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Sommer in Mailand

Long-Distance Kurzgeschichten · Lesedauer ca. 11 Min · Ab 18 Jahren

Diese Geschichte wurde automatisch mit KI-Unterstützung erstellt. Alle Personen sind volljährig. Ab 18.

Die Klimaanlage der Hotel-Suite arbeitete gegen die Mailänder Augusthitze an, und doch lag eine feuchte Schwüle über der Haut, als ich durch die Tür trat. Luca stand am Fenster, das Jackett über der Stuhllehne, die obersten Knöpfe seines Hemdes geöffnet. Er drehte sich um, als ich eintrat, und sein Lächeln hatte etwas von dem Jungen, der vor zwei Jahren zum ersten Mal in meiner Praxis gesessen hatte, aber die Schatten unter seinen Augen waren jetzt anders verteilt.

„Du bist gekommen“, sagte er, und seine Stimme klang tiefer, als ich sie in Erinnerung hatte.

„Du hast gesagt, es sei wichtig.“ Ich stellte meine Reisetasche neben dem schmalen Beistelltisch ab und blieb in der Mitte des Raumes stehen, zwischen ihm und dem Bett, das sich hinter einer halb geöffneten Schiebetür abzeichnete.

Er kam auf mich zu, langsam, als wollte er mir Zeit geben, mich an seine Nähe zu gewöhnen. „Es ist wichtig. Aber nicht auf die Art, wie du denkst.“ Er blieb vor mir stehen, nah genug, dass ich sein Rasierwasser roch, ein holziger Duft, der in der Hitze des Raumes zu schweben schien. „Ich wollte dich nicht als Therapeutin sehen. Ich wollte dich als Frau sehen. Und ich wollte, dass du mich als Mann siehst.“

Ich schluckte. In den Jahren unserer Sitzungen hatte ich gelernt, seine Körpersprache zu lesen, aber jetzt las ich etwas anderes darin. Die Art, wie sein Blick an meinem Hals entlangglitt, wie seine Finger unruhig an seiner eigenen Hüfte spielten, wie seine Atmung flacher wurde, als er auf meine Antwort wartete.

„Ich bin nicht mehr deine Therapeutin, Luca.“

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„Das weiß ich.“ Er hob die Hand und berührte mein Handgelenk, die Innenseite, wo die Haut dünn war und der Puls gegen seine Fingerspitzen schlug. „Deshalb bin ich hier. Deshalb hast du zugesagt.“

Ich hätte wegsehen können. Ich hätte einen Schritt zurücktreten können. Aber die Erinnerung an die gemeinsamen Stunden, an die Art, wie er mir damals von seiner Angst vor Nähe erzählt hatte, während ich hinter meinem Notizblock saß und mir verbot, die Wärme zu bemerken, die sein Lachen in mir auslöste – diese Erinnerung hielt mich fest. Ich ließ zu, dass seine Finger mein Handgelenk umschlossen, dass er mich sanft näher zog.

„Ich habe dich vermisst“, sagte er. „Nicht die Sitzungen. Dich. Deine Stimme. Die Art, wie du geredet hast, als ob es keine falschen Antworten gäbe.“

„Es gibt keine falschen Antworten“, sagte ich leise, und er lachte, ein kurzes, warmes Geräusch, das mir durch den Magen fuhr.

„Siehst du. Genau das.“ Er legte die andere Hand an meine Wange, und ich spürte seine Wärme wie eine kleine Sonne. „Ich habe eine offene Beziehung. Giulia weiß, dass ich hier bin. Sie hat mir gesagt, ich soll dir das geben, was ich dir nie geben konnte, als du meine Therapeutin warst.“

Sein Daumen strich über meinen Wangenknochen, und ich schloss die Augen. Die Luft zwischen uns schien zu knistern, als ob die Hitze des Tages sich in diesem Raum gesammelt hätte, um uns zu umschließen. Ich spürte seinen Atem auf meinen Lippen, bevor ich ihn schmeckte.

Sein Kuss begann sanft, fast fragend, aber als ich nicht zurückwich, wurde er forschender. Seine Zunge strich über meine Unterlippe, und ich öffnete mich, ließ ihn ein, während meine Hände sich in sein Hemd krallten. Der Stoff fühlte sich dünn an, und darunter spürte ich die Wärme seiner Haut, die Anspannung seiner Schultern, die sich unter meinen Fingern langsam lockerte.

