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Ankunft

Long-Distance Kurzgeschichten · Lesedauer ca. 8 Min · Ab 18 Jahren

Die Rolltreppe hinunter, Koffer gegen mein Bein schlagend, war ich nur noch ein einziger Impuls. In der Ankunftshalle flirrte die Luft von Stimmen und Motorengeräuschen, doch ich hörte nur meinen eigenen Puls, der wie ein wildes Tier gegen meine Rippen schlug. Von weitem erkannte ich ihn: Ben, in einer abgetragenen Jeansjacke, die er seit Jahren trug, die Haare länger als beim letzten Mal. Er lehnte an einer Säule, die Hände in den Taschen, und als sich unsere Blicke trafen, traf mich ein elektrischer Schlag mitten ins Zwerchfell.

Der erste Moment

Ich ließ den Koffer einfach stehen, stieß mich durch die wartenden Menschen und warf mich in seine Arme. Er fing mich auf, die Hände glitten unter meinen Mantel, pressten meinen Rücken gegen ihn. Seine Lippen fanden meinen Hals, noch bevor wir uns küssten. Die raue Wärme seines Mundes auf meiner Haut ließ mich aufstöhnen. „Lara“, murmelte er gegen mein Ohr, und der Klang seiner Stimme ließ mich erzittern. Er löste sich einen Spalt, sah mich an. Seine Pupillen waren geweitet, das Dunkel seiner Iris verschluckte alles Licht. „Lass uns hier verschwinden“, sagte er leise, und ich nickte, unfähig zu sprechen.

Im Taxi

Die Fahrt ins Hotel zog sich endlos, jede Minute eine Ewigkeit. Seine Hand lag auf meinem nackten Knie, der Daumen malte langsame Kreise auf die Innenseite. Jede Berührung durch das dünne Gewebe meiner Strumpfhose sandte Wellen durch meinen Körper. Ich presste die Beine zusammen, spürte die beginnende Feuchte zwischen ihnen. Der Taxifahrer redete über das Wetter, ich hörte nur ein Rauschen. Ben beugte sich zu mir, flüsterte: „Ich hab dich so vermisst.“ Sein Atem streifte meine Schläfe, warm und ungeduldig. Ich drehte den Kopf, unsere Münder trafen sich. Ein erster Kuss, forschend, dann gieriger. Seine Zunge schob sich zwischen meine Lippen, der Geschmack von Kaffee und purem Verlangen. Ich vergrub meine Finger in seinem Haar, zog ihn näher, als könnte ich ihn in mich hineinziehen. Das Taxi bremste ruckartig.

Der Aufzug

Wir rissen uns kaum los, stiegen aus. Im Fahrstuhl standen wir uns gegenüber, die Luft zwischen uns geladen wie vor einem Gewitter. Er drückte den Knopf fürs achte Stockwerk, dann wandte er sich mir zu. Seine Hände fuhren unter meinen Mantel, umfassten meine Taille, zogen mich an sich. „Ich will dich“, sagte er, seine Stimme heiser. „Jetzt.“ Der Aufzug hielt mit einem leisen Ping. Die Türen öffneten sich auf einen stillen Flur, die Teppichböden dämpften unsere Schritte. Ben nahm meine Hand, zog mich hinter sich her. An der Zimmertür fummelte er mit der Karte, fluchte leise, bis ein grünes Licht aufleuchtete.

Endlich allein

Die Tür fiel ins Schloss, und mit einem Mal waren alle Zurückhaltung, alle Monate der getrennten Betten, der einsamen Nächte hinweggefegt. Ben drehte mich um, drückte mich gegen die Tür, sein Mund auf meinem, seine Hände voller Ungeduld. Ich spürte seinen harten Schwanz durch die Hose an meinem Bauch, ein drängendes Versprechen. Ein verzweifeltes Stöhnen entwich mir. Meine Finger nestelten am Gürtel seiner Jeans, während er meinen Mantel von meinen Schultern schob. Der Stoff raschelte zu Boden.

Er küsste mich weiter, während ich seinen Reißverschluss öffnete. Seine Hand fuhr unter mein Kleid, streifte den Slip, fand mich bereits nass. Er zog scharf die Luft ein. „So bereit“, murmelte er gegen meine Lippen. Seine Finger glitten über meine Schamlippen, tauchten ein in die Feuchte, die ich nicht hatte verbergen können. Ich krümmte mich in seinen Armen, als er meine Klitoris umkreiste. „Ben, bitte.“ Meine Stimme klang fremd, rau vor Verlangen. Er schob einen Finger in mich, dann einen zweiten, während sein Daumen weiter Kreise auf meiner empfindlichsten Stelle malte. Ich spürte, wie sich meine Muskeln um ihn zusammenzogen, wie mein Becken sich seinem Griff entgegenstemmte. „Fühlst du das?“, flüsterte er. „Du bist so eng, so heiß.“ Ich nickte nur, unfähig zu sprechen, während er mich mit seinen Fingern dem ersten Höhepunkt entgegentrieb. Aber er zog sie zurück, bevor ich kommen konnte, ließ mich zitternd und unerfüllt zurück. „Noch nicht“, sagte er, und ich sah die schelmische Glut in seinen Augen.

