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Die dritte Haut der Nacht

Dreier Kurzgeschichten · Lesedauer ca. 9 Min · Ab 18 Jahren

Der Geruch von Zimt und verschwitzter Haut hing in der Luft, als ich die Wohnungstür hinter mir ins Schloss fallen ließ. Eine dieser Nächte, in denen die Stille wie Blei auf den Schultern lastet. Hätte ich geahnt, was dieser Abend bringen würde, ich hätte den Wein anders getrunken und langsamer durchgeatmet.

Der Anfang einer unerwarteten Begegnung

Ich ließ mich auf das abgenutzte Ledersofa fallen, dessen Polster längst ihre Spannkraft verloren hatten. Auf dem Beistelltisch stand eine halb leere Flasche Rotwein, und aus dem angrenzenden Zimmer drang leises Flüstern. Meine Mitbewohnerin Lena und ihre Freundin Sarah hatten sich dorthin zurückgezogen. Zum Reden, wie sie sagten. Aber die Laute, die durch die dünnen Wände sickerten, hatten eine andere Farbe.

Ich stand auf und ging näher. Die Tür war nur angelehnt; durch den Spalt sah ich die beiden auf Lenas Bett sitzen. Sie waren sich nah, sehr nah. Sarahs Hand ruhte auf Lenas Oberschenkel, und Lenas Finger spielten mit dem Saum von Sarahs T-Shirt. Mein Atem stockte. Ich wollte wegsehen, aber etwas hielt mich gefangen.

Lena bemerkte mich zuerst. Ihre Augen fanden mich, und ein Lächeln umspielte ihre Lippen. „Komm rein, Felix. Wir haben auf dich gewartet.“ Ihre Stimme klang samtig, wie in Watte gepackt.

Ich zögerte. Sarahs Blick war einladend, neugierig. Sie deutete auf den Platz neben sich. „Wir haben geredet. Und jetzt möchtest du vielleicht Gesellschaft leisten.“

Ich betrat das Zimmer. Die Luft war wärmer, dichter. Ich setzte mich auf die Bettkante, die Hände wussten nicht wohin. Lena griff nach der Flasche und reichte sie mir. Ich nahm einen Schluck – lang, tief, den Wein warm auf der Zunge.

Die Neugier wird zur Berührung

„Wir haben uns gefragt“, begann Sarah, ihre Stimme sanft, „ob du das schon einmal gemacht hast.“ Sie ließ die Frage offen, in der Luft schweben.

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„Was meinst du?“, fragte ich, obwohl ich es wusste. Mein Herz klopfte gegen die Rippen.

„Zu dritt“, sagte Lena. Sie rückte näher an Sarah heran und legte ihren Arm um deren Schulter. „Wir haben darüber gesprochen. Heute Abend fühlt es sich richtig an.“

Der Wein breitete Wärme in meiner Brust aus. „Ich habe es nie gemacht“, gestand ich.

„Das ist okay“, flüsterte Sarah. Sie beugte sich vor und küsste Lena auf den Mund. Ein sanfter Kuss, der dennoch eine Intimität verriet, die mich elektrisierte. Ich sah, wie sich ihre Lippen trafen, wie ihre Zungen sich berührten. Lenas Hand glitt in Sarahs Haar, zart, besitzergreifend.

Dann löste sich Sarah von Lena und sah mich an. „Komm her.“

Ich rutschte näher. Sie nahm mein Gesicht in ihre Hände. Ihr Kuss war weich, forschend. Der Geschmack von Wein und etwas Süßem. Lenas Hand legte sich auf meinen Rücken, ihre Fingerkuppen durch den Stoff meines Hemdes.

Sarah lehnte sich zurück. In ihren Augen lag eine Mischung aus Verlangen und Zärtlichkeit. Lena knöpfte mein Hemd auf, langsam, als hätte sie alle Zeit der Welt. Ihre Fingerspitzen glitten über meine Brust, strichen über meine Brustwarzen. Ich zuckte zusammen.

„Entspann dich“, hauchte sie. „Lass dich fallen.“

Ich lehnte mich zurück. Die beiden Frauen umgaben mich wie eine warme Welle. Sarahs Hände fanden meinen Gürtel, während Lena meinen Hals mit Küssen bedeckte. Meine Finger fanden den Weg unter ihre Tops, spürten die Wärme ihrer Haut, die Weichheit ihrer Brüste.

Lena half Sarah, mein Hemd vollends auszuziehen. Dann wandte sie sich mir zu, während Sarah hinter mich rutschte. Ihre Brüste pressten sich gegen meinen Rücken, die harten Spitzen durch den dünnen Stoff. Lenas Finger spielten mit meinem Brusthaar, ihre Lippen fanden meine.

Das Spiel der Hände und Lippen

Wir bewegten uns langsam, kosteten jede Berührung aus. Lenas Hand glitt in meine Hose und umfasste mich. Ich stöhnte leise, als sie mich zu massieren begann – fest, rhythmisch, fordernd. Sarah ließ ihre Hände über meine Arme gleiten, schmiegte sich an mich. Ihre Lippen berührten mein Ohr, ihr warmer Atem rann über meine Haut.

„Ich will dich spüren“, sagte Lena, die Stimme rau vor Verlangen. Sie zog meine Hose und die Boxershorts aus. Sarah half mir, mich ganz zu entkleiden. Dann kniete Lena vor mir. Ich sah ihre Zunge hervorschnellen, als sie mich in den Mund nahm.

