Diese Geschichte wurde automatisch mit KI-Unterstützung erstellt. Alle Personen sind volljährig. Ab 18.

Die Luft über dem Hafen von Rovinj roch nach Salz, Diesel und dem süßlichen Duft von Pinien, der vom Festland herüberwehte. Ich stand am Bug der „Aurora“, einer sechzehn Meter langen Segelyacht aus den Achtzigern, und ließ den Blick über die Masten schweifen, die im Abendlicht wie ein Wald aus schlanken, goldenen Stämmen wirkten. Meine Hände umklammerten das warme Teakholz der Reling, und ich atmete tief ein, um das Zittern in meinen Fingern zu beruhigen.
Ich hatte den Auftrag angenommen, ohne zu zögern, als die Anfrage vor zwei Wochen in meinem Postfach gelandet war. Eine Woche Yoga auf einer Yacht vor der kroatischen Küste, für einen Privatklienten, der nach einem Burnout Ruhe suchte. Die Bezahlung war großzügig, die Umgebung traumhaft, und ich hatte mir gesagt, dass eine Woche auf dem Meer genau das war, was ich nach der Trennung von Jonas brauchte. Eine Auszeit. Eine neue Umgebung. Keine Gedanken an den Mann, den ich vor zwanzig Jahren in einem Münchner Hinterhof geliebt hatte, mit einer Intensität, die mich manchmal noch heute im Schlaf überfiel.
Die Gangway knarrte, als jemand an Bord kam. Ich drehte mich um, ein professionelles Lächeln auf den Lippen, das mir in dem Moment einfror, als ich seine Augen sah.
Graugrün wie das Meer vor der Küste Irlands, wo wir uns damals im Sommer nach dem Abitur begegnet waren. Drei Wochen lang hatten wir uns in einem windschiefen Ferienhaus geliebt, bis seine Eltern ihn nach Kanada mitnahmen, weil sein Vater dort einen Job angenommen hatte. Kein Abschiedsbrief, keine Telefonnummer, nur das Versprechen, das wir uns am letzten Abend unter einem violetten Himmel gegeben hatten: „Ich finde dich wieder.“
Zwanzig Jahre lang hatte ich ihn nicht gefunden. Und jetzt stand er vor mir, auf einer Yacht in Kroatien, mit grauen Schläfen, die ihm gut standen, und einem Lächeln, das mein Herz in meiner Brust umdrehte.
„Mara“, sagte er, und sein Stimme klang tiefer, rauer als damals, aber der Klang traf mich trotzdem tief in der Magengrube. „Du bist die Yogalehrerin.“
Er sagte es nicht als Frage, sondern als Feststellung, als hätte er es gewusst. Vielleicht hatte er es gewusst. Vielleicht hatte er den Auftrag absichtlich an mich vergeben, nachdem er meinen Namen in einer Suchmaschine gefunden hatte. Ich wusste es nicht, und ich wagte nicht zu fragen.
„Jan“, sagte ich, und mein Stimme klang ruhiger, als ich mich fühlte. „Du siehst gut aus.“
Er lachte, ein kurzes, trockenes Geräusch, das in der Abendluft verlor. „Du auch. Besser als damals, würde ich sagen. Und damals warst du schon unverschämt schön.“
Ich spürte, wie die Hitze in meine Wangen stieg, und ich wandte mich ab, um über das Wasser zu blicken, wo die letzten Sonnenstrahlen sich in tausend goldenen Fäden auf den Wellen spiegelten. „Wann legen wir ab?“
„Morgen früh“, sagte er, und ich hörte, wie er näher kam. Sein Schatten fiel neben mir auf das Deck, und ich roch seinen Duft, eine Mischung aus Salz, Zedernholz und etwas Wärmem, das ich nicht benennen konnte. „Ich habe den Skipper engagiert, einen alten Freund. Er bringt uns morgen zu den Inseln vor der Küste. Du hast freie Hand, was den Yogaplan angeht. Ich bin nur ein gestresster Anwalt, der nicht mehr schlafen kann.“
Ich drehte mich zu ihm um, und in seinen Augen lag etwas, das ich nicht einordnen konnte. Wehmut, vielleicht, oder eine stille Frage, die er nicht aussprach. „Das wird schon“, sagte ich, und ich meinte es. „Wir arbeiten daran.“
Aber in meinem Kopf war ein einziges Wort, das sich wie ein Mantra wiederholte: one night stand. Ein One-Night-Stand. Das war es gewesen, vor zwanzig Jahren. Drei Wochen lang hatten wir uns genommen, als gäbe es kein Morgen, und dann hatte er mich verlassen, ohne eine Spur. Ich hatte mir geschworen, ihn zu vergessen, hatte es sogar geschafft, bis ich jetzt hier stand und sein Blick mich traf.