Er hob mich hoch, trug mich zum Bett. Meine Beine schlangen sich um seine Hüften, ich spürte seine Erektion zwischen uns, ein harter Druck. Er ließ mich auf die Matratze sinken, zog mir das Kleid über den Kopf. Mein BH flog hinterher, landete irgendwo auf dem Boden. Sein Blick wanderte über meinen Körper, und ich sah die Gier darin, die sich in seinen Augen spiegelte. Er beugte sich über mich, seine Zunge fand eine Brustwarze, umspielte sie, saugte sanft, bis sie hart unter seinen Lippen wurde. Ich bäumte mich auf, griff in sein Haar, drückte ihn fester an mich. Seine Hand wanderte tiefer, zwischen meine Beine, schob den Slip zur Seite. Ein Finger drang in mich ein, langsam, forschend, während sein Daumen meine Klitoris liebkoste. Ich keuchte, hob die Hüften seinem Finger entgegen. Er fügte einen zweiten hinzu, dehnte mich aus, bereitete mich vor. „Ich will dich in mir spüren“, stammelte ich, und er lächelte, dieses halb verzogene Lächeln, das ich so sehr liebte.

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Er richtete sich auf, während er sein T-Shirt über den Kopf zog. Seine Brust war breit, die Muskeln zeichneten sich unter der leicht schweißglänzenden Haut ab. Er öffnete seine Hose, ließ sie fallen, trat heraus. Sein Penis stand aufrecht, die Eichel glänzte feucht von seinem Verlangen. Ich öffnete die Beine weiter, eine stumme Einladung. Er kniete sich zwischen meine Schenkel, sein Blick fest auf mich gerichtet. „Ich liebe dich“, sagte er, und dann spürte ich die Spitze an meinem Eingang, einen Moment des Innehaltens, der die Spannung bis zum Zerreißen steigerte.

Er schob sich hinein, Zentimeter für Zentimeter. Der Widerstand meiner Muskeln gab nach, und ich nahm ihn in mich auf. Ein durchdringendes Gefühl der Fülle, das sich durch meinen ganzen Körper zog, mich ausfüllte. Ich wölbte den Rücken, um ihn tiefer zu spüren. Er begann sich zu bewegen. Erst langsam, ein Rhythmus, der mich aufbaute, jeden Nerv in mir zum Leben erweckte. Jeder Stoß war ein Punkt der Verbindung zwischen uns, ein Versprechen, das sich erfüllte. Seine Hand lag auf meiner Hüfte, die andere stützte sich neben meinem Kopf ab. Seine Atemzüge wurden heiserer, unregelmäßiger.

Ich hob die Beine, schlang sie um seine Taille. Die neue Position ließ ihn tiefer eindringen, und ich spürte ihn in mir, wie er mich ausfüllte. Ich hörte mich selbst stöhnen, ein Laut, der tief aus meiner Kehle kam, unkontrolliert. Er beugte sich vor, küsste mich, seine Zunge bewegte sich im Takt seiner Stöße. Ich spürte die Anspannung in meinem Unterleib wachsen, eine Welle, die sich aufbaute, bereit zu brechen.

„Komm für mich“, flüsterte er an meinem Ohr, seine Stimme eine raue Mahnung. Seine Hand glitt zwischen uns, fand meine Klitoris, rieb im Kreis genau im Rhythmus seiner Stöße. Es war zu viel, genau richtig. Ich hielt die Luft an, dann explodierte es in mir, ein Krampf, der mich durchschüttelte, während ich mich um ihn zusammenzog. Ich schrie, vergrub mein Gesicht in seiner Schulter, biss in die Haut, um den Schrei zu dämpfen. Er stöhnte, stieß noch zwei-, dreimal hart zu, dann ergoss er sich in mir, zuckend, sein Körper über mir bebend, während er sich in mich entlud.

Wir lagen verschlungen, keuchend, Schweiß auf unserer Haut. Sein Gewicht auf mir war warm, beruhigend. Er rollte zur Seite, zog mich in seine Arme. Ich spürte sein Herz rasen, das Echo meines eigenen. Meine Hand ruhte auf seiner Brust, spürte den Schlag unter meinen Fingerspitzen.

Nachklang

Wir sprachen nicht viel. Seine Finger zeichneten Linien auf meinen Arm, sanfte Kreise, die mich in die Gegenwart zurückholten. Ich schmiegte mich näher, atmete seinen Geruch, nach Salz und Flugzeugkabine und ihm. „Drei Monate sind zu lang“, sagte ich. Er drückte einen Kuss auf meine Stirn. „Ich weiß. Aber jetzt sind wir hier.“

Ich hob den Kopf, sah ihn an. Die Lichter der Stadt warfen Muster an die Decke, tanzten in seinen Augen. Sein Gesicht war weich, die Züge entspannt. Ich beugte mich zu ihm, küsste ihn zärtlich. Meine Hand wanderte langsam seinen Bauch hinab, bis hin zu seinem Penis, der sich unter meinen Fingerspitzen bereits wieder zu regen begann. Die Nacht war jung, und die Sehnsucht hielt nicht lange Abstand.

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