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Die letzte Rivalin

Büro Kurzgeschichten · Lesedauer ca. 8 Min · Ab 18 Jahren

„Du hast also auch keine bessere Idee, wo du hier sein könntest.“ Ihre Stimme schneidet durch das Stimmengewirr der Lounge, ein Messer aus Eis und Silber. Ich drehe mich um. Lena lehnt an der Theke, einen Martini in der Hand, das Lächeln auf ihrem Gesicht eine einzige Herausforderung. Ihr schwarzes Kleid sitzt wie angegossen, der Ausschnitt tief genug, um die Fantasie anzuregen, aber nicht so tief, dass es billig wirkt. Die blonden Haare fallen offen über ihre Schultern, und in ihren Augen blitzt dieses Funkeln, das mir in jeder Besprechung den letzten Nerv raubt.

„Immerhin eine gemeinsame Schnittmenge“, sage ich und hebe mein Bier. „Die Einsamkeit des Erfolgs.“

Sie lacht, ein kurzes, bellendes Geräusch. „Erfolg? Du hast letzten Monat drei Prozent weniger Umsatz gemacht als ich. Das nennst du Erfolg?“ Ihre Zunge spielt über den Glasrand, eine Geste, die mir den Atem stocken lässt.

Ich trete näher, bis nur noch ein halber Meter zwischen uns liegt. Ihr Parfüm riecht nach Vanille und etwas Rauchigem. „Vielleicht sollte ich mir deine Strategie genauer ansehen. Im Vertrieb bin ich schließlich auch nicht schlecht.“ Mein Blick wandert von ihren Lippen zu ihren Beinen. Hohe Absätze straffen ihre Waden. Sie bemerkt meinen Blick und hebt eine Augenbraue – eine stumme Frage.

„Glaubst du, das beeindruckt mich? Dass du mich hier anstarrst wie ein Stück Fleisch?“

„Ich starre nicht. Ich taxiere. Das ist mein Job.“ Meine Stimme bleibt ruhig, aber mein Puls rast.

Sie trinkt einen Schluck, wischt sich mit dem Finger über den Glasrand. „Dann taxier weiter. Vielleicht erkennst du ja, was dir entgeht.“ Ihr Ton ist scharf, aber ihre Pupillen sind geweitet. Die Spannung zwischen uns ist greifbar, ein elektrisches Feld, das nicht nur von Rivalität kommt.

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„Und was wäre das?“

Sie stellt das Glas ab, tritt einen Schritt näher. Jetzt trennen uns nur Zentimeter. „Eine Frau, die genau weiß, was sie will. Und die keine Angst hat, es sich zu nehmen.“ Ihre Hand legt sich auf meine Brust, die Fingerkuppen drücken leicht gegen den Stoff meines Hemdes. Mein Herz schlägt schneller, ein dumpfer Schlag gegen meine Rippen.

„Und was willst du jetzt?“, frage ich, meine Stimme heiserer als beabsichtigt.

„Eine Runde Tanzen. Wenn du dich traust.“ Sie dreht sich um und geht in Richtung Tanzfläche, ohne sich umzusehen. Der schwarze Stoff ihres Kleides schwingt um ihre Hüften. Ich folge ihr, spüre die Blicke der Kollegen, aber sie sind mir egal. Der Bass dröhnt aus den Boxen, und sie stellt sich direkt vor mich, dreht den Kopf über die Schulter. Ihr Lächeln ist eine Einladung und eine Warnung zugleich.

„Nimm mich in den Arm. Oder hast du kalte Füße bekommen, großer Abteilungsleiter?“

Ich lege meine Hände auf ihre Hüften. Ihre Haut ist warm unter dem dünnen Stoff. Sie presst sich gegen mich, ihr Po streift meinen Schritt. Ich werde sofort hart, kann es nicht verbergen. Sie spürt es, grinst über die Schulter. „Schon so erregt? Dabei haben wir noch gar nicht richtig angefangen.“

„Du redest zu viel“, sage ich und ziehe sie enger an mich. Mein Mund ist nah an ihrem Ohr, mein Atem streift ihre Haut. „Vielleicht sollten wir einen ruhigeren Ort suchen.“

Sie lacht, aber ich höre das Zittern darin. „Dachtest du, ich lasse mich so leicht rumkriegen? Zeig mir, was du kannst. Auf der Tanzfläche.“ Sie dreht sich um, schlingt die Arme um meinen Hals, ihre Hüften bewegen sich im Takt der Musik. Ich spüre ihre Brüste an meiner Brust, die harten Spitzen durch den BH. Meine Hände wandern tiefer, über ihren Po, drücken sie gegen meine Erektion. Sie stöhnt leise, beißt sich auf die Lippe.

„Du machst mich verrückt“, murmle ich.

„Das ist der Plan.“ Ihre Hand gleitet zwischen unsere Körper, streift über meinen Gürtel. „Komm. Ich kenne einen Ort.“

Sie nimmt meine Hand und zieht mich durch die Menge, den Flur entlang zu den Toiletten. Aber sie geht weiter, zu einer Tür am Ende des Gangs. „Abstellkammer“, flüstert sie. „Hier kommt nie jemand hin.“ Sie schließt auf, zieht mich hinein. Es riecht nach Reinigungsmitteln und Staub, vermischt mit dem Duft ihres Parfüms. Nur eine nackte Glühbirne spendet Licht, wirft lange Schatten an die Wände. Sie dreht sich zu mir um, und da ist keine Spur mehr von der spöttischen Rivalin. Nur eine Frau, die genauso erregt ist wie ich – Augen dunkel vor Verlangen, Lippen leicht geöffnet.

