre Brustwarze zwischen den Lippen gehalten, sie sanft gekaut und gemurmelt: „Dann gehen wir eben.“ Jetzt standen sie in Lisas Wohnzimmer, umgeben von Luftschlangen und einer Gruppe Frauen, die neugierig zu ihnen herübersahen – Blicke, die unter Lenas Haut krochen und sie erröten ließen.

Lisa kam auf sie zu, ein Glas Sekt in der Hand, das Brautkleid aus Satin hing über einer Stuhllehne, bereit für die letzte Nacht in Freiheit. „Ihr seid da! Perfekt. Wir spielen gerade ein Spiel – und du, Jonas, wirst gebraucht.“ Sie zwinkerte, und Lena spürte, wie Jonas‘ Hand fester ihre Taille umschloss, seine Finger sich in den weichen Stoff ihres Kleides gruben. Die anderen Frauen, darunter Mari, eine gemeinsame Freundin aus dem Fitnessstudio, grinsten vielsagend, ihre Augen glitzerten wie die Sektperlen in den Gläsern.

Das Spiel war einfach: Jede Runde zog jemand eine Karte mit einer Aufgabe. Wahrheit oder Pflicht, aber hier gab es nur Pflicht. Lisa mischte, zog die erste Karte und las laut vor: „Küss die Person zu deiner Linken auf den Mund – mindestens zwanzig Sekunden.“ Sie warf einen Blick auf Mari, die links von ihr saß, und ohne Zögern beugte sie sich hinüber. Ihre Lippen trafen sich weich, dann fordernder, und die Gruppe zählte laut mit. Jonas spürte, wie Lenas Fingernägel in seinen Arm gruben, kleine Monde aus Schmerz und Lust. „Siehst du“, flüsterte sie, ihre Stimme rau, „das wird ein langer Abend.“

Die Runden vergingen. Küsse, anzügliche Fragen, ein Kleidertausch, bei dem Lisa für einen Moment nackt auf dem Teppich stand, bevor sie lachend in Maris Kleid schlüpfte. Als die Karte an Jonas kam, war die Stimmung bereits aufgeheizt, die Luft dick von Verlangen. Lisa reichte ihm das Blatt, und er las: „Massiere die Person zu deiner Rechten – ohne Kleidung – für drei Minuten.“ Zu seiner Rechten saß Mari, die bereits ihr Top über den Kopf zog. „Ich bin dabei“, sagte sie, und ihre Brüste fielen frei, die Brustwarzen schon hart wie kleine Kiesel. Jonas zögerte nur einen Moment, dann legte er die Hände auf ihre Schultern, ließ sie langsam über ihre Arme gleiten, den Rücken hinunter zu den Pobacken, die fest und warm unter seinen Fingern lagen. Seine Handflächen glitten über ihre Wirbelsäule, spürten jeden kleinen Muskel, der sich unter der Haut spannte. Mari seufzte leise und beugte sich vor, sodass ihre Brüste leicht gegen seine Brust streiften – weiche, heiße Berührungen, die durch sein Hemd brannten. Jonas‘ Fingerspitzen zeichneten Kreise auf ihrem unteren Rücken, immer tiefer, bis sie die Rundung ihres Gesäßes umfassten und sanft drückten, die feste Muskulatur unter seinen Händen spürten. Mari keuchte auf und griff nach hinten, um seine Hände zu führen. „Da“, flüsterte sie, „genau da.“ Er massierte ihre Pobacken in langsamen, kreisenden Bewegungen, spürte ihre Wärme und die leichte Feuchtigkeit zwischen ihren Schenkeln, die sich durch den dünnen Stoff ihres Slips drückte. Lena beobachtete ihn, wie seine Hände über Maris Haut strichen, wie Mari leise seufzte und den Kopf zurücklegte, ihre Kehle freigab. Ihr eigener Atem ging schneller. Sie hatte Jonas noch nie mit einer anderen Frau gesehen – und es erregte sie mehr, als sie erwartet hatte, ein heißes Ziehen in ihrem Unterleib. Die drei Minuten waren wie im Flug vergangen, und Mari drehte sich um, ihre Wangen gerötet, ihre Brustwarzen aufgerichtet. „Dein Freund hat talentierte Hände“, sagte sie zu Lena, die nur nickte, ihr Mund trocken, ihr Herz hämmernd.

