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Lissabon im Abendlicht

Freunde Kurzgeschichten · Lesedauer ca. 11 Min · Ab 18 Jahren

Diese Geschichte wurde automatisch mit KI-Unterstützung erstellt. Alle Personen sind volljährig. Ab 18.

Die Fähre vom Südufer hatte Maria an einem Ort abgesetzt, der nach Salz und Fisch roch, und sie war durch die Alfama gestiegen, vorbei an Wäscheleinen, die zwischen Häusern hingen wie bunte Flaggen. Das Hotel lag versteckt in einer Gasse, die zu steil für Autos war, und als sie die Tür aufschloss, fiel das Abendlicht durch die Fensterläden und malte Streifen auf den roten Terrakottaboden. Sie stellte ihre Tasche ab, öffnete das Fenster und atmete den Geruch von Eukalyptus und Abgasen ein. Drei Tage hatte sie gebraucht, um den Dienstplan freizubekommen, drei Tage, um einzugestehen, dass sie Leonardo wiedersehen wollte, nach all den Jahren.

Sie hatte ihn im Medizinstudium kennengelernt, als sie beide in der Bibliothek um dieselben Bücher gekämpft hatten, und er war der Einzige gewesen, der sie in den Prüfungsphasen zum Lachen gebracht hatte. Zwanzig Jahre waren vergangen, und sie hatte sich oft gefragt, wer er geworden war, aber nie die Frage gestellt. Dann war die Einladung gekommen, ein Kongress in Lissabon, und sie hatte ihm geschrieben, ohne nachzudenken.

Im Bad zog sie das Kleid über den Kopf und trat vor den Spiegel. Sie hatte sich für ein schwarzes Sommerkleid entschieden, das die Schultern frei ließ, und sie steckte die Haare hoch, ließ dann aber ein paar Strähnen heraus, die ihren Hals kitzelten. Sie spürte ihren Puls im Hals, als sie das Hotel verließ und die Rua da Bica hinunterlief, vorbei an der Standseilbahn, die mit quietschenden Rädern den Hügel erklomm.

Das Restaurant lag am Miradouro de Santa Catarina, eine Terrasse mit Blick über den Tejo, und sie sah ihn sofort, als sie die Stufen hinaufstieg. Er stand an der Brüstung, ein Glas Weißwein in der Hand, das weiße Hemd bis zum Ellbogen aufgerollt, und er wirkte größer, breiter, als in ihrer Erinnerung. Als er sich umdrehte und sie sah, breitete sich ein Lächeln auf seinem Gesicht aus, das sie bis in die Eingeweide traf.

„Maria“, sagte er und trat auf sie zu. Seine Arme schlossen sich um sie, und sie spürte seine Wärme durch den dünnen Stoff ihres Kleides, seine Hand auf ihrem Rücken, fest, aber nicht drängend. „Du siehst genauso aus wie damals“, sagte er, als er sie losließ, und seine Augen wanderten über ihr Gesicht, als wollte er jede Linie neu lernen.

„Lügner“, sagte sie, und ihr Lachen klang in ihren eigenen Ohren dünner, als sie es gewollt hatte. „Ich bin zwanzig Jahre älter.“

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„Und besser“, sagte er einfach, und sie folgte ihm an den Tisch.

Sie bestellten Bacalhau und einen Wein, den er aussuchte, und sie redeten zuerst über das, was man so redet: seine Praxis in Porto, ihre Arbeit im Krankenhaus, die gemeinsamen Freunde, die sich über die Jahre verloren hatten. Aber mit jedem Glas Wein wurde die Unterhaltung leiser, näher. Er erzählte von seiner Tochter, die in Coimbra studierte, und während er sprach, legte er seine Hand auf den Tisch, nah, aber sie nicht berührend.

„Du bist verheiratet“, sagte sie, und es klang härter, als sie es gemeint hatte. Er sah kurz auf seine Hand.

„Ich bin geschieden. Seit drei Jahren.“ Er hielt ihren Blick fest. „Und du?“

„Auch“, sagte sie. „Seit fünf.“

Sie sah die Erleichterung in seinen Augen, und etwas in ihr löste sich. „Ich habe oft an dich gedacht“, sagte er, und seine Stimme war leiser geworden. „Wenn ich in Lissabon war, bin ich manchmal an der Fakultät vorbeigegangen, obwohl ich wusste, dass du in München bist.“

„Warum hast du nicht geschrieben?“

„Ich wusste nicht, ob du das wolltest.“ Er lächelte, und die Falten um seine Augen wurden tiefer. „Und ich hatte Angst, dass ich es vermasseln würde.“

Sie aßen, und der Abend legte sich wie eine Decke über die Stadt, das Licht über dem Tejo wurde rot und dann dunkelblau, und die Lichter der Stadt flammten eine nach der anderen auf. Als sie den letzten Schluck Wein tranken, waren sie die einzigen Gäste auf der Terrasse, und der Kellner räumte die Nachbartische ab.