„Ich will dich“, sage ich, und meine Hände finden ihre Taille.

„Dann nimm mich.“ Ihre Stimme ist ein raues Flüstern.

Ich küsse sie, hart und fordernd. Ihre Lippen öffnen sich sofort, ihre Zunge trifft auf meine. Sie schmeckt nach Martini und Salz. Meine Hände fahren über ihren Rücken, finden den Reißverschluss ihres Kleides. Ich ziehe ihn runter, das Kleid fällt zu Boden, ein schwarzer Pool zu ihren Füßen. Sie trägt einen schwarzen Spitzen-BH und einen winzigen String. Ihre Brüste sind voll, die Brustwarzen durch den Stoff deutlich sichtbar. Ich spüre die Wärme ihres Körpers, der leichte Schweiß auf ihrer Haut.

„Hübscher BH. Aber er stört.“ Ich öffne den Verschluss mit einer Hand, lasse ihn fallen. Ihre Brüste sind perfekt, fest und schwer. Ich nehme eine Brustwarze in den Mund, sauge daran, während ich die andere knete. Sie stöhnt auf, krallt die Finger in mein Haar.

„Ja, genau da. Nicht aufhören.“

Ich wechsele die Seite, während meine Hand zwischen ihre Beine gleitet. Der String ist feucht, sie ist bereit. Ich schiebe den Stoff zur Seite und streiche über ihre Spalte. Sie keucht und drückt sich gegen meine Hand. „Ich will dich in mir spüren. Jetzt.“

Sie öffnet meinen Gürtel, meine Hose fällt. Mein harter Penis schnellt hervor, die Eichel glänzt im schwachen Licht. Sie umfasst ihn, massiert die Eichel mit dem Daumen. „Schön. Richtig schön.“ Ihre Hand ist warm und fest.

Dann dreht sie sich um, stützt sich auf einem Regal ab. Ihr Po ist perfekt gerundet, die Öffnung des Strings lädt ein. Ich ziehe ihn zur Seite und tauche in sie ein, langsam, zentimeterweise. Sie ist eng und heiß. Ein Schrei der Erregung presst sich aus ihrer Kehle, als ich ganz in ihr bin. Ich halte still, spüre ihre inneren Muskeln um mich ziehen – ein pulsierendes Leben.

„Beweg dich. Verdammt, beweg dich.“

Ich beginne zu stoßen, erst langsam, dann schneller. Ihre Schreie werden lauter. Ich lege eine Hand auf ihren Mund, flüstere: „Leise. Sonst hören uns alle.“ Sie nickt, aber es entweichen ihr trotzdem erstickte Laute bei jedem Stoß. Der Rhythmus wird schneller, das Knarren des Regals mischt sich mit ihren kehligen Lauten. Ich spüre, wie es in ihr zu kribbeln beginnt, ein Zittern, das ihre Muskeln erfasst. Ich verändere den Winkel, und ihre Knie geben nach.

„Da, genau da! Weiter!“

Ich stoße fester, tiefer. Ihre Faust ballt sich auf dem Regal, die Fingerknöchel werden weiß. Der Schweiß rinnt mir über den Rücken. Ich spüre ihre Orgasmen kommen – ihre Muskeln zucken um mich, eine Welle nach der anderen. Sie drückt sich gegen mich, und ich halte sie fest, stoße tiefer.

„Komm für mich“, zische ich.

Und sie kommt, mit einem langen, vibrierenden Stöhnen, das sie in meine Hand presst. Ihr ganzer Körper zittert, ihre Nässe läuft an meinen Oberschenkeln hinunter. Ich spüre, wie meine eigene Erregung den Siedepunkt erreicht. Ich ziehe mich fast ganz zurück und stoße dann tief in sie. Ich komme in heißen, stoßweisen Schüben – vergrabe das Gesicht in ihrem Nacken, rieche ihren Schweiß und ihr Parfüm, höre ihr keuchendes Lachen.

Eine Minute lang stehen wir so, keuchend, verschwitzt, verbunden. Die Stille summt in meinen Ohren. Dann dreht sie sich um, küsst mich sanft. Ohne den spöttischen Zug. Ihr Kuss ist weich und voller Nachklang.

„Das war … unerwartet“, sagt sie leise.

„Aber gut.“ Keine Frage.

„Ja. Aber es ändert nichts. Morgen sind wir wieder Konkurrenten.“ Ihr Mund zuckt.

Ich lache und streiche ihr eine Haarsträhne aus dem Gesicht. „Das will ich hoffen. Ich will dich nämlich morgen Abend wieder treffen. Ohne Betriebsfeier.“

Sie schürzt die Lippen, aber ihre Augen lachen. „Versuch mich zu überzeugen. Vielleicht beim nächsten Quartalsbericht.“ Sie löst sich von mir, zieht das Kleid wieder hoch, schlüpft in die Schuhe. Jede Bewegung ist selbstbewusst, kontrolliert. An der Tür dreht sie sich um. „Und wenn du deine Zahlen verbessern willst – ich gebe gern Nachhilfe.“

Dann ist sie weg. Die Tür fällt ins Schloss. Ich lehne an einem Stapel Putzeimer und grinse ins Leere. Ja, der Abend war ein voller Erfolg. Der Duft von Sex und Vanille hängt in der Luft, ein Versprechen für die nächste Runde.

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