Die Kerzen auf der Fensterbank flackerten wie sterbende Sterne, als ich den Raum betrat. „Du hast mich überrascht“, sagte ich, meine Stimme tiefer, als ich beabsichtigt hatte.

Sie drehte sich um, das Feuerzeug noch in der Hand. „Magst du es nicht?“, fragte sie, und in ihrer Frage lag eine Verletzlichkeit, die mich mitten ins Herz traf.
Ich trat näher, legte meine Hände auf ihre Hüften, spürte die Wärme ihres Körpers durch den dünnen Stoff ihres Kleides. „Doch. Es ist wunderschön. Nur … du hast mich völlig kalt erwischt.“
Ein Lächeln huschte über ihr Gesicht, rötete ihre Wangen. „Es ist unser Jahrestag. Da darf man sich doch Mühe geben, oder?“ Ihr Parfüm stieg mir in die Nase – Jasmin und Vanille, ein Duft, der mich sofort in ihren Bann zog.
Ich vergrub mein Gesicht in ihrem Haar, atmete tief ein. „Du hast dir Mühe gegeben. Und ich habe nichts vorbereitet. Es tut mir leid.“
Sie drehte sich in meinen Armen um, ihre Augen suchten meine. „Du bist hier. Das reicht.“ Ihre Hand legte sich auf meine Brust, direkt über mein Herz, das wie wild hämmerte. „Ich wollte einfach nur mit dir sein. Hier. Allein.“
Um uns herum knisterte das Feuer im Kamin, warf tanzende Schatten an die Wände. Das Landhaus gehörte einer Freundin von ihr, die es uns für das Wochenende überlassen hatte. Draußen fiel leichter Regen, trommelte gegen die Fensterscheiben. Drinnen war es warm, fast zu heiß. Der Duft von brennendem Holz und frischer Erde erfüllte den Raum.
„Ich liebe dich“, sagte ich. Die Worte kamen leichter als sonst, wie von selbst.
Ihre Augen weiteten sich, ein kurzes Aufblitzen, dann zog sie mich in einen Kuss. Anfangs noch zart, fast tastend, als ob sie sich vergewissern wollte, dass dies wirklich geschah. Ihre Lippen waren weich, schmeckten nach Rotwein und einem Hauch Kirsche. Meine Hände wanderten von ihren Hüften zu ihrem Rücken, zogen sie näher, bis kein Spalt mehr zwischen uns war. Sie seufzte leise in meinen Mund, und dieser Laut ließ mich erzittern.
Ich löste mich von ihr, nahm ihre Hand und führte sie zum Sofa vor dem Kamin. „Komm. Setz dich zu mir.“ Wir ließen uns auf die weichen Polster sinken. Ich griff nach ihrem Glas, schenkte ihr nach, dann trank ich einen Schluck. „Auf uns. Auf ein Jahr.“
„Auf viele weitere.“ Sie stieß mit mir an, trank, stellte das Glas ab. Dann beugte sie sich vor, küsste mich erneut, fordernder diesmal. Ihre Zunge fand meine, erkundete mich, während ihre Hand meinen Oberschenkel entlangstrich, Kreise auf dem Stoff meiner Hose zog.
„Ich will dich“, hauchte sie zwischen zwei Atemzügen, ihr Atem heiß an meinem Ohr.
„Ich will dich auch. Aber lass es uns langsam angehen. Genießen.“
Sie nickte, begann, mein Hemd aufzuknöpfen. Knopf für Knopf, mit einer Hingabe, als ob sie jeden einzelnen Moment auskosten wollte. Ich ließ sie gewähren, beobachtete ihre konzentrierte Miene, die kleinen Falten um ihre Augen. Als sie den letzten Knopf geöffnet hatte, schob sie das Hemd zur Seite und legte ihre Handfläche auf meine nackte Brust. Ihre Finger glitten durch das feuchte Haar, spürten meinen Herzschlag.
„Du bist so warm“, flüsterte sie.
„Du auch.“ Ich griff nach dem Saum ihres Kleides, zog es langsam über ihren Kopf. Es raschelte, fiel zu Boden. Darunter trug sie einen schwarzen Spitzen-BH, der ihre Brüste umschloss wie ein kostbares Geschenk. Ihre Brüste hoben und senkten sich mit jedem Atemzug. Ich beugte mich vor, küsste die Mulde zwischen ihnen, dann die zarte Haut an ihrem Schlüsselbein, die salzig schmeckte. Sie legte den Kopf zurück, bot mir ihren Hals dar. Ich liebkoste ihn mit meinen Lippen, saugte sanft, bis sie leise stöhnte.
Meine Hand fand den Verschluss ihres BHs, öffnete ihn mit einer fließenden Bewegung. Der BH löste sich, und ihre Brüste kamen zum Vorschein – voll, die Brustwarzen bereits hart, im Kerzenlicht schimmernd. Ich nahm eine in den Mund, umkreiste sie mit der Zunge, spürte, wie sie sich unter meiner Berührung noch weiter verhärtete. Sie bog den Rücken durch, drückte sich mir entgegen. „Ja“, flüsterte sie, „bitte.“
Ich wechselte zur anderen Brust, während meine Hand den Reißverschluss ihres Rockes öffnete. Sie half mir, den Stoff über ihre Hüften zu schieben, bis sie nur noch im Slip vor mir saß – ebenfalls schwarze Spitze, durch die sich ihr dunkles Haar abzeichnete.
„Du bist so wunderschön“, sagte ich, und ich meinte es. Im flackernden Licht des Kamins sah sie aus wie eine Göttin, ein Wesen aus einer anderen Zeit.
