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Die Stille des Sees

Fantasy Kurzgeschichten · Lesedauer ca. 12 Min · Ab 18 Jahren

Diese Geschichte wurde automatisch mit KI-Unterstützung erstellt. Alle Personen sind volljährig. Ab 18.

Der Abend legte sich wie ein feuchtes Tuch über das Tal, und die Luft über dem See schimmerte in einem Blau, das Magdalena nur aus den Bildern ihres neuen Künstlers kannte. Sie stand am Ufer, die Zehen in das weiche Moos gedrückt, und atmete den Duft von Wasser und Kiefernholz ein. Der Rückzug, zu dem ihre Assistentin sie überredet hatte, sollte eine Flucht sein, eine Woche ohne Telefon, ohne Auktionen, ohne das schrille Klingeln von Angeboten, die sie ohnehin nicht mehr brauchte. Doch jetzt fragte sie sich, ob sie nicht nur die eine Stadt gegen eine andere eingetauscht hatte — gegen die Stille, die lauter war als jeder Saal voller Sammler.

Sie hatte ihn am ersten Morgen gesehen, als sie zum Frühstück hinunterging. Er saß am langen Holztisch, das Kinn in die Hand gestützt, und starrte auf eine Schale mit Joghurt, als wäre sie ein Orakel. Anfang der Dreißig schätzte sie, mit dunklen Locken, die sich über die Stirn kringelten, und Händen, die breit und ruhig auf dem Tisch lagen. Der Künstler, den ihre Galerie vor zwei Monaten übernommen hatte. Seine Werke waren das Gegenteil von dem, was sie sonst zeigte: keine abstrakten Flächen, keine Konzeptkunst, sondern Landschaften, die aussahen, als wären sie aus einem Traum geschnitten, mit Farben, die es in der Natur nicht gab. Sie hatte ihn nie getroffen, nur seine Bilder. Jetzt saß er hier, in einem verwaschenen Leinenhemd, und als er aufsah, traf sein Blick sie mit einer Intensität, die sie einen Schritt zurücktreten ließ.

Er hieß Anton. Und er sprach wenig, was sie in den ersten Tagen als Arroganz missverstand. Doch dann, am dritten Abend, beim gemeinsamen Kochen in der offenen Küche des Retreats, hatte er ihr geholfen, Gemüse zu schneiden, und seine Finger hatten sich einen Moment lang auf ihre gelegt, als er ihr das Messer reichte. Es war nichts gewesen, ein Zufall, eine Berührung von Haut auf Haut. Aber sie hatte gespürt, wie sich etwas in ihr öffnete, ein Tor, das sie seit Jahren verschlossen hielt, seit der Scheidung, seit den Nächten, in denen sie allein in ihrer Wohnung über Katalogen gebrütet hatte.

Jetzt stand sie am See, und die Nacht umschloss sie wie eine zweite Haut. Der Himmel war tiefviolett, mit Sternen, die so dicht standen, dass sie sich fragte, ob jemand sie mit feinem Puder darüber gestreut hatte. Das Wasser lag regungslos, ein schwarzer Spiegel, der den Himmel verdoppelte. In der Ferne, hinter den Bäumen, glomm das Licht des Haupthauses, aber hier, am Ufer, war die Welt auf ein Flüstern reduziert.

Sie hörte seine Schritte, bevor sie ihn sah. Das Knirschen von Kies, dann das weiche Tappen nackter Füße auf Gras. Sie drehte sich nicht um, sondern starrte weiter auf die Wasseroberfläche, auf die Spiegelung des Mondes, die wie eine silberne Straße aussah.

„Sie können nicht schlafen“, sagte er.

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Seine Stimme kam aus der Dunkelheit, tiefer als sie erwartet hatte. Sie spürte, wie er hinter ihr stehen blieb, so nah, dass sie die Wärme seines Körpers wahrnahm, obwohl er sie nicht berührte.

„Die Stille“, sagte sie. „Ich bin sie nicht gewohnt.“

„In der Stadt hört man das Rauschen der Bilder. Hier hört man das Rauschen der Gedanken.“

Sie drehte sich um. Er stand da, barfuß, das Hemd nur lose zugeknöpft, und in seinen Augen lag etwas, das sie nicht benennen konnte. Kein Begehren, nicht direkt. Eher ein Erkennen, als hätte er sie schon lange gesucht und erst jetzt gefunden.

„Sie sind der Galeristin“, sagte er. „Die Frau, die meine Bilder verkauft, ohne mich je gesehen zu haben.“

„Ich habe Ihre Bilder gesehen. Das ist mehr, als die meisten Menschen von einem Künstler sagen können.“

Er lachte leise, ein Laut, der wie ein Stein in das Wasser fiel. „Die Bilder sind nur ein Versprechen. Die Wirklichkeit ist anders.“

Sie schwiegen. Der Wind strich über das Schilf, und ein Vogel rief in der Ferne, ein schriller Ton, der sich in der Nacht verlor.