„Komm“, sagte Leonardo. „Ich zeig dir was.“

Sie gingen durch die engen Gassen, bergab, und ihre Schultern berührten sich bei jedem Schritt. Er führte sie zu einer kleinen Treppe, die an einer Hauswand hinunterführte, und dahinter öffnete sich ein Platz, der so klein war, dass er fast unsichtbar blieb, ein versteckter Innenhof mit einem Springbrunnen, dessen Wasser im Laternenlicht glitzerte. Es war still, bis auf das Plätschern, und die Häuser ringsum waren dunkel.

„Das hier war mein geheimer Ort“, sagte er. „Als ich studiert habe, bin ich hierhergekommen, wenn ich Gedanken sortieren musste.“ Er setzte sich auf die Brunnenkante, und sie setzte sich neben ihn, ihre Hüften berührten sich, und sie spürte die Wärme seines Körpers durch den Stoff.

„Hast du dir hier auch Gedanken über mich gemacht?“, fragte sie, und es klang koketter, als sie beabsichtigt hatte.

Er drehte den Kopf zu ihr, und seine Augen waren dunkel, als er sagte: „Damals schon.“ Er hob die Hand und strich ihr eine Haarsträhne aus dem Gesicht, und seine Fingerkuppen glitten über ihre Wange, so leicht, dass es fast ein Kitzeln war. „Ich hab mich immer gefragt, wie es wäre, wenn wir nicht nur Freunde wären.“

„Und jetzt weißt du es“, sagte sie, und es war keine Frage, und er beugte sich vor und küsste sie.

Der Kuss begann sanft, ein Erkunden, seine Lippen weich auf ihren, und sie schmeckte den Wein auf seiner Zunge, als er den Kuss vertiefte. Sie legte die Hand auf seine Brust und spürte sein Herzschlag unter dem Hemd, und sein Herz schlug genauso schnell wie ihres. Er zog sie näher, seine Hand glitt in ihren Nacken, und sie öffnete den Mund unter seinem, und es war, als hätte die Zeit nie existiert zwischen ihnen.

„Ich will dich“, flüsterte er, und seine Stimme war rau. „Schon so lange.“

„Dann nimm mich“, sagte sie, und es klang wie ein Versprechen.

Sie gingen den Hügel hinauf zum Hotel, ihre Hände ineinander verschränkt, und die Stadt lag still um sie herum, nur das Echo ihrer Schritte auf dem Pflaster. Im Zimmer schloss er die Tür hinter sich, und sie standen sich im Halbdunkel gegenüber, das Mondlicht fiel durch die Fensterläden und zeichnete Muster auf das Bett.

Er trat auf sie zu, langsam, und legte die Hände auf ihre Hüften. „Ich hab mir so oft ausgemalt, wie du aussiehst“, sagte er, und seine Stimme war dunkel. „Ohne Kleider.“

„Und jetzt schau nicht so lange“, sagte sie, und er lachte, ein tiefes Geräusch aus der Brust, aber seine Hände waren schon an ihrem Reißverschluss, und er zog ihn langsam herunter, während er sie anschaute, und sie sah das Verlangen in seinen Augen, als das Kleid ihre Schultern hinunterglitt und auf den Boden fiel.

Sie stand in einem schwarzen Büstenhalter und Höschen vor ihm, und er trat einen Schritt zurück, um sie anzusehen, mit einem Blick, der sie vom Kopf bis zu den Füßen maß. „Gott“, sagte er, und es klang wie ein Gebet.

Sie schob seine Hände weg und öffnete die Knöpfe seines Hemdes, eine nach der anderen, und schob es von seinen Schultern. Seine Haut war warm, der Brustkorb fest, das graue Haar auf der Brust mit Weiß durchzogen, und sie legte ihre Handflächen auf seinen Brustkorb, spürte sein Herz unter ihren Fingern.

„Du bist schön“, sagte sie, und er lachte leise.