Die erste Nacht auf See brachte keinen Schlaf. Ich lag in der kleinen Kajüte unter Deck, hörte das Knarren des Holzes und das gleichmäßige Schlagen der Wellen gegen den Rumpf, und ich dachte an ihn. An seine Hände, die sich damals um meine Taille gelegt hatten, an seinen Mund, der meine Brüste liebkost hatte, an das Stöhnen, das aus seiner Kehle gekommen war, als ich ihn geritten hatte. Ich schloss die Augen, und die Erinnerungen waren so lebendig, dass ich die feuchte Hitze zwischen meinen Beinen spüren konnte.
Am nächsten Morgen weckte mich das Licht, das durch die Bullaugen fiel, und das Geräusch von Stimmen auf dem Deck. Ich zog mir eine Shorts und ein weites Top an, band die Haare zu einem lockeren Pferdeschwanz und stieg die Treppe hinauf. Jan saß am Steuer, neben ihm ein Mann mit wettergegerbtem Gesicht, der mir zunickte.
„Mara, das ist Stipe“, sagte Jan. „Er kennt diese Gewässer wie seine Westentasche.“
Stipe lachte, eine tiefe, kehlige Stimme. „Mehr als das. Ich habe hier jeden Felsen einmal geküsst, mindestens.“ Er deutete auf eine Insel, die am Horizont lag, ein grüner Buckel im türkisfarbenen Wasser. „Dort werden wir ankern. Eine kleine Bucht, niemand weit und breit. Perfekt zum Entspannen.“
Ich nickte, setzte mich auf die Bank an der Reling und begann, mit ruhigen, tiefen Atemzügen eine kurze Meditation zu praktizieren, um den Wirbel in meinem Kopf zu beruhigen. Jan beobachtete mich von der Seite, ich spürte seinen Blick wie eine Berührung auf meiner Haut, und ich musste mich zwingen, die Augen nicht zu öffnen.
Die Bucht war so schön, dass sie fast unwirklich wirkte. Türkisfarbenes Wasser, das so klar war, dass man den sandigen Grund sehen konnte, Felsen, die steil aus dem Meer ragten und mit wilden Kräutern bewachsen waren, und kein einziges anderes Boot am Horizont. Stipe warf den Anker, und ich zog mich in die Kajüte zurück, um mich für die erste Yogastunde umzuziehen.
Ich wählte ein schlichtes, elfenbeinfarbenes Top und eine dunkelgrüne Leggings, die meine Beine betonte. Ich wusste, dass es dumm war, ihm gefallen zu wollen, aber ich konnte nicht anders. Ich wollte, dass er mich sah. Ich wollte, dass er bereute, was er vor zwanzig Jahren aufgegeben hatte.
Als ich wieder auf das Deck trat, stand er auf der Matte, die ich vorbereitet hatte, barfuß, in einer weiten Leinenhose und einem ärmellosen Shirt, das seine Arme entblößte. Er hatte trainiert in den letzten Jahren, das sah ich an den Schultern, an der festen Linie seines Kinns. Er sah nicht aus wie vierundvierzig, er sah aus wie einer dieser Männer, die mit dem Alter besser wurden, und das machte alles nur schlimmer.