„Ich will dich spüren“, murmelte er gegen meinen Mund, und ich verstand, was er meinte. Nicht nur körperlich. Er wollte die Distanz der letzten Jahre überbrücken, wollte mich nicht als die Frau hinter dem Schreibtisch erleben, sondern als die, die er in seinen Gedanken geformt hatte, wenn er nachts wach lag.

Ich knöpfte sein Hemd auf, Knopf für Knopf, und er ließ mich gewähren, stand still, während meine Finger über seine Brust glitten, durch das dunkle Haar, das sich über seinem Brustbein verteilte. Er war schlanker als in meiner Erinnerung, die Muskeln unter der Haut hart von den Läufen, von denen er mir erzählt hatte, den langen Strecken entlang des Navigli, wenn er seine Gedanken ordnete.

„Ich habe mir das so oft vorgestellt“, sagte er, und seine Stimme war rau. „Deine Hände. Wie sie sich anfühlen würden.“

Ich zog das Hemd von seinen Schultern und ließ es zu Boden fallen. Er stand vor mir, halb nackt, und ich sah, wie sein Blick über mich wanderte, wie er das leichte Sommerkleid musterte, das ich für die Reise gewählt hatte, den dünnen Stoff, der an meinen Hüften lag.

„Dreh dich um“, sagte er, und es klang nicht wie eine Bitte.

Ich drehte mich, und ich spürte, wie seine Hände den Reißverschluss meines Kleides öffneten, langsam, Zahn für Zahn. Der Stoff löste sich von meinen Schultern, glitt über meine Brüste, über meinen Bauch, und ich ließ ihn fallen, stand nur noch in Slip und BH vor ihm, während seine Finger über meinen Rücken fuhren, die Wirbel entlang, bis zu meinem Halsansatz.

„Du bist schön“, sagte er, und ich spürte, wie seine Lippen meine Schulter berührten, wie seine Zunge eine Spur über meine Haut zog, bis zu meinem Ohrläppchen, das er zwischen die Zähne nahm. Ich lehnte mich zurück gegen ihn, spürte die Hitze seines Körpers, die Härte, die sich durch seine Hose gegen mein Gesäß drückte.

„Ich will dich“, flüsterte er. „Ich will dich so sehr, dass ich kaum noch denken kann.“

Ich drehte mich wieder um, sah ihm in die Augen, und in diesem Moment wusste ich, dass ich mich ihm vollständig überlassen würde. Ich öffnete den Verschluss meines BHs, ließ ihn fallen, und seine Hände kamen sofort, umfassten meine Brüste, die Daumen über die Nippel, die sich unter seiner Berührung aufrichteten. Ich stöhnte leise, und er sah mich an, als hätte ich ihm etwas geschenkt.

„Ich will dich schmecken“, sagte er, und dann kniete er vor mir nieder.

Seine Hände glitten über meine Hüften, schoben den Slip hinunter, und ich stieg heraus, stand nackt vor ihm, während er mich ansah, als wäre ich das erste Licht am Morgen. Seine Finger teilten mich, öffneten mich, und dann beugte er sich vor und seine Zunge traf mich, breit und warm, und ich musste mich am Bettpfosten festhalten.

Er leckte mich mit langsamen, fordernden Zügen, von unten nach oben, kreiste um meinen Kitzler, bis ich die Knie nicht mehr still halten konnte. Seine Hände lagen auf meinen Oberschenkeln, hielten mich fest, während er mich aß, als wäre ich sein letztes Mahl. Ich spürte, wie die Feuchtigkeit zwischen meinen Beinen zunahm, wie sich mein Becken unwillkürlich gegen seinen Mund bewegte, und ich hörte mich selbst stöhnen, ein Geräusch, das ich kaum wiedererkannte.

„So ist es gut“, murmelte er, und sein Atem brannte auf meiner nassen Haut. „Komm für mich. Ich will dich kommen spüren.“

Er saugte an meinem Kitzler, und die Wellen trafen mich ohne Vorwarnung. Mein Körper bogen sich durch, meine Finger gruben sich in seine Haare, und ich kam mit einem Schrei, der in dem hohen Raum widerhallte. Er ließ mich nicht los, leckte mich durch die Nachwehen, bis ich zitterte und mich an ihm festhalten musste.