„Ich bin alt, Maria.“

„Ich weiß“, sagte sie, und ihr Mund zuckte. „Ich mag alt.“

Sie zog ihn zum Bett, und während sie ihn auf die Matratze drückte, stieg sie auf seinen Schoß, die Schenkel um seine Hüften, und sie spürte seine Erektion unter dem Stoff seiner Hose, als sie sich rieb. Er griff nach ihrem Höschen, zog es über ihre Hüften, und sie hob die Hüften, damit er es ihr ausziehen konnte. Dann öffnete sie seinen Gürtel, knöpfte seine Hose auf, zog die Boxershorts nach unten, und sein Glied stand steif vor ihr, die Eichel feucht in der Nachtluft.

„Sieh mich an“, sagte sie, und sie umschloss ihn mit der Hand, ließ den Daumen über die Eichel gleiten, und er keuchte, die Augen weit. „Ich will dich in mir spüren.“

Er stützte sich auf die Ellbogen, und sie richtete ihn auf, führte die Spitze an ihre Öffnung, und als sie sich auf ihn senkte, langsam, Zentimeter für Zentimeter, spürte sie, wie er sie ausfüllte, und sie ließ den Kopf in den Nacken fallen und stöhnte leise. Er bewegte seine Hände auf ihre Hüften, und sie begann zu kreisen, langsam, spürte, wie er in ihr lag, wie sie ihn umschloss, und sie öffnete die Augen und sah, wie er sie anschaute, mit einem Blick voller Staunen.

„So hab ich mir das vorgestellt“, sagte er, und seine Stimme war nur ein Flüstern. „Jede Nacht, wenn ich allein war.“

Sie beugte sich vor, ihre Brüste streiften seine Brust, und sie küsste ihn, während sie sich auf ihm bewegte, langsame, tiefe Stöße, die sie beide bis zum Grund ausfüllten. Sie spürte seine Hände auf ihrem Rücken, wie er den Büstenhalter öffnete, und der Stoff fiel zwischen ihnen weg, und seine Hand umfasste ihre Brust, der Daumen strich über die harte Spitze, und sie stöhnte in seinen Mund.

Sie richtete sich wieder auf, legte die Hände auf seine Brust und ritt ihn fester, die Hüften kreisend, und sie spürte, wie er in ihr wuchs, härter wurde, und sie sah, wie sich sein Gesicht verzog, die Augen zusammengekniffen, die Lippen geöffnet.

„Komm mit mir“, sagte sie, und ihre Stimme war heiser. „Jetzt.“

Er griff nach ihr, rollte sie herum, sodass sie unter ihm lag, und er drang wieder in sie ein, mit einem langen, tiefen Stoß, der sie den Atem anhalten ließ. Er bewegte sich langsam, dann schneller, seine Hüften schlugen gegen ihre, und sie schlang die Beine um seine Taille, zog ihn tiefer, und ihr Stöhnen wurde lauter, füllte den Raum.

„Ich bin nah“, sagte er, und seine Stimme war gepresst.

„Warte“, sagte sie, und sie griff zwischen ihre Körper, rieb mit den Fingern über ihren Kitzler, während er zustieß, und sie spürte, wie es in ihr anschwoll, eine Welle, die sie überrollte, und sie kam mit einem Schrei, der den Namen des Raumes füllte, ihr Körper zuckte unter ihm, und die Kontraktionen umschlossen ihn, und er stöhnte laut, als er in ihr kam, mit einem letzten, tiefen Stoß, der sie beide festhielt.

Sie lagen still, verschwitzt, ihre Atemzüge erfüllten den Raum, und er zog sich zurück, rollte sich auf die Seite und zog sie in seine Arme. Sie legte den Kopf auf seine Brust, spürte sein Herz, das immer noch schnell schlug, und er strich ihr über den Rücken, die Fingerspitzen über die Wirbelsäule.

„Ich weiß nicht, was das bedeutet“, sagte er, und seine Stimme war müde und ruhig. „Aber ich will es herausfinden.“

Das Fenster stand noch offen, und die Geräusche der Stadt drangen herein, ein Auto weit unten, das Lachen einer Gruppe, die eine Stiege hinaufging. Maria sah an ihm vorbei durch das Fenster, auf die Lichter der Stadt, die über dem Tejo funkelten, und sie wusste, dass sie am Morgen Entscheidungen würde treffen müssen, über die Rückkehr, über die Praxis, über die Form, die zwei Leben annehmen konnten, wenn sie sich ineinanderfügten. Aber jetzt lag die Nacht noch vor ihnen, warm und unverschlossen, und sie hob den Kopf und küsste ihn, langsam, betont, und unter ihrer Hand wurde er wieder hart.

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