„Zeigen Sie es mir“, sagte sie. „Die Wirklichkeit.“

Er trat näher. Seine Hand hob sich, langsam, als hätte er Angst, sie zu erschrecken, und legte sich an ihre Wange. Seine Haut war kühl, aber seine Augen waren heiß, und sie spürte, wie ihr Atem stockte.

„Es gibt Dinge“, sagte er, „die kann man nicht zeigen. Die muss man fühlen.“

Sein Daumen strich über ihren Wangenknochen, eine Geste, die so zart war, dass sie die Tränen in ihre Augen steigen ließ. Nicht aus Trauer, sondern aus einer Überwältigung, die sie nicht fassen konnte. Seit Jahren hatte niemand sie so berührt. Seit Jahren hatte sie niemanden lassen.

„Ich weiß nicht, wer Sie sind“, flüsterte sie.

„Ich weiß, wer Sie sind“, sagte er. „Sie sind die Frau, die nachts an den See geht, um zu hören, was die Bilder sagen.“

Er beugte sich vor, und sein Atem streifte ihre Lippen, warm und nach Minze riechend. Sie schloss die Augen, und als sein Mund den ihren fand, war es, als würde die Nacht sich öffnen und sie verschlucken.

Sein Kuss war nicht hastig. Er war forschend, wie er ihre Bilder forschte, Schicht für Schicht, mit einer Geduld, die sie selbst nie besessen hatte. Seine Zunge strich über ihre Lippen, und sie gab nach, öffnete ihren Mund, ließ ihn hinein. Sie schmeckte Salz und etwas Süßes, vielleicht den Wein vom Abendessen, vielleicht nur ihn.

Ihre Hände fanden seinen Nacken, die Locken, die sich um ihre Finger wickelten. Er zog sie näher, und sie spürte seinen Körper, fest und warm, durch das dünne Leinen ihres Kleides. Sie trug nichts darunter, sie hatte es nie getan, nicht in diesen letzten Nächten, als die Hitze des Augusts sie nicht schlafen ließ.

„Ich möchte dich sehen“, murmelte er gegen ihre Lippen. „Ganz.“

Er löste sich von ihr, einen Schritt zurück, und seine Augen wanderten über sie, von den nackten Füßen bis zu den Haaren, die sie lose trug. Dann streckte er die Hand aus, und seine Finger fanden den Saum ihres Kleides, das dünne Sommerkleid, das sie über den Kopf gestreift hatte, ohne nachzudenken.

„Darf ich?“

Seine Stimme war rau, und sie nickte, unfähig zu sprechen. Er hob das Kleid langsam, Zentimeter für Zentimeter, und seine Finger strichen über ihre Schienbeine, ihre Knie, die Innenseite ihrer Oberschenkel, als er das Kleid höher schob. Die Nachtluft auf ihrer nackten Haut ließ sie erschauern, und sie sah, wie sein Blick auf ihren Körper fiel, auf ihre Brüste, die im Mondlicht schimmerten, auf ihre Schenkel, die sich öffneten, ohne dass sie es befahl.

„Schön“, sagte er. „So schön, wie ich es mir vorgestellt habe.“

„Du hast dir das vorgestellt?“

„Jede Nacht“, sagte er. „Seit ich dein Bild gesehen habe. Nicht dein Porträt, aber die Art, wie du über meine Bilder gesprochen hast. Ich wusste, dass du so sein würdest. Weich und stark zugleich.“

Seine Hände fanden ihre Taille, zogen sie auf das Gras, das feucht und kühl unter ihrem Rücken war. Er legte sich über sie, stützte sich auf die Ellenbogen, und sein Blick hielt sie fest, als er sich langsam auf sie legte, Gewicht auf Gewicht, Wärme auf Wärme.

Sie spürte seine Erektion durch den Stoff seiner Hose, hart und drängend, und ihre Hüften hoben sich unwillkürlich, suchten den Kontakt. Er lachte leise, ein Laut, der in ihrem Hals vibrierte, als er seinen Mund an ihre Kehle legte.

„Geduld“, flüsterte er. „Wir haben die ganze Nacht.“

Er küsste ihren Hals, ihre Schlüsselbeine, die Mulde zwischen ihren Brüsten. Seine Lippen waren weich, aber sein Bart, der sich über Nacht gebildet hatte, kratzte zart über ihre Haut, eine Reibung, die sie elektrisierte. Er nahm ihre Brust in den Mund, und die Wärme seiner Zunge, die sich um ihre aufgerichtete Spitze legte, ließ sie aufstöhnen, ein Laut, der in der Stille des Sees wie ein Schrei klang.

Er saugte, erst sanft, dann fester, und seine Hand wanderte zwischen ihre Schenkel. Seine Finger fanden sie, feucht und offen, und als er die Spalte entlangstrich, zuckte sie zusammen, so überrascht war sie von ihrer eigenen Erregung.