„Fangen wir an“, sagte ich, und meine Stimme klang fester, als ich mich fühlte. „Atme tief ein, und mit der Ausatmung beugst du dich vor, lass die Arme hängen.“
Wir bewegten uns durch die Asanas, und ich korrigierte seine Haltung, legte meine Hand auf seine Hüfte, um sie auszurichten, spürte die Wärme seines Körpers durch den dünnen Stoff. Bei der Kobra legte ich meine Hände auf seinen unteren Rücken, und mein Atem stockte, als ich die Muskeln unter meinen Fingern spürte. Er drehte den Kopf zu mir, und für einen Moment trafen sich unsere Blicke, und ich sah etwas in seinen Augen, das mich tief in meinem Bauch erschauern ließ.
„So ist es gut“, sagte ich, und mein Stimme war heiserer, als ich wollte. „Halte die Position, atme.“
Nach der Stunde setzten wir uns an die Reling, tranken Wasser aus Glasflaschen, und die Stille zwischen uns wurde langsam von Worten gefüllt. Er erzählte von seinem Leben in Toronto, von seiner Kanzlei, von der Ehe, die nach zehn Jahren in die Brüche gegangen war. Ich erzählte von meiner kleinen Yoga-Schule in München, von den Reisen, von der Beziehung mit Jonas, die nie wirklich glücklich gewesen war, aber bequem.
„Hast du je an mich gedacht?“, fragte er, und seine Stimme war so leise, dass ich sie kaum über das Rauschen des Meeres hörte.
Ich sah auf das Wasser, wo ein Schwarm kleiner Fische an der Oberfläche zuckte. „Jeden Tag“, sagte ich. „Am Anfang. Dann wurde es weniger. Aber nie ganz weg.“
Er schwieg, und ich wagte nicht, ihn anzusehen. Ich hörte nur sein Atmen, das langsam und tief ging, und dann spürte ich, wie seine Hand meine fand, wie seine Finger sich um meine legten, warm und fest.
„Ich habe dich gesucht“, sagte er. „Jahrelang. Aber ich wusste deinen Nachnamen nicht, und das Internet war damals nicht, was es heute ist. Und dann, vor ein paar Monaten, habe ich eine alte Kiste von meiner Mutter bekommen, und darin war ein Zettel, den du mir in Irland in die Jackentasche gesteckt hattest. Mit deiner Adresse. Deiner Telefonnummer. Ich habe sie nie gefunden, bis es zu spät war.“
Ich drehte mich zu ihm um, und in seinen Augen stand ein Schmerz, der mir den Atem nahm. „Ich habe ihn dir gegeben, am Tag vor deiner Abreise“, sagte ich. „Ich dachte, du würdest anrufen, wenn du angekommen bist.“
„Ich habe deinen Zettel nicht gesehen“, sagte er. „Erst diesen Sommer. Und dann habe ich deinen Namen gegoogelt, und ich habe deine Website gefunden, und ich habe gesehen, dass du Yogalehrerin bist, und ich wusste, dass ich dich wiedersehen musste. Ich habe den ganzen Auftrag über eine Agentur laufen lassen, damit du nicht weißt, wer dich anheuert.“
Ich lachte, ein kurzes, bitteres Geräusch. „Du bist ein Idiot, Jan.“
„Ja“, sagte er, und er lächelte, ein echtes Lächeln diesmal, das sein ganzes Gesicht veränderte. „Aber ich bin ein Idiot, der dich nie vergessen hat.“
Die Sonne stand hoch am Himmel, als Stipe verkündete, dass er zum Nachbardorf fahren würde, um frische Fische zu kaufen. Er warf das Dinghi ins Wasser, ließ den Außenborder an und verschwand um die Felsen, und plötzlich waren wir allein, nur das Wasser, das gegen den Rumpf schlug, und die Möwen, die über uns kreisten.
