Wie zur Hölle war das passiert? Ich lag zwischen zwei nackten Frauen, die sich über mir küssten, ihr Atem heiß auf meiner Haut, und mein Verstand war wie weggeblasen. Fünf Minuten zuvor hatte ich noch geglaubt, wir würden einfach nur einen Film schauen.

Die unerwartete Übernachtung
Es war einer dieser schwülen Augustabende, an denen die Luft in der WG so schwer lag, dass man kaum atmen konnte. Klebrig und still. Meine Freundin Lea und ich hatten unsere Mitbewohnerin zu ihren Eltern geschickt — ein Glücksfall, dachte ich. Dann klingelte es. Lena, Leas beste Freundin aus Studienzeiten, stand vor der Tür, der Zug war ausgefallen, sie brauchte ein Bett für die Nacht. Lea, immer die Gastgeberin, winkte sie herein, ohne mit der Wimper zu zucken.
„Kein Problem, wir haben Platz“, sagte sie und zog Lena in unsere Küche. Ich sah die beiden an — Lea mit ihren wilden Locken, die sie lässig über die Schulter warf, Lena mit diesem durchdringenden Blick, den sie hatte, seit wir uns kannten. Ich kannte sie flüchtig, aber nicht gut. Heute Abend würde sich das ändern. In der Luft lag etwas, das ich nicht benennen konnte. Eine Spannung, die meine Nackenhaare aufstellte.
Wein und flüchtige Berührungen
Wir tranken Rotwein aus bauchigen Gläsern, die ich mal auf dem Flohmarkt gekauft hatte. Die Luft vibrierte zwischen uns, ein unausgesprochenes Versprechen. Lea lehnte sich an mich, ihr Körper warm und vertraut, während Lena auf dem Sessel gegenüber saß, die Beine angezogen, den Rock bis zu den Oberschenkeln hochgerutscht. Ich sah den Ansatz ihrer Schenkel, weich und blass im Kerzenlicht.
„Erzähl mal, wie habt ihr euch eigentlich kennengelernt?“, fragte Lena, und ihre Stimme hatte diesen rauen Unterton, der mir direkt in den Magen fuhr. Lea begann zu erzählen, aber ich hörte kaum zu. Ich beobachtete, wie Lena langsam den Weinstiel zwischen ihren Fingern drehte, wie ihre Lippen sich um den Glasrand legten und einen feuchten Abdruck hinterließen. Lea bemerkte meinen Blick und lächelte.
„Du starrst ja, Schatz.“ Sie stupste mich an. Ich lachte verlegen. „Entschuldigung. Nur… der Abend ist schön.“
Lena stellte ihr Glas ab. „Ja, ist er. Fast zu schön.“ Sie sah Lea an, dann mich. In ihren Augen lag eine Frage, die noch keiner gestellt hatte, aber die alle hörten.
Die erste Berührung
Später, im Wohnzimmer, die Fenster weit offen, die Nachtluft zog herein und spielte mit den Vorhängen. Wir saßen auf dem Teppich, dicht beieinander. Lea hatte den Arm um meine Schultern gelegt, ihre Finger spielten mit meinen Haarsträhnen, zupften sanft. Lena saß neben uns, die nackten Füße auf der Sitzfläche, die Knie angezogen, den Blick auf uns gerichtet. Ihre Zehen krümmten sich, als ob sie wüssten, was kommen würde.
„Weißt du“, sagte Lea plötzlich, ihre Stimme kaum mehr als ein Flüstern, „ich hab mir schon immer mal vorgestellt, wie das wäre. Mit uns beiden. Und dir.“ Sie deutete auf Lena.
Mein Herz machte einen Satz, ein wilder Schlag gegen meine Rippen. „Ernsthaft?“
Lena grinste, ein bisschen schüchtern, ein bisschen frech. „Ich auch, ehrlich gesagt. Seit ich euch so zusammen sehe. Wie ihr euch anseht, wie ihr euch berührt.“ Ihre Stimme wurde leiser. „Es hat mich neugierig gemacht.“
Es war, als ob ein Druck ablässt. Lea beugte sich vor und küsste mich, lang und tief, während ihre Hand in meinen Nacken glitt und mich näher zog. Ich spürte ihre Zunge, warm und fordernd, und dann merkte ich, wie Lenas Hand auf meinem Knie lag. Ihre Finger drückten leicht, eine Frage. Sie zog nicht zurück. Lea löste sich von mir, sah Lena an, und dann beugte sie sich zu ihr hinüber, langsam, als ob sie jeden Zentimeter genießen wollte.
Der erste Kuss zwischen ihnen war zart, fast fragend. Lenas Lippen öffneten sich, Leas Hand legte sich auf ihre Wange, streichelte sanft. Ich saß da, wie angewurzelt, und sah zu, wie meine Freundin ihre beste Freundin küsste. Die Neugier in mir war greifbar, ein heißer Strom, der durch meine Adern floss und sich in meinem Unterleib sammelte. Ich spürte, wie ich hart wurde, der Stoff meiner Hose spannte.
Das Entkleiden
„Komm her“, sagte Lea zu mir und zog mich näher. Ich lehnte mich an sie, während sie weiter Lena küsste. Meine Hände fanden den Saum von Lenas Oberteil, der Stoff dünn und weich unter meinen Fingern. Sie nickte kaum merklich, also zog ich es ihr über den Kopf. Ihre Brüste kamen zum Vorschein, kleiner als Leas, aber fest, die Brustwarzen dunkel und bereits hart, als ob sie die Kühle der Luft spürten. Ich beugte mich vor und nahm eine in den Mund. Lena stöhnte leise, ein tiefer Laut, der in meinem Ohr nachklang, während Leas Finger durch mein Haar fuhren und mich anfeuerten.