„Du bist nass“, sagte er gegen ihre Haut. „So nass für mich.“

„Ja“, keuchte sie. „Bitte.“

Er schob einen Finger in sie hinein, langsam, und sie spürte, wie sich ihr Inneres um ihn schloss, fest und heiß. Er bewegte ihn im Rhythmus seiner Zunge, die weiter an ihrer Brust arbeitete, und sie verlor sich, grub ihre Finger in sein Haar, zog ihn näher, während sein Daumen ihre Klitoris fand und kreisende Bewegungen machte, die sie an den Rand trieben.

„Komm“, sagte er. „Lass los. Ich halte dich.“

Sie kam mit einem Schrei, der sich in seinem Mund verlor, weil er sich hochzog und sie küsste, während sie zuckte, während die Wellen durch ihren Körper liefen und sie sich an ihm festklammerte, blind und atemlos.

Er ließ ihr Zeit. Er streichelte ihre Hüften, ihre Bauchdecke, die zitterte, und wartete, bis ihre Augen wieder klar wurden. Dann richtete er sich auf, kniete zwischen ihren Beinen, und sie sah, wie er den Gürtel öffnete, die Hose hinunterschob, und sein Glied zum Vorschein kam, hart und dunkel im Mondlicht.

Sie setzte sich auf, nahm ihn in die Hand, spürte seinen Puls gegen ihre Finger. Sie beugte sich vor und nahm ihn in den Mund, und sein Stöhnen, das tief aus seiner Brust kam, war die schönste Musik, die sie seit Jahren gehört hatte.

Er schmeckte nach Salz und Haut, und sie ließ ihn tief in sich gleiten, bis ihr die Tränen in die Augen stiegen, aber sie gab nicht nach. Sie wollte ihn schmecken, wollte ihn fühlen, wollte ihn ganz. Ihre Zunge umspielte die Eichel, und seine Hand legte sich in ihre Haare, nicht fordernd, sondern stützend, während er keuchte.

„Halt ein“, stieß er hervor. „Ich will nicht kommen, so. Ich will in dir sein.“

Sie ließ ihn los, und er zog sie auf sich, sodass sie rittlings auf ihm saß. Seine Hände lagen auf ihren Hüften, und sie spürte, wie er sich an sie presste, die feuchte Spitze gegen ihre Öffnung.

„Bist du sicher?“, fragte er.

Sie antwortete nicht, sondern senkte sich auf ihn, langsam, Millimeter für Millimeter, und sein Glied füllte sie aus, dehnte sie, bis sie ihn ganz in sich hatte. Sie saß still, spürte ihn in sich, spürte den Puls seiner Adern, das Zittern seiner Schenkel unter ihr.

Dann begann sie zu bewegen, langsame, kreisende Hüftbewegungen, die ihn stöhnen ließen, die seine Hände auf ihrem Rücken fester werden ließen. Sie warf den Kopf zurück, und der Himmel drehte sich über ihr, die Sterne schwankten, als wäre die ganze Welt in Bewegung geraten.

Er griff nach ihren Hüften, führte sie, beschleunigte den Rhythmus, und sie spürte, wie sich etwas aufbaute, ein zweites Mal, mächtiger als das erste. Sie grub ihre Fingernägel in seine Schultern, und er stieß tief in sie hinein, als sie über ihn hinwegrollte, und sie spürte, wie er kam, wie er sich in ihr ergoss, warm und pulsierend, während sie weiter um ihn kreiste, bis die letzte Welle sie überrollte und sie auf seiner Brust zusammenbrach.

Sie lagen im Gras, verschlungen, ihr Herzschlag suchte den seinen. Das Wasser des Sees plätscherte leise, und der Wind hatte sich gelegt, als hielte auch die Nacht den Atem an.

„Das war die Wirklichkeit“, sagte er schließlich, seine Stimme heiser. „Das war das, was meine Bilder versprechen.“

Sie hob den Kopf und sah ihn an. Sein Gesicht war weich, die Augen geschlossen, und auf seinen Lippen lag ein Lächeln, das sie noch nie gesehen hatte.

„Es gibt mehr“, sagte sie. „Ich will mehr.“

Er öffnete die Augen, und in ihnen lag etwas, das sie als Hoffnung erkannte, als ein Versprechen, das größer war als diese eine Nacht.

„Dann bleib“, sagte er. „Bleib bei mir. Nicht nur hier. Überall.“

Und als er ihre Hand nahm und sie zum Wasser führte, wo die Nacht sie beide verschluckte, wusste sie, dass sie am Anfang von etwas stand, das sie nicht benennen konnte, das aber größer war als jeder Name, den sie ihm hätte geben können.

Es war der Beginn einer fantasy erotikgeschichte, die noch nie erzählt worden war, weil sie erst geschrieben wurde, in der Stille, zwischen zwei Herzen, die sich gefunden hatten, ohne zu suchen. Und als der erste Lichtstreif über die Berge kroch, lagen sie am Ufer, ineinander verschlungen, und die Welt begann von neuem.

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