Jan stand an der Reling, den Blick auf das Meer gerichtet, und ich trat neben ihn, so nah, dass ich die Wärme seines Körpers spüren konnte. „Wir sollten reden“, sagte ich, aber er schüttelte den Kopf.
„Ich will nicht reden, Mara“, sagte er, und seine Stimme war mit einem Mal rau. „Ich will dich ansehen. Ich will wissen, ob es noch da ist, das, was wir damals hatten. Ob es zwanzig Jahre überlebt hat.“
Ich schluckte, spürte den Puls in meiner Kehle. „Und wenn es das hat?“
Er drehte sich zu mir um, und seine Augen waren dunkel, fast schwarz vor Verlangen. „Dann will ich es wieder spüren. Jetzt. Hier. Bevor wir wieder auseinandergehen und es wieder verschwenden.“
Mein Herz schlug so laut, dass ich dachte, er müsse es hören. „Jan, wir sind nicht mehr zwanzig. Wir haben Verantwortung, wir haben –“
„Ich habe keine Verantwortung, die mich davon abhält, dich zu lieben“, sagte er, und dann trat er einen Schritt auf mich zu, und seine Hand legte sich um meine Taille, und er zog mich an sich. Ich spürte seine Härte gegen meinen Bauch, und ein Schauer lief durch meinen Körper, wie damals, als wir uns zum ersten Mal geküsst hatten, unter einem irischen Regenhimmel.
Ich hob mein Gesicht zu ihm, und er küsste mich. Sein Mund war weicher, als ich ihn in Erinnerung hatte, aber sein Geschmack war derselbe, nach Salz und Kaffee und etwas Süßem, das ich nicht benennen konnte. Seine Zunge fand meine, und ich stöhnte leise in seinen Mund, als seine Hand meinen Rücken hinunterglitt und meine Pobacke umfasste.
„Ich will dich“, sagte er, und seine Stimme war ein Knurren, das meine Nackenhaare aufstellte. „Ich will dich in meinem Mund, auf meinem Schoß, ich will dich so fest riechen, dass ich dich nie wieder vergessen kann.“
Ich lachte, aber es klang wie ein Seufzen. „Dann nimm mich“, sagte ich. „Nimm mich jetzt.“
Er führte mich nach unten in die Kajüte, und ich spürte, wie die vertraute Enge des Raumes mich umfing, der Geruch von Holz und Salz und dem Moschus, der von seiner Haut ausging. Er schloss die Tür hinter uns, und dann standen wir uns gegenüber, einander ansehend, und der Raum zwischen uns war so geladen, dass ich dachte, die Luft selbst würde knistern.
Er kam auf mich zu, langsam, mit einer Bedächtigkeit, die meine Knie weich werden ließ. Seine Hände legten sich auf meine Hüften, und er zog mich an sich, und dann küsste er mich wieder, tiefer diesmal, fordernder. Seine Zunge streichelte meine, und ich spürte, wie seine Finger den Saum meines Tops fanden und es langsam nach oben schoben.
„Halt still“, murmelte er, und ich gehorchte, während er das Top über meinen Kopf zog und es auf den Boden fallen ließ. Seine Augen wanderten über meinen Körper, über meine Brüste, die nackt vor ihm lagen, und ich sah, wie sein Blick sich verdunkelte.
„Du bist so schön“, sagte er, und seine Stimme war heiser. „Schöner als damals. Ich hätte nie gehen dürfen.“
Ich hob die Hände, um sein Shirt zu öffnen, aber er schüttelte den Kopf. „Nein. Diesmal bin ich dran.“
Er kniete sich vor mich, und ich spürte seine Hände an meinem Bund, wie er langsam die Kordel meiner Shorts löste. Sie rutschten mir über die Hüften und fielen zu Boden, und ich stand nur noch in meinem dünnen, schwarzen Slip vor ihm. Er sah mich an, mit einer Intensität, die mich tief im Inneren erschauern ließ, und dann beugte er den Kopf vor und küsste meine Hüfte, knapp über dem Rand des Stoffs.