Der Anblick raubte mir den Atem. Lena, mit geschlossenen Augen, wiegte meinen Schaft in ihrem Mund, während Sarah hinter mir ihre Lippen über meine Schulterblätter gleiten ließ. Ich vergrub eine Hand in Lenas Haar, die andere tastete nach Sarahs Schenkel. Sie trug einen kurzen Rock; meine Finger fanden die feuchte Wärme zwischen ihren Beinen.

Sarah stöhnte leise, drängte sich gegen meine Hand. Ich schob ihren Slip zur Seite und tauchte in ihre Nässe ein. Sie öffnete sich mir und rieb sich an meinen Fingern. Lena nahm mich tiefer. Ich musste mich konzentrieren, um die Kontrolle zu behalten.

„Langsam“, murmelte ich. Lena verlangsamte ihr Tempo und lächelte verschmitzt, als sie mich losließ. „Du bist dran“, sagte sie zu Sarah.

Sarah glitt von meinem Rücken. Ich drehte mich um. Sie lag vor mir, Augen weit, Wangen gerötet. Ich beugte mich über sie und küsste sie. Meine Hand wanderte zwischen ihre Beine. Sie war bereit – feucht und offen. Ich zog ihren Rock aus, dann ihren Slip. Lena half ihr aus dem Top. Bald lag Sarah nackt vor mir. Ihre Haut schimmerte im gedämpften Licht.

Die Vereinigung zu dritt

Ich ließ meine Lippen über ihren Körper wandern – von den Brüsten hinab zum Bauch. Sie zitterte unter meinen Küssen. Lena kniete neben uns, beobachtete mit hungrigen Blicken. Dann beugte sie sich herab und küsste Sarah auf den Mund, während ich mich zwischen deren Schenkeln positionierte.

Sarahs Hand lag in meinem Nacken, ihre Beine umschlangen meine Hüften. Als ich in sie eindrang, stieß sie einen leisen Schrei aus. Lena flüsterte ihr etwas ins Ohr – ich verstand es nicht, aber Sarah entspannte sich. Ich begann mich zu bewegen: langsam, tief. Sarahs Atem wurde schneller, ihre Fingernägel gruben sich in meine Schultern.

Lena beobachtete uns, während ihre Hand zwischen ihre eigenen Beine glitt. Ihr Atem ging schwer. Sarah streckte die Hand nach ihr aus. „Komm zu uns“, hauchte sie.

Lena zögerte nicht. Sie legte sich neben Sarah. Ihre Finger strichen über meinen Arm, während ich in Sarah blieb. Sarah wandte den Kopf und küsste Lena, während ich in ihr war. Ihre Zungen trafen sich. Ich spürte, wie sich Sarah um mich zusammenzog. Der Anblick trieb mich weiter.

Ich zog mich aus Sarah zurück. Beide sahen mich fragend an. Aber ich wollte Lena. Ich bedeutete ihr, sich auf den Rücken zu legen. Sie tat es, öffnete die Beine einladend. Ich tauchte zwischen ihre Schenkel, während Sarah sich neben sie legte und ihre Brust streichelte.

Als ich in Lena glitt, stöhnte sie laut auf. Sarah beugte sich herab und leckte meine Hoden, während ich Lena stieß. Ein Schauer der Lust durchlief mich. Lena krallte sich in die Laken, ihr Kopf drückte sich in das Kissen. Ich spürte, wie sie sich um mich zusammenzog, ihre Schreie wurden lauter.

„Weiter, mach weiter“, keuchte sie. Ich gehorchte. Sarah leckte weiter, ihre Zunge fuhr über mich, während ich in Lena war. Die Empfindung war überwältigend. Mein Höhepunkt nahte, aber ich wollte nicht kommen, bevor sie es tat.

Der Höhepunkt

Ich verlangsamte, atmete tief durch. Lenas Blick war enttäuscht, aber ich lächelte. „Ich will euch beide.“

Ich zog mich aus ihr zurück und bat beide, sich hinzuknien. Sie taten es, nebeneinander, die Hinterteile in die Höhe gereckt. Ich kniete hinter ihnen, eine Hand auf Lenas Hüfte, die andere auf Sarahs. Ich strich über ihre feuchten Spalten, spürte ihre Hitze. Dann drang ich in Sarah ein.

Sie stöhnte und drückte sich gegen mich. Ich stieß zu, während meine Hand Lena streichelte. Abwechselnd nahm ich sie – erst Sarah, dann Lena – bis beide keuchend um mehr bettelten. Der Rhythmus wurde schneller, ihre Schreie mischten sich zu einer Kaskade der Lust.

Ich spürte, wie es in mir brannte. Als ich sah, wie Lena sich an Sarah presste und sie küsste, während ich in Lena war, verlor ich alle Kontrolle. Mit einem tiefen Stöhnen ergoss ich mich in ihr. Gleichzeitig kam Lena – ihr Körper bebte unter mir. Sarah legte ihre Hand auf Lenas Brust und flüsterte ihr zu, sie solle loslassen.

Der Nachklang

Wir sanken erschöpft aufs Bett. Unsere Körper klebten aneinander, die Luft war schwer, aber erfüllt von einer neuen Vertrautheit. Lena kuschelte sich an meine Seite, Sarah an die andere. Der Zimtgeruch war verflogen. Stattdessen lag ein Duft von Haut, Schweiß und Salz im Raum.

„Das war schön“, sagte Sarah leise.

Lena nickte und drückte meine Hand. „Ja, das war es.“

Ich lag zwischen ihnen, spürte ihre Wärme. Neugier hatte uns zusammengeführt, Leidenschaft uns verbunden. In diesem stillen Moment, in dem drei Körper ruhten, wusste ich, dass dies nicht das letzte Mal sein würde.

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