Irgendwann gegen Mitternacht waren die meisten Gäste gegangen, nur Lena, Jonas, Mari und Lisa waren übrig. Lisa goss ihnen vierte Gläser Wein ein, ließ sich auf das Sofa fallen und grinste übermütig, ihre Zähne blitzten im Kerzenlicht. „Noch eine Runde? Aber diesmal ohne Karten. Eine richtige Mutprobe.“ Sie beugte sich vor, ihre Stimme senkte sich zu einem heiseren Flüstern. „Ich will sehen, wie ihr beide – Lena und Jonas – mit Mari zusammen seid. Hier. Jetzt.“

Stille. Die Luft stand still. Mari sah Lena an, und Lena spürte, wie sich etwas in ihr löste – eine Tür, die sie immer verschlossen gehalten hatte, sprang auf. Sie hatte schon öfter mit dem Gedanken gespielt, mit einer Frau zu schlafen, aber nie den Mut gehabt. Und Jonas – sie wusste, dass ihn der Anblick von ihr mit einer anderen Frau antörnte, sie hatte es in seinen Augen gelesen, wenn sie über Frauen sprachen. „Okay“, hörte sie sich sagen, ihre Stimme fest. „Aber du siehst nur zu, Lisa. Das ist die Mutprobe.“ Lisa lehnte sich zurück, die Beine übereinandergeschlagen, und nickte, ihre Hand bereits auf ihrem Oberschenkel.

Jonas stand auf, zog Lena hoch und küsste sie tief, seine Zunge fordernd, während Mari sich ihnen von hinten näherte. Ihre Hände glitten unter Lenas Bluse, strichen über ihren Bauch, umfassten ihre Brüste – warme, forschende Hände. Lena stöhnte in Jonas‘ Mund hinein, als Maris Finger ihre Brustwarzen zwirbelten, sie zwischen Daumen und Zeigefinger nahmen. Sie löste sich von ihm, drehte sich um und küsste Mari – ein zögerlicher, dann fordernder Kuss, ihre Zungen trafen sich, während Jonas hinter sie trat, ihre Jeans öffnete und sie über ihre Hüften schob. Der Stoff raschelte auf den Boden. Mari half Lena aus ihrer Bluse, ließ ihre Lippen über ihren Hals wandern, während Jonas sich auf die Knie fallen ließ, Lenas Slip zur Seite schob und seinen Mund auf ihre feuchte Spalte presste. Lena keuchte auf, ihre Hände vergruben sich in Maris Haaren, als Jonas‘ Zunge in sie eindrang, forsch und genau, den Geschmack ihrer Erregung aufsaugend. Mari saugte an ihrer Brustwarze, und Lena schwankte zwischen zwei Polen der Lust – Jonas‘ Zunge tief in ihr, Maris Lippen an ihrer Brust. Sie spürte Jonas‘ Zunge tief in sich, wie er sie leckte und saugte, ihre feuchten Falten erkundete, während Maris Lippen an ihrer Brust zogen und ihre Zunge die harte Spitze umkreiste, sie mit kleinen Bissen neckte. Lena griff nach Maris Kopf und drückte sie fester an sich, während ihr Becken gegen Jonas‘ Mund stieß, ihre Hüften sich im Rhythmus der Lust bewegten. „Ja, genau so“, keuchte sie, und ihre Stimme klang fremd in ihren Ohren, tief und gierig.

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„Weiter“, flüsterte Lisa vom Sofa, ihre Hand unter ihrem eigenen Rock verschwunden. „Zeigt mir alles.“ Ihre Finger bewegten sich schnell über ihren eigenen Körper, und ihre Augen glänzten im Kerzenlicht, ihre Lippen geöffnet, ihr Atem flach.

Jonas stand auf, zog sein Hemd aus und half Mari, ihre Hose zu öffnen, ließ sie über ihre langen Beine gleiten. Dann wandte er sich Lena zu, die sich bereits auf dem Teppich ausgestreckt hatte, die Beine leicht gespreizt, ihre feuchte Spalte freigelegt. Er kniete sich zwischen sie, sein harter Schwanz drückte gegen ihre Schenkel, die Spitze schon feucht. „Bist du bereit?“, fragte er leise, seine Stimme heiser. Sie nickte, zog ihn an sich, ihre Finger um seinen Nacken. Er glitt in sie hinein, und sie schrie leise auf, so tief, so gefüllt, eine Welle der Hitze, die durch ihren ganzen Körper schoss. Mari küsste Lenas offenen Mund, ihre Zunge erforschte sie, während Jonas sich bewegte, langsam und tief, dann schneller, als Lenas Hüften ihm entgegenkamen. Mari legte sich neben Lena, ihre Hand wanderte an Lenas Bauch hinab zu der Stelle, wo Jonas in sie eindrang, ihre Finger die nassen Lippen streichelten. Sie massierte die empfindliche Kuppe, und Lena bäumte sich auf, ein Schrei, der in Maris Mund erstarb, während ihr Körper sich um Jonas‘ Schwanz zusammenzog, eine Explosion aus Licht und Schatten.

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