Ich keuchte leise, als seine Lippen meinen Bauchnabel umkreisten, tiefer und tiefer, bis er an der Kante meines Slips angekommen war. Er zog ihn mit den Zähnen langsam nach unten, und ich spürte, wie seine warme Atemluft meine nackte Haut streichelte, als der Stoff über meine Schenkel rutschte und auf den Boden fiel.
„Ich habe davon geträumt, dich zu schmecken“, sagte er, und dann legte er seine Hände auf meine Oberschenkel, breitete mich sanft aus, und seine Zunge tauchte in mich ein.
Die Berührung traf mich wie ein elektrischer Schlag. Ich stützte mich mit einer Hand an der Wand ab, als seine Zunge suchend durch meine feuchten Falten glitt, langsam, genießerisch, als hätte er alle Zeit der Welt. Er fand meine Klitoris, umkreiste sie mit der Spitze seiner Zunge, und ich spürte, wie meine Knie nachgaben, wie die Wärme sich in meinem Bauch ausbreitete und mich von innen her verbrannte.
„Jan“, stöhnte ich, und mein Kopf fiel nach hinten. „Oh Gott, Jan.“
Er lachte leise gegen meine Haut, und die Vibration schickte einen weiteren Schauer durch mich. Dann drang seine Zunge in mich ein, tief, und ich spürte, wie er mich schmeckte, wie er mich nahm, mit einer Hingabe, die mich fast um den Verstand brachte. Seine Hände hielten meine Hüften fest, als er mich an den Rand meines Höhepunkts brachte, und dann stoppte er, ließ mich zappeln auf der Kante, nur um wieder von vorne zu beginnen.
„Du machst mich verrückt“, flüsterte ich, und ich griff in seine Haare, zog ihn näher an mich. „Bitte, Jan, ich will dich in mir.“
Er lachte, und dann stand er auf, und ich sah, wie er seine Hose öffnete, den Stoff über seine Hüften schob. Sein Glied stand aufrecht, dick und feucht an der Spitze, und ich schluckte, als ich es sah. Er trat auf mich zu, und seine Hände legten sich auf meine Brüste, massierten sie sanft, während er seinen Mund auf meinen legte.
„Leg dich hin“, sagte er, und ich gehorchte, ließ mich auf die schmale Koje sinken, die mit weißen Laken bezogen war. Er kam über mich, seine Knie zwischen meinen Schenkeln, und ich spürte die Spitze seines Glieds an meiner Öffnung, wie sie mich streichelte, ohne einzudringen.
„Bitte“, sagte ich, und meine Stimme war klein und flehend. „Bitte, ich will dich spüren.“
Er lächelte, und dann schob er sich langsam in mich hinein. Ich spürte, wie er mich ausfüllte, Zentimeter für Zentimeter, und ich atmete tief ein, als die Dehnung mich durchflutete. Er war größer, als ich ihn in Erinnerung hatte, und ich spürte jeden Zentimeter, als er sich bis zur Wurzel in mich senkte.
„So gut“, stöhnte er, und seine Stirn legte sich an meine. „So verdammt gut, Mara. Du fühlst dich an wie damals, nur besser.“
Ich hob meine Beine um seine Hüften, und er begann sich zu bewegen, langsam zuerst, mit tiefen, langen Stößen, die mich vollständig ausfüllten. Ich spürte, wie sich die Wellen in meinem Bauch aufbauten, wie meine Muskeln sich um ihn zusammenzogen, und ich ließ einen tiefen, rollenden Stöhnen los, als er anfing, schneller zu werden.