Er stand auf, und ich sah die dunkle Spur meiner Feuchtigkeit auf seinem Kinn. Ich zog ihn zu mir, küsste ihn, schmeckte mich selbst auf seinen Lippen, und meine Hände öffneten seinen Gürtel, seinen Knopf, seinen Reißverschluss. Ich schob seine Hose hinunter, und sein Glied sprang mir entgegen, hart und dick, die Eichel glänzend.

„Ich will dich in mir“, sagte ich, und es klang nicht wie eine Frage.

Er führte mich zum Bett, und ich ließ mich auf die kühlen Laken sinken, während er über mir aufragte, das Licht des Nachmittags hinter ihm, das seinen Körper in Gold tauchte. Er beugte sich herab, küsste mich, und ich spürte seine Hände unter meinen Knien, die meine Beine öffneten, weit, bis ich mich vollständig vor ihm ausbreitete.

„Bist du bereit?“, fragte er, und seine Stimme zitterte leicht.

„Ja“, sagte ich. „Komm in mich.“

Er setzte die Spitze an, und ich spürte den Druck, die Hitze, die langsame Ausdehnung, als er in mich glitt. Ich stöhnte, und er hielt inne, ließ mir Zeit, mich an die Fülle zu gewöhnen, die ich so lange nicht gespürt hatte. Dann begann er sich zu bewegen, langsam, tief, jeder Stoß ein Bekenntnis, das er mir mit seinem Körper machte.

Ich hob die Beine um seine Hüften, zog ihn tiefer, und er stöhnte gegen meinen Hals, während er das Tempo steigerte. Unsere Körper schlugen aneinander, das Geräusch von Haut auf Haut füllte den Raum, und ich spürte, wie sich die zweite Welle in mir aufbaute, mächtiger als die erste.

„Ich will dich fühlen“, keuchte er. „Ich will, dass du dich um mich schließt.“

Ich spannte mich an, und er stöhnte, ein tiefer, kehliger Laut, der mir durch den ganzen Körper fuhr. Seine Stöße wurden härter, fordernder, und ich klammerte mich an ihn, die Beine um seine Hüften, die Arme um seinen Nacken, während er mich in die Matratze trieb.

„Komm mit mir“, sagte er, und seine Hand fand meinen Kitzler, rieb mich im Rhythmus seiner Stöße, und ich explodierte, mein Körper bogen sich unter ihm, während er in mich kam, mit einem Schrei, der wie ein Gebet klang.

Wir lagen nebeneinander, verschwitzt, außer Atem, und ich spürte, wie sein Herz gegen meine Rippen schlug. Er drehte sich zu mir, strich mir die Haare aus dem Gesicht, und sein Lächeln war weich, fast verletzlich.

„Das war nicht nur Sex“, sagte er leise. „Das war ich. Das war alles, was ich dir nie sagen konnte.“

Ich sah ihn an, und ich wusste, dass er recht hatte. Die Distanz zwischen uns war nicht nur geografisch gewesen. Sie war die Distanz zwischen dem, was ich als Therapeutin gewesen war, und dem, was ich jetzt für ihn sein konnte. Eine Frau, die seine Hand hielt, wenn er schlief. Eine Frau, die seine Nachrichten beantwortete, wenn er in Berlin war und sie in Wien, die ihm Fotos von ihrem Frühstück schickte und die Stimme von ihm hörte, bevor sie einschlief.

„Wir müssen das klären“, sagte ich. „Wie das funktionieren soll. Mit Giulia. Mit den Entfernungen.“

„Ich weiß.“ Er legte die Hand auf meinen Bauch, ließ sie dort ruhen. „Aber nicht jetzt. Jetzt will ich nur hier sein. Mit dir. In diesem Moment.“

Ich spürte, wie sich etwas in mir löste, eine Anspannung, die ich nicht einmal bemerkt hatte. Ich legte meinen Kopf auf seine Brust, hörte seinen Herzschlag, spürte, wie seine Finger durch meine Haare fuhren.

„Ich bin froh, dass ich gekommen bin“, sagte ich.

„Ich auch“, sagte er. „Und ich werde alles dafür tun, dass das nicht das letzte Mal war.“

Die Klimaanlage summte leise, und draußen hörte ich die Geräusche der Stadt, das fernen Rufen der Straßenverkäufer, das Hupen der Autos. Aber in diesem Raum, in seinen Armen, schien die Welt weit weg. Ich schloss die Augen, und ich wusste, dass dies der Anfang von etwas war, das ich nicht kontrollieren konnte – und zum ersten Mal wollte ich es auch nicht.

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