Sie errötete, zog mich zu sich heran. „Komm her. Ich will dich fühlen.“ Ich stand auf, entledigte mich meiner Hose und Boxershorts, und kniete vor ihr. Meine Hände legten sich auf ihre Oberschenkel, teilten sie sanft. Ich beugte mich vor, küsste sie durch den dünnen Stoff ihres Slips, spürte die Feuchtigkeit, die sich bereits gesammelt hatte. Sie zuckte, atmete scharf ein.
„Oh Gott …“
„Magst du das?“
Sie nickte heftig. „Ja. Tu es.“
Ich schob den Slip zur Seite, legte ihre Nässe frei. Sie glänzte im Kerzenlicht, ein feuchter Spiegel, der mein Verlangen spiegelte. Ich leckte vorsichtig über ihre Ritze, von unten nach oben, sammelte ihren Geschmack. Sie schmeckte leicht salzig, süßlich – ein Geschmack, den ich liebte. Ich tauchte meine Zunge in sie ein, drang in sie ein, und sie stöhnte laut auf, griff in mein Haar.
„Ja, genau da …“
Ich arbeitete mich hinauf zu ihrer Klitoris, umkreiste sie mit der Zungenspitze. Ihr Atem wurde flacher, ihre Hüften bewegten sich im Takt. Ich nahm die kleine Knospe zwischen die Lippen, saugte sanft, während meine Finger in sie eindrangen – erst einer, dann zwei. Sie war eng, heiß, pulsierte um mich herum. Ihr Duft erfüllte meine Sinne, vermischte sich mit dem Geruch von Holzrauch und Kerzen.
„Ich bin gleich so weit …“, keuchte sie. „Hör nicht auf.“
Ich beschleunigte meine Bewegungen, meine Zunge, meine Finger. Sie krallte sich in die Sofapolster, ihr Rücken krümmte sich, und dann kam sie – mit einem tiefen, lang gezogenen Stöhnen, das durch den Raum hallte. Ihre Muskeln zuckten um meine Finger, und ich spürte, wie die Welle sie durchflutete.
Ich ließ sie nachklingen, leckte sie sanft, bis sie erzitterte und mich wegschob. „Zu empfindlich“, keuchte sie, lachte leise.
Ich grinste, küsste ihren Bauch. „Das war schön. Du warst schön.“
Sie zog mich an den Schultern hoch, küsste mich innig, und ich schmeckte mich selbst auf ihren Lippen. „Und jetzt du“, sagte sie, eine Hand auf meiner Brust, und schob mich auf den Rücken. Sie krabbelte über mich, ihre Brüste streiften meine Brust, ihre Haare fielen um uns wie ein Vorhang. Sie nahm meinen Penis in die Hand, der bereits hart war, und begann, ihn zu streicheln – erst langsam, dann fester. Ich schloss die Augen, genoss das Gefühl ihrer warmen Hand, die mich umschloss.
Sie beugte sich vor, umschloss meine Spitze mit ihren Lippen, und ein Schauer jagte durch meinen Körper. Ihre Zunge wirbelte um die Eichel, ihre Hand umfasste den Schaft, und ich vergrub meine Finger in ihrem Haar. „So gut“, murmelte ich. Sie nahm mich tiefer, ihr Kopf bewegte sich auf und ab, und ich spürte ihre Kehle um mich. Ein heißes, feuchtes Gefühl, das mich an den Rand des Wahnsinns trieb. Ich ließ sie gewähren, bis ich nahe am Höhepunkt war, dann zog ich sie sanft hoch.
„Komm her. Ich will in dir sein.“
Sie setzte sich rittlings auf mich, führte mich an ihre Öffnung. Einen Moment zögerte sie, sah mir in die Augen, dann senkte sie sich. Ich glitt in sie hinein, umhüllt von ihrer Wärme, ihrer Feuchtigkeit. Sie stöhnte leise, und ich hielt inne, ließ ihr Zeit, sich an mich zu gewöhnen.
„Beweg dich“, flüsterte ich. „So wie du willst.“
Sie begann, sich zu wiegen, erst langsam, dann in einem gleichmäßigen Rhythmus. Ihre Hände legten sich auf meine Brust, ihre Brüste hüpften bei jeder Bewegung. Ich stützte mich auf die Ellbogen, sah zu, wie sie sich hingab – die geschlossenen Augen, die leicht geöffneten Lippen, das feine Beben in ihren Schenkeln.
Ich griff nach ihren Hüften, lenkte sie, unterstützte ihre Bewegungen. Sie wurde schneller, lauter, und ich spürte, wie sich die Spannung in mir aufbaute, ein heißer Knoten, der sich immer enger zog. „Komm mit mir“, bat sie. „Bitte.“
Ich konnte nicht anders. Ich stieß in sie, traf ihren tiefsten Punkt, und als sie das nächste Mal kam, ließ ich mich fallen. Die Welt verschwamm um mich herum, ein weißer Blitz, ein Gefühl der Hingabe, das mich ganz ausfüllte. Ich spürte, wie sie sich um mich zusammenzog, und dann gab ich mich hin, Welle um Welle, bis wir beide erschöpft in den Kissen lagen.
Wir lagen ineinander verschlungen, unsere Atemzüge vermischten sich, unsere Körper klebten aneinander. Der Regen draußen hatte aufgehört, die Kerzen flackerten noch immer, und das Feuer war zu einer Glut herabgebrannt.
„Happy Anniversary“, flüsterte sie in mein Ohr.
„Happy Anniversary.“ Ich drückte sie fester an mich. „Das war der beste Jahrestag meines Lebens.“
Sie lachte leise. „Und der erste von vielen.“
Wir blieben liegen, während das Feuer langsam verglühte und die Nacht uns umfing. Ihre Hand lag auf meiner Brust, mein Arm um ihre Taille, und ich wusste, dass dieser Moment für immer in mir brennen würde.
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