„Ja, genau so“, flüsterte ich, und meine Fingernägel gruben sich in seinen Rücken. „Nimm mich, nimm mich ganz.“
Er beugte sich über mich, und sein Mund fand meine Brust, saugte an meiner Brustwarze, während er weiter in mich stieß. Ich spürte, wie die Hitze meinen Körper erfüllte, wie mein Höhepunkt sich in meiner Tiefe zusammenzog, bereit zu explodieren. Er richtete sich auf, seine Hände griffen unter meine Knie, und er drückte meine Beine nach oben, so dass er noch tiefer in mich eindringen konnte.
„Oh Gott“, keuchte ich, und meine Augen rollten nach hinten. „Das ist so tief, Jan, so tief.“
Er stieß weiter in mich, rhythmisch, kraftvoll, und ich spürte, wie mein Orgasmus mich überrollte, eine Welle, die durch meinen ganzen Körper raste und mich zerschmetterte. Ich schrie auf, als die Kontraktionen mich durchschüttelten, und er stieß weiter, bis ich spürte, wie er kam, wie er sich in mich ergoss, mit einem tiefen, gutturalen Stöhnen, das mir durch Mark und Bein ging.
Wir lagen ineinander verschlungen, verschwitzt und atemlos, und ich spürte sein Herz gegen meines schlagen. Er küsste meine Stirn, und ich schloss die Augen, und für einen Moment wusste ich nicht, wo ich aufhörte und er begann.
Die nächsten Tage vergingen wie in einem Traum. Wir segelten von Bucht zu Bucht, und jede Nacht liebten wir uns, manchmal langsam und zärtlich, manchmal wild und fordernd. Ich zeigte ihm Yoga, und er zeigte mir, wie man Segel setzt, und wir redeten über alles und nichts, und die Worte zwischen uns wurden vertrauter, als sie in zwanzig Jahren gewesen waren.
Aber die Woche neigte sich dem Ende zu. Am letzten Abend ankerten wir in der Nähe von Rovinj, und Stipe war schon früh an Land gegangen, um sein Boot zu überprüfen. Jan und ich saßen auf dem Deck, die Füße im Wasser, und sahen den letzten Sonnenstrahlen zu, wie sie das Meer in Kupfer und Gold tauchten.
„Morgen ist es vorbei“, sagte ich, und meine Stimme war leiser, als ich wollte.
Er nickte, und in seiner Hand hielt er eine kleine Muschel, die er aus dem Wasser gefischt hatte. „Es muss nicht vorbei sein, Mara. Ich habe genug Geld, um noch eine Woche zu bleiben. Zwei. Ich kann mein Leben umstellen, wenn du willst.“
Ich sah ihn an, und in seinen Augen lag etwas, das mich fast dazu brachte, Ja zu sagen. Aber ich schüttelte den Kopf, langsam, und ich spürte, wie sich etwas in meiner Brust zusammenzog.
„Es ist nicht so einfach, Jan“, sagte ich. „Wir sind nicht mehr zwanzig. Du hast dein Leben in Toronto, ich habe meine Schule in München. Wir können nicht alles zurücklassen, nur weil wir eine schöne Woche hatten.“
„Eine schöne Woche?“, wiederholte er, und er lachte, aber es klang traurig. „Das war mehr als eine schöne Woche, und du weißt es.“
Ich schwieg, weil ich wusste, dass er recht hatte. Aber ich wusste auch, dass ich nicht den Mut hatte, mein Leben umzukrempeln, nicht nach all den Jahren, in denen ich gelernt hatte, allein zu sein. Ich hatte meine Narben, und ich hatte gelernt, mit ihnen zu leben, und die Angst davor, sie wieder aufzureißen, war stärker als das Verlangen.
„Ich muss gehen“, sagte ich, und meine Stimme war fest. „Morgen früh. Du kannst mich im Hafen absetzen.“
Er sah mich lange an, und dann nickte er, und in seinen Augen lag eine Resignation, die mich mehr traf, als jedes Wort es gekonnt hätte.