Wir halfen uns gegenseitig aus den Klamotten, ein Tanz aus Händen und Stoff, bis wir nackt auf dem Teppich lagen, ein Gewirr aus Armen und Beinen. Die Nachtluft strich über meine Haut, machte mich noch empfindlicher, jeder Luftzug ein Versprechen. Lea lag auf dem Rücken, ihre Brüste flach, die Brustwarzen aufgerichtet. Ich wandte mich ihr zu, und Lena kniete neben uns, ihre Hände auf Leas Bauch, wandernd nach oben über die weiche Haut. Ich sah, wie Lenas Finger die Konturen von Leas Körper nachzeichneten, eine Landkarte der Lust.
Ich küsste Lea, dann Lena, dann wieder Lea. Der Geschmack von Wein und Haut vermischte sich auf meiner Zunge, süß und salzig. Lenas Finger fanden meinen Schwanz, umschlossen ihn fest, und sie beugte sich hinunter, führte ihn langsam in ihren Mund. Ich schloss die Augen, als ihre Zunge um die Eichel kreiste, ein nasses, warmes Gefühl, und spürte, wie Lea an meinem Ohrläppchen knabberte, ihren Atem an meiner Wange.
Das Spiel der Leiber
Ich drehte mich um, sodass ich zwischen Leas Beinen kniete. Sie war schon feucht, ihre Schamlippen glänzten im schwachen Licht der Stehlampe, die einen goldenen Schimmer auf ihre Haut warf. Ich beugte mich hinunter und leckte sie, langsam, genießerisch, während Lena von hinten an mich heranrückte und meine Hoden in den Mund nahm. Ein Stöhnen entwich mir, vibrierte durch Leas Körper. Sie bog sich mir entgegen, ihre Hände krallten sich in meinen Haaren, zogen mich tiefer.
„Nicht aufhören“, flüsterte sie heiser. Ich tauchte meine Zunge tiefer in sie, spürte, wie sie sich öffnete, wie ihr Becken gegen mein Gesicht drängte. Der Geschmack von ihr, würzig und süß, füllte meinen Mund. Lena arbeitete sich an mir hoch, ihre Brüste pressten sich gegen meinen Rücken, ihre Hand umfasste meinen Schwanz und führte ihn an ihre feuchte Spalte. Ich ließ es geschehen, konzentriert auf Leas Genuss, während ich mich langsam in Lena schob.
Sie war eng, heiß, und als ich ganz in ihr war, stieß sie einen schrillen Laut aus, der in der Stille des Raumes widerhallte. Lea kam unter meiner Zunge, ihre Muskeln zuckten, ein Schrei, der in der Wohnung nachklang. Ich zog mich aus Lena zurück, drehte mich um und küsste Lea, den salzigen Geschmack auf ihren Lippen. Dann wandte ich mich Lena zu, die auf dem Rücken lag und die Arme nach mir ausstreckte, eine stumme Einladung.
Ich tauchte in sie ein, während Lea sich an meine Seite schmiegte, ihre Hand auf Lenas Bauch, wandernd nach unten über die feuchte Haut. Lena spreizte die Beine weiter, ihre Fersen gruben sich in den Teppich, ihre Hüften hoben sich mir entgegen. Ich bewegte mich in ihr, langsam, tief, während Leas Finger zwischen Lenas Schenkeln spielten, ihren Kitzler fanden und sanft kreisten. Lenas Atem wurde schneller, stoßweise, ihre Augen waren geschlossen, die Lippen geöffnet, ein leises Keuchen entwich ihr.
„Ja, genau so“, keuchte sie. Ich beschleunigte den Rhythmus, ihre inneren Muskeln umschlossen mich fest, zogen mich tiefer. Lea beugte sich hinab und küsste Lena, während ihre Finger weiterarbeiteten, das Tempo steigernd. Es dauerte nicht lange, bis Lena kam. Ihr Körper bäumte sich auf, ein lang gezogener Schrei entrang sich ihrer Kehle, und ich spürte, wie sie um mich pulsierte, Wellen der Lust, die mich umfingen. Das Bild von ihr, wie sie sich unter mir wand, die Brüste bebten, der Schweiß auf ihrer Stirn, war zu viel. Ich stieß noch ein paar Mal zu, spürte, wie die Hitze in mir aufstieg, und ließ mich gehen, in ihr, warm und schwer, während mein eigener Schrei in ihrem verklang.
Der Nachklang
Wir lagen da, verschlungen, die Haut feucht von Schweiß, die Herzen noch laut. Lea küsste mich auf die Schulter, ein zarter Druck ihrer Lippen. Lena strich mir über den Arm, ihre Fingerspitzen folgten den Linien meiner Muskeln. Keiner sprach. Die Stille war erfüllt von unserem Atem, vom leisen Summen der Stadt draußen, von der Wärme, die sich zwischen uns ausbreitete.
Später, im Bett, wir drei unter der Decke, die Beine verflochten, sagte Lea: „Das war schön. Wir sollten das wieder tun.“ Ihre Stimme klang zufrieden, ein Hauch von Versprechen.
Ich lachte leise. „Ich bin dabei.“ Lena nickte, ihr Kopf lag auf meiner Brust, ihr Haar kitzelte meine Haut. Leas Hand auf meiner Hüfte, ihr warmer Daumen zeichnete Kreise.
„Aber nur, wenn du das nächste Mal den Wein besorgst“, sagte Lena und grinste in die Dunkelheit. Ich spürte ihr Lächeln auf meiner Haut.
Ich drückte sie beide fester an mich, ihre Körper, die sich an mich schmiegten. Draußen dämmerte bereits der Morgen, ein erster Lichtstreifen am Horizont, und ich wusste, dass diese Nacht erst der Anfang war.
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