Am nächsten Morgen stand ich auf dem Deck, meine Tasche zu meinen Füßen, und der Hafen von Rovinj lag im Morgennebel vor uns. Jan stand neben mir, seine Hände in den Taschen, und keiner von uns sprach.
Als das Boot anlegte, hob ich meine Tasche, und ich stieg auf die Gangway. Ich drehte mich um, und ich sah ihn, wie er dort stand, die Hände in den Taschen, den Blick auf mich gerichtet.
„Mara“, sagte er, und seine Stimme brach fast. „Wenn du dich je entscheidest, du weißt, wo du mich findest.“
Ich nickte, und ich lächelte, ein Lächeln, das nicht in meine Augen reichte. „Leb wohl, Jan.“
Ich ging, ohne mich noch einmal umzudrehen, und ich spürte seinen Blick auf meinem Rücken, bis ich die Straße erreicht hatte. In meiner Hosentasche lag die Muschel, die er mir am letzten Abend gegeben hatte, und ich drückte sie so fest, dass ich den Abdruck in meiner Handfläche spürte, lange nachdem ich den Hafen hinter mir gelassen hatte.
Die Nacht war lang, und als ich in meinem Hotelzimmer lag, hörte ich das Meer durch das offene Fenster, und ich dachte an ihn. An seine Hände, an seinen Mund, an die Art, wie er meinen Namen gesagt hatte, als er in mir war. Ich wusste, dass ich ihn wiedersehen würde, irgendwann, vielleicht. Aber ich wusste auch, dass dies der Abschied war, den wir beide gebraucht hatten, um weiterzuleben.
Ich schloss die Augen, und die Muschel lag kalt und schwer in meiner Hand, und ich ließ die Tränen kommen, ohne sie zu stoppen. Es war nicht die Trauer über das, was hätte sein können, sondern die über das, was gewesen war, und das wusste ich jetzt besser als je zuvor: Manche Lieben sind nicht dazu bestimmt, zu halten. Sie sind dazu bestimmt, zu leuchten, wie eine Sternschnuppe, und dann zu erlöschen, und sie hinterlassen eine Spur, die man nie wieder findet.
Am Morgen packte ich meine Tasche, und ich verließ Rovinj, ohne zurückzublicken. Das Meer lag blau und ruhig unter der Sonne, und ich atmete tief ein, und ich wusste, dass ich weitermachen würde, wie ich es immer getan hatte. Mit der Muschel in meiner Tasche, und mit der Erinnerung an einen Mann, der mich vor zwanzig Jahren geliebt hatte und es noch immer tat, und der mich gehen ließ, weil er wusste, dass ich gehen musste.
Die Straße führte mich zurück nach München, in mein ruhiges Leben, in meine kleine Schule, zu den Menschen, die mich erwarteten. Und in den Nächten, wenn der Schlaf nicht kommen wollte, lag ich wach und spürte seine Hände auf meiner Haut, und ich wusste, dass er es auch tat. Irgendwo da draußen, in einer anderen Zeitzone, lag er wach und dachte an mich, und das war genug.
Manchmal ist eine Liebe nicht dazu bestimmt, zu bleiben. Manchmal ist sie nur ein Leuchten, ein Moment, der uns für immer verändert, und dann verschwindet sie wieder. Und wir lernen, mit dem Schmerz zu leben, und wir lernen, weiterzugehen, und wir lernen, dankbar zu sein für die Nacht, die wir hatten, statt traurig über die Tage, die wir nicht haben würden.
Ich legte die Muschel auf mein Nachttischchen, und ich schloss die Augen, und ich atmete tief ein. Das Meer war weit weg, aber es rauschte trotzdem in meinen Ohren, und ich wusste, es würde nie ganz aufhören.
Stimmen aus der Community
Noch keine Stimme — sag als Erste:r, was dich angemacht hat.